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Lauda P 10 Betriebsanleitung

Lauda P 10 Betriebsanleitung

Pro badthermostate und umwälzthermostate
Inhaltsverzeichnis
Betriebsanleitung
PRO Badthermostate und Umwälzthermostate
P 10, P 20, P 30, RP 3035, RP 2040, RP 2045, RP 1090, RP 2090, RP 10100, RP 240 E, RP 245 E, RP 250 E,
RP 290 E, P 2 E
mit Bedieneinheit Base
Vor Beginn aller Arbeiten Anleitung lesen!
V6R14
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Lauda P 10

  • Seite 1 Betriebsanleitung PRO Badthermostate und Umwälzthermostate P 10, P 20, P 30, RP 3035, RP 2040, RP 2045, RP 1090, RP 2090, RP 10100, RP 240 E, RP 245 E, RP 250 E, RP 290 E, P 2 E mit Bedieneinheit Base...
  • Seite 2 Hersteller: LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG Pfarrstraße 41/43 97922 Lauda-Königshofen Deutschland Tel.: +49 (0)9343 503-0 Fax: +49 (0)9343 503-222 E-Mail: info@lauda.de Internet: https://www.lauda.de Originalbetriebsanleitung Q4DA-E_13-020-DE-01 Base, 6, de_DE 11.08.2021 © LAUDA 2021 ersetzt Ausgabe V5R22-23, V4R15-14-13, V04R07, V4R04, V03REV30-29-28-16, V2RE4, V2R03, V1R54, V01R52, V01R48,...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Sicherheit....................................7 Sicherheitsstruktur der Geräte............................ 7 EMV-Anforderungen..............................7 Softwareversionen................................. 8 Zusätzliche Betriebsanleitungen beachten......................... 8 Bestimmungsgemäße Verwendung..........................8 Vorhersehbare Fehlanwendung........................... 9 Verbot von Änderungen am Gerät..........................9 Werkstoffe und Materialien............................10 Fluorierte Kältemittel..............................10 1.10 Natürliche Kältemittel..............................10 1.11 Anforderungen an Temperierflüssigkeiten........................ 10 1.12 Anforderungen an die Schläuche..........................
  • Seite 4 Externen Verbraucher anschließen....................... 55 Kühlwasser..................................57 4.9.1 Anforderungen an das Kühlwasser......................57 4.9.2 Kühlwasser anschließen........................... 58 Inbetriebnahme................................... 60 LAUDA Temperierflüssigkeiten..........................60 Gerät füllen................................... 61 Temperierflüssigkeit wechseln/entleeren......................... 65 Stromversorgung herstellen............................66 Gerät einschalten................................ 67 Displaytasten................................67 Menüstruktur Fernbedieneinheit Base........................69 Übertemperaturschutz Tmax einstellen........................70 Temperaturgrenzwerte Tih und Til einstellen......................
  • Seite 5 5.11.3 Displayhelligkeit einstellen........................76 5.11.4 Betriebsart nach Netzunterbrechung (Autostart)................77 5.11.5 Stromaufnahme begrenzen........................78 5.11.6 Menüsprache wählen..........................78 Betrieb....................................79 Allgemeine Sicherheitshinweise..........................79 Betriebsarten................................81 Pumpenstufe einstellen............................... 81 Stand-by und Betrieb aktivieren und deaktivieren....................82 Stellgrößenbegrenzung festlegen..........................82 Externregelung................................83 6.6.1 Externregelung aktivieren, Internregelung deaktivieren..............
  • Seite 6 11.5 Pumpenkennlinie............................... 128 Zubehör....................................129 Allgemeines..................................130 13.1 Urheberschutz................................130 13.2 Technische Änderungen............................130 13.3 Garantiebedingungen............................... 130 13.4 Kontakt LAUDA............................... 130 13.5 Konformitätserklärung.............................. 130 13.6 Warenrücksendung und Unbedenklichkeitserklärung................... 134 Glossar....................................135 Index....................................137 6 / 140 PRO Badthermostate und Umwälzthermostate...
  • Seite 7: Sicherheit

    Betriebsanleitung müssen daher in unmittelbarer Nähe des Geräts zur Verfügung stehen. Bewahren Sie zudem dieses Exemplar der Betriebs- anleitung sorgfältig auf. Geht die Betriebsanleitung verloren, kontaktieren Sie den LAUDA Service Temperiergeräte. Die Kontaktdaten finden Sie in Ä Kapitel 13.4 „Kontakt LAUDA“ auf Seite 130.
  • Seite 8: Softwareversionen

    Gerät Anforderungen an die Stör- Emissionsklasse Netzanschluss Kunde festigkeit nur für EU Tabelle 2 (Industrie) nach Emissionsklasse B Kältethermostat EN 61326-1 nach CISPR 11 Hausanschlusswert ³ 100 A der Rest der Welt (außer Tabelle 2 (Industrie) nach Emissionsklasse B Kältethermostat EN 61326-1 nach CISPR 11 keine Einschränkung...
  • Seite 9: Vorhersehbare Fehlanwendung

    Jegliche technische Modifikation am Gerät durch den Nutzer ist untersagt. Jegliche Konsequenzen daraus sind nicht durch den Kundendienst oder die Produktgarantie abgedeckt. Servicearbeiten dürfen nur vom LAUDA Service oder einem von LAUDA autorisierten Servicepartner durchgeführt werden. PRO Badthermostate und Umwälzthermostate...
  • Seite 10: Werkstoffe Und Materialien

    1.11 Anforderungen an Temperierflüssigkeiten Zur Temperierung werden Temperierflüssigkeiten verwendet. Für das  Gerät sind nur LAUDA Temperierflüssigkeiten zugelassen. LAUDA Temperierflüssigkeiten sind vom Unternehmen LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG getestete und freigegebene Temperier- flüssigkeiten. Das Gerät ist für brennbare Temperierflüssigkeiten entsprechend der ...
  • Seite 11: Anforderungen An Die Schläuche

    Durch Verwendung von Temperierflüssigkeiten können beim Über- oder  Unterschreiten gewisser Temperaturschwellen oder beim Bruch des Behälters und Reaktion mit der Temperierflüssigkeit Gefahren durch hohe oder niedrige Temperaturen und Feuer entstehen. Im Sicherheitsdatenblatt der Temperierflüssigkeit sind alle möglichen  Gefahren und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit der Flüssigkeit spezifiziert.
  • Seite 12: Sicherheitseinrichtungen Des Geräts

    1.16 Sicherheitseinrichtungen des Geräts 1.16.1 Übertemperaturschutz Der Übertemperaturschutz ist eine Sicherheitseinrichtung, um ein Ent- zünden brennbarer Temperierflüssigkeit durch zu hohe Temperaturen zu ver- hindern. Alle sicherheitsrelevanten Komponenten des Geräts werden abge- schaltet um eine Gefahr durch Feuer zu verhindern. Zudem informiert ein Alarmsignal über einen aktivierten Übertemperaturschutz.
  • Seite 13: Warnsymbole

    1.18 Warnsymbole Aufkleber auf Geräten mit NRTL-Zertifi- zierung Gerät nur mit montiertem Gehäuse betreiben, angebracht auf der Geräte- rückseite brennbare Temperierflüssigkeit, angebracht auf der Geräterückseite und auf der Geräteoberseite Betriebsanleitung lesen, angebracht auf der rechten Geräteseite Schutzausrüstung und Schutzkleidung tragen, angebracht auf der rechten Geräteseite kalte beziehungsweise heiße Temperaturen der Oberflächen, angebracht auf der rechten Geräteseite...
  • Seite 14: Aufbau Der Warnhinweise

    1.19 Aufbau der Warnhinweise Gefahr Ein Warnhinweis vom Typ "Gefahr" weist auf eine unmittelbar gefähr-  liche Situation hin. Wird der Warnhinweis missachtet, hat dies Tod oder schwere, irreversible  Verletzungen zur Folge. GEFAHR! Art und Quelle Folgen bei Nichtbeachtung Maßnahme 1 ...
  • Seite 15 Hinweis Ein "Hinweis" warnt vor möglichen Sach- oder Umweltschäden. HINWEIS! Art und Quelle Folgen bei Nichtbeachtung Maßnahme 1  Maßnahme…  PRO Badthermostate und Umwälzthermostate 15 / 140...
  • Seite 16: Auspacken

    Sie unverzüglich den Spediteur, damit ein Schadensprotokoll erstellt und eine Überprüfung des Transportschadens erfolgen kann. Verständigen Sie ebenfalls unverzüglich den LAUDA Service Temperiergeräte. Kontakt- daten finden Sie in Ä Kapitel 13.4 „Kontakt LAUDA“ auf Seite 130. Tab. 2: Serienmäßiges Zubehör alle Geräte Gerätetyp...
  • Seite 17 RP 2040, RP 2045, RP 2090 Baddeckel HDQ 157 RP 3035 Baddeckel HDQ 156 Tab. 4: Serienmäßiges Zubehör Wärme-Badthermostat Gerätetyp Bezeichnung Anzahl Bestellnummer P 10 Baddeckel HDQ 154 P 20 Baddeckel HDQ 157 P 30 Baddeckel HDQ 156 PRO Badthermostate und Umwälzthermostate 17 / 140...
  • Seite 18: Aufbau Und Funktion

    Aufbau und Funktion Aufbau 3.1.1 Aufbau des Badthermostaten Vorderansicht Abb. 1: Wärme-Badthermostat, Vorderansicht Baddeckel Optische Anzeige (LED) für Betrieb und Störung Fernbedieneinheit Base Komponentenbrücke Netzschalter LiBus-Schnittstelle zum Anschließen der Bedienein- heit Entleerungsstutzen zum Anschließen eines Schlauchs 4 Standfüße 18 / 140 PRO Badthermostate und Umwälzthermostate...
  • Seite 19 Rückseite Abb. 2: Wärme-Badthermostat, Rückansicht Schnittstellenblech Drehknopf für Maximaltemperatur T und Taste zum Entsperren Anschlüsse für Badkühlung (Kühlwassereingang IN; Kühlwasserausgang OUT) Netzanschluss Typenschild PRO Badthermostate und Umwälzthermostate 19 / 140...
  • Seite 20: Aufbau Des Umwälzthermostaten

    3.1.2 Aufbau des Umwälzthermostaten Vorderseite Abb. 3: Umwälzthermostat mit Kältemaschine, Vorderansicht Optische Anzeige (LED) für Betrieb und Störung Tankeinfüllstutzen Fernbedieneinheit Base Griffmulde Schnittstellen Frontblende (abnehmbar) Lüftungsgitter Standfüße vorne; Rollen hinten 20 / 140 PRO Badthermostate und Umwälzthermostate...
  • Seite 21 Rückseite Abb. 4: Umwälzthermostat mit Kältemaschine, Rückansicht Drehknopf für Maximaltemperatur T und Taste zum Entsperren Pumpenstutzen Vorlauf OUT und Rücklauf IN Überlauf und Entlüftung des Ausgleichbehälters Netzschalter Netzanschluss Tragegriff Typenschild Entleerungsstutzen zum Anschließen eines Schlauchs Anschlüsse für Kühlwassereingang IN und Kühlwasserausgang OUT Abb.
  • Seite 22: Bedienelemente

    Stecken Sie das Netzkabel in die Steckdose und schalten Sie den Netzschalter wieder in Position [1]. Das Gerät startet.  Springt der Sicherungsschalter wieder auf [O], kontaktieren Sie den LAUDA Service Temperiergeräte. 3.2.2 Taste Entsperren und Maximaltemperatur Maximaltemperatur T einstellen Taste zum Entsperren Drehknopf mit Skala zum Einstellen der zulässigen Maximaltemperatur...
  • Seite 23 Der Kreislauf besteht im Wesentlichen aus den folgenden Komponenten: Bad mit Temperierflüssigkeit  Heizung zum Erhitzen der Temperierflüssigkeit  Kältemaschine zum Kühlen der Temperierflüssigkeit  Pumpe im Badthermostat Für die interne Badumwälzung ist der Badthermostat mit einer Variopumpe (Druckpumpe) ausgestattet. Die Pumpe kann über 8 Pumpenstufen (je nach Gerät auch weniger) geregelt werden, um die Badumwälzung, die Geräusch- entwicklung und den mechanischen Wärmeeintrag optimieren zu können.
  • Seite 24: Kältemaschine

    Die Kühlschlange ist für PRO Wärmethermostate (Badthermostate und Umwälzthermostate) bis zu einer Badtemperatur von 95 °C freigegeben, wenn der Betrieb an einem zentralen Kühlwassersystem erfolgt. In der Praxis variieren die Betriebsdrücke in einem zentralen Kühlwassersystem sehr stark und die Rücklaufleitungen sind nicht drucklos. Dies bedeutet, dass die Kühl- schlange bei geschlossener Kühlflüssigkeitszufuhr nicht leer läuft.
  • Seite 25: Wärmeabfuhr Mittels Kühlung In Hybridbauweise

    Elektronische Expansion  Die Expansion des Kältemittels erfolgt durch moderne elektronische Expansionsventile. Mit einem von LAUDA entwickelten und patent- ierten Verfahren kann der benötigte Kältebedarf extrem präzise geregelt werden. SmartCool System  Eine besondere Form der Proportionalkühlung in Kombination mit einem geregelten Ventilator.
  • Seite 26: Stickstoffüberlagerung

    Zündquellen an der Einfüllöffnung und am Überlauf zu vermeiden. Anschluss Werkzeugfrei bedienbarer Push-in-Anschluss auf der Rückseite des Geräts passend für 6 mm Pneumatik-Schläuche (Teflon, PE), LAUDA Artikel-Nr. RKJ 048. Der Push-in-Anschluss ist bei nicht eingestecktem Schlauch automatisch schließend. Montage: Durch einfaches Einstecken des Schlauchs in den Anschluss.
  • Seite 27: Serienmäßige Und Optionale Schnittstellen

    Gerät gespielt (nur für Updater, keine Prozessschnittstelle). Die Ethernet-Schnittstelle bietet dem Kunden die Möglichkeit seine  Temperierprozesse, die mit einem LAUDA Temperiergerät ausgeführt werden, mittels LAUDA Schnittstellenbefehlssatz zu überwachen und zu steuern (Prozessschnittstelle). An der Pt100-Schnittstelle (gekennzeichnet mit Beschriftung Pt100) ...
  • Seite 28 Das RS 232/485-Schnittstellenmodul (Best.-Nr. LRZ 913) ist als  9-polige SUB-D Buchse ausgeführt. Durch Optokoppler galvanisch getrennt. Durch den LAUDA Befehlssatz ist das Modul kompatibel zu den Gerätelinien ECO, Variocool, Proline, Proline Kryomat, PRO, Integral XT und Integral T. Die RS232-Schnittstelle ist mit einem 1:1 kontaktierten Kabel direkt am PC anschließbar.
  • Seite 29: Typenschild

    Typenschild In der nachfolgenden Tabelle sind die Angaben des Typenschilds näher erläu- tert. Bestimmte Angaben sind abhängig vom Gerätetyp und von der einge- bauten Ausstattung. Angabe Beschreibung Type: Gerätetyp Part No.: Bestellnummer des Geräts Serial No.: Seriennummer des Geräts Refrigerant I: Bezeichnung des verwendeten Kältemittels in der Kältemaschine Stufe 1 Filling charge I:...
  • Seite 30: Vor Der Inbetriebnahme

    Vor der Inbetriebnahme Aufstellen WARNUNG! Herabfallen oder Umstürzen des Geräts Quetschung, Stoß Kippen Sie das Gerät nicht.  Stellen Sie das Gerät auf eine ebene, rutschfeste Fläche  mit ausreichend Tragfähigkeit. Positionieren Sie das Gerät nicht in der Nähe von Tisch- ...
  • Seite 31: Schnittstellenmodule Einbauen

    HINWEIS! Herabfallen oder Umstürzen des Geräts Geräteschaden Heben Sie das Gerät niemals an der Komponentenbrücke  Beachten Sie: Je nach verwendeter Temperierflüssigkeit und Betriebsart können reiz-  ende Dämpfe entstehen. Sorgen Sie für ausreichende Absaugung dieser Dämpfe. Verwenden Sie bei den Badthermostaten den Baddeckel. Beachten Sie die Anforderungen des Geräts an die elektromagnetische ...
  • Seite 32: Schnittstelle Rs 232

    WARNUNG! Berühren spannungsführender Teile beim Einbau von Modulen Stromschlag Trennen Sie das Gerät vor dem Einbau von Modulen vom  Netz. Beschreibung des Einbaus eines Schnittstellenmoduls Berühren Sie geerdete blanke Edelstahlbleche des Temperiergeräts, um eventuelle elektrostatische Aufladung abzuleiten. Schalten Sie das Temperiergerät aus und ziehen Sie den Netzstecker Nehmen Sie das Modul aus der Verpackung.
  • Seite 33: Protokoll Rs 232

    Mit Hardware-Handshake: Beim Anschluss eines Thermostaten an den PC ein 1:1-Kabel verwenden (kein Null-Modem-Kabel). Die RS 232-Schnitt- stelle ist mit einem 1:1 kontaktierten Kabel direkt am PC anschließbar. Ohne Hardware-Handshake: Entsprechende Betriebsart am PC einstellen. Beachten Sie folgende Hinweise: Geschirmte Anschlussleitungen verwenden. ...
  • Seite 34: Verbindungskabel Rs 485

    4.3.3 Verbindungskabel RS 485 Anschluss RS 485 Thermostat mit 9-poliger Sub-D-Buchse Kontakt Daten Data A (-) SG (Signal Ground) optional Data B (+) Beachten Sie folgende Hinweise: Geschirmte Anschlussleitungen verwenden.  Abschirmung mit Steckergehäuse verbinden.  Die Leitungen sind galvanisch von der restlichen Elektronik zu trennen. ...
  • Seite 35: Schnittstelle Ethernet

    Leitstand/PC verbunden werden. Über den Leitstand/PC kann das Temperiergerät überwacht und gesteuert werden. Verbunden über Ethernetkabel Abb. 12: Verbunden über Ethernetkabel In Abb. 12 ist eine direkte Verbindung des LAUDA Temperiergeräts über ein Ethernetkabel zum Leitstand/PC dargestellt. Vorteil dieser Verbindung: Es ist kein Netzwerk notwendig.
  • Seite 36 Verbunden über LAN und WLAN Abb. 14: Verbunden über LAN und WLAN In Abb. 14 ist die Anbindung des LAUDA Temperiergeräts über ein WLAN an ein LAN-Netzwerk mit Leitstand/PC dargestellt. Dabei wird das Tem- periergerät mit einem handelsüblichen Ethernetkabel mit einem WLAN- Router verbunden.
  • Seite 37: Ethernet-Schnittstelle Konfigurieren

    WLAN-Router genommen werden. Diese müssen die benötigte Verbindungsfunktion aufweisen und die Anforderungen des Landes erfüllen in denen sie betrieben werden. Für den Aufbau, wie in Abb. 14 dargestellt, empfiehlt LAUDA jedoch einen Industrie-WLAN- Router zu verwenden. 4.4.2 Ethernet-Schnittstelle konfigurieren...
  • Seite 38 Geben Sie die Zahlenwerte ein, zum Beispiel 120.0.0.13. Die Zah- lenwerte werden byteweise eingegeben. Von links nach rechts, von Byte 4 bis Byte 1. Bestätigen Sie jedes Byte mit [OK]. Haben Sie die Zahlenwerte eingegeben drücken Sie den Softkey [Anwenden]. Das Eingabefenster [Local mask] öffnet sich.
  • Seite 39 Falls zwischen Temperiergerät und PC ein Switch verwendet wird, benutzen Sie die gleiche Vorgehensweise (LAN-Einstellungen manuell vorgeben). Wird eine direkte Ethernet-Verbindung zwischen Leitstand und Temperiergerät hergestellt, dauert es 1 bis 2 Minuten bis sich die Verbindung eingerichtet hat. LAN-Einstellungen automatisch beziehen Schalten Sie das Temperiergerät ein.
  • Seite 40 Zur Überprüfung haben Sie zwei Möglichkeiten: Sie geben den Ping-Befehl zusammen mit der IP-Adresse ein.  ping XXX.XXX.XXX.XXX@ Bei "XXX.XXX.XXX.XXX" muss die IP-Adresse stehen, die bei der Konfiguration der Ethernet-Schnittstelle eingegeben wurde. Oder Sie geben den Ping-Befehl zusammen mit der Seriennummer des ...
  • Seite 41 Überprüfen mit RealTerm Auf einem PC mit Microsoft Windows-Betriebssystem starten Sie das Programm "HyperTerminal" beziehungsweise das "Terminalpro- gramm". Das Eingabefenster öffnet sich.  Abb. 17: Programm "RealTerm" In der Registerkarte Display setzen Sie den Hacken bei Half Duplex . PRO Badthermostate und Umwälzthermostate 41 / 140...
  • Seite 42 Abb. 18: Eingabe im Feld Port In der Registerkarte Port geben Sie die konfigurierte IP-Adresse und Portnummer der Ethernet-Schnittstelle des Temperiergeräts ein. Dabei muss die IP-Adresse und Portnummer mit Doppelpunkt getrennt werden. Anstatt der IP-Adresse können Sie die Seriennummer des Temperier- geräts eingeben.
  • Seite 43: Datenübertragungsrate

    Abb. 19: Eingaben für den Test Zum Testen der Kommunikation muss ein Befehl an das Temperier- gerät geschickt werden. Zum Beispiel TYPE. Tippen Sie den Befehl ein und drücken Sie [Send ASCII]. Funktioniert die Verbindung, wird der Befehl vom Temperiergerät ...
  • Seite 44: Protokoll Der Schnittstelle

    4.4.4 Protokoll der Schnittstelle Beachten Sie folgende Hinweise: Der Befehl vom Rechner muss mit einen CR, CRLF oder LFCR abge-  schlossen sein. Die Rückantwort vom Temperiergerät wird immer mit einem CRLF  abgeschlossen. Nach jedem an den Thermostaten gesendeten Befehl muss die Antwort ...
  • Seite 45 Tab. 9: Kälte ID Funktion Einheit Befehl 23 Betriebsart Kühlung: 0 = aus / 1 = ein / 2 = automatisch [–] OUT_SP_02_[Wert] Tab. 10: Sicherheit ID Funktion Einheit Befehl 34 Timeout-Kommunikation über Schnittstelle (1 – 99 Sekunden; 0 = OUT_SP_08_[Wert] Off) 72 Safety Mode aktivieren = 1...
  • Seite 46 Tab. 13: Rechte ID Funktion Einheit Befehl 62 Tastatur Master (entspricht "KEY"): 0 = freischalten / 1 = sperren [–] OUT_MODE_00_X 64 Tastatur Fernbedieneinheit (Command): 0 = freischalten / 1 = [–] OUT_MODE_03_X sperren Tab. 14: Status ID Funktion Einheit Befehl 74 Gerät einschalten / ausschalten (Stand-by) [–]...
  • Seite 47: Lesebefehle Der Schnittstelle

    4.5.2 Lesebefehle der Schnittstelle gültig für die Ethernet-Schnittstelle und für Bei einem Lesebefehl handelt es sich um eine Abfrage nach aktuellen Daten das RS 232/485-Schnittstellenmodul vom Leitstand an das Temperiergerät. Tab. 16: Temperatur ID Funktion Einheit, Auf- Befehl lösung 2 Sollwert Temperatur [°C] IN_SP_00 3 Badtemperatur (Vorlauftemperatur)
  • Seite 48 Tab. 20: Kälte ID Funktion Einheit Befehl 24 Betriebsart Kühlung: 0 = aus / 1 = ein / 2 = automatisch [–] IN_SP_02 Tab. 21: Sicherheit ID Funktion Einheit Befehl 35 Timeout-Kommunikation über Schnittstelle (1 – 99 Sekunden; 0 = Off) IN_SP_08 73 Zustand Safety Mode: 0 = aus (inaktiv) / 1 = ein (aktiv) [–]...
  • Seite 49 Tab. 23: Regelung ID Funktion Einheit Befehl 59 Sollwertoffset IN_PAR_14 67 Regelung auf Regelgröße X: 0 = intern / 1 = extern Pt / 2 = extern Analog / [–] IN_MODE_01 3 = extern Seriell / 5 = extern Ethernet / 6 = extern EtherCAT / 7 = extern Pt second (nur bei Integral) 69 Offsetquelle X für Sollwert: 0 = normal / 1 = extern Pt / 2 = extern Analog / [–]...
  • Seite 50 ID Funktion Einheit Befehl 92 Aktueller Programmdurchlauf [–] RMP_IN_03 94 Aktuell laufendes Programm (0 = kein laufendes Programm) [–] RMP_IN_05 Tab. 27: Kontakt Eingang / Ausgang ID Funktion Einheit Befehl 96 Kontakteingang 1: 0 = geöffnet / 1 = geschlossen [–] IN_DI_01 Kontaktmodul muss vorhanden sein...
  • Seite 51: Fehlermeldungen Des Temperiergeräts An Den Leitstand

    ID Funktion Einheit Befehl 122 Magnetventil, Absperrventil 2 [–] VERSION_M_4 (Magnetventil muss vorhanden sein) 128 Externe Pt100-Schnittstelle 0 [–] VERSION_E (Modul muss vorhanden sein) Beachten Sie folgende Hinweise: Für "_" ist auch " " (Leerzeichen) zulässig.  Wenn beim Befehl nicht anders angegeben, erfolgt die Antwort immer ...
  • Seite 52: Umwälzthermostat Aufbauen

     kessel und einem Einsatzgestell kann es zu elektroche- mischer Oxidation kommen. Vermeiden Sie den Einsatz derartiger Gestelle, respektive den direkten Kontakt mit dem Kessel. Verwenden Sie LAUDA Edelstahlgestelle oder handelsübliche Gestelle aus temperaturbeständigen Kunst- stoffen. 52 / 140 PRO Badthermostate und Umwälzthermostate...
  • Seite 53: Externer Verbraucher

    Externer Verbraucher 4.8.1 Schläuche VORSICHT! Bersten des externen Hydraulikkreislaufs Verbrühung, Erfrierung Verwenden Sie Schläuche mit einer höheren Druckfestig-  keit als der maximal erreichbare Pumpendruck. VORSICHT! Austritt von Temperierflüssigkeit Verbrühung, Erfrierung Verwenden Sie für den Geräteüberlauf Schläuche mit einer  Temperaturbeständigkeit und einer Medienbeständigkeit entsprechend Ihrer Anwendung.
  • Seite 54 Wasser, Glykol-Wasser-Mischung LZS 007 Für das Gerät freigegebene Temperierflüssigkeiten finden Sie in Ä Kapitel 5.1 „LAUDA Temperierflüssigkeiten“ auf Seite 60. Freigegebene Metallschläuche Die folgenden freigegebenen Metallschläuche sind aus rostfreiem Edelstahl mit Überwurfmuttern M16 x 1. Die lichte Weite beträgt 10 mm.
  • Seite 55: Externen Verbraucher Anschließen

    Länge in cm Einsatzbereich Bestellnummer des Schlauchs in °C mit Schaumisolierung für den Käl- MK 200 -90 – 150 tebereich, für alle LAUDA Tem- LZM 055 perierflüssigkeiten mit Schaumisolierung für den Käl- Pumpenkurzschluss -90 – 150 tebereich, für alle LAUDA Tem- LZM 045 perierflüssigkeiten...
  • Seite 56 VORSICHT! Austritt von Temperierflüssigkeit durch höherstehenden Ver- braucher Stromschlag Wird der externe Verbraucher oberhalb des Geräts positio-  niert, kann bei stehender Pumpe Temperierflüssigkeit aus dem Gerät austreten. Verwenden Sie daher im externen Hydraulikkreislauf die als Zubehör erhältliche Rücklaufsi- cherung. VORSICHT! Austritt von Temperierflüssigkeit durch höherstehenden oder tieferstehenden Verbraucher...
  • Seite 57: Kühlwasser

    Kühlwasser 4.9.1 Anforderungen an das Kühlwasser HINWEIS! Kältekreislauf wird durch Korrosion undicht Geräteschaden Kein korrosives Kühlwasser verwenden.  Der folgende Sicherheitshinweis ist für Geräte mit natürlichem Kältemittel relevant: VORSICHT! Kältekreislauf wird undicht durch Korrosion Feuer, Explosion Kein korrosives Kühlwasser verwenden. ...
  • Seite 58: Kühlwasser Anschließen

    Angabe Wert Einheit Chloride < 50 mg/L < 70 mg/L Sulfate [SO > 1 --- Verhältnis Hydrogencarbonat [HCO Sulfate [SO Gesamthärte Wasser 4,0 - 8,5 °dH elektrische Leitfähigkeit 30 - 500 μS/cm < 1 mg/L Sulfit (SO freies Chlorgas (Cl <...
  • Seite 59 Fixieren Sie die Schlauchtüllen oder die Kupplungsstecker an den  Schläuchen mittels Schlauchschellen. Fixieren Sie den Rücklaufschlauch der Wasserkühlung im Ausgussbe-  reich, um ein unkontrolliertes Abgleiten des Schlauches, auch bei Druckstößen, zu verhindern. Fixieren Sie den Rücklaufschlauch der Wasserkühlung im Ausgussbe- reich so, dass ein Herausspritzen von heißem Kühlwasser nicht möglich ist.
  • Seite 60: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme LAUDA Temperierflüssigkeiten GEFAHR! Verwendung ungeeigneter Temperierflüssigkeit Feuer Wählen Sie eine Temperierflüssigkeit mit einem Tempe-  raturbereich entsprechend dem Temperaturbereich Ihrer Anwendung. Beachten Sie: An der unteren Grenze des Temperaturbereichs der Temperierflüssigkeit  ist durch die steigende Viskosität mit einer Verschlechterung der Tem- periereigenschaften zu rechnen.
  • Seite 61: Gerät Füllen

    Algenbildung. Die Zugabe von Ammoniak ist nicht erlaubt.  Gerät füllen LAUDA übernimmt keine Haftung bei Schäden, die durch Verwen- dung einer ungeeigneten Temperierflüssigkeit entstehen. Freigegebene Temperierflüssigkeiten Ä Kapitel 5.1 „LAUDA Temperierflüssigkeiten“ auf Seite 60. PRO Badthermostate und Umwälzthermostate...
  • Seite 62 GEFAHR! Heiße Temperierflüssigkeit läuft über Feuer Am Überlauf muss ein Anschlussschlauch mit Auffangbe-  hälter angebracht sein. Auffangbehälter und Anschlussschlauch müssen für die  maximale Temperatur der Temperierflüssigkeit ausgelegt sein. Vermeiden Sie Zündquellen am Auffangbehälter.  WARNUNG! Spritzer von Temperierflüssigkeit Augenschädigung Tragen Sie bei allen Arbeiten am Gerät eine geeignete ...
  • Seite 63 WARNUNG! Überlaufen von Temperierflüssigkeit durch Volumenzunahme bei Erwärmung Verbrühung, Stromschlag Beachten Sie die Volumenzunahme bei Erwärmung der  Temperierflüssigkeit. VORSICHT! Austritt von Temperierflüssigkeit Ausrutschen Entleerungshahn muss geschlossen sein.  Die Temperierflüssigkeiten dehnen sich bei Erwärmung aus (zirka 10 % pro 100 °C). Bei angeschlossenem externem Verbraucher tritt die Gesamtausdehnung im Bad des Thermostaten auf.
  • Seite 64 Schalten Sie das Gerät ein. Ist der Befüllmodus aktiv, blinkt im Grundfenster das Symbol für das Badgefäß. Das Gerät heizt nicht beziehungsweise kühlt nicht. Ist das Gerät leer, wird sofort nach dem Einschalten des Geräts  der Befüllmodus gestartet. Ist das Gerät nicht leer, kann der Befüllmodus manuell gestartet werden.
  • Seite 65: Temperierflüssigkeit Wechseln/Entleeren

    GEFAHR! Austreten von heißer Temperierflüssigkeit Feuer Entgasen Sie langsam und vorsichtig. Vermeiden Sie Zünd-  quellen in der Nähe des Einfüllstutzens und des Überlaufs. GEFAHR! Heiße Temperierflüssigkeit im Ausdehnungsbehälter Feuer Halten Sie den Deckel des Ausdehnungsbehälters während  dem Betrieb geschlossen. Temperierflüssigkeit wechseln/entleeren WARNUNG! Kontakt mit heißer oder kalter Temperierflüssigkeit...
  • Seite 66: Stromversorgung Herstellen

    Öffnen Sie das Entleerungsventil. Drehen Sie es hierzu gegen den Uhrzeigersinn. Entleeren Sie Bad, externe Verbraucher, Zubehör und Schläuche vollständig. Wenn nötig, reinigen Sie beziehungsweise spülen Sie das Gerät durch (zum Beispiel mit neuer Temperierflüssigkeit). Beim Wechsel auf eine andere Temperierflüssigkeit müssen Sie even- tuell die Temperaturgrenzwerte, den Übertemperaturabschaltpunkt und/oder die Stellgrößenbegrenzung mit anderen Werten neu ein- stellen.
  • Seite 67: Gerät Einschalten

    Gerät einschalten WARNUNG! Berühren kalter/warmer Teile, da Bediener nicht erkennt, dass das Gerät eingeschaltet ist. Verbrühung, Erfrierung Die Fernbedieneinheit muss in Sichtweite des Geräts sein.  Schalten Sie das Gerät mit dem Netzschalter ein. Es ertönt ein Signalton und die LED für die Anzeige von Betrieb ...
  • Seite 68 Deaktivieren Drücken Sie die [Eingabetaste] und halten Sie diese gedrückt. Drücken Sie die Cursortaste [oben] und halten Sie diese gedrückt. Nach 5 Sekunden wird die Tastensperre deaktiviert.  68 / 140 PRO Badthermostate und Umwälzthermostate...
  • Seite 69: Menüstruktur Fernbedieneinheit Base

    Menüstruktur Fernbedieneinheit Base Abb. 27: Menü Base Teil 1 PRO Badthermostate und Umwälzthermostate 69 / 140...
  • Seite 70: Übertemperaturschutz Tmax Einstellen

    Abb. 28: Menü Base Teil 2 Funktionen die nicht ausgeführt werden können, werden in der Menü- struktur nicht angezeigt. Übertemperaturschutz Tmax einstellen WARNUNG! Überhitzen der Temperierflüssigkeit durch fehlerhafte Eingabe des Übertemperaturabschaltpunkts Tmax Feuer Stellen Sie den Übertemperaturabschaltpunkt 5 K über der ...
  • Seite 71: Temperaturgrenzwerte Tih Und Til Einstellen

    Für den Übertemperaturschutz wird mit einem Schraubendreher am Dreh- knopf die Maximaltemperatur Tmax eingestellt. Zusätzlich wird die exakt eingestellte Maximaltemperatur automatisch auf dem Display angezeigt. Ä Kapitel 7.7 „Übertemperaturschutz prüfen“ auf Seite 106 Abb. 29: Tmax einstellen Dieser Abschnitt ist für Folgendes relevant: für die Bedienung des Geräts mit der Fernbedieneinheit Base ...
  • Seite 72: Temperatursollwert T Set Einstellen

    Wählen Sie eine der folgenden Optionen: Zum Einstellen des unteren Grenzwerts wählen Sie den Eintrag  [Unterer Grenzwert Til]. Zum Einstellen des oberen Grenzwerts wählen Sie den Eintrag  [Oberer Grenzwert Tih]. Passen Sie den Wert mit den Cursortasten im folgenden Eingabe- fenster an.
  • Seite 73: Grundeinstellungen

    5.11.1 Safety Mode Ziele des Safety Mode Durch den Safety Mode wird dem Benutzer eines LAUDA-Temperierge- räts die Möglichkeit gegeben, im Voraus einen sicheren Temperaturzustand selbst zu bestimmen. Bei Fehlfunktionen oder Fehlern, kann dann einfach und schnell, vom Bediener oder automatisch vom Gerät, in diesen sicheren Zustand gewechselt werden.
  • Seite 74 Aktivierung von Safety Mode durch Alarm Safety Mode kann auch selbstständig vom Temperiergerät im Falle eines Alarms aktiviert werden. Safety Mode kann nur dann aktiv werden, wenn die Funktion des Safety Mode zuvor per Menü eingeschaltet wurde. Tab. 32: Liste der Alarme durch die Safety Mode aktiviert werden kann Alarm Aktionsbeschreibung Alarm 9 Externer Istwert Pt ist nicht vorhanden Safety Mode wird aktiviert.
  • Seite 75 Safety Mode in Bereitschaft schalten Um das Grundfenster anzeigen zu lassen, drücken Sie am Base auf eine beliebige Taste. Drücken Sie die [Eingabetaste] um ins Menü zu gelangen. Wählen Sie den Menüpunkt Safety Mode. Tab. 33: Einstellungen im Menü Safety Mode Menüpunkt Beschreibung Funktion...
  • Seite 76: Lautstärke Der Signaltöne Einstellen

    Ausschalten des aktiven Safety Mode Wenn Safety Mode aktiv ist, kann der Bediener den Safety Mode mit der Fernbedieneinheit ausschalten. Ein Ausschalten von Safety Mode via Schnittstelle ist nicht möglich. Wenn Safety Mode durch Alarm ausgelöst wurde, muss zuerst der Alarm am Temperiergerät zurückgesetzt werden.
  • Seite 77: Betriebsart Nach Netzunterbrechung (Autostart)

    Im Eingabefenster haben Sie die folgenden Optionen: Mit der Standardeinstellung autom. wird die Helligkeit automat-  isch angepasst. Mit den Einträgen Stufe 1 - 5 können Sie die Helligkeit manuell  setzen. Die Helligkeit wird von Stufe 1 aufsteigend verstärkt. Die entspre- chende Helligkeit wird sofort im Display eingestellt.
  • Seite 78: Stromaufnahme Begrenzen

    5.11.5 Stromaufnahme begrenzen Wenn Ihre Netzabsicherung unter 16 A liegt, kann die Stromaufnahme schrittweise von 16 A auf 8 A reduziert werden. Die maximale Heizleistung wird entsprechend reduziert. Berücksichtigen Sie dabei, ob noch andere Verbraucher am Sicherungskreis angeschlossen sind oder ob Ihr Gerät der einzige Verbraucher ist.
  • Seite 79: Betrieb

    Betrieb Allgemeine Sicherheitshinweise WARNUNG! Berühren kalter/warmer Teile, da Bediener nicht erkennt, dass das Gerät eingeschaltet ist. Verbrühung, Erfrierung Die Fernbedieneinheit muss in Sichtweite des Geräts sein.  WARNUNG! Applikationsspezifische Gefährdungen durch mehrere Geräte nebeneinander und Fernbedieneinheit vertauscht Verbrühung, Erfrierung, Feuer Stellen Sie sicher, dass Sie die richtige Bedieneinheit ...
  • Seite 80 GEFAHR! Heiße Temperierflüssigkeit im Ausdehnungsbehälter Feuer Halten Sie den Deckel des Ausdehnungsbehälters während  dem Betrieb geschlossen. WARNUNG! Siedende Temperierflüssigkeit tritt durch den Einfüllstutzen aus Verätzung, Verbrennung Es dürfen keine Flüssigkeiten in die heiße Temperierflüssig-  keit nachgefüllt werden. Die folgenden Sicherheitshinweise sind für Geräte mit natürlichem Kälte- mittel relevant: WARNUNG! Bersten des Kältemittelkreislaufs...
  • Seite 81: Betriebsarten

    VORSICHT! Bersten des Kältemittelkreislaufs Schädigung der Gesundheit bei Einatmen (Überschreitung von MAK-Werten) Lüften Sie sofort gründlich den Raum.  Bedienen Sie während dieser Zeit keinen Schalter am Gerät  oder an anderer Stelle im Raum. Erzeugen Sie keine Flamme oder Funken und Rauchen Sie ...
  • Seite 82: Stand-By Und Betrieb Aktivieren Und Deaktivieren

    Wählen Sie mit den Cursortasten die Menüpunkte Einstellungen  Pumpenstufe aus. Im Display werden die Pumpenstufen angezeigt.  Wählen Sie mit den Cursortasten die gewünschte Pumpenstufe. Die ausgewählte Pumpenstufe ist direkt aktiv. Sie muss nicht separat bestätigt werden. Abb. 38: Pumpenstufe einstellen Wechseln Sie mit dem Softkey [ESC] in das Grundfenster.
  • Seite 83: Externregelung

    Mit der Schaltfläche [OK] gelangen Sie mit der neuen Einstellung in die vorherige Anzeige zurück. Die neue Einstellung ist aktiv.  Stellen Sie die Stellgrößenbegrenzung ein, bevor Sie die Regelpara- meter anpassen. Externregelung 6.6.1 Externregelung aktivieren, Internregelung deaktivieren Soll das Gerät auf eine andere Regelgröße regeln, müssen Sie eine neue Regelgröße einstellen.
  • Seite 84: Sollwertoffset Einstellen

    6.6.2 Sollwertoffset einstellen Es ist möglich, die Temperatur, die von einem externen Temperaturfühler gemessen wird, mit einem Offset-Wert zu beaufschlagen und dann als Soll- wert zu verarbeiten. Der Sollwert der Badtemperatur kann also zum Beispiel 15 K unter der Temperatur eines Reaktors, die der externe Temperaturfühler misst, festgelegt werden.
  • Seite 85: Programmgeber

    Programmgeber 6.7.1 Grundlagen Der Programmgeber erlaubt Ihnen das Speichern eines Temperatur-Zeit- Programms. Ein Programm besteht aus mehreren Temperatur-Zeit-Seg- menten. In einem Segment werden Angaben zu den Wiederholungen des Programms, zur Temperatur, zur Zeitdauer, zur Pumpenstufe, zur Regelgröße und das Verhalten der Schaltausgänge festgelegt. Möglich sind Rampen, Temperatursprünge oder auch Temperaturhaltephasen.
  • Seite 86 Einstellung Beschreibung Pumpenstufe, mit der das Segment abgearbeitet werden soll. S1, S2, S3 Schaltkontakte des Kontaktmoduls (falls vor- handen) können hier programmiert werden. Kon- taktmodule sind als Zubehör erhältlich. Programmbeispiel editieren Abb. 44: Programm Beispiel Die Grafik zeigt exemplarisch das Umprogrammieren eines Soll-Tempe- ratur-Verlaufs.
  • Seite 87 vorher ( ____ 50.0 70.0 70.0 60.0 30.0 In der editierten Tabelle wurde ein neues Segment mit der Nummer 3 eingetragen. Zudem wurde die Zeit und die Pumpenstufe für das Segment mit der Nummer 4 geändert. Für das Segment mit der Nummer 5 wurde die Toleranz sowie die Pumpenstufe angepasst.
  • Seite 88: Programm Starten, Unterbrechen, Fortsetzen Oder Beenden

    Ein zu eng gewähltes Toleranzband kann aber auch unerwünschte Verzö-  gerungen verursachen. Im Extremfall kann es sein, dass das Programm nicht fortgesetzt werden kann. Insbesondere bei Externregelung sollte das Toleranzband nicht zu eng gewählt werden. Im Segment 5 wurde eine größere Toleranz eingegeben, so dass die gewünschte Zeit von 10 Minuten auch mit Einschwingvorgängen eingehalten wird (3).
  • Seite 89: Regelparameter

    Wählen Sie im Menü Programmgeber den Menüpunkt [Status]. Sie haben die folgenden Optionen: Zum Starten des Programms wählen Sie die Option [Start].  Ist das Programm gestartet, kann es über [Pause] angehalten  werden. Ein angehaltenes Programm kann über [Weiter] fortgesetzt ...
  • Seite 90: Grundlagen Der Regelung

    6.8.1 Grundlagen der Regelung Begriffserklärung Eine kurze Begriffserklärung Stellgröße - Ausgangswert des Reglers, um die Differenz von Istwert zu Sollwert (Regelabweichung) auszuglei- chen. PID-Regler - Der PID-Regler arbeitet sehr präzise und schnell und besteht aus einem P-, I- und D-Anteil. Proportionalbereich - Der Proportionalbereich Xp gibt den Tempera- turbereich an, in dem der Proportionalanteil (P-...
  • Seite 91 Auswirkungen der Viskosität der Tem- Wenn die Regelung bei tiefen Temperaturen stabil ist, dann ist sie im Allge- perierflüssigkeit meinen auch bei hohen Temperaturen stabil. Wenn umgekehrt ein System bei hohen Temperaturen gerade noch stabil ist, dann wird es höchst wahr- scheinlich hin zu tieferen Temperaturen instabil, das heißt es schwingt.
  • Seite 92: Übersicht Über Interne Regelparameter

    Wird der Proportionalbereich zu klein gewählt, ist der P-Anteil an der Stell- größe sehr lange bei 100 %. Umso schneller reduziert sich dieser Wert dann innerhalb des Proportionalbereichs, das heißt die Stellgröße nimmt rapide ab und die Annäherung des Istwertes zum Sollwert kommt fast zum Stillstand. Durch den erst jetzt wirksam werdenden I-Anteil nähert sich der Istwert dem Sollwert langsam an.
  • Seite 93: Übersicht Über Externe Regelparameter

    Bezeichnung Abkürzung Einheit Vorhaltezeit Dämpfungszeit Wenn Tv manuell/auto auf auto steht, können Tv und Td nicht geändert werden. Sie werden in diesem Fall mit festen Faktoren aus Tn abgeleitet. Weiterhin können folgende Parameter die interne Regelung beeinflussen: Temperaturgrenzwerte: Til und Tih Ä Kapitel 5.9 „Temperaturgrenz- ...
  • Seite 94: Regelungsmenü Aufrufen

    Regelparameter am Folgeregler Es können die folgenden Regelparameter am Folgeregler (P-Regler) gesetzt werden. Bezeichnung Abkürzung Einheit Proportionalbereich Wenn Tv manuell/auto auf auto steht, können Tve, Tde und Prop_E nicht geändert werden. Sie werden in diesem Fall mit festen Fak- toren aus Tne abgeleitet. Prop_E ist in diesem Fall ein konstanter vordefinierter Wert.
  • Seite 95: Externe Regelparameter Editieren

    Regelparameter manuell oder automatisch Mit dem Menüpunkt [Tv man/auto] können Sie festlegen, ob Sie die Regel- einstellen parameter [Tv] und [Td] manuell anpassen wollen, oder ob sie automatisch eingestellt werden. Ist die automatische Einstellung aktiv, werden die beiden Regelparameter mit dem Zusatz (a) und einem Schloss angezeigt und können nicht ausgewählt werden.
  • Seite 96: Kalibrierung Des Temperaturfühlers

    Regelparameter manuell oder automatisch Mit dem Menüpunkt [Tv man/auto] können Sie festlegen, ob Sie die Regel- einstellen parameter [Tve], [Tde] und [Prop_E] manuell anpassen wollen, oder ob sie automatisch eingestellt werden. Ist die automatische Einstellung aktiv, werden die drei Regelparameter mit dem Zusatz (a) und einem Schloss angezeigt und können nicht ausgewählt werden.
  • Seite 97 Es ist möglich die Temperaturwerte T und T jeweils in einem Bereich von ±3 K zu ändern. Offset Für interne Badanwendungen muss das Referenzthermometer, gemäß  den Angaben im Kalibrierzertifikat, in das Bad gehängt werden. Für externe Anwendungen muss das Referenzthermometer, gemäß den ...
  • Seite 98: Gerätestatus Aufrufen

    Stellen Sie einen hohen Sollwert T am Gerät ein. Warten Sie solange bis der Sollwert und die Temperatur der Tem- perierflüssigkeit sich angenähert haben. Wählen Sie im Menü [Kalibrierung] den Menüpunkt 2-Punkt oben. Geben Sie den abgelesenen Temperaturwert vom Referenzthermo- meter am Base ein.
  • Seite 99 Im Menü Gerätestatus wird die Gerätelinie und der Gerätetyp direkt am Menüpunkt angezeigt. Einstellungen sind hier nicht möglich. Gerätedaten abfragen Diese Anzeige dient zur Diagnose für den LAUDA-Service. Einstellungen sind hier nicht möglich. Wählen Sie im Menü Gerätestatus den Menüpunkt Gerätedaten.
  • Seite 100 Wählen Sie im Menü Gerätestatus den Menüpunkt [Seriennummern]. Es werden die Seriennummern vom Regelsystem, Kältesystem  und der Fernbedieneinheit Base angezeigt. Abb. 62: Seriennummern 100 / 140 PRO Badthermostate und Umwälzthermostate...
  • Seite 101: Instandhaltung

    Instandhaltung Allgemeine Sicherheitshinweise GEFAHR! Kontakt mit spannungsführenden oder bewegten Teilen Stromschlag, Stoß, Schneiden, Quetschen Vor jeglichen Instandhaltungsarbeiten muss das Gerät vom  Netz getrennt werden. Reparaturen dürfen nur von Fachkräften durchgeführt  werden. WARNUNG! Das nicht funktionieren des Übertemperaturschutzes bezie- hungsweise des Unterniveauschutzes wird nicht erkannt Verbrennung, Verbrühung, Feuer Regelmäßige Prüfung der Tmax-Funktion und des Unterni-...
  • Seite 102: Wartungsintervalle

    WARNUNG! Austritt von Kältemittel im Kühlwasserkreislauf Explosion, Feuer Bei Außerbetriebnahme oder Frostgefahr entleeren Sie den  Kühlwasserkreislauf der Kältemaschine mit Druckluft oder einem Industriestaubsauger (wasserfest). Blasen Sie hierzu die Druckluft durch den Kreislauf. Wartungsintervalle Die in der folgenden Tabelle beschriebenen Wartungsintervalle müssen ein- gehalten werden.
  • Seite 103: Luftgekühlten Verflüssiger Reinigen

    Als Dekontaminierungsmittel empfehlen wir Ethanol. Bei Zweifeln hin-  sichtlich der Verträglichkeit von Dekontaminationsmittel oder Reini- gungsmitteln mit Teilen des Gerätes oder mit darin enthaltenen Stoffen kontaktieren Sie den LAUDA Service. Luftgekühlten Verflüssiger reinigen Dieser Abschnitt ist für Folgendes relevant: für luftgekühlte Kältethermostate ...
  • Seite 104: Wassergekühlten Verflüssiger Reinigen

    Wassergekühlten Verflüssiger reinigen Um die volle Kälteleistung zu erhalten, müssen Kühlwasserkreislauf und Schmutzfänger regelmäßig gereinigt werden. Schmutzfänger reinigen Schalten Sie das Gerät über den Netzschalter aus. Lösen Sie den Kühlwasserschlauch vom Zulauf der Kühlwasserversor- gung. Den Schlauch am Kühlwasserauslauf (OUT) lassen Sie fest am Gerät. Lassen Sie Druckluft durch den Kühlwasserschlauch in Richtung des Geräts strömen.
  • Seite 105 Lösen Sie den Kühlwasserschlauch vom Rücklauf der Kühlwasserver- sorgung. Das lose Ende des Rücklaufschlauches stecken Sie in das Gefäß. Befüllen Sie den Zulaufschlauch der Wasserkühlung mit LAUDA Ent- kalker (Pumpe oder Trichter). Füllen Sie den Entkalker kontinuierlich nach, beziehungsweise pumpen Sie diesen um.
  • Seite 106: Temperierflüssigkeit Prüfen

    Wassergekühlten Verflüssiger entleeren Schalten Sie das Gerät über den Netzschalter aus. Lösen Sie den Kühlwasserschlauch vom Zulauf der Kühlwasserversor- gung ab. Den Schlauch am Kühlwasserauslauf (OUT) lassen Sie fest am Gerät. Lassen Sie Druckluft durch den Kühlwasserschlauch in Richtung des Geräts strömen.
  • Seite 107: Unterniveauschutz Prüfen

    Stellen Sie jetzt die Solltemperatur [Tset] höher als die Maximaltem- peratur Tmax ein. Bestätigen Sie die Solltemperatur mit der Eingabe- taste [OK]. Das Gerät heizt hoch über die Maximaltemperatur. Bei Über-  schreiten der Maximaltemperatur schaltet das Gerät ab. Die opti- sche Anzeige (LED) für Betrieb und Störung blinkt rot.
  • Seite 108 Angezeigt werden die Niveaus 9 bis 0. Schalten Sie das Gerät und die Pumpe ein. Stellen Sie die Badtempe- ratur auf Raumtemperatur ein. Senken Sie das Badniveau ab. Entleeren Sie hierzu Temperierflüssig- keit über den Entleerungsstutzen. Das Display zeigt das Sinken der Temperierflüssigkeit an. ...
  • Seite 109: Störungen

    Schalten Sie im Fehlerfall das Gerät am Netzschalter aus. Tritt nach Ein- schalten des Gerätes der Fehler erneut auf, notieren Sie sich die Fehlermel- dung zusammen mit dem Detailcode. Kontaktieren Sie dann den LAUDA Service Temperiergeräte. Kontaktdaten finden Sie in Ä Kapitel 13.4 „Kontakt LAUDA“...
  • Seite 110: Warnungen - Regelsystem

    Ausgabe Beschreibung Pumpe blockiert Pumpe blockiert (Stillstand der Pumpe) Fernbedieneinheit Base fehlt oder wurde im laufenden Betrieb Ver.Base/Command abgezogen. Code Ausgabe Beschreibung Al 1 T ext Pt100 Externer Istwert, Pt100 ist nicht vorhanden. Al 2 T ext analog Externer Istwert, Analogsignal ist nicht vorhanden. Al 3 T ext seriell Externer Istwert der seriellen Schnittstelle ist nicht vorhanden.
  • Seite 111 Code Englische Ausgabe Beschreibung OLD SWV RS232 Softwareversion des RS232-Moduls ist zu alt OLD SWV D Softwareversion des Digital-Moduls ist zu alt OLD SWV M0 Softwareversion des Magnetventils (Kühlwasserventil) ist zu alt OLD SWV M1 Softwareversion des Magnetventils (Nachfüllautomatik) ist zu alt OLD SWV M2 Softwareversion des Magnetventils (Niveaukonstanter) ist zu alt...
  • Seite 112: Warnungen - Sicherheitssystem

    Warnungen - Sicherheitssystem Alle Warnungen beginnen mit dem Präfix 1. Auf das Präfix folgen zwei weitere Ziffern. Diese Ziffern sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Code Englische Ausgabe Beschreibung CAN OVERFLOW Überlauf beim CAN-Empfang WATCHDOG RESET Watchdog-Reset SAFE MODE Signal SAFE MODE als Warnung NO RESPONSE RTT Keine Antwort auf Relais-Triac-Test Anforderung BATH LOLEVEL FLOAT...
  • Seite 113: Warnungen - Smartcool

    Code Englische Ausgabe Beschreibung OLD SWV S0 Softwareversion des externen Pt-Moduls ist zu alt OLD SWV EN Softwareversion des Ethernet-Moduls ist zu alt OLD SWV EC Softwareversion des EtherCAT-Moduls ist zu alt OLD SWV U Softwareversion des Universal-Moduls ist zu alt OLD SWV B1 Softwareversion des Bediensystems 1 (command oder base) ist zu alt...
  • Seite 114 Code Englische Ausgabe Beschreibung SWV VALVE 2 OLD Softwareversion des Ventil-Moduls 2 ist zu alt SWV VALVE 3 OLD Softwareversion des Ventil-Moduls 3 ist zu alt SWV VALVE 4 OLD Softwareversion des Ventil-Moduls 4 ist zu alt SWV PUMP 0 OLD Softwareversion des Pumpen-Moduls 0 ist zu alt SWV PUMP 1 OLD Softwareversion des Pumpen-Moduls 1 ist zu alt...
  • Seite 115 Code Englische Ausgabe Beschreibung Frei 52 Frei 53 Frei 54 Frei 55 Frei 56 PRO Badthermostate und Umwälzthermostate 115 / 140...
  • Seite 116: Außerbetriebnahme

    Außerbetriebnahme Allgemeine Hinweise zur Außerbetriebnahme Hinweise zur Außerbetriebnahme oder bei Frostgefahr Entleeren Sie beim Wärme-Badthermostat und Wärme-Umwälzther-  mostat die interne Kühlwasserschlange (beide Richtungen geeignet) mit Druckluft oder einem wasserfesten Industriestaubsauger. Entleeren Sie bei Geräten mit Kältemaschine den Kühlwasserkreislauf  der Kältemaschine (beide Richtungen geeignet) mit Druckluft oder einem wasserfesten Industriestaubsauger.
  • Seite 117: Temperierflüssigkeit Wechseln/Entleeren

    Temperierflüssigkeit wechseln/entleeren WARNUNG! Kontakt mit heißer oder kalter Temperierflüssigkeit Verbrühung, Erfrierung Bringen Sie die Temperierflüssigkeit vor dem Entleeren auf  Raumtemperatur. WARNUNG! Spritzer von Temperierflüssigkeit Augenschädigung Tragen Sie bei allen Arbeiten am Gerät eine geeignete  Schutzbrille. Beachten Sie die Vorschriften zur Entsorgung der benutzten Tem- perierflüssigkeit.
  • Seite 118: Entsorgung

    Entsorgung 10.1 Kältemittel entsorgen Die Entsorgung des Kältemittels ist gemäß Verordnung 2015/2067/EU in Verbindung mit Verordnung 517/2014/EU durchzuführen. HINWEIS! Unkontrolliertes Entweichen von Kältemittel Umwelt Entsorgen Sie keinen unter Druck stehenden Kältekreislauf.  Die Entsorgung ist nur durch Fachpersonal erlaubt.  Der folgende Sicherheitshinweis ist für Geräte mit natürlichem Kältemittel relevant: VORSICHT!
  • Seite 119: Technische Daten

    Technische Daten Die Angaben wurden nach DIN 12876 ermittelt. 11.1 Allgemeine Daten Tab. 37: Fernbedieneinheit Base Angabe Wert Einheit Displayart OLED Monochrom-Grafikdisplay --- Zoll Displaygröße 61 x 30 Displayauflösung 128 x 64 Pixel Anzeigeauflösung 0,01 °C Einstellauflösung 0,01 °C Tab. 38: gemeinsame Gerätedaten Angabe Wert Einheit Aufstellung und Verwendung...
  • Seite 120 DIN EN ISO 11200 genannten Leitlinien und den dort zitierten Grundnormen gemessen. Die gemessenen Werte entsprechen dabei den Betriebsbedingungen während des typischen Gebrauchs der Geräte. Tab. 39: Wärme-Badthermostate Einheit P 10 P 20 P 30 Arbeitstemperaturbe- °C 40 – 250 35 –...
  • Seite 121 Tab. 40: Kälte-Badthermostate Einheit RP 2040 RP 3035 RP 2045 RP 1090 RP 2090 RP 10100 -100 – *ACC-Bereich °C -40 – 200 -35 – 200 -45 – 200 -90 – 200 -90 – 200 Geräteabmessung 400 x 565 440 x 600 400 x 565 440 x 600 500 x 600 500 x 600 (B x T)
  • Seite 122: Kälteleistung Und Kühlwasser

    Tab. 41: Kälte-Umwälzthermostate und Wärme-Umwälzthermostat Einheit RP 240 E RP 245 E RP 250 E RP 290 E P 2 E *ACC-Bereich/Arbeitstem- °C -40 – 200* -45 – 200* -50 – 200* -90 – 200* 80 – 250 peraturbereich Betriebstemperaturbereich (Wärmegerät mit Fremd- °C -30 –...
  • Seite 123 Die Kälteleistung wird bei einer bestimmten Temperatur der Tem- perierflüssigkeit gemessen. Diese Temperaturwerte sind in Klammern angegeben. Die Umgebungstemperatur für die Messung beträgt 20 °C, als Temperierflüssigkeit wurde Ethanol verwendet. Für die Messung von wassergekühlten Geräten beträgt die Kühlwassertem- peratur 15 °C sowie der Kühlwasserdifferenzdruck 3 bar. Für eine effiziente Kühlung muss das Kühlwasser mindestens 5 10 K kühler als die Umgebungstemperatur des Geräts sein.
  • Seite 124 Einheit RP 2040 RP 3035 RP 2045 Pumpenstufe Gewinde G3/8“ Gewinde G3/8“ Gewinde G3/8“ Anschlüsse für das Zoll außen & G1/4“ außen & G1/4“ außen & G1/4“ Kühlwasser innen innen innen Durchfluss von Kühl- wasser mit Temperatur L/min 1 bar ð 2,1 1 bar ð...
  • Seite 125: Kältemittel Und Füllgewicht

    Einheit RP 1090 RP 2090 RP 10100 RP 290 E Pumpenstufe bei -60 °C bei -70 °C bei -80 °C bei -90 °C bei -100 °C Gewinde Gewinde Gewinde Gewinde Anschlüsse für das Zoll G3/8“ außen G3/8“ außen G3/8“ außen G3/8“...
  • Seite 126 Geräte mit teilhalogeniertem und natür- Das Gerät enthält fluorierte Treibhausgase. lichem Kältemittel Tab. 46: zweistufige Kältemaschine Einheit RP 1090 RP 2090 RP 10100 RP 290 E Kältemittel (1. Stufe) R-404A R-404A R-404A R-452A maximales Füllgewicht 0,26 0,26 0,22 (1. Stufe) 3922 3922 3922...
  • Seite 127: Maximale Stromaufnahme Und Heizleistung

    *Je nach mitgeliefertem Netzkabel ist die maximale Stromaufnahme werksseitig begrenzt worden Ä Kapitel 5.11.5 „Stromaufnahme begrenzen“ auf Seite 78. Tab. 49: Wärme-Badthermostate und Wärme-Umwälzthermostat Heizleistung in kW Einstellung Netzanschluss P 10 P 20 P 30 P 2 E Stromaufnahme* 200-230 V; 50/60 Hz 12 A 1,9 –...
  • Seite 128: Pumpenkennlinie

    Tab. 51: Kälte-Umwälzthermostate Heizleistung in kW Einstellung Strom- Netzanschluss RP 240 E RP 245 E RP 250 E RP 290 E aufnahme* 230 V; 50 Hz 230 V; 50 Hz 230 V; 50 Hz 208-220 V; 60 Hz 2,1 – 2,3 2,1 –...
  • Seite 129: Zubehör

    Zubehör Das folgende optionale Zubehör steht für PRO Geräte zur Verfügung. Tab. 52: Modulschacht 51 mm x 27 mm Zubehör Bestellnummer Analog-Schnittstellenmodul LRZ 912 RS232-/485-Schnittstellenmodul LRZ 913 Kontakt-Schnittstellenmodul mit 1 Eingang und 1 Ausgang LRZ 914 Kontakt-Schnittstellenmodul mit 3 Eingängen und 3 Ausgängen LRZ 915 Profibus-Schnittstellenmodul LRZ 917...
  • Seite 130: Allgemeines

    Technische Änderungen am Gerät durch den Hersteller vorbehalten. 13.3 Garantiebedingungen LAUDA gewährt standardmäßig ein Jahr Garantie auf Geräte. 13.4 Kontakt LAUDA Kontaktieren Sie den LAUDA Service in den folgenden Fällen: Fehlerbehebung  Technische Fragen  Bestellung von Zubehör und Ersatzteilen ...
  • Seite 131: Eu-Konformitätserklärung

    EU-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG Hersteller: LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG Pfarrstraße 41/43, 97922 Lauda-Königshofen, Deutschland Hiermit erklären wir in alleiniger Verantwortung, dass die nachfolgend bezeichneten Geräte Produktlinie: Fernbedieneinheiten Base, Command Seriennummer: ab S210000001 Typen: Base, Command aufgrund der Konzipierung und Bauart in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung allen einschlägigen Bestimmungen der nachfolgend aufgeführten EG-Richtlinien entspricht:...
  • Seite 132 Hiermit erklären wir in alleiniger Verantwortung, dass die nachfolgend bezeichneten Maschinen Produktlinie: Seriennummer: ab S210000001 Typen: P 10, P 20, P 30, P 2 E, Zusatzpumpe PRO aufgrund ihrer Konzipierung und Bauart in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung allen einschlägigen Bestimmungen der nachfolgend aufgeführten EG-Richtlinien entsprechen: Maschinenrichtlinie...
  • Seite 133 EU-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG Hersteller: LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG Pfarrstraße 41/43, 97922 Lauda-Königshofen, Deutschland Hiermit erklären wir in alleiniger Verantwortung, dass die nachfolgend bezeichneten Maschinen Produktlinie: Seriennummer: ab S210000001 Typen: RP 3035, RP 2040, RP 2045, RP 1090, RP 2090, RP 10100, RP 240 E, RP 245 E, RP 250 E, RP 290 E aufgrund ihrer Konzipierung und Bauart in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung allen einschlägigen...
  • Seite 134: Warenrücksendung Und Unbedenklichkeitserklärung

    13.6 Warenrücksendung und Unbedenklichkeitserklärung Warenrücksendung Sie möchten LAUDA ein von Ihnen erworbenes LAUDA Produkt zurück- senden? Für die Warenrücksendung zum Beispiel zur Reparatur bezie- hungsweise Reklamation benötigen Sie eine Freigabe von LAUDA in Form einer Return Material Authorization (RMA) oder Bearbeitungsnummer.
  • Seite 135: Glossar

    Glossar Auto-IP Auto-IP ist ein standardisiertes Verfahren, beim dem sich zwei oder mehr Teilnehmer auf gleiche Netzwerkkonfiguration einigen. DHCP-Client (Dynamic Host Confi- Ein DHCP-Client ermöglicht die automatische Einbindung der guration Protocol Client) Ethernet-Schnittstelle in ein bestehendes Netzwerk. Dadurch ist die manuelle Einbindung der Schnittstelle an das bestehende Netzwerk nicht mehr nötig.
  • Seite 136 „Dynamic Ports“ Bereich ver- wendet werden. Dieser liegt zwischen 49152 und 65535. Prozessschnittstelle Als Prozessschnittstelle bezeichnet man beim LAUDA Temperier- gerät die Schnittstelle, die mittels LAUDA Schnittstellenbefehlssatz eine Steuerung beziehungsweise Überwachung des Temperiergerätes via Ethernet ermöglicht.
  • Seite 137: Index

    Index Alarm ....... . . 109 Eingabetaste (Position) ..... . 67 Codes .
  • Seite 138 Entsorgen (Verpackung) ....118 Reinigen ......102 Lautstärke (Signalton) einstellen .
  • Seite 139 Leistungsstufe einstellen ....81 Softwareversion ......99 SteadyFlow-Funktion .
  • Seite 140 Verflüssiger entleeren ....106 Tv ........90, 92 Tve .
  • Seite 144: Hersteller

    Hersteller: LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG ◦ Pfarrstraße 41/43 ◦ 97922 Lauda-Königshofen Tel.: +49 (0)9343 503-0 ◦ Fax: +49 (0)9343 503-222 E-Mail: info@lauda.de ◦ Internet: https://www.lauda.de...

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