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Anschluss Des Schweißstromrückleitungskabels; Brenner (Abb. B); Spool Gun (Nur In Der Ausführung Einzelbrenner) (Abb. B); Verbindugnen Des Schweissstromkreises Im Wig-Betrieb - Telwin Inverpulse 40.40 Wave 230V Bedienungsanleitung

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5.3. . Anschluss des Schweißstromrückleitungskabels
Dieses Kabel ist möglichst nahtnah mit dem Werkstück oder der Metallbank zu verbinden,
auf dem das Werkstück aufliegt.

5.3. .3 Brenner (Abb. B)

Den Brenner (B-8) in die dafür vorgesehene Steckbuchse (B-2) einfügen und die zum
Feststellen dienende Ringmutter von Hand ganz festschrauben. Bereiten Sie den Brenner
auf die erstmalige Zuführung des Drahtes vor, indem Sie die Düse und das Kontaktrohr
ausbauen, damit der Draht leichter austreten kann.
Die externen Kühlleitungen an die zugehörigen Verbindungen anschließen. Dabei
folgendes beachten:
: FLÜSSIGKEITSEINLAUF (kalt - blaue Verbindung)
: FLÜSSIGKEITSRÜCKLAUF (warm - rote Verbindung)
5.3. .4 Spool Gun (nur in der Ausführung Einzelbrenner) (Abb. B)
Die Spool Gun (B-6) in die dafür vorgesehene Steckbuchse (B-2) einfügen und die zum
Feststellen dienende Ringmutter von Hand ganz festschrauben. Zudem den Stecker des
Steuerkabels in die zugehörige Buchse (B-5) einfügen. Die Schweißmaschine erkennt die
Spool Gun automatisch.

5.3.3 VERBINDUGNEN DES SCHWEISSSTROMKREISES IM WIG-BETRIEB

5.3.3.1 Anschluss an die Gasflasche

- Den Druckminderer an das Ventil der Gasflasche schrauben. Falls erforderlich, das als
Sonderzubehör erhältliche Reduzierstück dazwischen einfügen.
- Den Gaszufuhrschlauch an das Reduzierstück anschließen und die im Lieferumfang
enthaltene Schlauchschelle anziehen.
- Die Stellmutter des Druckminderers lockern, bevor das Flaschenventil geöffnet wird.
- Die Flasche öffnen und die Gasmenge (l/min) gemäß den Richtwerten regeln, welche
die Tabelle bezüglich des Verfahrens nennt (TAB. 6). Eine mögliche Nachregelung der
ausströmenden Gasmenge kann während des Schweißens mit der Ringmutter des
Druckminderers vorgenommen werden. Prüfen Sie die Leitungen und Verbindungsstücke
auf Dichtigkeit.
ACHTUNG! Das Ventil der Gasflasche ist bei Beendigung der Arbeit stets zu
schließen.
5.3.3. Anschluss des Schweißstromrückleitungskabels
- Dieses Kabel ist möglichst nahe der Schweißnaht an das Werkstück oder an den Metalltisch
anzuschließen. Dieses Kabel ist an die Klemme mit dem Symbol (+) anzuschließen (Abb.
B-7).

5.3.3.3 Brenner

- Das Strom führende Kabel in den zugehörigen Schnellanschluss (-) einfügen (Abb. B-8).
Den Gasschlauch des Brenners mit der Flasche verbinden.

5.3.4 VERBINDUGNEN DES SCHWEISSSTROMKREISES IM MMA-BETRIEB

Fast alle umhüllten Elektroden sind an den Pluspol (+) des Generators anzuschließen. Nur
sauerumhüllte Elektroden werden an den Minuspol (-) gelegt.
5.3.4.1 Anschluss Schweißkabel Elektrodenklemme
Am Ende des Schweißkabels befindet sich eine spezielle Klemme, welche das blanke Teil
der Elektrode festhält. Dieses Kabel ist an die Klemme mit dem Symbol (+) anzuschließen
(Abb. B-7).
5.3.4. Anschluss des Schweißstromrückleitungskabels
- Dieses Kabel ist möglichst nahe der Schweißnaht an das Werkstück oder an den Metalltisch
anzuschließen. Dieses Kabel ist an die Klemme mit dem Symbol (-) anzuschließen (Abb.
B-8).
5.4 EINLEGEN DER DRAHTSPULE (Abb. G, G1, G )
ACHTUNG! BEVOR BEGONNEN WIRD, DEN DRAHT EINZULEGEN, IST
SICHERZUSTELLEN, DASS DIE SCHWEISSMASCHINE AUSGESCHALTET UND
VOM STROMVERSORGUNGSNETZ GETRENNT IST.
ÜBERPRÜFEN SIE, OB DIE DRAHTVORSCHUBROLLEN, DIE DRAHTFÜHRUNGSSEELE UND DAS
KONTAKTROHR DES BRENNERS DEM DURCHMESSER UND DER BESCHAFFENHEIT DES ZU
VERWENDENDEN DRAHTES ENTSPRECHEN UND DASS SIE KORREKT MONTIERT SIND. BEIM
EINFÄDELN DES DRAHTES KEINE SCHUTZHANDSCHUHE TRAGEN.
- Die Klappe des Haspelfachs öffnen.
- Den Verschlussring der Spule lockern.
- Die Drahtspule auf der Haspel positionieren und sicherstellen, dass der kleine
Mitnahmestift der Haspel korrekt in der vorgesehenen Öffnung untergebracht ist (1a).
- Den Verschlussring der Spule festschrauben, dabei bei Bedarf das passende Abstandsstück
dazwischenlegen (1a).
- Die Gegendruckrolle(n) lösen und von der / den unteren Rolle(n) wegbewegen ( a).
- Prüfen, ob das / die Vorschubröllchen für den verwendeten Draht geeignet ist / sind ( b).
- Das verformte vordere Ende des Drahtes freilegen, dabei mit einem sauberen, gratfreien
Schnitt abtrennen. Die Spule entgegen dem Uhrzeigersinn drehen, das Drahtende in die
Drahteintrittsführung einmünden lassen und 50-100 mm in die Drahtführung des am
Brenner befindlichen Verbinders einschieben ( c).
- Die Gegenrolle(n) wieder positionieren und den Druck auf einen Zwischenwert regeln.
Prüfen, ob der Draht korrekt in der Nut der unteren Rolle(n) positioniert ist (3).
- Die Düse und das Kontaktrohr entfernen (4a).
- Den Stecker der Schweißmaschine in die Stromsteckdose einfügen, die Schweißmaschine
einschalten, den Brennerknopf oder die Drahtvorschubtaste (Abb. C-2) drücken und
warten, bis das vordere Drahtende die gesamte Strecke durch die Drahtführungsseele
zurückgelegt hat und 10-15 cm aus dem vorderen Teil des Brenners hervorsteht, dann
den Knopf loslassen.
ACHTUNG! Während dieser Tätigkeiten führt der Draht elektrische
Spannung und wird mechanisch beansprucht. Er kann also, wenn die
gebotenen Vorkehrungen nicht getroffen werden, zu Stromschlägen,
Verletzungen und zur Zündung von Lichtbögen führen:
- Das Mundstück des Brenners nicht gegen Körperteile richten.
- Den Brenner nicht der Flasche annähern.
- Das Kontaktrohr und die Düse wieder auf den Brenner montieren (4b).
- Prüfen, ob sich der Draht gleichmäßig vorwärts bewegt. Den Rollendruck und die
Haspelbremsung (1b) auf die geringstmöglichen Werte einstellen. Prüfen, dass der
Draht in der Nut nicht rutscht und dass sich beim Anhalten des Drahtvorschubs die
Drahtwindungen wegen einer zu großen Trägheit der Spule nicht lockern.
- Das aus der Düse ragende Drahtende auf 10-15 mm abschneiden.
- Die Klappe des Haspelfaches schließen.
5.5 AUSTAUCH DER DRAHTFÜHRUNGSSEELE AM BRENNER (ABB. H)
Bevor mit dem Austausch der Führungsseele begonnen wird, das Brennerkabel so
ausbreiten, dass keine Kurven entstehen.
5.5.1 Spiralförmige Führungsseele für Stahldrähte
1- Die Düse und das Kontaktrohr des Brennerkopfs lösen.
2- Die Feststellmutter der Führungsseele des zentralen Steckverbinders lösen und die
vorhandene Führungsseele entnehmen.
3- Die neue Führungsseele in die Leitung des Brennerkabels einführen und vorsichtig
solange anschieben, bis sie aus dem Brennerkopf herauskommt.
4- Die Feststellmutter der Führungsseele von Hand wieder anschrauben.
5- Die überschüssige Führungsseele durch leichtes Zusammendrücken bündig abtrennen;
vom Brennerkabel wieder entfernen.
6- Den Schnittbereich der Führungsseele abschrägen und wieder in die Leitung des
Brennerkabels einführen.
7- Dann die Mutter mit einem Schlüssel anziehen und so wieder festschrauben.
8- Das Kontaktrohr und die Düse wieder auf den Brenner montieren.
5.5. Führungsseele aus synthetischem Material für Aluminiumdrähte
Die Tätigkeiten 1, 2, 3 wie für die Stahlführungsseele angegeben (die Tätigkeiten 4, 5, 6, 7, 8
sind nicht zu berücksichtigen) durchführen.
9- Das Kontaktrohr für Aluminium wieder anschrauben und darauf achten, dass es die
Führungsseele berührt.
10- Am anderen Ende der Führungsseele (Brenneranschlussseite) das Anschlussstück aus
Messing und den O-Ring einfügen. Die Feststellmutter der Führungsseele mittels leichtem
Druck auf die Führungsseele feststellen. Der überschüssige Teil der Führungsseele
wird in Folge maßgerecht entfernt (siehe (13)). Vom Brennerverbindungsstück des
Drahtvorschubsystems das Kapillarrohr für Stahlführungsseelen entnehmen.
11- Für Aluminiumführungsseelen mit einem Durchmesser von 1.6 - 2.4 mm (gelb)
ist KEIN KAPILLARROHR VORGESEHEN. Daher wird die Führungsseele in das
Brennerverbindungsstück ohne ihm eingeführt.
Das Kapillarrohr für Aluminiumführungsseelen mit einem Durchmesser von 1-1.2 mm
(rot) bei weniger als ca. 2 mm im Hinblick auf das Stahlrohr abtrennen und es an dem
freien Ende der Führungsseele einführen.
12- Den Brenner in das Verbindungsstück des Drahtvorschubsystems einführen und
blockieren, die Führungsseele bei 1-2 mm Abstand zu den Rollen kennzeichnen, den
Brenner wieder entnehmen.
13- Die Führungsseele nach dem vorgesehenen Maß abtrennen, ohne das Eingangsloch zu
verformen.
Den Brenner wieder auf das Verbindungsstück des Drahtvorschubsystems montieren
und die Gasdüse montieren.
5.6 EINLEGEN DER DRAHTSPULE IN DIE SPOOL GUN (nur in der Ausführung
Einzelbrenner) (Abb. I)
ACHTUNG! BEVOR BEGONNEN WIRD, DEN DRAHT EINZULEGEN, IST
SICHERZUSTELLEN, DASS DIE SCHWEISSMASCHINE AUSGESCHALTET UND
VOM STROMVERSORGUNGSNETZ GETRENNT IST. SONST DARF DIE SPOOL
GUN NICHT MIT DER SCHWEISSMASCHINE VERBUNDEN SEIN.
ÜBERPRÜFEN SIE, OB DIE DRAHTVORSCHUBROLLEN, DIE DRAHTFÜHRUNGSSEELE UND DAS
KONTAKTROHR DER SPOOL GUN DEM DURCHMESSER UND DER BESCHAFFENHEIT DES ZU
VERWENDENDEN DRAHTES ENTSPRECHEN UND DASS SIE KORREKT MONTIERT SIND. BEIM
EINFÄDELN DES DRAHTES KEINE SCHUTZHANDSCHUHE TRAGEN.
- Den Deckel durch Lösen der entsprechenden Schraube entfernen(1).
- Die Drahtspule auf der zugehörigen Haspel positionieren.
- Die Gegendruckrolle lösen und von der unteren Rolle wegbewegen (2).
- Das verformte vordere Ende des Drahtes freilegen mit einem sauberen, gratfreien
Schnitt abtrennen. Die Spule entgegen dem Uhrzeigersinn drehen, das Drahtende in die
Drahteintrittsführung einmünden lassen und 50-100 mm in den Brennerhals einschieben (2).
- Die Gegenrolle wieder positionieren und den Druck auf einen Zwischenwert regeln.
Prüfen, ob der Draht korrekt in der Nut der unteren Rolle positioniert ist (3).
- Die Haspel mit der zugehörigen Stellschraube leicht abbremsen.
- Bei verbundener SPOOL GUN, den Stecker der Schweißmaschine in die Stromsteckdose
einfügen, die Schweißmaschine einschalten, den Knopf der Spool Gun drücken und
warten, bis das vordere Drahtende die gesamte Strecke durch die Drahtführungsseele
zurückgelegt hat und 100-150 mm aus dem vorderen Teil des Brenners hervorsteht, dann
den Brennerknopf loslassen.

6. MIG/MAG-SCHWEISSEN: BESCHREIBUNG DES VERFAHRENS

6.1 SHORT ARC (KURZLICHTBOGEN)

Das Schmelzen des Drahtes und das Ablösen des Tropfens erfolgen durch schnell
aufeinander folgende Kurzschlüsse der Drahtspitze im Schmelzbad (bis zu 200 Mal in der
Sekunde). Die freie Drahtlänge (Stick-out) liegt normalerweise zwischen 5 und 12 mm.
Kohlenstoffstähle und niedrig legierte Stähle
- Verwendbare Drahtdurchmesser: 0.6 -0.8 -0.9 -1.0 mm (1.2 mm nur in der Ausführung 270A)
- Verwendbares Gas:
Rostfreie Stähle
- Verwendbare Drahtdurchmesser:
- Verwendbares Gas:
Aluminium und CuSi/CuAl
- Verwendbare Drahtdurchmesser: 0.8 - 1.0 mm (1.2 mm nur in der Ausführung 270A und 400A)
- Verwendbares Gas:
SCHUTZGAS
Siehe TAB. 8.
6. MODUSÜBERGANG AB PULSE ODER PULSE (PULSIERENDER LICHTBOGEN)
Es handelt sich um einen „kontrollierten" Übergang im Funktionsbereich „Spray-
arc" (geänderter Sprühlichtbogen (Spray-arc)). Er besitzt somit die Vorteile der
Schmelzgeschwindigkeit und es gibt kein Abschleudern. Dabei erfolgt eine Erweiterung auf
äußerst niedrige Stromwerte, die auch viele für den Kurzlichtbogen („Short-arc") typische
Anwendungen miteinschließen.
Jeder Stromimpuls entspricht dem Ablösen eines einzelnen Tropfens des Elektrodendrahts.
Dieses Ereignis erfolgt mit einer proportionalen Frequenz zur Drahtvorschubgeschwindigkeit
mit einer Variationsregel, die mit der Drahtart und dem Drahtdurchmesser zusammenhängt
(kennzeichnende Frequenzwerte: 20-300 Hz).
Aluminium:
- Verwendbare Drahtdurchmesser:
- Verwendbares Gas:
CuSi/CuAl:
- Verwendbare Drahtdurchmesser:
- Verwendbares Gas:
Rostfreie Stähle (nur in der Ausführung 70 A, 400 A und 3 Brenner):
- 36 -
(1.2 und 1.6 mm nur in der Ausführung 400A)
CO
oder Ar/CO
2
0.8 - 0.9 - 1.0 mm (1.2 mm nur in der Ausführung 270A)
(1.2 und 1.6 mm nur in der Ausführung 400A)
Ar/O
- oder Ar/CO
-Gemische (1-2%)
2
2
0.8 - 1.0 mm (1.2 mm nur in der Ausführung 270 A,
400 A und 3 Brenner)
-Gemische
2
Ar
Ar 99.9%
0.8 mm
Ar 99.9%
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Diese Anleitung auch für:

Inverpulse 40.40 wave 400v