mit Zeit-Feinsteller mdéglich. Damit wird z.B. die Signalbe-
legung in der vertikalen Austastliticke (Videotext und
Prufzeilen) mit 25facher Dehnung voll sichtbar.
Die Sync-Separator-Schaltung wirkt ebenso bei externer
Triggerung. Selbstverstandlich muf& der Spannungsbereich
(0,3V,, bis 6V,,) fur die externe Triggerung eingehalten
werden. Ferner ist auf die richtige Flankenrichtung zu ach-
ten, die ja bei externer Triggerung nicht mit der Richtung
des Signal-Synchronimpulses Ubereinstimmen
mufs. Bel-
des kann leicht kontrolliert werden, wenn die externe Trig-
gerspannung selbst erst einmal (bei interner Triggerung)
dargestellt wird.
Im allgemeinen hat das komplette Videosignal einen star-
ken Gleichspannungsanteil. Bei konstantem Bildinhalt (z.B.
Testbild oder Farbbalkengenerator) kann der Gleichspan-
nungsanteil
ohne weiteres
durch AC-Eingangskopplung
des
Oszilloskop-Verstarkers
unterdruckt
werden.
Bel
wechselndem
Bildinhalt (z.B. normales Programm) emp-
fiehlt sich aber DC-Eingangskopplung, weil das Signalbild
sonst mit jeder Bildinhaltanderung die vertikale Lage auf
dem Bildschirm andert. Mit dem Y-POS.-Knopf kann der
Gleichspannungsanteil immer So kompensiert werden, dalg
das Signalbild in der Bildschirmrasterflache liegt. Das kom-
plette Videosignal darf dann bei DC-Kopplung eine vertikale
Hodhe von 6cm nicht Gberschreiten.
Der Sync-Separator fur die Aufbereitung des Triggersignals
aus dem Videosignal ist an seinem
Eingang immer AC-
gekoppelt. Dies gilt fur externe Triggerung ebenso wie flr
interne Triggerung. Eine DC-Kopplung wurde hier nur nach-
teilig sein.
Externe Triggerung
Durch Drucken der Taste EXT. wird die interne Triggerung
abgeschaltet. Uber die BNC-Buchse TRIG. INP. kann jetzt
extern getriggert werden, wenn daftir eine Spannung von
0,3V,, bis 6V,, zur Verfugung steht, die synchron zum
Mefssignal ist. Diese Triggerspannung darf durchaus eine
véllig andere Kurvenform als das Mefsignal haben. Die
Triggerung ist in gewissen Grenzen sogar mit ganzzahligen
Vielfachen oder Teilen der Mef&frequenz mdglich; Phasen-
starrheit ist allerdings Bedingung.
Die Eingangsimpedanz
der Buchse TRIG. INP. liegt bel
etwa
1MQII25pF.
Die maximale
Eingangsspannung
ist
100V (DC + Spitze AC). Zur einwandfreien externen Trigge-
rung soliten aber nicht mehr als 6V,, angelegt werden.
Bel externer Triggerung kann die Kopplungsart mit dem
TRIG.-Umschalter AC, DC, HF, LF ebenso gewahit werden
wie bei interner Triggerung. Bei externer Videosignal-Trig-
gerung gilt das aber nicht! Zwar kdnnte die Ankopplung des
FET's
hinter der TRIG.
INP.-Buchse
mit dem
TRIG.-
Umschalter noch von AC auf DC geandert werden; aber die
DC-Kopplung wirkt hierbei eher stérend.
Trigger-Anzeige
Sowohl bel automatischer wie auch bei Normaltrigge-
rung wird der getriggerte Zustand der Zeitablenkung durch
die unter dem TRIG.-Schalter angebrachte
Leuchtdiode
angezeigt. Das erleichtert eine feinfuhlige LEVEL-Einstel-
lung, besonders bei sehr niederfrequenten Signalen. Die
die Triggeranzeige ausl6senden Impulse werden nur etwa
100 ms gespeichert. Bei Signalen mit extrem langsamer
Wiederholrate ist daher das Aufleuchten der Lampe mehr
oder weniger impulsartig. Aufg'erdem blitzt dann die Lampe
nicht nur beim Start der Zeitablenkung am
linken Bild-
schirmrand auf, sondern — bei Darstellung mehrerer Kur-
venzuge auf dem Schirm — bel jedem Kurvenzug.
Holdoff-Zeit-Einstellung
Wenn
bei auferst
komplizierten
Signalgemischen
auch
nach mehrmaligem gefuhlivollen Durchdrehen des LEVEL-
Knopfes bei Normaltriggerung
kein stabiler Triggerpunkt
gefunden wird, kann in vielen Fallen der Bildstand durch
Betatigung des HOLD-OFF-Knopfes erreicht werden. Mit
dieser Einrichtung kann die Sperrzeit der Triggerung zwi-
schen zwei Zeitablenkperioden im Verhaltnis 10:1 kontinu-
ierlich vergréert werden. Impulse oder andere Signalfor-
men, die innerhalb dieser Sperrzeit auftreten, kOnnen nun
die Triggerung nicht mehr beeinflussen.
Besonders bel
Burst-Signalen oder aperiodischen
Impulsfolgen gleicher
Amplitude kann der Beginn der Triggerphase dann auf den
jeweils gunstigsten oder erforderlichen Zeitounkt einge-
Stelit werden.
Ein stark verrauschtes oder ein durch eine hcéhere Fre-
quenz gestortes Signal wird manchmal doppelt darge-
stellt. Unter Umstanden laBt sich mit der LEVEL-Ein-
stellung
nur
die gegenseitige
Phasenverschiebung
beeinflussen, aber nicht die Doppeldarstellung. Die zur
Auswertung erforderliche stabile Einzeldarstellung des
Signals ist aber durch die VergroBerung der HOLD-OFF-
Zeit leicht zu erreichen. Hierzu ist der HOLD-OFF-Knopf
langsam nach rechts zu drehen, bis nur noch ein Signal
abgebildet wird.
Eine Doppeldarstellung ist bei gewissen
Impulssignalen
médglich, bei denen die Impulse abwechselnd eine kleine
Differenz der Spitzenamplituden aufweisen. Nur eine ganz
genaue
LEVEL-Einstellung
erméglicht die Einzeldarstel-
lung. Der Gebrauch des HOLD-OFF-Knopfes vereinfacht
auch hier die richtige Einstellung.
M14 205.32
Anderungen vorbehalten