Inhaltszusammenfassung für Lauda Variocool VC 1200
Seite 1
Betriebsanleitung Variocool VC 1200 (W), VC 2000 (W) Prozessthermostat mit natürlichem Kältemittel V1R40 Vor Beginn aller Arbeiten Anleitung lesen!
Betriebsanleitung müssen daher in unmittelbarer Nähe des Geräts zur Verfügung stehen. Bewahren Sie zudem dieses Exemplar der Betriebs- anleitung sorgfältig auf. Geht die Betriebsanleitung verloren, kontaktieren Sie LAUDA Service. Die Kontaktdaten finden Sie in Ä Kapitel 13.4 „Kontakt LAUDA “ auf Seite 101 Durch die Verwendung des Geräts resultieren Gefahren durch hohe...
1.2 Pflichten des Betreibers Beachten Sie die nationalen Vorschriften zum Betrieb der Anlage in dem jeweiligen Land, in dem die Anlage aufgestellt wird. Insbesondere die Anwendung von gesetzlichen Vorschriften zur Betriebssi- cherheit sind zu beachten. Beachten Sie die Bedingungen für die Aufstellung in Ä Kapitel 11.1 „Allge- meine und typenspezifische Daten“...
1.4.2 Einsatzbereich Das Gerät darf ausschließlich in den folgenden Bereichen verwendet werden: Bereiche Produktion, Qualitätswesen, Forschung und Entwicklung im industriellen Umfeld Verwendung in Innenräumen Umgebungstemperaturbereich von 5 bis 40 °C Maximale relative Luftfeuchte 80 % bei Temperaturen bis 31 °C, linear abnehmend bis zu 50 % relativer Luftfeuchte bei 40 °C Höhenlage bis maximal 2.000 m über dem Meerespiegel Schwankungen der Netzspannung bis zu ±...
Verbot von Änderungen am Gerät Jegliche technische Modifikation am Gerät durch den Nutzer ist untersagt. Jegliche Konsequenzen daraus sind nicht durch den Kundendienst oder die Produktgarantie abgedeckt. Servicearbeiten dürfen nur vom LAUDA Service oder einem von LAUDA autorisierten Servicepartner durchgeführt werden. 1.8 ...
1.10 Werkstoffe und Materialien Alle mit der Temperierflüssigkeit in Berührung kommenden Teile sind aus hochwertigen, der Betriebstemperatur angepassten Materialien hergestellt. Verwendet werden Edelstähle, Kupfer, Messing und hochwertige tempera- turbeständige Kunststoffe. 1.11 Anforderungen an die Schläuche Die Schläuche für den externen Hydraulikkreislauf müssen beständig sein gegen: die verwendete Temperierflüssigkeit den Druck im Hydraulikkreislauf...
1.14 Produktsicherheitslabel Heiß Auf dem Gerät ist das grafische Symbol "Heiße Oberfläche" aufgebracht. Mit diesem Symbol wird vor heißen Oberflächen des Geräts gewarnt. Diese Oberflächen dürfen im Betrieb nicht berührt werden. Um diese Oberflächen in anderen Lebensphasen zu berühren, wie beispielsweise bei der Instandhal- tung, müssen diese auf Raumtemperatur abgekühlt werden.
Seite 13
Signalwort Bedeutung GEFAHR! Diese Kombination aus Symbol und Signalwort weist auf eine unmit- telbar gefährliche Situation hin, die zum Tod oder zu schweren Ver- letzungen führt, wenn sie nicht gemieden wird. WARNUNG! Diese Kombination aus Symbol und Signalwort weist auf eine möglicher- weise gefährliche Situation hin, die zum Tod oder zu schweren Verlet- zungen führen kann, wenn sie nicht...
Sie unverzüglich den Spedi- teur, damit ein Schadensprotokoll erstellt und eine Über- prüfung des Transportschadens erfolgen kann. Verstän- digen Sie ebenfalls unverzüglich den LAUDA Service Temperiergeräte. Kontaktdaten finden Sie in Ä Kapitel 13.4 „Kontakt LAUDA “ auf Seite 101 Tab. 2: Serienmäßig enthaltenes Zubehör...
3 Gerätebeschreibung 3.1 Gerätetypen Die Typenbezeichnung der Geräte setzt sich aus den folgenden Bestand- teilen zusammen. Bestandteil Beschreibung Variocool <Zahl> zum Bei- Nominale Kälteleistung in Watt [W] bei 20 °C spiel 2000 Gerät mit Wasserkühlung Diese Angabe im Gerätetyp kennzeichnet wasserge- kühlte Geräte.
Bedienfeld Abb. 3: Bedienfeld Lichtsensor Manometer Netzschalter Eingabetaste und Pfeiltasten Softkeys (links und rechts) USB-Schnittstelle Typ B (seitlich am Bedienfeld) TFT-Display 3.3 Bedienelemente 3.3.1 Netzschalter VC 2000 (W) und kleiner Der Netzschalter kann durch Umschalten in die folgenden Positionen gebracht werden: Mit der Position [I] wird das Gerät eingeschaltet. Mit der Position [O] wird das Gerät ausgeschaltet.
Mit den Pfeiltasten oben, unten, rechts und links kann im Display navi- giert werden. Mit der Eingabetaste kann eine Auswahl im Display bestätigt werden. Mit den Softkeys können die im Display für diese Tasten angezeigten Funktionen gesteuert werden. 3.4 Funktionselemente 3.4.1 ...
3.4.3 Schnittstellen In den folgenden Abschnitten finden Sie eine allgemeine Übersicht über die serienmäßigen Schnittstellen des Geräts, sowie die optionalen Schnittstel- lenmodule. Die an den Kleinspannungseingängen und Kleinspannungsaus- gängen angeschlossenen Einrichtungen müssen gegenüber berührungsgefährlichen Spannungen eine sichere Trennung gemäß DIN EN 61140 aufweisen, zum Beispiel durch dop- pelte oder verstärkte Isolierung gemäß...
D-Sub-Buchse. CAN ist ein robustes, serielles Bussystem für die Vernetzung von Steuergeräten in industriellen Anwendungen, das eine hohe Übertragungssicherheit und Störungsresistenz bietet. Nähere Informationen zum Anschluss und Verwendung dieser Schnittstellen finden Sie in der Betriebsanleitung des jeweiligen LAUDA Schnittstellenmo- duls. 3.5 Ausstattungen Stärkere Pumpe...
3.6 Typenschild In der nachfolgenden Tabelle sind die Angaben des Typenschilds näher erläu- tert. Bestimmte Angaben sind abhängig von der eingebauten Ausstattung. Angabe Beschreibung Type: Gerätetyp Part No.: Bestellnummer des Geräts Serial No.: Seriennummer des Geräts Refrigerant: Bezeichnung des verwendeten Kältemittels Filling charge: Füllmenge des Kältemittels PS high pressure:...
4 Vor der Inbetriebnahme 4.1 Gerät aufstellen Für die Geräte gelten ganz bestimmte Aufstellbedingungen. Diese Aufstell- bedingungen sind zum größten Teil in den technischen Daten des Geräts spezifiziert. Nähere Informationen zu den technischen Daten finden Sie in Ä Kapitel 11.1 „Allgemeine und typenspezifische Daten“ auf Seite 93 Zusätzliche Aufstellbedingungen sind im Folgenden beschrieben.
WARNUNG! Überdruckgefährdung durch zu hohe Umgebungstemperatur Verletzung, Austritt von Kältemittel, Feuer Beachten der zulässigen Umgebungstemperatur und Lagertemperatur. VORSICHT! Ausfließen von Temperierflüssigkeit Verbrühung, Erfrierung Verwenden Sie Schläuche mit einer Temperaturbeständig- keit und einer Medienbeständigkeit entsprechend Ihrer Anwendung. Verwenden Sie Schläuche mit einer höheren Druckfestig- ...
Die folgend beschriebenen Schläuche können für alle Tem- perierflüssigkeiten verwendet werden, die für die Geräte zuge- lassen sind. Tab. 3: Schläuche Lichte Benötigtes Zubehör Weite x Gerät (Schlauchtülle und Maximaler Tempera- Außen- Bestell- Überwurfmutter seri- Betriebs- turbereich Pumpen- durch- nummer enmäßig am Gerät vor- druck in °C anschluss...
Seite 26
VORSICHT! Austritt von Temperierflüssigkeit während des Betriebs durch offene Applikation Verbrühung, Erfrierung Verwenden Sie nur hydraulisch geschlossene Applikationen. VORSICHT! Bersten der externen Applikation durch zu hohen Druck Verbrühung, Erfrierung Bei tieferliegender, druckempfindlicher externer Applika- tion beachten Sie auch den zusätzlichen Druck, der sich aus dem Höhenunterschied zwischen Applikation und Gerät ergibt.
4.3 Kühlwasser 4.3.1 Anforderungen an das Kühlwasser Dieser Abschnitt ist für Folgendes relevant: wassergekühlte Geräte Der folgende Text ist relevant für Geräte mit weniger als 150 g brennbarem Kältemittel (siehe Typenschild oder technische Daten). Füllmenge pro Kältekreislauf < 150 g. Gemäß Norm DIN EN 378-1 gelten für dauerhaft geschlossene Kälteanlagen unter dieser Füllmen- gengrenze keine besonderen Anforderungen an den Aufstellungsort, dem Raumvolumen und dem Zugangsbereich.
Einsatzort gelten. 4.4 Temperierflüssigkeiten WARNUNG! Verwendung ungeeigneter Temperierflüssigkeit Mutation, Vergiftung, Umweltgefährdung, Geräteschaden Es werden Temperierflüssigkeiten von LAUDA empfohlen. Möchten Sie eigene Temperierflüssigkeiten verwenden, müssen Sie prüfen, dass die Flüssigkeiten für die verbauten Werkstoffe und Materialien geeignet sind. Die Temperier- flüssigkeit muss mit einem Korrosionsschutz ausgestattet...
Seite 30
Verwenden Sie niemals verunreinigte oder degenerierte Temperierflüs- sigkeit. Beachten Sie das Sicherheitsdatenblatt der Temperierflüssigkeit. Bei Bedarf können Sie die Sicherheitsdatenblätter der Temperierflüssigkeit jederzeit anfordern. Tab. 5: Zugelassene Temperierflüssigkeiten Viskosität (kin) Viskosität (kin) Gebindegröße LAUDA Chemische Temperatur- in mm²/s in mm²/s bei Bezeichnung Bezeichnung bereich in °C Bestellnummer (bei 20 °C)
4.5 Stromversorgung herstellen GEFAHR! Transportschaden Stromschlag Prüfen Sie das Gerät vor Inbetriebnahme genau auf Trans- portschäden! Nehmen Sie das Gerät niemals in Betrieb, wenn Sie einen Transportschaden festgestellt haben! GEFAHR! Kontakt mit Spannungsleitern durch defekte Netzanschlusslei- tung Stromschlag Die Netzanschlussleitung darf nicht mit Schläuchen mit ...
Seite 32
Personal: Bedienpersonal Beachten Sie Folgendes: Schließen Sie die Geräte nur an eine Steckdose mit Schutzleiter (PE) Hinweis für gebäudeseitige Elektroinstalla- Einphasige Geräte tion: Einphasige Geräte müssen installationsseitig mit einem maximal 16 Ampere Leitungsschutzschalter abgesichert werden. Ausnahme: Geräte mit 13 Ampere UK-Stecker. ...
5 Inbetriebnahme 5.1 Gerät erstmalig einschalten und mit Flüssigkeit füllen 5.1.1 Befüllmodus Ist der Befüllmodus aktiv, steht oben im Grundfenster der Schriftzug Befüllmodus auf gelbem Grund. Das Gerät heizt nicht beziehungsweise kühlt nicht. Das Gerät verfügt über ein Programm zum komfortablen Füllen mit Tem- perierflüssigkeit.
Schutzbrille Arbeitsschutzkleidung Schutzhandschuhe WARNUNG! Verwendung ungeeigneter Temperierflüssigkeit Mutation, Vergiftung, Umweltgefährdung, Geräteschaden Es werden Temperierflüssigkeiten von LAUDA empfohlen. Möchten Sie eigene Temperierflüssigkeiten verwenden, müssen Sie prüfen, dass die Flüssigkeiten für die verbauten Werkstoffe und Materialien geeignet sind. Die Temperier- flüssigkeit muss mit einem Korrosionsschutz ausgestattet...
Seite 35
Beachten Sie hierzu die Niveauanzeige sowie die Volume- nausdehnung der Temperierflüssigkeit bei Erhitzung (für das Gesamtvolumen mit Applikation und Schläuchen). VORSICHT! Verspritzen von Temperierflüssigkeit Ausrutschen oder Stürzen Verwenden Sie einen Trichter zum Befüllen. VORSICHT! Auslaufen von Temperierflüssigkeit Ausrutschen oder Stürzen Entleerungshahn muss geschlossen sein.
Das Gerät erkennt geringen beziehungsweise keinen Füllstand von Temperierflüssigkeit. Das Gerät startet automatisch den Befüllmodus. Ziehen Sie den Deckel des Einfüllstutzens nach oben ab. Befüllen Sie das Gerät mit Temperierflüssigkeit. Beobachten Sie dabei die Anzeige im Display sowie die akustischen Signale des Geräts. Verwenden Sie gegebenenfalls einen Trichter zum Befüllen.
Personal: Bedienpersonal Um den Druck im Verbraucher zu erhöhen, drehen Sie das Bypass- Stellrad im Uhrzeigersinn bis der maximal zulässige Druck für den externen Verbraucher erreicht ist. Beobachten Sie hierzu die Druckanzeige an der Geräte- vorderseite. 5.3 Schnittstellen 5.3.1 Alarmausgang einstellen Im Menü...
Abb. 12: Flanschstecker (Front) im Störungszustand Ansicht auf den Flanschstecker (Front) oder in die Kupplungsdose auf der Lötseite. Gutzustand Pin 1 und 2 sind geschlossen. Bei störungsfreiem Betrieb ist der Alarmausgang im Gutzustand. Störungszustand Pin 2 und 3 sind geschlossen. Der Alarmausgang befindet sich im Störungszustand: Wenn das Gerät ausgeschaltet ist, ...
Dieser Abschnitt ist beispielsweise für die folgenden Fälle relevant: Sie möchten einen externen Temperaturfühler verwenden. Sie möchten ein Signal wie beispielsweise die Isttemperatur von einem externen Verbraucher an das Temperiergerät übergeben. Sie möchten ein Signal wie beispielsweise die Sollwerttemperatur an ein externes Gerät übergeben.
Seite 40
Eine grundsätzliche Bedienung des Geräts ist über verschiedene Schnittstel- lenmodule möglich Ä „Zusätzliche Schnittstellenmodule“ auf Seite 20. Eine detaillierte Bedienung des Geräts ist über die WebApp LAUDA Command möglich. Das ist eine Software zur Steuerung und Überwachung von LAUDA Temperiergeräten. Die Software funktioniert mit dem Smart- phone, Tablet oder dem PC.
6 Betrieb 6.1 Allgemeine Sicherheitshinweise WARNUNG! Spritzer von Temperierflüssigkeit Augenschädigung Tragen Sie bei allen Arbeiten am Gerät eine geeignete Schutzbrille. WARNUNG! Bersten des Kältekreislaufs durch Überdruck Verbrennung, Feuer Stellen Sie sicher, dass alle Ventilator-Öffnungen nicht blockiert sind. Dazu gehören der vordere Lufteinlass des Geräts sowie die Luftauslässe.
VORSICHT! Konkurrierende Einstellungen aufgrund gleichzeitiger Bedienung am Gerät und über LAUDA.LIVE Verbrühung, Erfrierung Wenn der Benutzer den Cloud-Zugang für Schreibbefehle freigibt, kann es zu konkurrierenden Einstellungen kommen (Cloud, Bedienterminal). VORSICHT! Konkurrierende Einstellungen aufgrund gleichzeitiger Bedienung am Gerät und über LAUDA.LIVE Verbrühung, Erfrierung...
6.3 Übersicht über die Menüstruktur Menüstruktur zu Solltemperatur, Einstel- lungen und Programmgeber Abb. 13: Menüstruktur Teil 1 Variocool 43 / 107...
Seite 44
Menüstruktur zu Grafik, Uhr und Stand-by Abb. 14: Menüstruktur Teil 2 44 / 107 Variocool...
6.4 Gerät einschalten Personal: Bedienpersonal Schalten Sie das Gerät mit dem Netzschalter ein. Weitere Informationen zum Einschalten finden Sie in Ä Kapitel 5.1.2 „Gerät einschalten und füllen“ auf Seite 34 Es ertönt ein Signalton. Das Grundfenster wird angezeigt. Nach dem Einschalten ist das Gerät standardmäßig in der Betriebsart Stand-by (Softkey zeigt [START] an), sofern nicht die Startbetriebsart ein eingestellt ist.
das Pumpensymbol dreht sich wenn die Pumpe arbeitet Niveauanzeige eine Warnung wird angezeigt Die Heizung ist aktiv und heizt mit der angezeigten prozentualen Leis- tung der Gesamtleistung. Die Kühlung ist aktiv und kühlt mit der angezeigten prozentualen Leis- tung der Gesamtkälteleistung. Abb. 17: Statusanzeige Softkey links Eingabetaste...
Aufbau von Untermenüs Der Aufbau von Untermenüs entspricht im Wesentlichen dem des Haupt- menüs. Abb. 20: Untermenü Funktionalität Softkeyleiste Im unteren Bereich des Displays wird die Softkeyleiste angezeigt. Mit den Softkeys können beispielsweise folgende Funktionen ausgewählt werden: Mit dem Softkey [ESC] gelangen Sie zurück in das Grundfenster. Mit dem Softkey [STOP] wird das Gerät in die Betriebsart Stand-by gesetzt.
Eingabefenster zur Auswahl von Optionen Das Häkchen zeigt die aktive Funktion an. Das Navigieren in den Optionen erfolgt über die Pfeiltasten. Dabei wird die ausgewählte Einstellung markiert dargestellt. Mit dem Softkey [ESC] gelangen Sie ohne Änderung in die vorherige Anzeige zurück. Durch Drücken der Eingabetaste [OK] wird die ausgewählte Einstellung übernommen.
Bedientasten sperren Personal: Bedienpersonal Wechseln Sie in das Hauptmenü. Drücken Sie die [Eingabetaste] und halten Sie diese gedrückt. Drücken Sie innerhalb von 4 Sekunden die Pfeiltaste [unten] und halten Sie diese gedrückt. Halten Sie beide Tasten für 4 Sekunden gedrückt. In der Anzeige werden die Beschreibungen der Tasten ersetzt ...
Passen Sie den Wert im folgenden Eingabefenster an. Abb. 24: Temperaturgrenzwert festlegen 6.7 Sollwert festlegen Personal: Bedienpersonal Wechseln Sie in das Hauptmenü. Solltemperatur . Wählen Sie im Hauptmenü den Menüpunkt Ein Eingabefenster wird angezeigt. Der Cursor blinkt unter dem Wert. Die Solltemperatur kann innerhalb der dargestellten Grenzwerte angepasst werden.
Personal: Bedienpersonal Drücken Sie den Softkey [STOP]. Das Gerät ist in der Betriebsart Stand-by. Um in die Betriebsart Betrieb zu aktivieren, drücken Sie den Softkey [START]. Abb. 26: Gerät im Betrieb 6.9 SmartCool (Kühlung) Das Kälteaggregat der Temperiergeräte wird in der Standardeinstellung [automatisch] betrieben.
6.10 Externregelung 6.10.1 Externregelung aktivieren Personal: Bedienpersonal Regelgröße Wählen Sie im Regelmenü den Menüpunkt extern Pt100 . Diese Option ist nur verfügbar, wenn ein Pt100-Modul für einen externen Temperaturfühler angeschlossen ist. An das Modul ist ein Pt100-Temperatursensor anzu- schließen. Bestätigen Sie mit der Eingabetaste.
Offsetquelle festlegen Personal: Bedienpersonal Offsetquelle . Wählen Sie im Sollwert-Offset-Menü den Menüpunkt Wählen Sie eine der folgenden Optionen: aus deaktivieren Sie den Sollwertoffset. Über die anderen Menüpunkte können Sie die entsprechende extern Pt100 beispielsweise können Sie den Quelle wählen. Mit Sollwert-Offset über einen externen Temperaturfühler festlegen.
6.11.1 Grundlagen Begriffserklärung Stellgröße - Ausgangswert des Reglers, um die Differenz von Istwert zu Sollwert (Regelabweichung) auszugleichen. PID-Regler - Der PID-Regler arbeitet sehr präzise und schnell und besteht aus einem P-, I- und D-Anteil. Proportio- - Der Proportionalbereich Xp gibt den Temperaturbereich nalbereich an, in dem der Proportionalanteil (P-Anteil) des Reglers 0 –...
Seite 55
Hinweise auf fehlerhafte Einstellungen Im Bild links sehen Sie eine Darstellung mit einer optimalen Einstellung der Regelparameter. Abb. 32: optimale Einstellung Wird der Parameter Xp zu groß gewählt, gelangt der Istwert früh in den Proportionalbereich und der P-Anteil wird kleiner als 100 % der Stellgröße. Die Annäherung zum Sollwert verlangsamt sich.
In diesem gezeigten Fall ist der I-Anteil zu groß eingestellt (Parameter Tn zu klein). Der I-Anteil integriert die Regelabweichung so lange auf, bis diese 0 wird. Verläuft diese Integration zu schnell, ist die Stellgröße, das heißt das Ausgangssignal des Reglers zu groß. Resultierend kommt es zum (abklingenden) Schwingen des Istwertes um den Sollwert.
6.11.3 Übersicht über interne Regelparameter Die interne Regelung vergleicht die Sollwerttemperatur mit der Vorlauftem- peratur und berechnet die Stellgröße, das heißt das Maß, mit dem geheizt oder gekühlt wird. Tab. 7: Für die Internregelung können folgende Regelparameter angepasst werden: Kenngröße Bezeichnung Einheit Proportionalbereich Nachstellzeit Vorhaltezeit...
Bestätigen Sie mit der Eingabetaste. Tv manuell/auto wird je nach vor- Bei Auswahl des Menüpunkts heriger Einstellung die manuelle oder automatische Anpassung der Parameter aktiv. Bei Auswahl der anderen Menüpunkte wird ein Eingabefenster angezeigt. Der jeweilige Wert kann innerhalb der dargestellten Grenzwerte angepasst werden.
Die Temperaturgrenzwerte Tih und Til haben außerdem Ein- fluss auf die Regelung. Korrekturgrößenbegrenzung Wenn ein Temperatursprung per Solltemperatur T vorgegeben wird, kann es vorkommen, dass die Regelung eine Vorlauftemperatur einstellen würde, die erheblich (zum Beispiel 50 K, Problem bei Emaille-Reaktor möglich) über der in der externen Applikation gewünschten Temperatur T liegt.
6.12 Grundeinstellung 6.12.1 Grundeinstellung aufrufen Wechseln Sie in das Hauptmenü. Einstellungen Grundeinstellung . Wählen Sie den Menüpunkt Die Grundeinstellungen sind in den folgenden Kapiteln beschrieben. Abb. 39: Menü Grundeinstellung 6.12.2 Lautstärke der Signaltöne einstellen Die Geräte signalisieren Alarme und Fehler als Zweiklang-Signalton. Warn- ungen werden als Dauerton signalisiert.
Personal: Bedienpersonal Wechseln Sie in das Hauptmenü. Wählen Sie den Menüpunkt Einstellungen Grundeinstellung Anzeige Helligkeit . Im Eingabefenster haben Sie die folgenden Optionen automatisch wird die Helligkeit Mit der Standardeinstellung automatisch angepasst. Stufe können Sie die Helligkeit manuell Mit den Einträgen setzen.
6.12.5 Stromaufnahme begrenzen Wenn Ihre Netzabsicherung unter 16 A liegt, kann die Stromaufnahme stufenweise von 16 A auf 8 A reduziert werden. Dies verschlechtert gege- benenfalls die Regelgenauigkeit. Berücksichtigen Sie dabei, ob noch andere Verbraucher am Sicherungskreis angeschlossen sind oder ob Ihr Gerät der einzige Verbraucher ist.
Personal: Bedienpersonal Wechseln Sie in das Hauptmenü. Wählen Sie den Menüpunkt Einstellungen Grundeinstellung Sprache . Wählen Sie eine der verfügbaren Sprachen. Bestätigen Sie mit der Eingabetaste. Abb. 45: Menüsprache wählen 6.13 Offset der internen Ist-Temperatur eingeben (Kalibrierung) Die Kalibrierung ab Werk wird beim Justieren überschrieben. Es ist ein Referenzthermometer erforderlich, das dem gewünschten Genauigkeitsgrad entspricht.
Personal: Bedienpersonal Wechseln Sie in das Hauptmenü. Abb. 47: Werkskalibrierung Einstellungen Kalibrierung Wählen Sie den Menüpunkt Werkskalibrierung . Wählen Sie eine der folgenden Optionen: nein gelangen Sie ohne Änderungen wieder in die vorherige Anzeige. ja wird die Werkskalbrierung wiederhergestellt. Abb. 48: Werkskalibrierung wiederher- stellen 6.15 ...
Seite 65
Einzelne Einstellungen rücksetzen Personal: Bedienpersonal Regelung . Wählen Sie den Menüpunkt Sie gelangen zu einer Liste, über die Sie die Parameter einzeln rücksetzen können. Abb. 49: Modus auswählen Wählen Sie in der Parameterliste den entsprechenden Menüpunkt. Regelparameter können Sie die internen und die externen Regelparameter rücksetzen.
6.16 Gerätestatus 6.16.1 Gerätestatus aufrufen Personal: Bedienpersonal Wechseln Sie in das Hauptmenü. Einstellungen Gerätestatus . Wählen Sie den Menüpunkt Sie befinden sich im Gerätestatus-Menü. Sie haben die folgenden Optionen: Fehlerspeicher auslesen Gerätedaten abfragen Software-Version abfragen Gerätetyp abfragen Seriennummern abfragen Abb. 52: Gerätestatus 6.16.2 ...
6.16.3 Gerätedaten abfragen Gerätedaten . Wählen Sie im Gerätestatus-Menü den Menüpunkt Es werden verschiedenste aktuelle Parameter angezeigt. Abb. 54: Gerätedaten 6.16.4 Softwareversion abfragen Unter anderem bei Servicefällen werden die entsprechenden Softwareversi- onen benötigt. Personal: Bedienpersonal SW Version . Wählen Sie im Menü Gerätestatus den Menüpunkt Je nach Gerätetyp und angeschlossenen Modulen werden die ...
6.17 Programmgeber 6.17.1 Programmbeispiel Der Programmgeber erlaubt Ihnen das Speichern eines Temperatur-Zeit- Programms. Das Programm besteht aus mehreren Temperatur-Zeit-Seg- menten sowie Angaben zu deren Wiederholung. Möglich sind Rampen, Temperatursprünge (Zeit ist Null) oder auch Temperaturhaltephasen bei gleicher Starttemperatur und Endtemperatur im Segment. Beim Start wird der aktuelle Sollwert als Anfangswert des ersten Segments übernommen.
Seite 69
Die ursprünglichen Werte der unten folgenden Tabelle "vorher" sind mit durchgezogener Linie dargestellt, der editierte Verlauf der Tabelle "nachher" mit gestrichelter Linie. Tab. 10: Tabelle "vorher" ____ Tend Pumpe Start 30.00 50.00 70.00 70.00 60.00 30.00 In der editierten Tabelle wurde ein neues Segment mit der Nummer 3 eingetragen.
Abb. 56: Programm Toleranz Beachten Sie: Das Feld Toleranz ermöglicht eine genaue Einhaltung der Verweilzeit bei einer bestimmten Temperatur. Erst wenn die Isttemperatur das Toleranzband erreicht (1), wird das folgende Segment abgearbeitet, so dass beispielsweise die Rampe des zweite Segments erst bei 2 verzögert gestartet wird.
6.17.3 Programme erstellen und bearbeiten Bearbeitung starten Beachten Sie Folgendes: Ist eine Segmentzeit > 999:59 h vorgesehen, muss diese Zeit auf meh- rere aufeinander folgende Segmente verteilt werden. Personal: Bedienpersonal Wählen Sie für das ausgewählte Programm den Menüpunkt Editieren . Sie können nun die Segmente bearbeiten.
Seite 72
Neues Segment einfügen Personal: Bedienpersonal Navigieren Sie zu dem Segment, unter dem das neue Segment einge- fügt werden soll. Navigieren Sie in diesem Segment in die Spalte mit der Beschriftung Drücken Sie die Eingabetaste. Ein neues Segment ist angelegt. Abb. 59: Programmsegmente auswählen Segment löschen Personal:...
Das aktuell laufende Programm öffnet sich. Sie können die Segmente des aktuell laufenden Programms nun bear- beiten. Abb. 60: laufendes Programm Bearbeitung fertigstellen Personal: Bedienpersonal Wenn Sie das Programm fertiggestellt haben, können Sie mit der linken Pfeiltaste wieder in die Programmübersicht wechseln. 6.17.4 ...
6.17.5 Programm starten, unterbrechen und beenden Personal: Bedienpersonal Status . Wählen Sie für das ausgewählte Programm den Menüpunkt Sie haben die folgenden Optionen: Start . Zum Starten des Programms wählen Sie die Option Pause unterbrochen Ist das Programm gestartet, kann es über Weiter fort- werden.
7 Instandhaltung 7.1 Allgemeine Sicherheitshinweise GEFAHR! Kontakt mit spannungsführenden oder bewegten Teilen Stromschlag, Stoß, Schneiden, Quetschen Vor jeglichen Instandhaltungsarbeiten muss das Gerät vom Netz getrennt werden. Instandhaltungsarbeiten dürfen nur von Fachkräften durch- geführt werden. GEFAHR! Kontakt mit spannungsführenden Teilen oder bewegten Teilen Stromschlag Vor Servicearbeiten und Reparaturarbeiten schalten Sie das ...
7.2 Instandhaltungsintervalle Die in der folgenden Tabelle beschriebenen Intervalle zur Instandhaltung müssen eingehalten werden. Vor jedem längeren unbeaufsichtigtem Betrieb sind die folgenden Instandhaltungsarbeiten verpflichtend. Intervall Instandhaltungsarbeit vor dem Einschalten des Prüfen des Netzkabels auf Beschädigung Geräts monatlich Reinigen Sie das Filtersieb (Kühlwasser-Schmutzfänger) bei wassergekühlten Geräten. nach Bedarf, spätestens Prüfen (visuell) der externen Schläuche, Schlauchklemmen und Verschraubungen auf monatlich...
Seite 77
WARNUNG! Kontakt mit heißer / kalter Temperierflüssigkeit Verbrühung, Erfrierung Bringen Sie die Temperierflüssigkeit vor dem Entleeren auf Raumtemperatur. Personal: Bedienpersonal Schutzausrüstung: Schutzbrille Schutzhandschuhe Arbeitsschutzkleidung Im Display wird das Flüssigkeitsniveau im Gerät angezeigt. Schalten Sie das Gerät ein. Stellen Sie die Solltemperatur auf Raum- temperatur ein.
7.5 Luftgekühlten Verflüssiger reinigen Personal: Bedienpersonal WARNUNG! Mechanische Beschädigung des Kältemittelkreislaufs Verbrennung, Feuer Verwenden Sie geeignete Materialien / Werkzeuge zur Reinigung des Verflüssigers (zum Beispiel weiche Bürste, Sauger oder Druckluft). Schalten Sie das Gerät aus. Nehmen Sie die Frontblende vorsichtig ab. Greifen Sie hierzu die Frontblende an der Aussparung und ziehen Sie die Blende zu sich heran, dann heben Sie die Frontblende aus der Führung.
Arbeitsschutzkleidung Schalten Sie das Gerät über den Netzschalter aus. In einem Eimer mit Wasser lösen Sie den Entkalker auf. Für das Entkalken wird LAUDA-Entkalker benötigt (Bestellnummer LZB 126, Packungsgröße 5 kg). Zur Handhabung der Chemikalie lesen Sie die Sicherheitshin- weise und die Gebrauchshinweise auf der Verpackung.
Schalten Sie das Gerät an und stellen Sie den Sollwert auf 10 °C. Nach dem Starten des Kälteaggregats befüllen Sie das Gerät über den Zulaufschlauch der Wasserkühlung mit LAUDA-Entkalker. Benutzen Sie einen Trichter oder eine Pumpe. Füllen Sie den Entkalker kontinuierlich nach beziehungsweise pumpen Sie den Entkalker um.
Seite 81
Verschleiß der Temperierflüssigkeit Temperierflüssigkeit unterliegt dem Verschleiß, wie Verkra- ckung oder Alterung (Oxidation). Bei Bedarf ist die Temperierflüssigkeit (zum Beispiel bei Änderung der Betriebsweise), jedoch mindestens halbjähr- lich, auf Gebrauchstauglichkeit zu prüfen. Eine Weiterverwendung der Temperierflüssigkeit ist nur bei ...
Schalten Sie im Fehlerfall das Gerät am Netzschalter aus. Tritt nach Ein- schalten des Gerätes der Fehler erneut auf, notieren Sie sich den Fehler- code und die dazugehörige Beschreibung und kontaktieren Sie den LAUDA Service. Kontaktdaten finden Sie in Ä Kapitel 13.4 „Kontakt LAUDA “...
Code Alarmmeldung Ursache Mögliche Abhilfe T ext analog Regelgröße externer Istwert analog ist Überprüfen Sie die Signalleitung zu der nicht vorhanden. Analogschnittstelle. Überprüfen Sie das Analogsignal der externen Steuerung. T ext fehlt Regelgröße externer Istwert seriell ist Überprüfen Sie die Signalleitung zu der nicht vorhanden.
Ursache Mögliche Abhilfe LiBus Pufferüberlauf Überlauf beim CAN-Empfang Gerät ausschalten und nach 30 Sekunden wieder einschalten. Kontak- tieren Sie den LAUDA Service bei wie- derholter Meldung. Watchdog reset Microcontroller Watchdog reset Gerät ausschalten und nach 30 Sekunden wieder einschalten. Kontak- tieren Sie den LAUDA Service bei wie- derholter Meldung.
Seite 85
Falsche Netzspannung, außerhalb Überprüfen Sie die Spannung der der Toleranz. Stromversorgung Stromsensor auf Netzplatine defekt Netzplatine tauschen. Kontaktieren Sie den LAUDA Service. Niveau sehr niedrig Beim Abkühlen kann durch Volu- Füllen Sie gegebenenfalls fehlende menabnahme der Flüssigkeit das Temperierflüssigkeit nach.
Ursache Mögliche Abhilfe LiBus Pufferüberlauf Überlauf beim CAN-Empfang Gerät ausschalten und nach 30 Sekunden wieder einschalten. Kontak- tieren Sie den LAUDA Service bei wie- derholter Meldung. Watchdog reset Microcontroller Watchdog reset Gerät ausschalten und nach 30 Sekunden wieder einschalten. Kontak- tieren Sie den LAUDA Service bei wie- derholter Meldung.
Ursache Mögliche Abhilfe LiBus Pufferüberlauf Überlauf beim CAN-Empfang. Gerät ausschalten und nach 30 Sekunden wieder einschalten. Kontak- tieren Sie den LAUDA Service bei wie- derholter Meldung. Watchdog reset Microcontroller Watchdog reset Gerät ausschalten und nach 30 Sekunden wieder einschalten. Kontak- tieren Sie den LAUDA Service bei wie- derholter Meldung.
Seite 88
Beachten sie die Angaben im Kapitel Kühlwassertemperatur zu hoch. Kühlwasser. Ä Kapitel 4.3.2 „Kühlwasser anschließen“ auf Seite 28 Kühlwasserregler defekt, kein Kühlwas- Kontaktieren Sie den LAUDA Service. serdurchsatz Verflüssiger reinigen Temperatur in der Verflüssigereinheit zu Reinigen Sie den Verflüssiger. Siehe auch hoch.
Seite 89
Code Warnungsmeldung Ursache Mögliche Abhilfe Kälteaggregat Kälteaggregat läuft nicht. Überprüfen Sie die Ansteuerung des Verdichters. Gerät vorwärmen Umgebungstemperatur ist unter 5 °C Variocool 89 / 107...
9 Außerbetriebnahme 9.1 Gerät entleeren Personal: Bedienpersonal WARNUNG! Durch Reinigen des Hydraulikkreislaufs mögliche Beschädigung des Verdampfers Feuer Verwenden Sie nur freigegebene Temperierflüssigkeiten. Beachten Sie zusätzlich Folgendes: Beachten Sie die Vorschriften zur Entsorgung der benutzten Tem- perierflüssigkeit. Schalten Sie das Gerät aus. Lassen Sie das Gerät und die Temperierflüssigkeit auf Raumtempe- ratur abkühlen bzw.
Seite 91
Entleeren des wassergekühlten Verflüssi- gers Dazu Vorlauf auf zirka 20 °C aufheizen. Wasserschlauch am Wasserhahn lösen. Sollwert auf z.B. 10 °C stellen und sofort nach Anlauf des Kompres- sors mit Druckluft in den Wasserrücklaufschlauch blasen. So lange, bis alles Wasser aus dem Gerät ausgeströmt ist. Gerät sofort wieder ausschalten. Abb. 69: Kühlwasseranschluss Variocool 91 / 107...
10 Entsorgung 10.1 Kältemittel entsorgen GEFAHR! Unkontrolliertes Entweichen von Kältemittel Explosion, Verbrennung, Feuer Entsorgen Sie keinen unter Druck stehenden Kältekreislauf. Die Entsorgung ist nur durch zertifizierte Fachkräfte erlaubt, die für den Umgang mit brennbaren Kältemitteln geschult sind. Typ und Füllmenge des Kältemittels sind auf dem Typenschild ersichtlich.
11 Technische Daten 11.1 Allgemeine und typenspezifische Daten Der Schalldruckpegel der Geräte liegt unter 70 dB. Entspre- chend der EG-Richtlinie 2006/42/EG wird der Schalldruck- pegel der Geräte daher nicht näher spezifiziert. Tab. 12: Allgemeine Daten Angabe Wert Einheit IP-Schutzart IP 32 --- Klasseneinteilung Laborgeräte nach DIN 12876 NFL (geeignet für nichtbrennbare Flüssigkeiten) ...
Freier Bereich um das Gerät Tab. 15: Luftgekühlte Geräte Freier Bereich um das Gerät Abluft Gerät cm (vorne/hinten/rechts/ m³/h links) VC 1200 20/20/20/20 VC 2000 20/20/20/20 Tab. 16: Wassergekühlte Geräte Freier Bereich um das Gerät Verbrauch an Kühlwasser Gerät cm (vorne/hinten/rechts/ L/min links) VC 1200 W 20/20/20/20...
Einheit VC 1200 VC 1200 W VC 2000 VC 2000 W -20 °C -25 °C Tab. 19: VC 1200 und VC 2000 mit stärkerer Pumpe Einheit VC 1200 VC 1200 W VC 2000 VC 2000 W Kälteleistung bei ...
11.4 Füllvolumen und Kenndaten der Pumpen Füllvolumen der Geräte Tab. 21: Füllvolumen maximales/minimales Füllvo- Gerät Pumpenanschluss Entleerungshahn lumen Zoll Zoll VC 1200 (W) 15/8 G ¾, Schlauchtülle ¾" G ½" VC 2000 (W) 15/8 G ¾, Schlauchtülle ¾" G ½" Kenndaten der Pumpen Die Kenndaten der Pumpen wurden mit Wasser ermittelt.
Kennlinien der Pumpen Abb. 70: Kennlinien der Pumpen Standard-Pumpe stärkere Pumpe 11.5 Heizleistung, Spannungsversorgung und Netzabsicherung Netzabsicherung Netzabsicherung Ä „Hinweis für gebäudeseitige Elektroinstallation:“ auf Seite 32 Tab. 24: Heizleistung und Stromaufnahme Netzanschluss Maximale Heizleistung in kW untere / obere Netzspannung Stromaufnahme in A VC 1200 VC 1200 W VC 2000 VC 2000 W...
Seite 98
Netzanschluss Maximale Heizleistung in kW untere / obere Netzspannung Stromaufnahme in A VC 1200 VC 1200 W VC 2000 VC 2000 W 200 V; 50/60 Hz 208 – 220 V; 60 Hz 2,2 / 2,4 Tab. 25: Heizleistung und Stromaufnahme bei Geräten mit stärkerer Pumpe Netzanschluss ...
12 Zubehör Das folgende Zubehör steht für alle Variocool Geräte zur Verfügung. Tab. 26: Großer Modulschacht (51 mm x 27 mm) Zubehör Bestellnummer Analog-Schnittstellenmodul LRZ 912 RS 232/485‑Schnittstellenmodul Advanced LRZ 926 Kontakt-Schnittstellenmodul Advanced mit einem Eingang und einem Ausgang LRZ 927 Kontakt-Schnittstellenmodul Advanced mit drei Eingängen und drei Ausgängen LRZ 928 Profibus-Schnittstellenmodul Advanced LRZ 929...
Technische Änderungen am Gerät durch den Hersteller vorbehalten. 13.3 Garantiebedingungen LAUDA gewährt standardmäßig ein Jahr Garantie. 13.4 Kontakt LAUDA Kontaktieren Sie den LAUDA Service in den folgenden Fällen: Fehlerbehebung Technische Fragen Bestellung von Zubehör und Ersatzteilen Falls Sie anwendungsspezifische Fragen haben, wenden Sie sich an unseren Vertrieb.
EN 378-2:2016 (Abl. 09.06.2017) • Bevollmächtigter für die Zusammenstellung der technischen Unterlagen: Dr. Jürgen Dirscherl, Leiter Forschung & Entwicklung Unterzeichnet für und im Namen von: LAUDA DR. R. WOBSER GMBH & CO. KG Lauda-Königshofen, 26.08.2025 Dr. Marc Stricker, Geschäftsführer (COO)
13.6 Warenrücksendung und Unbedenklichkeitserklärung Warenrücksendung Sie möchten LAUDA ein von Ihnen erworbenes LAUDA Produkt zurück- senden? Für die Warenrücksendung zum Beispiel zur Reparatur beziehungs- weise Reklamation benötigen Sie eine Freigabe von LAUDA in Form Return Material Authorization (RMA) oder Bearbeitungsnummer .