Messung
einer Amplitudenmodulation
Die momentane Amplitude u im Zeitpunkt t einer HF-
Trägerspannung, die durch eine sinusförmige NF-Span-
nung unverzerrt amplitudenmoduliert
chung
u = Ur. sinQt+
0.5m.
Ur•
Hierin ist
Ur
= unmodulierte
Q
= 21tF= Träger-Kreisfrequenz,
= 2M = Modulationskreisfrequenz,
o
= Modulationsgrad
m
Neben der Trägerfrequenz Fentstehen durch die Modula-
tion die untere Seitenfrequenz F—fund die obere Seiten-
frequenz F+f.
0.5m • UT
Figur I
Spektrumsamplituden
und -frequenzen bei AM (m = 50%)
Das Bild deramplitudenmodulierten
mit dem Oszilloskop sichtbar gemacht und ausgewertet
werden,
wenn
das Frequenzspektrum
Oszilloskop-Bandbreite liegt. Die Zeitbasis Wird so einge-
stellt, daß mehrere Wellenzüge der Modulationsfrequenz
sichtbar Sind. Genau genommen
frequenz (vom NF-Generator
extern getriggert werden). Interne Triggerung ist unter
Zuhilfenahme des Zeit-Feinstellers oft möglich.
Figur 2
Amplitudenmodulierte
Schwingung:
50%; UT = 28,3mVeff.
Oszilloskop-Einstellung für ein Signal entsprechend Figur 2:
Keine Taste drücken. Y: CH. I; 20mV/cm;
TIME/DlV.:O.2ms/cm.
Triggerung: NORMAL; AC; int. mit Zeit-Feinsteller
(Oder externe Triggerung).
Liest man die beiden Werte a und b vom Bildschirm ab,
so errechnet sich der Modulationsgrad aus
_ a—b
bzw.
m
¯a+b
M12 303
ist, folgt der Glei-
—O,5m • UT
Trägeramplitude,
(i.a. '1
100%).
0.5m • UT
HF-Schwingung kann
innerhalb
sollte mit Modulations-
Oder einem Demodulator)
F = 1MHz; f = 1kHz;
AC.
_ a—b
• 1001961
¯a+b
Hierin ist a = UT (1+m) und b =
Bei der Modulationsgradmessung
knöpfe für Amplitude
Stellung geht nicht in das Ergebnis ein.
Triggerung
und Zeitablenkung
Die zeitliche Änderung einer zu messendenSpannung
(Wechselspannung) ist im Yt-Betrieb darstellbar. Hierbei
lenkt das Meßsignal den Elektronenstrahl in Y-Richtung
ab, während
der Zeitablenkgenerator
strahl mit einer konstanten,
digkeit von links nach rechts über den Bildschirm bewegt
(Zeitablenkung).
1m allgemeinen
werden
Spannungsverläufe
Zeitablenkung dargestellt. IJm eine "stehenden auswert-
bare Darstellung zu erhalten, darf der jeweils nächste
Start der Zeitablenkung nur dann erfolgen, wenn die
gleiche Position (Spannungshöhe
des Signalverlaufes vorliegt, an dem die Zeitablenkung
auch zuvor ausgelöst (getriggert) wurde. Eine Gleichspan-
nung kann folglich nicht getriggert werden, was aber
auch nicht erforderlich ist, da eine zeitliche Anderung
nicht erfolgt.
der
Die Triggerung kann durch das Meßsignal selbst (interne
Triggerung) Oder durch eine extern zugeführte, mit dem
Meßsignal
synchrone,
Triggerung).
Die Triggerspannung muß eine gewisse Mindestamplitude
haben, damit die Triggerung überhaupt einsetzt. Diesen
Wert nennt man Triggerschwelle.
Sinussignal bestimmt. Wird die Triggerspannung intern
dem Meßsignal
entnommen,
die vertikale Bildschirmhöhe
den, bei der die Triggerung gerade einsetzt, das Signalbild
stabil steht und die TR-LED zu leuchten beginnt. Die
interne Triggerschwelle
spezifiziert. Wird die Triggerspannung extern zugeführt,
ist sie an der TRIG. INP.-Buchse
gewissen Grenzen kann die Triggerspannung viel höher
sein als an der Triggerschwelle.
20fache
Wert
nicht
Der HM 303 hat zwei Trigger-Betriebsarten,
stehend
beschrieben
Automatische
Triggerung
Steht die Taste AT/NORM.
(Automatic Triggering), Wird die Zeitablenkung auch dann
periodisch ausgelöst, wenn keine Meßwechselspannung
Oder externe
Triggerwechselspannung
Meßwechselspannung sieht man dann eine Zeitlinie, die
auch eine Gleichspannung anzeigen kann.
können die Feinstell-
und Zeit beliebig verstellt sein. Ihre
den Elektronen-
aber wählbaren
sich periodisch
wiederholende
mit sich periodisch
wiederholender
und Flankenrichtung)
Spannung
erfolgen
Sie Wird mit einem
kann als Triggerschwelle
in mm angegeben wer-
beim HM 303 ist mit
in Vss zu messen.
1mallgemeinen sollte der
überschritten
werden.
werden.
ungedrückt in Stellung AT
anliegt.
Änderungenvorbehalten
Geschwin-
(externe
S5mm
In
die nach-
Ohne