Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

Lauda PRO P10 Betriebsanleitung

Badthermostate und umwälzthermostate mit bedieneinheit command touch
Inhaltsverzeichnis
Betriebsanleitung
PRO Badthermostate und Umwälzthermostate
P 10, P 20, P 30, RP 3035, RP 2040, RP 2045, RP 1090, RP 2090, RP 10100, RP 240 E, RP 245 E, RP 250 E,
RP 290 E, P 2 E
mit Bedieneinheit Command Touch
V6 R2 5
Vor Beginn aller Arbeiten Anleitung lesen!
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltszusammenfassung für Lauda PRO P10

  • Seite 1 Betriebsanleitung PRO Badthermostate und Umwälzthermostate P 10, P 20, P 30, RP 3035, RP 2040, RP 2045, RP 1090, RP 2090, RP 10100, RP 240 E, RP 245 E, RP 250 E, RP 290 E, P 2 E mit Bedieneinheit Command Touch V6 R2 5 Vor Beginn aller Arbeiten Anleitung lesen!
  • Seite 2 Hersteller: LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG Laudaplatz 1 97922 Lauda-Königshofen Deutschland Telefon: +49 (0)9343 503-0 E-Mail:  info@lauda.de Internet: https://www.lauda.de Originalbetriebsanleitung Q4DA-E_13-019-DE-01 Command Touch, 6, de_DE 4.3.2025 © LAUDA 2021 ersetzt Ausgabe V6R24-23-21-14, V5R23-22, V4R15-14-13, V04R07, V4R04, V03REV30-29-28-16, V2RE4, V2R03, V1R54,...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Sicherheit....................................7 Sicherheitsstruktur der Geräte............................ 7 EMV-Anforderungen..............................7 Softwareversionen................................. 8 Zusätzliche Betriebsanleitungen beachten......................... 8 Bestimmungsgemäße Verwendung..........................8 Vorhersehbare Fehlanwendung........................... 9 Verbot von Änderungen am Gerät..........................9 Werkstoffe und Materialien............................10 Fluorierte Kältemittel..............................10 1.10 Natürliche Kältemittel..............................10 1.11 Anforderungen an Temperierflüssigkeiten........................ 10 1.12 Anforderungen an die Schläuche..........................
  • Seite 4 Externen Verbraucher anschließen......................51 Kühlwasser................................... 53 4.9.1 Anforderungen an das Kühlwasser......................53 4.9.2 Kühlwasser anschließen........................... 54 Inbetriebnahme................................... 56 LAUDA Temperierflüssigkeiten..........................56 Gerät füllen.................................. 58 Temperierflüssigkeit wechseln/entleeren........................61 Stromversorgung herstellen............................62 Gerät einschalten................................ 63 Gerätebedienung mit dem Command Touch......................63 5.6.1 Menüfenster.............................
  • Seite 5 5.11.1 Safety Mode............................. 73 5.11.2 Lautstärke der Signaltöne einstellen....................... 77 5.11.3 Kacheln positionieren..........................77 5.11.4 Betriebsart nach Netzunterbrechung (Autostart)................78 5.11.5 Stromaufnahme begrenzen........................78 5.11.6 Menüsprache wählen..........................78 5.12 Benutzerdatenbank..............................79 Betrieb....................................83 Allgemeine Sicherheitshinweise..........................83 Betriebsarten................................85 Pumpenstufe einstellen.............................. 85 Stand-by und Betrieb aktivieren und deaktivieren....................
  • Seite 6 11.5 Pumpenkennlinie............................... 138 Zubehör....................................139 Allgemeines..................................140 13.1 Urheberschutz................................140 13.2 Technische Änderungen............................140 13.3 Garantiebedingungen............................... 140 13.4 Kontakt LAUDA............................... 140 13.5 Konformitätserklärung.............................. 140 13.6 Warenrücksendung und Unbedenklichkeitserklärung..................144 Glossar....................................145 Index....................................147 6 / 151 PRO Badthermostate und Umwälzthermostate...
  • Seite 7: Sicherheit

    Betriebsanleitung müssen daher in unmittelbarer Nähe des Geräts zur Verfügung stehen. Bewahren Sie zudem dieses Exemplar der Betriebs- anleitung sorgfältig auf. Geht die Betriebsanleitung verloren, kontaktieren Sie den LAUDA Service Temperiergeräte. Die Kontaktdaten finden Sie in Ä Kapitel 13.4 „Kontakt LAUDA“ auf Seite 140.
  • Seite 8: Softwareversionen

    Gerät Anforderungen an die Stör- Emissionsklasse Netzanschluss Kunde festigkeit nur für EU Tabelle 2 (Industrie) nach Emissionsklasse B Kältethermostat EN 61326-1 nach CISPR 11 Hausanschlusswert ³ 100 A der Rest der Welt (außer Tabelle 2 (Industrie) nach Emissionsklasse B Kältethermostat EN 61326-1 nach CISPR 11 keine Einschränkung 1.3 ...
  • Seite 9: Vorhersehbare Fehlanwendung

    Jegliche technische Modifikation am Gerät durch den Nutzer ist untersagt. Jegliche Konsequenzen daraus sind nicht durch den Kundendienst oder die Produktgarantie abgedeckt. Servicearbeiten dürfen nur vom LAUDA Service oder einem von LAUDA autorisierten Servicepartner durchgeführt werden. PRO Badthermostate und Umwälzthermostate...
  • Seite 10: Werkstoffe Und Materialien

    1.11  Anforderungen an Temperierflüssigkeiten Zur Temperierung werden Temperierflüssigkeiten verwendet. Für das  Gerät sind nur LAUDA Temperierflüssigkeiten zugelassen. LAUDA Temperierflüssigkeiten sind vom Unternehmen LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG getestete und freigegebene Temperier- flüssigkeiten. Das Gerät ist für brennbare Temperierflüssigkeiten entsprechend der ...
  • Seite 11: Anforderungen An Die Schläuche

    Durch Verwendung von Temperierflüssigkeiten können beim Über- oder  Unterschreiten gewisser Temperaturschwellen oder beim Bruch des Behälters und Reaktion mit der Temperierflüssigkeit Gefahren durch hohe oder niedrige Temperaturen und Feuer entstehen. Im Sicherheitsdatenblatt der Temperierflüssigkeit sind alle möglichen  Gefahren und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit der Flüssigkeit spezifiziert.
  • Seite 12: Sicherheitseinrichtungen Des Geräts

    1.16  Sicherheitseinrichtungen des Geräts 1.16.1  Übertemperaturschutz Der Übertemperaturschutz ist eine Sicherheitseinrichtung, um ein Ent- zünden brennbarer Temperierflüssigkeit durch zu hohe Temperaturen zu ver- hindern. Alle sicherheitsrelevanten Komponenten des Geräts werden abge- schaltet um eine Gefahr durch Feuer zu verhindern. Zudem informiert ein Alarmsignal über einen aktivierten Übertemperaturschutz.
  • Seite 13: Aufbau Der Warnhinweise

    1.18  Aufbau der Warnhinweise Warnzeichen Art der Gefahr Warnung vor einer Gefahrenstelle. Signalwort Bedeutung GEFAHR! Diese Kombination aus Symbol und Signalwort weist auf eine unmit- telbar gefährliche Situation hin, die zum Tod oder zu schweren Ver- letzungen führt, wenn sie nicht gemieden wird.
  • Seite 14: Auspacken

    Sie unverzüglich den Spediteur, damit ein Schadensprotokoll erstellt und eine Überprüfung des Transportschadens erfolgen kann. Verständigen Sie ebenfalls unverzüglich den LAUDA Service Temperiergeräte. Kontakt- daten finden Sie in Ä Kapitel 13.4 „Kontakt LAUDA“ auf Seite 140. Tab. 2: Serienmäßiges Zubehör alle Geräte Gerätetyp...
  • Seite 15 Tab. 3: Serienmäßiges Zubehör Kälte-Badthermostat Gerätetyp Bezeichnung Anzahl Bestellnummer RP 1090, RP 10100 Baddeckel HDQ 154 RP 2040, RP 2045, RP 2090 Baddeckel HDQ 157 RP 3035 Baddeckel HDQ 156 Tab. 4: Serienmäßiges Zubehör Wärme-Badthermostat Gerätetyp Bezeichnung Anzahl Bestellnummer P 10 Baddeckel HDQ 154 P 20 Baddeckel...
  • Seite 16: Aufbau Und Funktion

    3  Aufbau und Funktion 3.1  Aufbau 3.1.1  Aufbau des Badthermostaten Vorderansicht Abb. 1: Wärme-Badthermostat, Vorderansicht Baddeckel Optische Anzeige (LED) für Betrieb und Störung Fernbedieneinheit Command Touch Komponentenbrücke Netzschalter LiBus-Schnittstelle zum Anschließen der Bedienein- heit Entleerungsstutzen zum Anschließen eines Schlauchs 4 Standfüße 16 / 151 PRO Badthermostate und Umwälzthermostate...
  • Seite 17 Rückseite Abb. 2: Wärme-Badthermostat, Rückansicht Schnittstellenblech Drehknopf für Maximaltemperatur T und Taste zum Entsperren Anschlüsse für Badkühlung (Kühlwassereingang IN; Kühlwasserausgang OUT) Netzanschluss Typenschild PRO Badthermostate und Umwälzthermostate 17 / 151...
  • Seite 18: Aufbau Des Umwälzthermostaten

    3.1.2  Aufbau des Umwälzthermostaten Vorderseite Abb. 3: Umwälzthermostat mit Kältemaschine, Vorderansicht Optische Anzeige (LED) für Betrieb und Störung Tankeinfüllstutzen Fernbedieneinheit Command Touch Griffmulde Schnittstellen Frontblende (abnehmbar) Lüftungsgitter Standfüße vorne; Rollen hinten 18 / 151 PRO Badthermostate und Umwälzthermostate...
  • Seite 19 Rückseite Abb. 4: Umwälzthermostat mit Kältemaschine, Rückansicht Drehknopf für Maximaltemperatur T und Taste zum Entsperren Pumpenstutzen Vorlauf OUT und Rücklauf IN Überlauf und Entlüftung des Ausgleichbehälters Netzschalter Netzanschluss Tragegriff Typenschild Entleerungsstutzen zum Anschließen eines Schlauchs Anschlüsse für Kühlwassereingang IN und Kühlwasserausgang OUT Abb. 5: Stickstoffanschluss RP 290 E PRO Badthermostate und Umwälzthermostate 19 / 151...
  • Seite 20: Bedienelemente

    Stecken Sie das Netzkabel in die Steckdose und schalten Sie den Netzschalter wieder in Position [1]. Das Gerät startet.  Springt der Sicherungsschalter wieder auf [O], kontaktieren Sie den LAUDA Service Temperiergeräte. 3.2.2  Taste Entsperren und Maximaltemperatur Maximaltemperatur T einstellen Taste zum Entsperren Drehknopf mit Skala zum Einstellen der zulässigen Maximaltemperatur...
  • Seite 21 Der Kreislauf besteht im Wesentlichen aus den folgenden Komponenten: Bad mit Temperierflüssigkeit  Heizung zum Erhitzen der Temperierflüssigkeit  Kältemaschine zum Kühlen der Temperierflüssigkeit  Mit der Fernbedieneinheit Command Touch können Sie sich bei den Umwälzthermostaten durch Tippen auf die Kachel [Hydraulikplan] eine Dar- stellung des Hydraulikplans anzeigen lassen.
  • Seite 22 Betrieb der Kühlschlange an einem zent- VORSICHT! ralen Kühlwassersystem Betrieb mit Kühlschlange Heißdampf/Ausfluss von kochendem Kühlwasser Verbrühung Verwenden Sie die Kühlschlange nur bis zur Badtemperatur  von 95 °C. Die Kühlschlange ist für PRO Wärmethermostate (Badthermostate und Umwälzthermostate) bis zu einer Badtemperatur von 95 °C freigegeben, wenn der Betrieb an einem zentralen Kühlwassersystem erfolgt.
  • Seite 23: Kältemaschine

    Dem internen Bad wird mittels eines Rohrschlangenverdampfers aus Edelstahl Wärme entzogen. Elektronische Expansion  Die Expansion des Kältemittels erfolgt durch moderne elektronische Expansionsventile. Mit einem von LAUDA entwickelten und patent- ierten Verfahren kann der benötigte Kältebedarf extrem präzise geregelt werden. SmartCool System ...
  • Seite 24: Stickstoffüberlagerung

    Zündquellen an der Einfüllöffnung und am Überlauf zu vermeiden. Anschluss Werkzeugfrei bedienbarer Push-in-Anschluss auf der Rückseite des Geräts passend für 6 mm Pneumatik-Schläuche (Teflon, PE), LAUDA Artikel-Nr. RKJ 048. Der Push-in-Anschluss ist bei nicht eingestecktem Schlauch automatisch schließend. Montage: Durch einfaches Einstecken des Schlauchs in den Anschluss.
  • Seite 25: Serienmäßige Und Optionale Schnittstellen

    Gerät gespielt (nur für Updater, keine Prozessschnittstelle). Die Ethernet-Schnittstelle bietet dem Kunden die Möglichkeit seine  Temperierprozesse, die mit einem LAUDA Temperiergerät ausgeführt werden, mittels LAUDA Schnittstellenbefehlssatz zu überwachen und zu steuern (Prozessschnittstelle). An der Pt100-Schnittstelle (gekennzeichnet mit Beschriftung Pt100) ...
  • Seite 26 Das RS 232/485-Schnittstellenmodul (Best.-Nr. LRZ 913) ist als  9-polige SUB-D Buchse ausgeführt. Durch Optokoppler galvanisch getrennt. Durch den LAUDA Befehlssatz ist das Modul kompatibel zu den Gerätelinien ECO, Variocool, Proline, Proline Kryomat, PRO, Integral XT und Integral T. Die RS232-Schnittstelle ist mit einem 1:1 kontaktierten Kabel direkt am PC anschließbar.
  • Seite 27: Typenschild

    3.4  Typenschild In der nachfolgenden Tabelle sind die Angaben des Typenschilds näher erläu- tert. Bestimmte Angaben sind abhängig vom Gerätetyp und von der einge- bauten Ausstattung. Angabe Beschreibung Type: Gerätetyp Order No.: Bestellnummer des Geräts Serial No.: Seriennummer des Geräts Refrigerant I: Bezeichnung des verwendeten Kältemittels in der Kältemaschine Stufe 1...
  • Seite 28: Vor Der Inbetriebnahme

    4  Vor der Inbetriebnahme 4.1  Aufstellen WARNUNG! Herabfallen oder Umstürzen des Geräts Quetschung, Stoß Kippen Sie das Gerät nicht.  Stellen Sie das Gerät auf eine ebene, rutschfeste Fläche  mit ausreichend Tragfähigkeit. Positionieren Sie das Gerät nicht in der Nähe von Tisch- ...
  • Seite 29: Schnittstellenmodule Einbauen

    HINWEIS! Herabfallen oder Umstürzen des Geräts Geräteschaden Heben Sie das Gerät niemals an der Komponentenbrücke  Beachten Sie: Je nach verwendeter Temperierflüssigkeit und Betriebsart können reiz-  ende Dämpfe entstehen. Sorgen Sie für ausreichende Absaugung dieser Dämpfe. Verwenden Sie bei den Badthermostaten den Baddeckel. Beachten Sie die Anforderungen des Geräts an die elektromagnetische ...
  • Seite 30: Schnittstelle Rs 232

    WARNUNG! Berühren spannungsführender Teile beim Einbau von Modulen Stromschlag Trennen Sie das Gerät vor dem Einbau von Modulen vom  Netz. Beschreibung des Einbaus eines Schnittstellenmoduls Berühren Sie geerdete blanke Edelstahlbleche des Temperiergeräts, um eventuelle elektrostatische Aufladung abzuleiten. Schalten Sie das Temperiergerät aus und ziehen Sie den Netzstecker Nehmen Sie das Modul aus der Verpackung.
  • Seite 31: Protokoll Rs 232

    Mit Hardware-Handshake: Beim Anschluss eines Thermostaten an den PC ein 1:1-Kabel verwenden (kein Null-Modem-Kabel). Die RS 232-Schnitt- stelle ist mit einem 1:1 kontaktierten Kabel direkt am PC anschließbar. Ohne Hardware-Handshake: Entsprechende Betriebsart am PC einstellen. Beachten Sie folgende Hinweise: Geschirmte Anschlussleitungen verwenden. ...
  • Seite 32: Verbindungskabel Rs 485

    4.3.3  Verbindungskabel RS 485 Anschluss RS 485 Thermostat mit 9-poliger Sub-D-Buchse Kontakt Daten Data A (-) SG (Signal Ground) optional Data B (+) Beachten Sie folgende Hinweise: Geschirmte Anschlussleitungen verwenden.  Abschirmung mit Steckergehäuse verbinden.  Die Leitungen sind galvanisch von der restlichen Elektronik zu trennen. ...
  • Seite 33: Schnittstelle Ethernet

    Leitstand/PC verbunden werden. Über den Leitstand/PC kann das Temperiergerät überwacht und gesteuert werden. Verbunden über Ethernetkabel Abb. 12: Verbunden über Ethernetkabel In Abb. 12 ist eine direkte Verbindung des LAUDA Temperiergeräts über ein Ethernetkabel zum Leitstand/PC dargestellt. Vorteil dieser Verbindung: Es ist kein Netzwerk notwendig.
  • Seite 34 Verbunden über LAN und WLAN Abb. 14: Verbunden über LAN und WLAN In Abb. 14 ist die Anbindung des LAUDA Temperiergeräts über ein WLAN an ein LAN-Netzwerk mit Leitstand/PC dargestellt. Dabei wird das Tem- periergerät mit einem handelsüblichen Ethernetkabel mit einem WLAN- Router verbunden. Der WLAN-Router muss so konfiguriert werden, dass er eine Verbindung zu einem LAN über einen anderen WLAN-Router auf-...
  • Seite 35: Ethernet-Schnittstelle Konfigurieren

    WLAN-Router genommen werden. Diese müssen die benötigte Verbindungsfunktion aufweisen und die Anforderungen des Landes erfüllen in denen sie betrieben werden. Für den Aufbau, wie in Abb. 14 dargestellt, empfiehlt LAUDA jedoch einen Industrie-WLAN- Router zu verwenden. 4.4.2  Ethernet-Schnittstelle konfigurieren Technische Daten der Ethernet-Schnitt-...
  • Seite 36 Haben Sie die Zahlenwerte für [IP-Adresse] und [Subnetzmaske] ein- gegeben drücken Sie die Schaltfläche [anwenden]. Geben Sie die Zahlenwerte für den [Standard Gateway] ein. Die Zah- lenwerte werden byteweise eingegeben. Von links nach rechts, von Byte 4 bis Byte 1. Bestätigen Sie jedes Byte mit [OK]. Haben Sie die Zahlenwerte für den [Standard Gateway] eingegeben drücken Sie die Schaltfläche [anwenden].
  • Seite 37 Schalten Sie das Temperiergerät aus. Verbinden Sie die Ethernet-Schnittstelle des Temperiergeräts wie auf Abb. 13 bis Abb. 15 gezeigt. Verwenden Sie ein handelsübliches Ether- netkabel (Patch-Kabel). Schalten Sie das Temperiergerät ein. Testen Sie die Verbindung mit Ä „Überprüfen des LAN-Netzwerks“ auf Seite 37 oder Ä „Überprüfen des LAN-Netzwerks und der Prozessschnittstelle“...
  • Seite 38 Überprüfen des LAN-Netzwerks und der Die Verbindung zur Schnittstelle kann mit einem PC und dem Microsoft Prozessschnittstelle Windows-Betriebssystem auf einfache Art überprüft werden. Bei Windows 3.11 mit dem Programm "Terminal".  Bei Windows 95/98/NT/XP das Programm "HyperTerminal".  Bei den Betriebssystemen Windows Vista, Windows 7, Windows 8 und ...
  • Seite 39 Abb. 18: Eingabe im Feld Port In der Registerkarte Port geben Sie die konfigurierte IP-Adresse und Portnummer der Ethernet-Schnittstelle des Temperiergeräts ein. Dabei muss die IP-Adresse und Portnummer mit Doppelpunkt getrennt werden. Anstatt der IP-Adresse können Sie die Seriennummer des Temperier- geräts eingeben. Anschließend drücken Sie auf den Button [Open].
  • Seite 40: Datenübertragungsrate

    Abb. 19: Eingaben für den Test Zum Testen der Kommunikation muss ein Befehl an das Temperier- gerät geschickt werden. Zum Beispiel TYPE. Tippen Sie den Befehl ein und drücken Sie [Send ASCII]. Funktioniert die Verbindung, wird der Befehl vom Temperiergerät  quittiert. 4.4.3 ...
  • Seite 41: Protokoll Der Schnittstelle

    4.4.4  Protokoll der Schnittstelle Beachten Sie folgende Hinweise: Der Befehl vom Rechner muss mit einen CR, CRLF oder LFCR abge-  schlossen sein. Die Rückantwort vom Temperiergerät wird immer mit einem CRLF  abgeschlossen. Nach jedem an den Thermostaten gesendeten Befehl muss die Antwort ...
  • Seite 42 Tab. 9: Kälte ID Funktion Einheit Befehl 23 Betriebsart Kühlung: 0 = aus / 1 = ein / 2 = automatisch [–] OUT_SP_02_[Wert] Tab. 10: Sicherheit ID Funktion Einheit Befehl 34 Timeout-Kommunikation über Schnittstelle (1 – 99 Sekunden; 0 = OUT_SP_08_[Wert] Off) 72 Safety Mode aktivieren = 1 [–]...
  • Seite 43: Lesebefehle Der Schnittstelle

    Tab. 13: Rechte ID Funktion Einheit Befehl 62 Tastatur Master (entspricht "KEY"): 0 = freischalten / 1 = sperren [–] OUT_MODE_00_X 64 Tastatur Fernbedieneinheit (Command): 0 = freischalten / 1 = [–] OUT_MODE_03_X sperren Tab. 14: Status ID Funktion Einheit Befehl 74 Gerät einschalten / ausschalten (Stand-by) [–] START / STOP Beachten Sie folgende Hinweise:...
  • Seite 44 ID Funktion Einheit, Auf- Befehl lösung 5 Geregelte Temperatur (intern / extern Pt / extern Analog / extern Seriell) [°C] IN_PV_01 7 Externe Temperatur T (Pt) [°C] IN_PV_03 8 Externe Temperatur T (Analogeingang) [°C] IN_PV_04 14 Externe Temperatur T (Pt) [°C], 0,001 IN_PV_13 °C...
  • Seite 45 Tab. 21: Regelparameter ID Funktion Einheit Befehl 39 Regelparameter Xp [–] IN_PAR_00 41 Regelparameter Tn (181 = Off) IN_PAR_01 43 Regelparameter Tv IN_PAR_02 45 Regelparameter Td IN_PAR_03 47 Regelparameter KpE [–] IN_PAR_04 49 Regelparameter TnE IN_PAR_05 51 Regelparameter TvE IN_PAR_06 53 Regelparameter TdE IN_PAR_07 55 Korrekturgrößenbegrenzung IN_PAR_09...
  • Seite 46 ID Funktion Einheit Befehl 130 Gerätestatus: 0 = OK / -1 = Störung [–] STATUS 131 Störungsdiagnose; ausgegeben wird eine 7-stellige Antwort im Format [–] STAT XXXXXXX, wobei jede Stelle X eine Fehlerinformation enthält (0 = keine Störung / 1 = Störung). Folgende Informationen sind für die sieben Stellen des Antwortformats definiert: 1.
  • Seite 47: Fehlermeldungen Des Temperiergeräts An Den Leitstand

    ID Funktion Einheit Befehl 118 Magnetventil Kühlwasser [–] VERSION_M_0 (Magnetventil muss vorhanden sein) 119 Magnetventil Nachfüllautomatik [–] VERSION_M_1 (Magnetventil muss vorhanden sein) 120 Magnetventil Niveaukonstanter [–] VERSION_M_2 (Magnetventil muss vorhanden sein) 121 Magnetventil, Absperrventil 1 [–] VERSION_M_3 (Magnetventil muss vorhanden sein) 122 Magnetventil, Absperrventil 2 [–] VERSION_M_4...
  • Seite 48: Umwälzthermostat Aufbauen

     kessel und einem Einsatzgestell kann es zu elektroche- mischer Oxidation kommen. Vermeiden Sie den Einsatz derartiger Gestelle, respektive den direkten Kontakt mit dem Kessel. Verwenden Sie LAUDA Edelstahlgestelle oder handelsübliche Gestelle aus temperaturbeständigen Kunst- stoffen. 48 / 151 PRO Badthermostate und Umwälzthermostate...
  • Seite 49: Externer Verbraucher

    4.8  Externer Verbraucher 4.8.1  Schläuche VORSICHT! Bersten des externen Hydraulikkreislaufs Verbrühung, Erfrierung Verwenden Sie Schläuche mit einer höheren Druckfestig-  keit als der maximal erreichbare Pumpendruck. VORSICHT! Austritt von Temperierflüssigkeit Verbrühung, Erfrierung Verwenden Sie für den Geräteüberlauf Schläuche mit einer ...
  • Seite 50 -60 – 100 Wasser, Glykol-Wasser-Mischung LZS 007 Für das Gerät freigegebene Temperierflüssigkeiten finden Sie in Ä Kapitel 5.1 „LAUDA Temperierflüssigkeiten“ auf Seite 56. Freigegebene Metallschläuche Die folgenden freigegebenen Metallschläuche sind aus rostfreiem Edelstahl mit Überwurfmuttern M16 x 1. Die lichte Weite beträgt 10 mm.
  • Seite 51: Externen Verbraucher Anschließen

    Länge in cm Einsatzbereich Bestellnummer des Schlauchs in °C mit Schaumisolierung für den Käl- MK 200 -90 – 150 tebereich, für alle LAUDA Tem- LZM 055 perierflüssigkeiten mit Schaumisolierung für den Käl- Pumpenkurzschluss -90 – 150 tebereich, für alle LAUDA Tem- LZM 045 perierflüssigkeiten...
  • Seite 52 VORSICHT! Austritt von Temperierflüssigkeit durch höherstehenden Ver- braucher Stromschlag Wird der externe Verbraucher oberhalb des Geräts positio-  niert, kann bei stehender Pumpe Temperierflüssigkeit aus dem Gerät austreten. Verwenden Sie daher im externen Hydraulikkreislauf die als Zubehör erhältliche Rücklaufsi- cherung. VORSICHT! Austritt von Temperierflüssigkeit durch höherstehenden oder tieferstehenden Verbraucher...
  • Seite 53: Kühlwasser

    4.9  Kühlwasser 4.9.1  Anforderungen an das Kühlwasser HINWEIS! Kältekreislauf wird durch Korrosion undicht Geräteschaden Kein korrosives Kühlwasser verwenden.  Der folgende Sicherheitshinweis ist für Geräte mit natürlichem Kältemittel relevant: VORSICHT! Kältekreislauf wird undicht durch Korrosion Feuer, Explosion Kein korrosives Kühlwasser verwenden. ...
  • Seite 54: Kühlwasser Anschließen

    Angabe Wert Einheit Chloride < 50 mg/L < 70 mg/L Sulfate [SO > 1 --- Verhältnis Hydrogencarbonat [HCO Sulfate [SO Gesamthärte Wasser 4,0 - 8,5 °dH elektrische Leitfähigkeit 30 - 500 μS/cm < 1 mg/L Sulfit (SO freies Chlorgas (Cl <...
  • Seite 55 Fixieren Sie die Schlauchtüllen oder die Kupplungsstecker an den  Schläuchen mittels Schlauchschellen. Fixieren Sie den Rücklaufschlauch der Wasserkühlung im Ausgussbe-  reich, um ein unkontrolliertes Abgleiten des Schlauches, auch bei Druckstößen, zu verhindern. Fixieren Sie den Rücklaufschlauch der Wasserkühlung im Ausgussbe- reich so, dass ein Herausspritzen von heißem Kühlwasser nicht möglich ist.
  • Seite 56: Inbetriebnahme

    5  Inbetriebnahme 5.1  LAUDA Temperierflüssigkeiten GEFAHR! Verwendung ungeeigneter Temperierflüssigkeit Feuer Wählen Sie eine Temperierflüssigkeit mit einem Tempe-  raturbereich entsprechend dem Temperaturbereich Ihrer Anwendung. Beachten Sie: An der unteren Grenze des Temperaturbereichs der Temperierflüssigkeit  ist durch die steigende Viskosität mit einer Verschlechterung der Tem- periereigenschaften zu rechnen.
  • Seite 57 Tab. 28: Bestellnummern Temperierflüssigkeiten Gebindegröße Bezeichnung Bestellnummer   5 L 10 L 20 L Kryo 95 LZB 130 LZB 230 LZB 330 Kryo 60 LZB 102 LZB 202 LZB 302 Kryo 51 LZB 121 LZB 221 LZB 321 Kryo 30 LZB 109 LZB 209 LZB 309 Kryo 20 LZB 116 LZB 216 LZB 316 Aqua 90 LZB 120 LZB 220 LZB 320...
  • Seite 58: Gerät Füllen

    5.2  Gerät füllen LAUDA übernimmt keine Haftung bei Schäden, die durch Verwen- dung einer ungeeigneten Temperierflüssigkeit entstehen. Freigegebene Temperierflüssigkeiten Ä Kapitel 5.1 „LAUDA Temperierflüssigkeiten“ auf Seite 56. GEFAHR! Heiße Temperierflüssigkeit läuft über Feuer Am Überlauf muss ein Anschlussschlauch mit Auffangbe- ...
  • Seite 59 WARNUNG! Überlaufen von Temperierflüssigkeit durch Volumenzunahme bei Erwärmung Verbrühung, Stromschlag Beachten Sie die Volumenzunahme bei Erwärmung der  Temperierflüssigkeit. VORSICHT! Austritt von Temperierflüssigkeit Ausrutschen Entleerungshahn muss geschlossen sein.  Die Temperierflüssigkeiten dehnen sich bei Erwärmung aus (zirka 10 % pro 100 °C). Bei angeschlossenem externem Verbraucher tritt die Gesamtausdehnung im Bad des Thermostaten auf.
  • Seite 60 Schalten Sie das Gerät ein. Ist der Befüllmodus aktiv, steht auf der Kachel [Pumpe] der Schriftzug Befüllmodus auf gelbem Grund. Das Gerät heizt nicht beziehungsweise kühlt nicht. Ist das Gerät leer, wird sofort nach dem Einschalten des Geräts  der Befüllmodus gestartet. Ist das Gerät nicht leer, kann der Befüllmodus manuell gestartet werden.
  • Seite 61: Temperierflüssigkeit Wechseln/Entleeren

    GEFAHR! Austreten von heißer Temperierflüssigkeit Feuer Entgasen Sie langsam und vorsichtig. Vermeiden Sie Zünd-  quellen in der Nähe des Einfüllstutzens und des Überlaufs. GEFAHR! Heiße Temperierflüssigkeit im Ausdehnungsbehälter Feuer Halten Sie den Deckel des Ausdehnungsbehälters während  dem Betrieb geschlossen. 5.3 ...
  • Seite 62: Stromversorgung Herstellen

    Öffnen Sie das Entleerungsventil. Drehen Sie es hierzu gegen den Uhrzeigersinn. Entleeren Sie Bad, externe Verbraucher, Zubehör und Schläuche vollständig. Wenn nötig, reinigen Sie beziehungsweise spülen Sie das Gerät durch (zum Beispiel mit neuer Temperierflüssigkeit). Beim Wechsel auf eine andere Temperierflüssigkeit müssen Sie even- tuell die Temperaturgrenzwerte, den Übertemperaturabschaltpunkt und/oder die Stellgrößenbegrenzung mit anderen Werten neu ein- stellen.
  • Seite 63: Gerät Einschalten

    5.5  Gerät einschalten WARNUNG! Berühren kalter/warmer Teile, da Bediener nicht erkennt, dass das Gerät eingeschaltet ist. Verbrühung, Erfrierung Die Fernbedieneinheit muss in Sichtweite des Geräts sein.  Schalten Sie das Gerät mit dem Netzschalter ein. Es ertönt ein Signalton und die LED für die Anzeige von Betrieb ...
  • Seite 64: Eingabefenster

    Temperaturverlauf anzeigen Temperaturverlauf auf dem Bildschirm groß darstellen:  Tippen Sie auf die Schaltfläche [Maximieren] unten in der Mitte des Grundfensters. Verkleinern oder Vergrößern des Temperarturverlaufs:  Ziehen Sie den Temperaturverlauf mit den Fingern auf oder zu Ä Kapitel 5.6.3 „Grafikfenster“ auf Seite 65. Vom Temperaturverlauf zurück zum Grundfenster: ...
  • Seite 65: Grafikfenster

    Eingabefenster zur manuellen Eingabe von Datum und Zeit Der einzugebende Wert ist groß dargestellt.  Durch Tippen auf den groß dargestellten Wert eine Zifferngruppe aus-  wählen. Der Cursor zeigt die ausgewählten Ziffern an. Mit dem Ziffernblock den neuen Wert eingeben. ...
  • Seite 66 Grafikfenster anpassen Symbol [Minimieren] Grenzwert maximal Soll-Temperatur Interner Ist-Temperaturver- lauf Grenzwert minimal Abb. 31: Grafikfenster mit Temperaturver- lauf Wechseln Sie in das Grundfenster. Tippen Sie auf die Kachel Einstellungen  Grafikeinstellungen. Es öffnet sich das Untermenü Grafikeinstellungen.  Das Grafikfenster können Sie hier in diesem Untermenü auf Ihre Bedürfnisse anpassen.
  • Seite 67 [Grenzwert maximal] und [Grenzwert minimal]  Hier geben Sie den oberen Temperaturwert und den unteren  Temperaturwert des Grafikfensters ein (entspricht Skalierung der y-Achse). Zur Information: Sie müssen in der manuellen Einstellung die beiden  Grenzwerte so legen, dass die Temperaturkurven im Bereich der beiden Grenzwerte liegen, sonst sind die Temperaturkurven auf der Grafik nicht zu sehen.
  • Seite 68: Menüstruktur Fernbedieneinheit Command Touch

    5.7  Menüstruktur Fernbedieneinheit Command Touch Abb. 33: Menü Command Touch Teil 1 68 / 152 PRO Badthermostate und Umwälzthermostate...
  • Seite 69 Abb. 34: Menü Command Touch Teil 2 Funktionen die nicht ausgeführt werden können, werden in der Menü- struktur nicht angezeigt. PRO Badthermostate und Umwälzthermostate 69 / 152...
  • Seite 70: Übertemperaturschutz Tmax Einstellen

    5.8  Übertemperaturschutz Tmax einstellen WARNUNG! Überhitzen der Temperierflüssigkeit durch fehlerhafte Eingabe des Übertemperaturabschaltpunkts Tmax Feuer Stellen Sie den Übertemperaturabschaltpunkt 5 K über der  oberen Grenze des Temperaturbereichs Ihrer Anwendung ein. Der Übertemperaturabschaltpunkt muss unterhalb des Flammpunkts der verwendeten Temperierflüssigkeit liegen. Für den Übertemperaturschutz wird mit einem Schraubendreher am Dreh- knopf die Maximaltemperatur Tmax eingestellt.
  • Seite 71: Temperatursollwert T Set Einstellen

    Dieser Abschnitt ist für Folgendes relevant: für die Bedienung des Geräts mit dem Command Touch  Tih und Til einstellen Wechseln Sie in das Grundfenster. Tippen Sie auf die Kachel [Tih / Til]. Tippen Sie auf eine der folgenden Schaltflächen: Zum Einstellen des unteren Grenzwerts wählen Sie den ersten ...
  • Seite 72: Grundeinstellungen

    5.11  Grundeinstellungen In diesem Kapitel sind grundlegende Einstellungen mit der Fernbedieneinheit Command Touch erläutert. Temperatureinheit: Grad Celsius oder Grad Fahrenheit  maximale Stromaufnahme des Geräts reduzieren  Format Uhrzeit: [24 Stunden] oder [12 Stunden]  Datumsformat: [dd:mm] oder [mm:dd]  aktuelles Datum ändern beziehungsweise korrigieren ...
  • Seite 73: Safety Mode

    5.11.1  Safety Mode Ziele des Safety Mode Durch den Safety Mode wird dem Benutzer eines LAUDA-Temperierge- räts die Möglichkeit gegeben, im Voraus einen sicheren Temperaturzustand selbst zu bestimmen. Bei Fehlfunktionen oder Fehlern, kann dann einfach und schnell, vom Bediener oder automatisch vom Gerät, in diesen sicheren Zustand gewechselt werden.
  • Seite 74 Aktivierung von Safety Mode durch Der Safety Mode kann über den Schnittstellenbefehl aktivieren werden. Das Schnittstellenbefehl Gerät wird dann in einen sicheren Zustand gesetzt. Tab. 29: Liste der Schnittstellen und dazu gehörige Schnittstellenbefehle Schnittstelle Schnittstellenbefehl Beschreibung Ethernetschnittstelle OUT_MODE_06_1 Schnittstellenbefehl aktiviert Safety Mode. RS 232/485-Schnittstelle OUT_MODE_06_1 Schnittstellenbefehl aktiviert...
  • Seite 75 Aktivierung von Safety Mode durch Alarm Safety Mode kann auch selbstständig vom Temperiergerät im Falle eines Alarms aktiviert werden. Safety Mode kann nur dann aktiv werden, wenn die Funktion des Safety Mode zuvor per Menü eingeschaltet wurde. Tab. 30: Liste der Alarme durch die Safety Mode aktiviert werden kann Alarm Aktionsbeschreibung Alarm 9 Externer Istwert Pt ist nicht vorhanden Safety Mode wird aktiviert.
  • Seite 76 Safety Mode konfigurieren In diesem Menü werden die Einstellungen für den sicheren Zustand einge- stellt. Wechseln Sie in das Grundfenster. Tippen Sie auf die Kachel Einstellungen  Grundeinstellungen  Safety Mode. Das Untermenü Safety Mode Parameter öffnet sich.  Mögliche Einstellungen im Untermenü Safety Mode Parameter: [Safety Mode Funktion] ...
  • Seite 77: Lautstärke Der Signaltöne Einstellen

    5.11.2  Lautstärke der Signaltöne einstellen Das Gerät zeigt Fehler, Alarme und Warnungen nicht nur optisch, sondern auch akkustisch an. In diesem Menü können Sie die Lautstärke der Signaltöne einstellen für: Fehler, Alarm und Warnung. Die Lautstärken sind: aus, leise, mittel und laut. Wechseln Sie in das Grundfenster.
  • Seite 78: Betriebsart Nach Netzunterbrechung (Autostart)

    5.11.4  Betriebsart nach Netzunterbrechung (Autostart) Allgemein ist es erwünscht, dass das Gerät nach einer Netzunterbrechung seinen Betrieb wieder aufnimmt. Sie können jedoch aus Sicherheitsgründen einen manuellen Aktivierungsschritt dazwischen schalten. Wechseln Sie in das Grundfenster. Tippen Sie auf die Kachel Einstellungen  Grundeinstellungen  Autostart.
  • Seite 79: Benutzerdatenbank

    Scrollen Sie die Liste [Einstellungen] bis zum Ende durch. Die aktuell eingestellte Sprache ist auf dem Menüpunkt ange-  zeigt. Tippen Sie auf den Menüpunkt [Sprache]. Es erscheint die Liste mit den Sprachen. Die aktuell eingestellte  Sprache ist mit einem Häckchen markiert. Um eine andere Sprache einzustellen, tippen Sie auf eine Sprache.
  • Seite 80 ... für jedes Profil die Funktionen zur Gerätebedienung ausschalten.  ... mit der Schaltfläche [reset] Funktionen in andere Profile über-  nehmen. Im Profil [DEFAULT USER] sind verschiedene Funktionen ein- oder ausgeschaltet. Drückt der Administrator bei einem beliebigen Profil auf die Schaltfläche [reset] werden die Einstellungen vom [DEFAULT USER] übernommen.
  • Seite 81 Pumpenparameter ändern  Niveauparameter ändern  Temperaturgrenzwerte ändern  Timerfunktionen verwenden  Safety Mode  Grundeinstellung ändern  Auf Werkseinstellung zurücksetzen  Daten importieren  Daten exportieren  Tastensperre aufheben  Befugnisse der Profile Der Benutzer ..logt sich mit seiner PIN ein. Für jedes Profil ist die Werkseinstellung ...
  • Seite 82: Tastensperre

    Im Menü Einstellungen  TASTENSPERRE können Sie die Funktion [TAS- TENSPERRE] aktivieren. Trotz aktivierter Tastensperre bleibt die grund- sätzliche Bedienung, der Wechsel zwischen verschiedenen Ansichten und Menüs, erhalten. Angezeigt wird die aktivierte Tastensperre durch die gesperrte Kachel [Benutzer] und deren Aufschrift TASTENSPERRE ...
  • Seite 83: Betrieb

    6  Betrieb 6.1  Allgemeine Sicherheitshinweise WARNUNG! Berühren kalter/warmer Teile, da Bediener nicht erkennt, dass das Gerät eingeschaltet ist. Verbrühung, Erfrierung Die Fernbedieneinheit muss in Sichtweite des Geräts sein.  WARNUNG! Applikationsspezifische Gefährdungen durch mehrere Geräte nebeneinander und Fernbedieneinheit vertauscht Verbrühung, Erfrierung, Feuer Stellen Sie sicher, dass Sie die richtige Bedieneinheit ...
  • Seite 84 GEFAHR! Heiße Temperierflüssigkeit im Ausdehnungsbehälter Feuer Halten Sie den Deckel des Ausdehnungsbehälters während  dem Betrieb geschlossen. WARNUNG! Siedende Temperierflüssigkeit tritt durch den Einfüllstutzen aus Verätzung, Verbrennung Es dürfen keine Flüssigkeiten in die heiße Temperierflüssig-  keit nachgefüllt werden. Die folgenden Sicherheitshinweise sind für Geräte mit natürlichem Kälte- mittel relevant: WARNUNG! Bersten des Kältemittelkreislaufs...
  • Seite 85: Betriebsarten

    VORSICHT! Bersten des Kältemittelkreislaufs Schädigung der Gesundheit bei Einatmen (Überschreitung von MAK-Werten) Lüften Sie sofort gründlich den Raum.  Bedienen Sie während dieser Zeit keinen Schalter am Gerät  oder an anderer Stelle im Raum. Erzeugen Sie keine Flamme oder Funken und Rauchen Sie ...
  • Seite 86: Stand-By Und Betrieb Aktivieren Und Deaktivieren

    Auf der Schaltfläche [Pumpenstufe] tippen Sie auf den Schaltfläche [Minus] beziehungsweise [Plus]. Um die Pumpendrehzahl zu erhöhen, tippen Sie auf die Schaltfläche [Plus]. Die ausgewählte Pumpenstufe ist direkt aktiv. Sie muss nicht separat bestätigt werden. Mit der Schaltfläche [<] gelangen Sie in das Grundfenster zurück. 6.4 ...
  • Seite 87: Externregelung

    Stellen Sie die Stellgrößenbegrenzung ein, bevor Sie die Regelpara- meter anpassen. 6.6  Externregelung 6.6.1  Externregelung aktivieren, Internregelung deaktivieren Soll das Gerät auf eine andere Regelgröße regeln, müssen Sie eine neue Regelgröße einstellen. Automatisch wird dann die alte Regelgröße deakti- viert. Über die 10S-Schnittstelle am Temperiergerät schließen Sie einen Pt100- Temperaturfühler zur Erfassung der Temperatur im externen Verbraucher an.
  • Seite 88: Sollwertoffset Einstellen

    6.6.2  Sollwertoffset einstellen Es ist möglich, die Temperatur, die von einem externen Temperaturfühler gemessen wird, mit einem Offset-Wert zu beaufschlagen und dann als Soll- wert zu verarbeiten. Der Sollwert der Badtemperatur kann also zum Beispiel 15 K unter der Temperatur eines Reaktors, die der externe Temperaturfühler misst, festgelegt werden.
  • Seite 89: Programmgeber

    6.7  Programmgeber 6.7.1  Grundlagen Der Programmgeber erlaubt Ihnen das Speichern eines Temperatur-Zeit- Programms. Ein Programm besteht aus mehreren Temperatur-Zeit-Seg- menten. In einem Segment werden Angaben zu den Wiederholungen des Programms, zur Temperatur, zur Zeitdauer, zur Pumpenstufe, zur Regelgröße und das Verhalten der Schaltausgänge festgelegt. Möglich sind Rampen, Temperatursprünge oder auch Temperaturhaltephasen.
  • Seite 90 Der Programmgeber kann über den Timer gesteuert oder verändert werden. Mögliche Einstellungen Einstellung Beschreibung Name Name des Programms Durchläufe Angabe der Anzahl, wie oft das Programm wieder- holt wird Seg. Start und fortlaufende Nummer des Segments im Programm Tend°C Temperatur in °C, die erreicht werden soll Zeit h:m Zeit in Stunden und Minuten in der die Temperatur erreicht werden soll.
  • Seite 91 Programmbeispiel editieren Abb. 53: Programm Beispiel Die Grafik zeigt exemplarisch das Umprogrammieren eines Soll-Tempe- ratur-Verlaufs. Die Abkühlzeit in der Grafik variiert je nach Gerätetyp, Verbraucher und so weiter. Im Beispielsegment Nummer 2 sollen 50 °C innerhalb von 20 Minuten erreicht werden. Die ursprünglichen Werte der folgenden Tabelle „vorher“ sind mit durchge- zogener Linie dargestellt, der editierte Verlauf der weiteren Tabelle „nachher“...
  • Seite 92 In der editierten Tabelle wurde ein neues Segment mit der Nummer 3 eingetragen. Für das Segment mit der Nummer 4 wurde die Zeit und die Pumpenstufe geändert. Für das Segment mit der Nummer 5 wurde die Toleranz und die Pumpenstufe angepasst. Tab. 32: Programmbeispiel nachher (- - - - gestrichelte Linie, editiert) Seg.
  • Seite 93: Programm Starten, Unterbrechen, Fortsetzen Oder Beenden

    Abb. 54: Programmverlauf Soll-Ist Die obige Grafik des editierten Verlaufs verdeutlicht den möglichen Nach- lauf der Isttemperatur im Badgefäß (durchgezogene Linie) zur Solltempe- ratur des Programmgebers (grau hinterlegt). 6.7.2  Programm starten, unterbrechen, fortsetzen oder beenden Wechseln Sie in das Grundfenster. Tippen Sie auf die Kachel [Programme]. Die Liste mit den Programmen wird angezeigt.
  • Seite 94: Regelparameter

    Ist das Programm fertig bearbeitet, können Sie es starten: Zum Starten des Programms tippen Sie auf  Ist das Programm gestartet, kann es mit angehalten werden.  Ein angehaltenes Programm kann über fortgesetzt werden.  Zum Beenden eines gestarteten Programms tippen Sie auf ...
  • Seite 95: Grundlagen Der Regelung

    6.8.1  Grundlagen der Regelung Begriffserklärung Eine kurze Begriffserklärung Stellgröße - Ausgangswert des Reglers, um die Differenz von Istwert zu Sollwert (Regelabweichung) auszuglei- chen. PID-Regler - Der PID-Regler arbeitet sehr präzise und schnell und besteht aus einem P-, I- und D-Anteil. Proportionalbereich - Der Proportionalbereich Xp gibt den Tempera- turbereich an, in dem der Proportionalanteil (P-...
  • Seite 96 Auswirkungen der Viskosität der Tem- Wenn die Regelung bei tiefen Temperaturen stabil ist, dann ist sie im Allge- perierflüssigkeit meinen auch bei hohen Temperaturen stabil. Wenn umgekehrt ein System bei hohen Temperaturen gerade noch stabil ist, dann wird es höchst wahr- scheinlich hin zu tieferen Temperaturen instabil, das heißt es schwingt.
  • Seite 97: Übersicht Über Interne Regelparameter

    Wird der Proportionalbereich zu klein gewählt, ist der P-Anteil an der Stell- größe sehr lange bei 100 %. Umso schneller reduziert sich dieser Wert dann innerhalb des Proportionalbereichs, das heißt die Stellgröße nimmt rapide ab und die Annäherung des Istwertes zum Sollwert kommt fast zum Stillstand. Durch den erst jetzt wirksam werdenden I-Anteil nähert sich der Istwert dem Sollwert langsam an.
  • Seite 98: Übersicht Über Externe Regelparameter

    Bezeichnung Abkürzung Einheit Vorhaltezeit Dämpfungszeit Wenn Tv manuell/auto auf auto steht, können Tv und Td nicht geändert werden. Sie werden in diesem Fall mit festen Faktoren aus Tn abgeleitet. Weiterhin können folgende Parameter die interne Regelung beeinflussen: Temperaturgrenzwerte: Til und Tih Ä Kapitel 5.9 „Temperaturgrenz- ...
  • Seite 99: Regelungsmenü Aufrufen

    Regelparameter am Folgeregler Es können die folgenden Regelparameter am Folgeregler (P-Regler) gesetzt werden. Bezeichnung Abkürzung Einheit Proportionalbereich Wenn Tv manuell/auto auf auto steht, können Tve, Tde und Prop_E nicht geändert werden. Sie werden in diesem Fall mit festen Fak- toren aus Tne abgeleitet. Prop_E ist in diesem Fall ein konstanter vordefinierter Wert.
  • Seite 100: Interne Regelparameter Editieren

    Durch Antippen eines Datensatzes wird dieser mit weißer Schrift mar-  kiert. Mit der Schaltfläche [anzeigen] wird der selektierte Parametersatz ange-  zeigt. Sie können die Daten kontrollieren, aber nicht ändern. Mit der Schaltfläche [laden] werden die Regelparameter automatisch in ...
  • Seite 101: Import Und Export Von Daten

    Im Menüpunkt [Einstellungen Tve/Tde] ist ein Schiebeschalter, um die drei Regelparameter manuell anzupassen oder automatisch einstellen zu lassen. Wählen Sie im Menü Regelung den Menüpunkt Regelparameter  extern. Wählen Sie einen Regelparameter aus, indem Sie darauf Tippen. Ein Eingabefenster wird angezeigt. Der Wert kann innerhalb der ...
  • Seite 102 Daten mit USB-Stick exportieren Sie benötigen einen USB-Stick. Das Exportieren wird gezeigt am Beispiel der Protokolldatei. Wechseln Sie in das Grundfenster. Wählen Sie die Kacheln Einstellungen  Daten Export. Sie befinden sich im Menü Daten exportieren .  An der Unterseite des Command Touch entfernen Sie die Abdeckung zur USB-Schnittstelle.
  • Seite 103: Selbstadaption

    Der im Dateinamen verwendete Zeitstempel ergibt sich aus dem ersten Datensatz in dieser Datei. YYYY Datum Jahr   Zeit Stunde Datum Monat   Zeit Minute Datum Tag   Zeit Sekunde Alle Daten werden unabhängig von den Einstellungen im Command Touch mit europäischem Datum und im 24-Stunden-Format gespeichert.
  • Seite 104: Rampenfunktion

    Hier haben Sie die folgenden Schaltflächen: Status  Mit [starten] beginnt die Selbstadaption.  Läuft die Selbstadaption, können Sie diese vorzeitig mit [stoppen] beenden. Sollwert  Hier geben Sie den Temperatursollwert T vor.  Berücksichtigen Sie dabei die maximalen Temperaturschwan- kungen bis maximal ±15 Kelvin und stellen Sie [Tih] und [Til] entsprechend ein.
  • Seite 105: Timer Und Countdown

    Auf der Schaltfläche [Zeiteinheit] bewegen Sie den Schiebeschalter auf die gewünschte Zeiteinheit. - Sekunden mm - Minuten hh - Stunden - Tage Tippen Sie auf die Schaltfläche [Dauer des Temperaturanstiegs]. Das Eingabefenster öffnet sich.  Im Eingabefenster tippen Sie den Zahlenwert ein (keine Einheit mög- lich!).
  • Seite 106: Countdown

    Mit dem Timer können Aktionen ausgelöst werden: Wochenplan 1 und 2  von Montag bis Sonntag im wöchentlichen Rhythmus, werden die unten aufgelisteten Aktionen gestartet -----  Abb. 67: Timer mit Aktion Programm Start  Stand-by  Programm  Zeitpunkt absolut 1 und 2 ...
  • Seite 107: Kalibrierung Des Temperaturfühlers

    Tippen Sie auf einen Countdown in der Liste. Die Countdowns sind durchgehend Nummeriert. Hier im Menü sind die Schaltflächen zum Starten/fortsetzen  anhalten und beenden des Countdowns. Mit der Schaltfläche [Konfig.] gelangt man zur Übersicht aller  Countdowns. Auswahl durch tippen. Tippen Sie auf die Schaltfläche [Konfig.] Auswahl durch tippen.
  • Seite 108 Es ist möglich die Temperaturwerte T und T jeweils in einem Bereich von ±3 K zu ändern. Offset Für interne Badanwendungen muss das Referenzthermometer, gemäß  den Angaben im Kalibrierzertifikat, in das Bad gehängt werden. Für externe Anwendungen muss das Referenzthermometer, gemäß den ...
  • Seite 109: Gerätestatus Aufrufen

     Service Regelsystem  hier keine Einstellungen vornehmen, Einstellungen nur durch  autorisiertes Personal von LAUDA Seriennummer auslesen  Fehlerspeicher auslesen Zur Fehleranalyse verfügen die Geräte über einen Fehlerspeicher, in dem bis zu 140 Warn-, Fehler- und Alarmmeldungen gespeichert werden.
  • Seite 110 Im Menü Gerätestatus wird die Gerätelinie und der Gerätetyp direkt am Menüpunkt angezeigt. Einstellungen sind hier nicht möglich. Gerätedaten abfragen Diese Anzeige dient zur Diagnose für den LAUDA-Service. Einstellungen sind hier nicht möglich. Tippen Sie auf das Menü  Gerätedaten.
  • Seite 111: Instandhaltung

    7  Instandhaltung 7.1  Allgemeine Sicherheitshinweise GEFAHR! Kontakt mit spannungsführenden oder bewegten Teilen Stromschlag, Stoß, Schneiden, Quetschen Vor jeglichen Instandhaltungsarbeiten muss das Gerät vom  Netz getrennt werden. Reparaturen dürfen nur von Fachkräften durchgeführt  werden. WARNUNG! Das nicht funktionieren des Übertemperaturschutzes bezie- hungsweise des Unterniveauschutzes wird nicht erkannt Verbrennung, Verbrühung, Feuer Regelmäßige Prüfung der Tmax-Funktion und des Unterni-...
  • Seite 112: Wartungsintervalle

    WARNUNG! Austritt von Kältemittel im Kühlwasserkreislauf Explosion, Feuer Bei Außerbetriebnahme oder Frostgefahr entleeren Sie den  Kühlwasserkreislauf der Kältemaschine mit Druckluft oder einem Industriestaubsauger (wasserfest). Blasen Sie hierzu die Druckluft durch den Kreislauf. 7.2  Wartungsintervalle Die in der folgenden Tabelle beschriebenen Wartungsintervalle müssen ein- gehalten werden.
  • Seite 113: Luftgekühlten Verflüssiger Reinigen

    Als Dekontaminierungsmittel empfehlen wir Ethanol. Bei Zweifeln hin-  sichtlich der Verträglichkeit von Dekontaminationsmittel oder Reini- gungsmitteln mit Teilen des Gerätes oder mit darin enthaltenen Stoffen kontaktieren Sie den LAUDA Service. 7.4  Luftgekühlten Verflüssiger reinigen Dieser Abschnitt ist für Folgendes relevant: für luftgekühlte Kältethermostate...
  • Seite 114: Wassergekühlten Verflüssiger Reinigen

    7.5  Wassergekühlten Verflüssiger reinigen Um die volle Kälteleistung zu erhalten, müssen Kühlwasserkreislauf und Schmutzfänger regelmäßig gereinigt werden. Schmutzfänger reinigen Schalten Sie das Gerät über den Netzschalter aus. Lösen Sie den Kühlwasserschlauch vom Zulauf der Kühlwasserversor- gung. Den Schlauch am Kühlwasserauslauf (OUT) lassen Sie fest am Gerät. Lassen Sie Druckluft durch den Kühlwasserschlauch in Richtung des Geräts strömen.
  • Seite 115 Lösen Sie den Kühlwasserschlauch vom Rücklauf der Kühlwasserver- sorgung. Das lose Ende des Rücklaufschlauches stecken Sie in das Gefäß. Befüllen Sie den Zulaufschlauch der Wasserkühlung mit LAUDA Ent- kalker (Pumpe oder Trichter). Füllen Sie den Entkalker kontinuierlich nach, beziehungsweise pumpen Sie diesen um.
  • Seite 116: Temperierflüssigkeit Prüfen

    Wassergekühlten Verflüssiger entleeren Schalten Sie das Gerät über den Netzschalter aus. Lösen Sie den Kühlwasserschlauch vom Zulauf der Kühlwasserversor- gung ab. Den Schlauch am Kühlwasserauslauf (OUT) lassen Sie fest am Gerät. Lassen Sie Druckluft durch den Kühlwasserschlauch in Richtung des Geräts strömen.
  • Seite 117: Unterniveauschutz Prüfen

    Stellen Sie über den Drehknopf wieder die korrekte Maximaltempe- ratur ein. Am Bildschirm poppt ein Fenster auf mit der Meldung Tmax  geändert . Die Maximaltemperatur wurde übernommen. Bestätigen Sie die Eingabe auf dem Bildschirm mit der Schaltfläche [OK]. Das Fenster im Bildschirm verschwindet. ...
  • Seite 118 Drücken Sie auf die rote Taste zum Entsperren. Diese Taste befindet sich je nach Gerät an der Geräterückseite oder an der Geräteseite. Die rote LED erlöscht. Der Signalton wird ausgeschaltet.  118 / 151 PRO Badthermostate und Umwälzthermostate...
  • Seite 119: Störungen

    Schalten Sie im Fehlerfall das Gerät am Netzschalter aus. Tritt nach Ein- schalten des Gerätes der Fehler erneut auf, notieren Sie sich die Fehlermel- dung zusammen mit dem Detailcode. Kontaktieren Sie dann den LAUDA Service Temperiergeräte. Kontaktdaten finden Sie in Ä Kapitel 13.4 „Kontakt LAUDA“...
  • Seite 120: Warnungen - Regelsystem

    Ausgabe Beschreibung Pumpe blockiert Pumpe blockiert (Stillstand der Pumpe) Fernbedieneinheit Command Touch fehlt oder wurde im lau- Verbindungsabbruch zu Command / Base fenden Betrieb abgezogen. Code Ausgabe Beschreibung Al 1 T ext Pt100 nicht vorhanden Externer Istwert, Pt100 ist nicht vorhanden. Al 2 T ext analog Externer Istwert, Analogsignal ist nicht vorhanden.
  • Seite 121 Code Englische Ausgabe Beschreibung OLD SWV RS232 Softwareversion des RS232-Moduls ist zu alt OLD SWV D Softwareversion des Digital-Moduls ist zu alt OLD SWV M0 Softwareversion des Magnetventils (Kühlwasserventil) ist zu alt OLD SWV M1 Softwareversion des Magnetventils (Nachfüllautomatik) ist zu alt OLD SWV M2 Softwareversion des Magnetventils (Niveaukonstanter) ist zu alt...
  • Seite 122: Warnungen - Sicherheitssystem

    8.4  Warnungen - Sicherheitssystem Alle Warnungen beginnen mit dem Präfix 1. Auf das Präfix folgen zwei weitere Ziffern. Diese Ziffern sind in der folgenden Tabelle aufgeführt. Code Englische Ausgabe Beschreibung CAN OVERFLOW Überlauf beim CAN-Empfang WATCHDOG RESET Watchdog-Reset SAFE MODE Signal SAFE MODE als Warnung NO RESPONSE RTT Keine Antwort auf Relais-Triac-Test Anforderung...
  • Seite 123: Warnungen - Smartcool

    Code Englische Ausgabe Beschreibung OLD SWV S0 Softwareversion des externen Pt-Moduls ist zu alt OLD SWV EN Softwareversion des Ethernet-Moduls ist zu alt OLD SWV EC Softwareversion des EtherCAT-Moduls ist zu alt OLD SWV U Softwareversion des Universal-Moduls ist zu alt OLD SWV B1 Softwareversion des Bediensystems 1 (command oder base) ist zu alt...
  • Seite 124 Code Englische Ausgabe Beschreibung SWV VALVE 2 OLD Softwareversion des Ventil-Moduls 2 ist zu alt SWV VALVE 3 OLD Softwareversion des Ventil-Moduls 3 ist zu alt SWV VALVE 4 OLD Softwareversion des Ventil-Moduls 4 ist zu alt SWV PUMP 0 OLD Softwareversion des Pumpen-Moduls 0 ist zu alt SWV PUMP 1 OLD Softwareversion des Pumpen-Moduls 1 ist zu alt...
  • Seite 125 Code Englische Ausgabe Beschreibung Frei 52   Frei 53   Frei 54   Frei 55   Frei 56   PRO Badthermostate und Umwälzthermostate 125 / 151...
  • Seite 126: Außerbetriebnahme

    9  Außerbetriebnahme 9.1  Allgemeine Hinweise zur Außerbetriebnahme Hinweise zur Außerbetriebnahme oder bei Frostgefahr Entleeren Sie beim Wärme-Badthermostat und Wärme-Umwälzther-  mostat die interne Kühlwasserschlange (beide Richtungen geeignet) mit Druckluft oder einem wasserfesten Industriestaubsauger. Entleeren Sie bei Geräten mit Kältemaschine den Kühlwasserkreislauf ...
  • Seite 127: Temperierflüssigkeit Wechseln/Entleeren

    9.2  Temperierflüssigkeit wechseln/entleeren WARNUNG! Kontakt mit heißer oder kalter Temperierflüssigkeit Verbrühung, Erfrierung Bringen Sie die Temperierflüssigkeit vor dem Entleeren auf  Raumtemperatur. WARNUNG! Spritzer von Temperierflüssigkeit Augenschädigung Tragen Sie bei allen Arbeiten am Gerät eine geeignete  Schutzbrille. Beachten Sie die Vorschriften zur Entsorgung der benutzten Tem- perierflüssigkeit.
  • Seite 128: Entsorgung

    10  Entsorgung 10.1  Kältemittel entsorgen Die Entsorgung des Kältemittels ist gemäß Verordnung 2015/2067/EU in Verbindung mit Verordnung (EU) 2024/573 durchzuführen. HINWEIS! Unkontrolliertes Entweichen von Kältemittel Umwelt Entsorgen Sie keinen unter Druck stehenden Kältekreislauf.  Die Entsorgung ist nur durch Fachpersonal erlaubt. ...
  • Seite 129: Technische Daten

    11  Technische Daten Die Angaben wurden nach DIN 12876 ermittelt. 11.1  Allgemeine Daten Tab. 33: Fernbedieneinheit Command Touch Angabe Wert Einheit Displayart TFT Farbgrafikdisplay --- Displaygröße 5,7 Zoll Displayauflösung 640 x 480 Pixel Anzeigeauflösung 0,01 °C Einstellauflösung 0,01 °C Tab. 34: gemeinsame Gerätedaten Angabe Wert Einheit Aufstellung und Verwendung...
  • Seite 130 Die Schalldruckpegel der verschiedenen Geräte wurden nach den in DIN EN ISO 11200 genannten Leitlinien und den dort zitierten Grundnormen gemessen. Die gemessenen Werte entsprechen dabei den Betriebsbedingungen während des typischen Gebrauchs der Geräte. Tab. 35: Wärme-Badthermostate   Einheit P 10 P 20 P 30 Arbeitstemperaturbe-...
  • Seite 131 Tab. 36: Kälte-Badthermostate   Einheit RP 2040 RP 3035 RP 2045 RP 1090 RP 2090 RP 10100 -100 – *ACC-Bereich °C -40 – 200 -35 – 200 -45 – 200 -90 – 200 -90 – 200 Geräteabmessung 400 x 565 440 x 600 400 x 565 440 x 600 500 x 600 500 x 600 (B x T)
  • Seite 132 Tab. 37: Kälte-Umwälzthermostate und Wärme-Umwälzthermostat   Einheit RP 240 E RP 245 E RP 250 E RP 290 E P 2 E *ACC-Bereich/Arbeitstem- °C -40 – 200* -45 – 200* -50 – 200* -90 – 200* 80 – 250 peraturbereich Betriebstemperaturbereich (Wärmegerät mit Fremd- °C -30 –...
  • Seite 133: Kälteleistung Und Kühlwasser

    11.2  Kälteleistung und Kühlwasser Je nach Ausführung werden die Geräte mit teilhalogeniertem und/ oder natürlichem Kältemittel betrieben. Die gemessenen Werte der Kälteleistung von teilhalogeniertem Kältemittel gegenüber natür- lichem Kältemittel unterscheiden sich nicht. Die Bezeichnung und die Füllmenge des Kältemittels sind am Gerät auf dem Typenschild spezifiziert.
  • Seite 134   Einheit RP 2040 RP 3035 RP 2045 Pumpenstufe bei -30 °C bei -35 °C bei -40 °C bei -45 °C bei -50 °C Gewinde G3/8“ Gewinde G3/8“ Gewinde G3/8“ Anschlüsse für das Zoll außen & G1/4“ außen & G1/4“ außen &...
  • Seite 135: Kältemittel Und Füllgewicht

      Einheit RP 1090 RP 2090 RP 10100 RP 290 E Pumpenstufe bei -10 °C bei -20 °C bei -30 °C bei -40 °C bei -50 °C bei -60 °C bei -70 °C bei -80 °C bei -90 °C bei -100 °C Gewinde Gewinde Gewinde...
  • Seite 136 Geräte mit teilhalogeniertem und natür- Das Gerät enthält fluorierte Treibhausgase. lichem Kältemittel Tab. 42: zweistufige Kältemaschine   Einheit RP 1090 RP 2090 RP 10100 RP 290 E Kältemittel (1. Stufe) R-404A R-404A R-404A R-452A maximales Füllgewicht 0,26 0,26 0,22 (1. Stufe) 3922 3922 3922 2140...
  • Seite 137: Maximale Stromaufnahme Und Heizleistung

    Treibhauspotential (Global Warming Potential, abgekürzt GWP), Vergleiche CO = 1,0 * Zeithorizont 100 Jahre - gemäß IPCC IV 11.4  Maximale Stromaufnahme und Heizleistung *Je nach mitgeliefertem Netzkabel ist die maximale Stromaufnahme werksseitig begrenzt worden Ä Kapitel 5.11.5 „Stromaufnahme begrenzen“ auf Seite 78. Tab. 45: Wärme-Badthermostate und Wärme-Umwälzthermostat  ...
  • Seite 138: Pumpenkennlinie

    Tab. 47: Kälte-Umwälzthermostate     Heizleistung in kW Einstellung Strom- Netzanschluss RP 240 E RP 245 E RP 250 E RP 290 E aufnahme* 230 V; 50 Hz 230 V; 50 Hz 230 V; 50 Hz 208-220 V; 60 Hz 2,1 –...
  • Seite 139: Zubehör

    12  Zubehör Das folgende optionale Zubehör steht für PRO Geräte zur Verfügung. Tab. 48: Modulschacht 51 mm x 27 mm Zubehör Bestellnummer Analog-Schnittstellenmodul LRZ 912 RS232-/485-Schnittstellenmodul LRZ 913 Kontakt-Schnittstellenmodul mit 1 Eingang und 1 Ausgang LRZ 914 Kontakt-Schnittstellenmodul mit 3 Eingängen und 3 Ausgängen LRZ 915 Profibus-Schnittstellenmodul LRZ 917...
  • Seite 140: Allgemeines

    Technische Änderungen am Gerät durch den Hersteller vorbehalten. 13.3  Garantiebedingungen LAUDA gewährt standardmäßig ein Jahr Garantie auf Geräte. 13.4  Kontakt LAUDA Kontaktieren Sie den LAUDA Service in den folgenden Fällen: Fehlerbehebung  Technische Fragen  Bestellung von Zubehör und Ersatzteilen ...
  • Seite 141: Eu-Konformitätserklärung

    EU-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG Hersteller: LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG Laudaplatz 1, 97922 Lauda-Königshofen, Deutschland Hiermit erklären wir in alleiniger Verantwortung, dass die nachfolgend bezeichneten Maschinen Produktlinie: Seriennummer: ab S210000001 Typen: P 10, P 20, P 30, P 2 E, Zusatzpumpe PRO aufgrund ihrer Konzipierung und Bauart in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung allen einschlägigen...
  • Seite 142 EU-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG Hersteller: LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG Laudaplatz 1, 97922 Lauda-Königshofen, Deutschland Hiermit erklären wir in alleiniger Verantwortung, dass die nachfolgend bezeichneten Maschinen Produktlinie: Seriennummer: ab S210000001 Typen: RP 3035, RP 2040, RP 2045, RP 1090, RP 2090, RP 10100, RP 240 E, RP 245 E, RP 250 E, RP 290 E aufgrund ihrer Konzipierung und Bauart in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung allen einschlägigen...
  • Seite 143 EU-KONFORMITÄTSERKLÄRUNG Hersteller: LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG Laudaplatz 1, 97922 Lauda-Königshofen, Deutschland Hiermit erklären wir in alleiniger Verantwortung, dass die nachfolgend bezeichneten Geräte Produktlinie: Fernbedieneinheiten Base und Command Touch Seriennummer: ab S210000001 Typen: Base, Artikelnummer LRT 922, Command Touch, Artikelnummer LRT 923 aufgrund ihrer Konzipierung und Bauart in der von uns in Verkehr gebrachten Ausführung allen einschlägigen...
  • Seite 144: Warenrücksendung Und Unbedenklichkeitserklärung

    13.6  Warenrücksendung und Unbedenklichkeitserklärung Warenrücksendung Sie möchten LAUDA ein von Ihnen erworbenes LAUDA Produkt zurück- senden? Für die Warenrücksendung zum Beispiel zur Reparatur bezie- hungsweise Reklamation benötigen Sie eine Freigabe von LAUDA in Form einer Return Material Authorization (RMA) oder Bearbeitungsnummer.
  • Seite 145: Glossar

    14  Glossar Auto-IP Auto-IP ist ein standardisiertes Verfahren, beim dem sich zwei oder mehr Teilnehmer auf gleiche Netzwerkkonfiguration einigen. DHCP-Client (Dynamic Host Confi- Ein DHCP-Client ermöglicht die automatische Einbindung der guration Protocol Client) Ethernet-Schnittstelle in ein bestehendes Netzwerk. Dadurch ist die manuelle Einbindung der Schnittstelle an das bestehende Netzwerk nicht mehr nötig.
  • Seite 146 „Dynamic Ports“ Bereich ver- wendet werden. Dieser liegt zwischen 49152 und 65535. Prozessschnittstelle Als Prozessschnittstelle bezeichnet man beim LAUDA Temperier- gerät die Schnittstelle, die mittels LAUDA Schnittstellenbefehlssatz eine Steuerung beziehungsweise Überwachung des Temperiergerätes via Ethernet ermöglicht.
  • Seite 147: Index

    15  Index Adaptionslauf ......103 Eingabefenster Aufbau ....... 64 Administrator .
  • Seite 148 Einschalten ......63 Kältemittel Entkalken (wassergekühlt) ....115 brennbar .
  • Seite 149 Regelung Stellgrößenbegrenzung festlegen ... . . 86 Offset (Ist-Temperatur) Warnungen ......120 Kalibrieren .
  • Seite 150 Status (Gerät) aufrufen ..... 109 SteadyFlow-Funktion ......21 Übertemperaturschutz Stellböden .
  • Seite 151 wassergekühlt Anschluss (Position) ..... . 18 Verflüssiger entleeren ..... 116 Wasserkühlung Entleeren .
  • Seite 152: Hersteller

    Hersteller: LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG ◦ Laudaplatz 1 ◦ 97922 Lauda-Königshofen Telefon: +49 (0)9343 503-0 E-Mail: info@lauda.de ◦ Internet: https://www.lauda.de...

Inhaltsverzeichnis