7
KONFIGURATION
7.2.2.2
MATERIAL_SELECTION_INPUTS
7.2.2.3
MATERIAL_TOLERANCE_LENGTH
46
B E T R I E B S A N L E I T U N G | Safe Entry Exit – Funktionsbaustein für Siemens S7
Die vier Eingänge I_S_Material_selection_1 bis I_S_Material_selection_4 werden genutzt,
um den Produktionstyp zu wählen. Es muss sichergestellt werden, dass nur einer die‐
ser Eingänge aktiv ist, andererseits ist es ein Fehler (1 aus N-coding).
Bis zu vier verschiedene Produktionstypen können ausgewählt werden, abhängig von
der Länge und der Fördergeschwindigkeit.
I_S_Material_selection_1
b
I_S_Material_selection_2
b
I_S_Material_selection_3
b
I_S_Material_selection_4
b
Der Parameter I_S_Material_length_Material_1 gehört zum Parameter I_S_Mate‐
rial_speed_Material_1. Von diesem Datensatz 1 aus werden die erforderlichen Zeits‐
equenzen kalkuliert. Ein logisches high Signal am Input I_S_Material_selection_1 aktiviert
diesen Materialtyp für die nächste Sequenz der Überbrückungsfunktion.
Das Gleiche trifft auf die Datensätze I_S_Material_selection no. 2 – 4 zu.
HINWEIS
Die unterschiedlichen Werte für die Fördergeschwindigkeit und die Materiallänge dür‐
fen sich nicht so sehr ähneln, dass die interne Kontrolle nicht in der Lage ist, eine fal‐
sche Auswahl zu finden.
I_S_Material_tolerance_length_Material_1-4
b
Zulässige Längendifferenz des Materials (in mm) für eine minimale Zeitkalkula‐
tion.
Wenn die Kalkulation I_S_Material_length_Material_x minus I_S_Mate‐
rial_tolerance_length_Material_x in einem Wert kürzer als 500 mm resultiert, dann rundet
der Funktionsblock das Ergebnis auf 500 mm auf. Das ist erforderlich um Personen
und Material unterscheiden zu können.
8024067/2019-06-06 | SICK
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