oder in Bogengrad ausgedriickt
3
-2%
=—
-'2nx =
1,885rad
10
T
Relativ kleine Phasenwinkel bei nicht zu hohen:-Frequenzen
lassen sich genauer im XY-Betrieb mit Lissajous-Figur mes-
sen.
arc ~
Att
TKI |S |
ASR AhkERRES
es ele I eet ey
AP aaah @
ted Ie ea
Baie UE TEE 1 1
Messung einer Amplitudenmodulation
Die momentane Amplitude yu im Zeitpunkt t einer HF-Tra-
gerspannung, die durch eine sinusférmige NF-Spannung
unverzerrt amplitudenmoduliert ist, folgt der Gleichung
u=U,-sinQt + 05m -U;, -cos(Q—-w)t — 05m: U; + cos(Q+a}t
Hierinist
U; = unmodulierte Trageramplitude,
Q@
=2nxF
= Trager-Kreisfrequenz,
@
=2nf
= Modulationskreisfrequenz,
m
= Modulationsgrad (i.a. S14 100%).
Neben der Tragerfrequenz F entstehen durch die Modula-
tion die untere Seitenfrequenz F—fund die obere Seitenfre-
quenz F+f.
U;
F-f F F+f
Figur 1
Spektrumsamplituden und -frequenzen bei AM (m = 50%)
Das Bild der amplitudenmodulierten HF-Schwingung kann
mit dem QOszilloskop sichtbar gemacht und ausgewertet
werden, wenn das Frequenzspektrum innerhalb der Oszil-
loskop-Bandbreite liegt. Die Zeitbasis wird so eingestelit,
dalg mehrere Wellenzuge der Modulationsfrequenz sicht-
bar sind. Genau genommen sollte mit Modulationsfrequenz
(vom NF-Generator
oder einem Demodulator) extern getrig-
gert werden). Interne Triggerung Ist aber oft mdglich mit
Normaltriggerung
unter Zuhilfenahme
des Zeit-Feinstel-
lers.
Figur 2
Amplitudenmodulierte Schwingung: F= 1MHz; = 1 kHz;
m = 50%; Us; = 28,3 MV.
Oszilloskop-Einstellung fur ein Signal entsprechend Figur 2:
Keine Taste drucken. Y¥: CH. t; 20mV/cm; AC.
TIME/DIV.: 0.2ms/cm.
Triggerung:
NORMAL;
AC:
(oder externe Triggerung).
int. mit Zeit-Feinsteller
Liest man die beiden Werte a und b vom Bildschirm ab, so
errechnet sich der Modulationsgrad aus
a—b
a—b
———
bzw.
= —
- 100[%
a+b
eee
ae
a+b
i]
Hierin ist a = U; (1+m) und b = U; (1—m)].
in
=
Bei der Modulationsgradmessung
kénnen
die Feinstell-
knépfe fur Amplitude und Zeit beliebig verstellt sein. Ihre
Stellung geht nicht in das Ergebnis ein.
Triggerung und Zeitablenkung
Die Aufzeichnung eines Signals ist erst dann méglich, wenn
die Zeitablenkung ausgelést bzw. getriggert wird. Damit
sich ein stehendes Bild ergibt, muf die Auslésung synchron
mit dem Mefsignal erfolgen. Dies ist mdglich durch das
Mefsignal selbst oder eine extern zugefthrte, aber eben-
falls synchrone Signalspannung.
Die Triggerspannung mus eine gewisse Mindestamplitude
haben, damit die Triggerung Uberhaupt einsetzt. Diesen
Wert nennt man Triggerschwelle. Sie wird mit Sinussignal
bestimmt. Wird die Triggerspannung intern dem Mefisi-
gnal entnommen,
kann als Triggerschwelle die vertikale
Bildschirmhohe in mm
angegeben werden, bei der die
Triggerung gerade einsetzt, das Signalbild stabil steht und
die TRIG.-Lampe zu leuchten beginnt.
Die interne Triggerschwelle beim HM 205-3 ist mit =5mm
spezifiziert. Wird die Triggerspannung extern zugefuthrt, ist
sie an der TRIG. INP.-Buchse in V,, zu messen. In gewissen
Grenzen kann die Triggerspannung viel hoher sein als an der
Triggerschwelle. Im allgemeinen sollte der 20fache Wert
nicht Uberschritten werden.
Der HM 205-3 hat zwei Trigger-Betriebsarten, die nachste-
hend beschrieben werden.
Anderungen vorbehalten
M11 205-3