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Zu Ihrer Sicherheit; Grundlegender Sicherheitshinweis; Bestimmungsgemäße Verwendung; Gefahren Identifizieren - Sick Safe Entry Exit Betriebsanleitung

Funktionsbaustein für siemens s7
Inhaltsverzeichnis
2

ZU IHRER SICHERHEIT

2
Zu Ihrer Sicherheit
2.1

Grundlegender Sicherheitshinweis

2.2
Bestimmungsgemäße Verwendung
2.3

Gefahren identifizieren

8
B E T R I E B S A N L E I T U N G | Safe Entry Exit – Funktionsbaustein für Siemens S7
Die Informationen und Hilfsmittel erfüllen ohne weitere Anpassung noch nicht die
Sicherheitsanforderungen Ihrer Applikation! Das enthaltene Projektierungsbeispiel
dient als Grundlage, damit Sie Ihre spezifische Projektierung und Programmierung
selbst durchführen können. Die Informationen und Hilfsmittel stellen daher nur ein Bei‐
spiel dar, wie eine Sicherheitsfunktion erfüllt werden kann.
Für Ihre spezifische Projektierung und Programmierung ist qualifiziertes Personal erfor‐
derlich, denn mindestens folgende Anforderungen müssen eigenverantwortlich erfüllt
werden:
Risikobeurteilung durchführen.
b
Anwendbare Normen berücksichtigen.
b
Sicherheitsfunktion verifizieren und validieren.
b
Das Sicherheitssystem Safe Entry Exit – Funktionsbaustein für Siemens S7 wird an
Gefahrbereichen mit Materialzufuhr über einen Förderer (z. B. ein Fließband oder ein
AGC/AGV) eingesetzt, z. B. einer Roboterzelle. Das Sicherheitssystem mindert das
Risiko, dass eine Person durch ein Passieren der Materialzufuhr von der Maschine ver‐
letzt wird. Das Sicherheitssystem kann sowohl am Eingangsbereich als auch am Aus‐
gangsbereich der Materialpassage verwendet werden.
Das Sicherheitssystem ist für Applikationen mit folgenden Eigenschaften geeignet:
Das Material wird über einen Förderer in den Gefahrbereich bewegt.
Der Förderer bewegt sich während der Materialpassage mit definierter Geschwin‐
digkeit (maximal 4 verschiedene Geschwindigkeitsstufen).
Das Material hat eine Länge von mindestens 500 mm.
Die Länge des Materials ist gleichbleibend oder automatisch ermittelbar (z. B.
durch eine Kombination vorhandener Prozesssignale).
Eine fehlersichere Steuerung vom Typ SIMATIC S7-15xx von Siemens ist vorhan‐
den.
Dieses Sicherheitssystem soll mechanische Gefahren mindern, die mit folgenden
Aspekten im Zusammenhang stehen:
Sichere Überwachung einer Materialpassage durch eine berührungslos wirkende
Schutzeinrichtung (ESPE) Typ 4
Temporäres Deaktivieren von Sicherheitsfunktionen (manuelles Überbrücken)
Mechanische Gefahren
Die von der Maschine ausgehenden Gefahren sind abhängig vom Typ der Maschine.
Gefahrenquellen können beispielsweise Bewegungen der Maschine, Bewegungen eines
Roboterarms oder rotierende Sägeblätter sein.
Weitere Restgefahren, z. B. durch umhergeschleuderte Kleinteile, werden nicht berück‐
sichtigt und müssen detailliert in der Risikobeurteilung berücksichtigt werden,
„Hersteller der Maschine", Seite 14
siehe
8024067/2019-06-06 | SICK
Irrtümer und Änderungen vorbehalten
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