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8024588/1M9K/2024-11-26 | SICK
Irrtümer und Änderungen vorbehalten
Ablauf-/Timingdiagramm
Abbildung 42: Ablauf-/Timingdiagramm Kreuz-Muting V1
Ergänzende Informationen
•
Wenn sich im ersten Logikzyklus Objekte im Bereich der Muting-Sensoren befin‐
den und daher ein oder mehrere Muting-Sensor-Signaleingänge 1 sind, dann
erzeugt dies einen Muting-Fehler. Die Signalisierung des Fehlerzustands am Aus‐
gang Muting-Fehler wird unterdrückt, wenn der Eingang BWS = 1 ist. Bevor ein neuer
gültiger Muting-Zyklus durchgeführt werden kann, muss dieser Fehler zurückge‐
setzt werden.
•
Die Muting-Zeiten haben eine Genauigkeit von ± 10 ms bei der Auswertung zuzüg‐
lich der Logik-Ausführungszeit.
Override
Überblick
Ein Fehler in der Muting-Sequenz bricht das Muting ab und löst die Sicherheitsfunktion
aus. In diesem Fall können beförderte Objekte im Schutzfeld der Schutzeinrichtung
liegenbleiben. Auch das Auslösen eines Not-Halts oder ein Stromausfall können zum
gleichen Zustand führen. Applikationsabhängig muss eine Person dann die Situation
bewerten und manuell überbrücken.
Die Funktion Override ermöglicht es, den Ausgang Freigegeben des Muting-Funktions‐
bausteins zu aktivieren, obwohl keine gültige Muting-Sequenz erkannt wurde.
Zur Funktion Override gehören die folgenden Ein- und Ausgänge:
•
Eingang Override
•
Ausgang Override erforderlich
•
Ausgang Override Status
Wichtige Hinweise
WARNUNG
Eingeschränkte Sicherheit bei Override
Der Gefahr bringende Zustand wird bei Nichtbeachtung möglicherweise nicht oder nicht
rechtzeitig beendet.
Override nur benutzen, wenn der Gefahrbereich zuvor visuell überprüft wurde.
►
Keine Person darf Zugang zum Gefahrbereich haben oder sich darin befinden.
KONFIGURATION
B E T R I E B S A N L E I T U N G | Flexi Compact
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