Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

SICK Flexi Compact Betriebsanleitung Seite 45

Sicherheitssteuerung
Vorschau ausblenden Andere Handbücher für Flexi Compact:
Inhaltsverzeichnis
8024588/1M9K/2024-11-26 | SICK
Irrtümer und Änderungen vorbehalten
Konfigurationsmöglichkeiten der Ausgangselemente
Tabelle 11: Konfigurationsmöglichkeiten der Ausgangselemente
Parameter
Tag-Name
Anzahl Geräte:
Sicherheitselement
Ausgangstestung
Mit Testpulsen kann ein
Kurzschluss nach HIGH
(Stuck-at-High) erkannt
werden.
Verzögerte Fehlerreaktion
Die Funktion ist erst ab der
Geräte-Version 1.2 (Funk‐
tionsumfang, Step) verfüg‐
bar.
Beschreibung
Logikeditor und Bericht zeigen den Tag-Namen eines Elements.
Wenn mehrere Geräte in einer sicheren Reihenschaltung ange‐
schlossen sind, können Sie die Anzahl der Geräte hier eingeben.
Gibt an, ob Sie das Element für eine Sicherheitsfunktion verwen‐
den.
Ohne Testpulse 
Wenn die Option aktiviert ist, dann werden die Testpulse für die‐
sen Ausgang deaktiviert.
1)
Ggf. sind zusätzliche Maßnahmen für alle Sicherheitsausgänge
des Moduls erforderlich,
siehe „Sicherheitstechnische Kenngrö‐
ßen", Seite
127.
Die Option ist für angeschlossene Geräte notwendig, die keine
kurzzeitigen Unterbrechungen der Spannungsversorgung (Test‐
pulse) vertragen.
Testpulse erlaubt
Wenn die Option aktiviert ist, werden die Testpulse für diesen Aus‐
gang aktiviert. Die Option ist geeignet, wenn die Testpulse keinen
Einfluss auf das angeschlossene Gerät haben und sie zum Errei‐
chen der benötigten sicherheitstechnischen Kenngrößen nicht
notwendig sind.
Ggf. sind zusätzliche Maßnahmen für das Errei‐
1)
chen der sicherheitstechnischen Kenngrößen erforderlich,
„Sicherheitstechnische Kenngrößen", Seite
Mit Testpulsen
Wenn die Option aktiviert ist, dann werden die Testpulse für die‐
sen Ausgang aktiviert.
Die Option ist für angeschlossene Geräte notwendig, bei denen
Testpulse zum Erreichen der benötigten sicherheitstechnischen
Kenngrößen zwingend notwendig sind,
sche Kenngrößen", Seite 127
Reguläre Fehlerreaktion: Wenn an einem Sicherheitsausgang ein
Kurzschluss nach HIGH (Stuck-at-High) erkannt wird, dann werden
alle Sicherheitsausgänge des Moduls ohne zusätzliche Verzöge‐
rung abgeschalten.
Verzögerte Fehlerreaktion: Mit dem Parameter Verzögerte Fehlerre‐
aktion kann das Abschalten aller Sicherheitsausgänge um die
eingestellte Zeit verzögert werden, wenn im EIN-Zustand ein Kurz‐
schluss nach HIGH (Stuck-at-High) erkannt wurde.
Voraussetzung: Testpulse sind für den betroffenen Ausgang aktiv.
Geht der Sicherheitsausgang vor Ablauf der Verzögerungszeit in
den AUS-Zustand, dann greift die reguläre Fehlerreaktion.
Der Parameter ist geeignet, wenn das sofortige Abschalten der
Sicherheitsausgänge einen Materialschaden verursachen könnte.
Die Verzögerungszeit kann dann zum Einleiten einer geordneten
Fehlerreaktion über die Maschinensteuerung genutzt werden, z. B.
Antriebe geordnet abbremsen oder eine erforderliche Abschaltse‐
quenz für die Sicherheitsausgänge einleiten.
Bei einem Kurzschluss nach HIGH (Stuck-at-High) im AUS-Zustand,
gilt die reguläre Fehlerreaktion: Abschalten ohne zusätzliche Ver‐
zögerung.
Die Diagnoseinformationen Stuck at high status stehen in der
Logik oder am Gateway (über das Routing) zur Verfügung,
„Prozessdaten-Statusbits der einzelnen Eingänge oder Ausgänge",
Seite
109.
B E T R I E B S A N L E I T U N G | Flexi Compact
7
KONFIGURATION
siehe
127.
siehe „Sicherheitstechni‐
siehe
45
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltsverzeichnis