Als Reinigungsmittel können Lösemittel auf Basis von Hydrofluorether
verwendet werden.
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In den Pumpen werden Fluorpolymere als Dichtungswerkstoff (FKM)
und als Schmierstoff (PFPE) eingesetzt. Im Falle eines schweren
mechanischen Schadens an einer Pumpe ist nicht auszuschließen,
dass auf Grund thermischer Zersetzung gefährliche Stoffe freigesetzt
werden. Die aus der Zersetzung resultierenden Gefahren sind z.B. in
den Sicherheitsdatenblättern der Materialien beschrieben.
0.5
Zündgefahr
1
Die Pumpe ist in ihrer Standardausführung nicht zum Betrieb in
Ex-Zonen geeignet. Wir bitten um Rücksprache, sofern Sie einen sol-
chen vorsehen.
0.6
Gefährdung durch Lärm
1
Der Geräuschpegel der Pumpe entspricht im Enddruckbetrieb mit
Schalldämpfer oder mit angeschlossener Abgasleitung den Werten in
den Technischen Daten. In anderen Betriebszuständen und mit ande-
rer Ausrüstung können höhere Werte erreicht werden. Geeignete
Gehörschutzmaßnahmen treffen.
Wir empfehlen das Tragen von Gehörschutz, wenn vorgeschriebene
Grenzwerte überschritten werden.
0.7
Gefährdung in Zusammenhang mit sicherheitsbezogenen
Maßnahmen und Vorkehrungen
1
Die Pumpen verfügen über keinen NOT-HALT.
2
Für Pumpen mit Frequenzwandler-Betrieb gilt: Nach Netzausfall läuft
die Pumpe bei erneutem Anlegen der Versorgungsspannung selbst-
ständig wieder an.
3
Die Warnhinweise auf der Gehäuseoberfläche beachten. Wenn diese
Warnhinweise entfernt, verdeckt oder zugebaut sind, entsprechende
zusätzliche Warnhinweise anbringen.
Sicherheitshinweise
GEFAHR
VORSICHT
VORSICHT
17200469_001_C0 - 09/2016 - © Leybold
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