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Messung Einer Amplitudenmodulation - Hameg Instruments Hm203-5 Bedienungsanleitung

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vor- Oder nacheilt.
Hier kann ein CR-Glied
spannungseingang des Oszilloskops helfen. Als R kann
gleich der 1 MQ-Eingangswiderstand
ein passender Kondensator C vorzuschalten ist. Vergrö-
ßert sich die Öffnungsweite der Ellipse {gegenüber kurz-
geschlossenem
dann eilt de Testspannung vor und
umgekehrt. Das gilt aber nur im Bereich bis 900Phasen-
verschiebung. Deshalb sollte C genügend groß seir und
nur eine relativ kleine, gerade gut beobachtbare Phasen-
verschiebung bewirken.
Falls im X Y-Betrieb
beide Eingangsspannungen
Oder ausfallen,
Wird ein sehr heller
dem Bildschirm
abgebildet.
stellung
(INTENS.-Knopf)
Leuchtschicht
einbrennen,
benden Helligkeitsverlust
ständige
Zerstörung
der Leuchtschicht
Punkt
verursacht.
Phasendifferenz•Messung
im ZweikanaI-Betrieb
Eine größere Phasendifferenz zwischen zwei Eingangssi-
gnaLen gleicher Frequenz und Form läßt sich sehr einfach
im Zweikanalbetieb
(Taste DUAL gedrückt) am Bildschirm
messen. Die Zeitablenkung Wird dabei von dem Signal
getriggert, das als Bezug (Phasenlage O)dient. Das andere
Signa! kann dann ener vor- Oder nacheilenden Phasenwin-
kel haben. Für Frequenzen 21 kHz Wird alternierende Kanal-
umschaltung gewählt; für Frequenzen < 1 kHz ist der Chop-
per-Betrieb geeigneter (weniger Flackern). Die Ablesege-
nauigkeit Wird hoch, wenn auf dem Schirm nicht viel mehr
als eine Periode und etwa gleiche Bildhöhe beider Signale
engestellt wird. Zu dieser Einstel'ung können — ohne Ein-
fluß auf das Ergebnis — auch die Feinregler für Amplitude
und Zeitablenkung und der LEVEL-Knopf benutzt werden.
Beide Zeitlinien werden vor der Messung mit den Y-POS.
Knöpfen auf die horzontale Raster-Mittellir.ie
Bei sinusförmigen Signa len beobachtet man die Nulldurch-
gänge: die Snuskuppen sind wenger genau. 1stein Sinus-
signal durch geradzahlige Harrnonische merklich verzerrt
(Halbwellen nicht spiegelbildlich zur X-Achse) Oder wenn
eine Offset-Gleichsparnung
AC-KopplJng für beide Kanäle. Handelt es sich um Impuls-
signalegleicher Form, liest man ab an steilen Flanken.
Phasendifferenzmessung
t = Horizontalabstand
der Nulldurchgänge
T = Horizontalabstand
für eine Periode
1m Bildbeispiel ist t = 3cm und T — 10cm. Daraus errech-
net sich eine Phasendifferenz n Winkelgraden vor
3600=
MIO
203-5
vor dem Test-
dienen, so daß nur
fehlen
Leuchtpunkt
Bei zu hoher Helligkeitsein.
kann dieser Punkt in die
was entweder
einen
blei-
Oder, im Extremfall, eine voll-
an diesem
eirgestellt.
vorhanden ist, empfiehlt Sich
im Zweikanalbetrieb
in cm.
in cm.
3
3600=
1080
10
Oder in Bogengrad ausgedrückt
t
arc
Relativ kleine Phaserwinkel bei nicht zu hohen Frequenzen
lassensich genauer im XY-Betrieb mit Lissajous-Figurmes-
sen.
auf

Messung einer Amplitudenmodulation

Die momentane Amplitude u im Zeitpunkt teiner HF-Trä-
gerspannung, die durch eine sinusförmige NF-Spannung
unverzerrt amplitudenmoduliert
•sin Ot + 0.5m •UT•
Hierin
ist
U
unmodu'ierte Trägeramplitude,
2'tF — Träger-Kreisfrequenz,
= 2.'Ef = Modu'ationskreisfrequenz,
= Modulationsgrad (i.a.
m
Neben der Trägerfrequenz Fentstehen
tion die untere Seitenfrequenz F—fund die obere Seitenfre-
quenz F+f.
0.5m • Ur
F gur 1
Spe€trumsamp tuden und -frequenzen bei AM {m = 50%)
Das Bild der amplitudenmodulierten HF-Schwingung kann
mit dem Oszilloskop sichtbar gemacht und ausgewertet
werden. wenn das Frequenzspektrum innerhalb der Oszii-
loskop-Bandbrete liegt. Die Zeitbasis vvrd so eingestelt,
daß mehrere Wellenzüge der Modulationsfrequenz
barSind.Gerau genomrnen sollte mit Modulatio nsfrequenz
(vom NF-GeneratcrOdereinem Demodulator) extern getrig-
gert werden). Interne Triggerung ist aber oft möglich mit
Normaltriggerung
unter
lers.
3
2n—
=
1,885rad
10
ist, folgt der Gleichung
—0.5m • UT•cosiQ+cJt
1 4100%).
durch die Modula-
o,5m
Zuhilferahme
des Zeit-Feinstel-
Ånderuagervo•behalten
sicht-
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