Inhaltsverzeichnis Seite Einführung ................................3 Bestimmungsgemäße Verwendung ........................4 Produktbeschreibung ............................4 Symbol-Erklärung .............................. 4 Lieferumfang ..............................5 Sicherheitshinweise ............................6 a) Allgemein ..............................6 b) Vor der Inbetriebnahme ..........................6 c) Während des Betriebs ..........................7 Batterie- und Akku-Hinweise ..........................8 Bedienelemente des Senders .........................
Seite 16. Wartung und Pflege ............................31 17. Entsorgung ............................... 31 a) Allgemein ..............................31 b) Batterien und Akkus ........................... 31 18. Behebung von Störungen ..........................32 19. Technische Daten ............................33 20. Konformitätserklärung (DOC) .......................... 33 1. Einführung Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, wir bedanken uns für den Kauf dieses Produkts.
3. Produktbeschreibung Bei dem Doppeldecker-Flugmodell „Tiger Moth“ 2,4 GHz handelt es sich um ein bereits weit vorgefertigtes RtF-Modell (Ready to Fly). Der Rumpf aus Kunststoff bzw. die Tragflächen und die Leitwerke aus Formschaumstoff sind bereits weitgehend vormontiert. Sämtliche für den Antrieb und zur Steuerung erforderlichen Komponenten sind betriebsfertig im Modell eingebaut.
5. Lieferumfang Bevor Sie mit dem Bau beginnen, sollten Sie anhand der Stückliste den Lieferumfang Ihres Modells kontrollieren. Bausatz-Inhalt: 1 Rumpf inkl. Motor und Fernsteuerkomponenten 2 Obere Tragfläche 3 Untere Tragfläche 4 Fernsteuersender 5 Seitenleitwerk 6 Höhenleitwerk 7 12 V-Ladegerät für den Flugakku 8 LiPo-Flugakku Bild 1...
6. Sicherheitshinweise Bei Schäden, die durch Nichtbeachtung dieser Bedienungsanleitung verursacht werden, erlischt die Gewährleistung/Garantie. Für Folgeschäden übernehmen wir keine Haftung! Bei Sach- oder Personenschäden, die durch unsachgemäße Handhabung oder Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise verursacht werden, übernehmen wir keine Haftung! In solchen Fällen erlischt die Gewährleistung/Garantie.
• Der zum Betrieb erforderliche Flugakku sowie eventuell im Fernsteuersender eingesetzte Akkus sind entsprechend den Herstellerangaben aufzuladen. • Als Stromquelle für das beiliegende Ladegerät darf nur eine 12 V Autobatterie oder ein geeignetes Netzteil mit einer Ausgangsspannung von 12 V/DC verwendet werden. Versuchen Sie nie, das Gerät an einer anderen Spannung zu betreiben.
7. Batterie- und Akku-Hinweise Obwohl der Umgang mit Batterien und Akkus im täglichen Leben heute eine Selbstverständlichkeit ist, bestehen zahlreiche Gefahren und Probleme. Speziell bei LiPo-/LiIon-Akkus mit ihrem hohen Energieinhalt (im Vergleich zu herkömmlichen NiCd- oder NiMH-Akkus) sind diverse Vorschriften unbedingt einzuhalten, da andernfalls Explosions- und Brandgefahr besteht.
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• Beschädigen Sie niemals die Außenhülle des Flugakkus, zerschneiden Sie die Folienumhüllung nicht, stechen Sie nicht mit scharfen Gegenständen in den Flugakku. Es besteht Brand- und Explosionsgefahr! • Entnehmen Sie den Flugakku zum Laden aus dem Modell und legen Sie ihn auf einen feuerfesten Untergrund. Halten Sie Abstand zu brennbaren Gegenständen.
8. Bedienelemente des Senders Vorderseite: Bild 3 1. Senderantenne 8. Reverseschalter 2. Drucktaste für Binding-Funktion und 9. Trimmschieber für das Seitenruder (ohne Funktion, da das Reichweitentest Seitenruder nicht angelenkt wird) 3. Steuerknüppel für das Höhen- und Querruder 10. Trimmschieber für die Motorfunktion 4.
9. Inbetriebnahme des Senders Im weiteren Verlauf der Anleitung beziehen sich die Ziffern im Text immer auf das nebenstehende Bild bzw. auf die Bilder innerhalb des Abschnittes. Querverweise zu anderen Bildern werden mit der entspre- chenden Bildnummer angegeben. a) Ausrichten der Senderantenne Winkeln Sie die Senderantenne (siehe Bild 3, Pos.
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Schließen Sie ein Ladegerät nur dann an, wenn Sie Akkus (1,2 V/Zelle) im Sender eingelegt haben. Versuchen Sie niemals Batterien (1,5 V/Zelle) mit dem Ladegerät wieder aufzuladen. Verwenden Sie keine Schnellladegeräte, um Beschädigungen der internen Leiterbahnen und Anschlüsse zu vermei- den.
Laden des Flugakkus Bevor Sie mit der Fertigstellung des Modells beginnen, ist es sinnvoll, den LiPo-Flugakku (1) aufzuladen. Dafür befin- det sich ein geeignetes LiPo-Ladegerät (2) im Lieferumfang des Modells. Verbinden Sie den Flugakku mit dem verpolungssicheren Steckverbinder (3) des Ladegerätes. Schließen Sie danach an der linken Seite des Ladegerätes das beiliegende 12 V-Anschlusskabel (4) an, um das Lade- gerät mit einer 12 V-Autobatterie verbinden zu können.
Fertigstellung des Flugmodells Bevor Sie mit der Montage des Modells beginnen, sollten Sie sich eine geeignete Unterlage zurechtlegen. Um hervor- ragende Flugleistungen zu erzielen, ist Ihr Modell aus leichtem Formschaumstoff gefertigt. Der Nachteil an diesem Material ist aber die empfindliche Oberfläche. Kleine Unachtsamkeiten bei der Montage des Modells führen dann sehr schnell zu unschönen Dellen oder gar Löchern in der Oberfläche.
b) Einsetzen des Seitenleitwerks Bevor Sie das Seitenleitwerk (1) entsprechend der neben- stehenden Abbildung in den vorbereiteten Schlitz am Rumpf- ende (2) einsetzen können, schneiden Sie die untere Ecke der Dämpfungsfläche (3) schräg ab. Wenn Sie dann auch noch den Schlitz für das Seitenleit- werk am hinteren Ende (4) mit einer Schlüsselfeile bis zur Rundung eingekerbt haben, lässt sich das Seitenleitwerk leicht einsetzen.
c) Montage der Höhenruder-Anlenkung Hängen Sie den Gabelkopf (1) der Höhenruder-Schubstan- ge in die äußerste Bohrung am Ruderhorn (2) ein. Öffnen Sie den Batteriefachdeckel (3) an der Rumpfunter- seite (siehe auch Bild 20) und entnehmen Sie das Akku- Anschlusskabel des Flugreglers. Nehmen Sie den Sender in Betrieb und schließen Sie den Flugakku (4) am verpolungssicheren Stecker (5) des Flug- reglers an.
d) Montage der Tragflächen Schrauben Sie zunächst die beiden Baldachine (1) entspre- chend der nebenstehenden Abbildung rechts und links an den Rumpf. Die Bohrungen für die Schrauben sind bereits vorbereitet. Bei Bedarf schleifen Sie die Schrauben leicht spitz an, um das Eindrehen zu erleichtern.
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Entnehmen Sie das Servo-Verlängerungskabel (6) aus der Tragflächenöffnung im Rumpf und schließen am verpolungs- sicheren Futaba-Steckverbinder des Verlängerungskabels (7) das Querruder-Servo (8) an. Setzen Sie anschließend die untere Tragfläche mittig auf das Modell und befestigen sie mit den beiliegenden Gum- miringen (9).
e) Überprüfen der Querruder-Anlenkung Nehmen Sie zunächst den Sender in Betrieb und schießen danach den Flugakku am Modell an. Der Steuerknüppel für die Motorfunktion (siehe Bild 3, Pos. 11) muss sich dabei in der untersten Stellung befinden. Wenn Sie am Sender den Steuerknüppel für das Höhen- und Querruder (siehe Bild 3, Pos.
f) Ausrichten des Modells Überprüfen Sie zunächst den korrekten Sitz der unteren Tragfläche. Die Pfeilmarkierung auf der unteren Fläche (sie- he Bild 15, Pos.7) muss mit der Rumpfnaht exakt überein- stimmen. Mit einem nicht dehnbaren Zwirn oder Bindfaden können Sie nun prüfen, ob die beiden Strecken „A“ gleichlang sind. Zur Korrektur wird lediglich die hintere Kante der unteren Tragfläche zum Rumpf verschoben.
h) Montage des Propellers Der Propeller (1) wird entsprechend der nebenstehenden Abbildung auf den Propellermitnehmer (2) gesetzt und mit Hilfe der Hutmutter (3) festgeschraubt. Mit dem beiliegenden Innensechskantschlüssel (4) werden die beiden Gewindestifte des Propellermitnehmers auf fe- sten Sitz geprüft. Bild 18 Achtung wichtig! Wenn Sie das Modell waagerecht ausrichten...
i) Einsetzen des Flugakkus Drehen Sie das Modell auf den Rücken. Drücken Sie die Rastnase (1) des Akkufachdeckels (2) leicht nach hinten und heben Sie den Deckel vorne aus dem Rahmen. Entnehmen Sie das Anschlusskabel des Flugreglers mit dem verpolungssicheren Steckverbinder (3) aus dem Inneren des Akkuschachtes.
Überprüfen der Modellfunktionen a) Überprüfen der Ruderfunktionen Nehmen Sie zunächst den Sender und anschließend das Modell in Betrieb. Neutralstellung: Wenn der Steuerknüppel für die Ruderfunktionen (siehe Bild 3, Pos. 3), sowie die dazugehörigen Trimmschieber (siehe Bild 3, Pos. 4 und 5), in der Mittelstellung stehen, sollten das Quer- und das Höhenruder exakt in der Mittelstel- lung stehen.
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Sollte das Höhenruder genau entgegengesetzt zu der oben aufgeführten Beschreibung reagieren, kön- nen Sie mit Hilfe der Reverse-Schalter (siehe Bild 3, Pos. 8) die Drehrichtung des Höhenruder-Servos ändern. Weitere Infos können Sie dem nachfolgenden Abschnitt „Reverse-Funktion“ entnehmen. Querruderfunktion: Wird der Steuerknüppel für das Höhen- und Querruder (siehe auch Bild 3, Pos. 3) nach links bewegt, muss das linke Querruder nach oben und das rechte Querruder nach unten ausschlagen.
b) Überprüfen der Ruderausschläge Bei korrekter Bauausführung und Sendereinstellung sollten die Ruder (gemessen an der Hinterkante) folgende Aus- schlagswerte aufweisen: Höhenruder ca. 5 - 7 mm nach oben und unten Querruder ca. 4 - 5 mm nach oben und unten Die Ruderausschläge sind ab Werk voreingestellt bzw.
d) Reverse-Funktion Mit Hilfe der Reverse-Funktion können Sie die Ruderbewegungen bzw. die Funktionsrichtung der Drehzahlsteuerung des Motors umkehren. Dazu befindet sich für jeden Steuerkanal ein eigener Schalter rechts unten am Fernsteuer- sender. Die Schalter sind dabei folgenden Funktionen zugeordnet: Schalter CH1 = Querruder-Funktion Schalter CH2 = Höhenruder-Funktion Schalter CH3 = Motor-Funktion Schalter CH4 = Seitenruder-Funktion (nicht angelenkt)
Bindung zwischen Sender und Empfänger Damit bei 2,4 GHz-Fernsteuerungen eine störungsfreie Signalübertragung stattfinden kann, müssen Sender und Empfänger digital gleich codiert sein. Die Abstimmung der digitalen Codierung (Bindung zwischen Sender und Emp- fänger) erfolgt mit Hilfe der Binding-Funktion. Sender und Empfänger sind im Regelfall bereits ab Werk aufeinander abgestimmt bzw. gebunden und können sofort eingesetzt werden.
Empfänger-Anschlussmöglichkeiten Der Empfänger bietet an der rechten Seite die Anschlussmöglichkeit von bis zu 6 Servos (CH1 – CH6). Die Anschlüs- se sind für verpolungssichere Futaba-Steckverbinder ausgelegt und können bei Bedarf auch mit JR-Steckern genutzt werden. Achten Sie beim Anschluss von Servos bzw. Flugreglern grundsätzlich immer auf die richtige Polung der Steckverbin- der.
Einfliegen des Modells Nachdem Sie die Funktion des Motors sowie die Richtung der Ruderausschläge und den Schwerpunkt überprüft haben, ist Ihr Modell zum Erstflug bereit. Wir empfehlen Ihnen, in jedem Fall einen erfahrenen Modellflug-Piloten zu kontaktieren oder einen Modellbau-Verein in Ihrer Nähe aufzusuchen, falls Sie mit dem Einfliegen eines Flugmodells nicht vertraut sind.
c) Der Kurvenflug Der Kurvenflug wird mit dem Querruder eingeleitet, wodurch das Modell sich zur Seite neigt. Ist die gewünschte Schräglage des Modells erreicht, wird das Querruder zurück in die Mittelstellung gesteuert. Gleichzeitig wird durch sanftes Ziehen am Höhenruder-Steuerknüppel die Kurve in gleichbleibender Höhe geflogen. Wenn das Modell in die gewünschte Richtung fliegt, wird mit einem kurzen Querruderausschlag in die Gegenrichtung das Modell wieder horizontal ausgerichtet und das Höhenruder ebenfalls in die Mittelstellung zurückgebracht.
Achten Sie speziell in dieser kritischen Flugphase aber immer auf eine ausreichende Fluggeschwindigkeit, und ma- chen Sie das Modell nicht durch zu starkes Reduzieren der Motorleistung bzw. durch zu starkes Ziehen am Höhenru- der zu langsam. Erst kurz vor dem Aufsetzen wird der Motor abgestellt und das Modell mit voll durchgezogenem Höhenruder gelandet.
Beheben von Störungen Auch wenn das Modell und die Fernsteueranlage nach dem heutigen Stand der Technik gebaut wurden, kann es dennoch zu Fehlfunktionen oder Störungen kommen. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen aufzeigen, wie Sie even- tuelle Störungen beseitigen können. Problem Abhilfe Der Sender funktioniert nicht.
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