Inbetriebnahme
WARNUNG
!
Verletzungsgefahr durch austretendes Me-
dium!
Î Rohrbogen so ausrichten, dass ausströ-
mendes Medium nicht auf Bedienungs-
personal trifft.
Î Bei Arbeiten in Stellventilnähe Schutzklei-
dung tragen (Augenschutz, Schutzhand-
schuhe).
HINWEIS
!
Beeinträchtigung des aseptischen bzw. hy-
gienischen Betriebs!
Bei Ausführungen mit nachgeschalteter
Stopfbuchspackung ist der Prüfanschluss
durch einen Stopfen verschlossen.
Î Zur Gewährleistung des aseptischen
bzw. hygienischen Betriebs, Leckage-
Kontrollgerät an den Prüfanschluss an-
schließen.
HINWEIS
!
Beschädigung der Membran durch inkom-
pressibles Medium!
Bei Anlagen, die mit flüssigem Medium be-
trieben werden, kann das Schließen des
Ventils bei geschlossenen Absperrventilen
vor und hinter dem Ventil zu einem Mem-
branbruch führen.
Î Ventil nur schließen, wenn die Absperr-
ventile vor und hinter dem Ventil geöffnet
sind.
6-2
Vor der Inbetriebnahme/Wiederinbetrieb-
nahme folgende Bedingungen sicherstellen:
− Stellventil ist vorschriftsmäßig in die
Rohrleitung eingebaut, vgl. Kap. „Monta-
ge".
− Dichtheit und Funktion sind mit positivem
Ergebnis auf Fehlerlosigkeit geprüft, vgl.
Abschnitt „Montiertes Ventil prüfen" im
Kap. „Montage".
− Die herrschenden Bedingungen im be-
troffenen Anlagenteil entsprechen der
Auslegung des Stellventils, vgl. Absatz
„Bestimmungsgemäße Verwendung" im
Kap. „Sicherheitshinweise und Schutz-
maßnahmen".
Inbetriebnahme/Wiederinbetriebnahme
1. Bei großen Differenzen zwischen Umge-
bungs- und Mediumstemperatur oder
wenn die Mediumseigenschaften es er-
fordern, das Ventil vor Inbetriebnahme
abkühlen oder aufwärmen.
2. Absperrventile in der Rohrleitung lang-
sam öffnen. Langsames Öffnen verhin-
dert, dass schlagartige Drucksteigerung
und resultierende hohe Strömungsge-
schwindigkeiten das Ventil beschädigen.
3. Ventil auf korrekte Funktion prüfen.
EB 8048-2