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Schweissen Mit G.r.a. (Nur Ausführung R.a.); Mma-Schweissen: Erläuterung Des Verfahrens; Allgemein; Einstellung Mma-Modus (Abb. L-10) - Telwin Inverpulse 40.40 Wave 230V Bedienungsanleitung

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jeder Betätigung / jedem Loslassen kommt man vom Strom (I
und umgekehrt. Dies wird nur beendet, wenn der Brennerknopf für eine vorher genau
festgelegte Dauer gedrückt wird.
Punktschweißmodus
Er gestattet im Verfahren MIG/MAG die Ausführung von Punktschweißungen mit Steuerung
der Schweißdauer.
9. SCHWEISSEN MIT G.R.A. (nur Ausführung R.A.).
Die Schweißmaschine erkennt das Kühlaggregat (G.R.A.) automatisch. Auf dem Display
erscheint das Symbol
. Beim ersten Druck auf den Brennerknopf wird das
Kühlaggregat (G.R.A.) aktiviert. Der Betrieb des Kühlaggregats (G.R.A.) kann unterbunden
werden. Hierfür den Anleitungen in Kapitel 12 Folge leisten. In diesem Fall erscheint auf
dem Display das Symbol
.
10. MMA-SCHWEISSEN: ERLÄUTERUNG DES VERFAHRENS

10.1 ALLGEMEIN

- Es ist unabdingbar, den Herstellerangaben auf der Packung der verwendeten Elektroden
Folge zu leisten. Es werden die korrekte Elektrodenpolung und der zugehörige optimale
Strom angegeben.
- Der Schweißstrom ist nach dem Durchmesser der verwendeten Elektrode und am
gewünschten Nahttyp zu bemessen. Näherungsweise können die folgenden Stromwerte
für verschiedene Elektrodendurchmesser verwendet werden:
Ø Elektrode (mm)
1.6
2.0
2.5
3.2
4.0
5.0
6.0
8.0
- Bei gleichem Elektrodendurchmesser sei angemerkt, dass die hohen Stromwerte für
die Schweißungen über einer Fläche verwendet werden, wohingegen für senkrechte
Schweißungen bzw. über Kopf niedrigere Stromwerte angewendet werden müssen.
- Die mechanischen Eigenschaften der Schweißnaht werden abgesehen von der
ausgewählten Stromintensität von anderen Schweißparametern wie Lichtbogenlänge,
ausführende Geschwindigkeit und Position, Elektrodendurchmesser und - Qualität
(zur richtigen Aufbewahrung die Elektroden vor Feuchtigkeit mittels der geeigneten
Verpackungen oder Behälter schützen) bestimmt.
ACHTUNG:
In Abhängigkeit der Marke, des Typs und der Umhüllungsdicke der Elektroden kann
es zu einer Instabilität des Lichtbogens auf Grund der Elektrodenzusammensetzung
kommen.
10. VERFAHRENSWEISE
- Die Maske VOR DAS GESICHT halten und dabei die Elektrodenspitze mit einer Bewegung
über das Werkstück reiben, als wollte man ein Streichholz anzünden. Dies ist die
korrekteste Methode für das Zünden des Lichtbogens.
ACHTUNG: NICHT die Elektrode auf das Werkstück KLOPFEN, weil dabei die Gefahr
besteht, dass die Umhüllung beschädigt und die Lichtbogenzündung erschwert
wird.
- Sobald der Lichtbogen gezündet ist, sollte versucht werden, einen Abstand zum
Werkstück zu halten, der dem Durchmesser der verwendeten Elektrode gerecht wird.
Dieser Abstand sollte während des Schweißens so konstant wie möglich gehalten
werden. Bitte denken Sie daran, dass die Elektrode in Vorschubrichtung um etwa 20 bis 30
Grad geneigt gehalten werden muss.
- Am Ende der Schweißnaht das Ende der Elektrode im Verhältnis zur Vorschubrichtung
leicht zurück über den Krater führen, um diesen aufzufüllen. Danach die Elektrode rasch
vom Schmelzbad abheben, damit der Lichtbogen erlischt (Erscheinungsformen der
Schweißnaht - ABB. M).

10.3 Einstellung MMA-Modus (Abb. L-10)

Der Benutzer kann die folgenden Schweißparameter individuell vorgeben (Abb. L-11):
-
: Schweißstrom gemessen in Ampere.
-
: Dies ist der anfängliche Überstrom der Funktion „HOT START". Auf dem Display
wird ausgewiesen, um wie viel Prozent der Wert über dem ausgewählten
Schweißstromwert liegt. Diese Einstellung erleichtert den Start.
-
: Dies ist der dynamische Überstrom der Funktion „ARC-FORCE". Auf dem
Display wird ausgewiesen, um wie viel Prozent der Wert über dem vorgewählten
Schweißstromwert liegt. Durch diese Einstellung laufen die Schweißarbeiten flüssiger ab,
das Anhaften der Elektrode am Werkstück wird vermieden und der Einsatz verschiedener
Elektrodenarten ist möglich.
-
: ON/OFF; die Einrichtung zur Minderung der Leerlaufspannung am Ausgang
kann ein- oder ausgeschaltet werden (Einstellung ON oder OFF). Durch die Aktivierung
von VRD wird die Bedienersicherheit erhöht, wenn die Schweißmaschine zwar
eingeschaltet ist, aber nicht schweißt.
Am linken Displaybereich werden die reellen Schweißgrößen (Schweißstrom und
-Spannung sowie der Durchmesser der empfohlenen Elektrode) angegeben.
11. WIG-DC-SCHWEISSEN: ERLÄUTERUNG DES VERFAHRENS
11.1 ALLGEMEIN
Das WIG-DC-Schweißen eignet sich für alle niedrig und hoch legierten Kohlenstoffstähle
sowie für Schwermetalle wie Kupfer, Nickel, Titan sowie deren Legierungen (ABB. N). Zum
WIG-DC-Schweißen mit negativ gepolter (-) Elektrode werden im Allgemeinen Elektroden
mit 2% Cer (grau gefärbtes Band) verwendet. Die Wolfram-Elektrode mit der Schleifscheibe
axial zuspitzen, siehe ABB. O. Zu beachten ist dabei, dass die Spitze völlig konzentrisch ist,
damit der Lichtbogen nicht abgelenkt wird. Es ist wichtig, die Elektrode in Längsrichtung zu
schleifen. Je nach Gebrauch und Verschleiß der Elektrode regelmäßig nachschleifen. Dies
gilt auch dann, wenn die Elektrode versehentlich verunreinigt, oxidiert oder nicht korrekt
verwendet worden ist. Für ein gutes Schweißergebnis ist es unabdingbar, den richtigen
Elektrodendurchmesser mit genau dem richtigen Schweißstrom zu verwenden (siehe TAB.
6). Die Elektrode steht normalerweise 2-3 mm aus der Keramikdüse hervor. Dieser Wert
Symbol) zu Strom (I
2
Schweißstrom (A)
Mind.
Max.
30
50
40
80
60
110
90
140
120
180
170
250
230
270
320
500
Symbol)
kann bei Eckschweißungen 8 mm erreichen.
1
Die Schweißung erfolgt durch das Aufschmelzen der Stoßränder. Bei dünnwandigen,
sachgerecht präparierten Werkstücken (bis etwa 1 mm Dicke) ist Zusatzwerkstoff nicht
erforderlich (ABB. P).
Bei größeren Stärken sind Schweißstäbe mit sachgerechtem Durchmesser erforderlich,
die in der Zusammensetzung dem Grundwerkstoff entsprechen. Die Ränder müssen
sachgerecht präpariert werden (ABB. Q).
Damit die Schweißung gelingt, ist es sinnvoll, dass die Werkstoffe sorgfältig gereinigt und
frei von Oxiden, Ölen, Fetten, Lösungsmitteln und anderen Stoffen sind.
11. VERFAHREN (LIFT-ZÜNDUNG)
- Den Schweißstrom mit dem Knopf B-5 auf den gewünschten Wert einstellen. Während
des Schweißens bei Bedarf an den tatsächlich notwendigen Wärmeeintrag anpassen.
- Bitte prüfen, ob der korrekte Gasstrom austritt.
Der elektrische Lichtbogen wird gezündet, indem man das Werkstück mit der Wolfram-
Elektrode berührt und von diesem fortbewegt. Diese Art der Zündung verursacht
weniger durch elektrische Strahlungen bedingte Störungen und reduziert die Wolfram-
Einschlüsse sowie den Elektrodenverschleiß auf ein Mindestmaß.
- Die Elektrodenspitze mit leichtem Druck auf dem Werkstück aufsetzen.
- Die Elektrode sofort 2-3 mm abheben, sodass der Lichtbogen zündet.
Die Schweißmaschine gibt anfänglich eine reduzierte Stromstärke ab. Einige Augenblicke
später wird der eingestellte Schweißstrom bereitgestellt.
- Zur Unterbrechung der Schweißung die Elektrode zügig vom Werkstück abheben.
11.3 TFT-DISPLAY IM WIG-MODUS (Abb. L-1 )
Am linken Displaybereich werden die reellen Schweißgrößen (Schweißstrom und
-Spannung) angegeben.

1 . ALARMMELDUNGEN (TAB. 7)

Die Betriebsbereitschaft wird automatisch wieder hergestellt, wenn die Alarmursache
behoben ist.
Alarmmeldungen, die auf dem Display erscheinen können:
BESCHREIBUNG
Alarm thermischer Überlastschutz
Alarm Über- / Unterspannung
Alarm Hilfsspannung
Alarm Überstrom beim Schweißen
Alarm Kurzschluss am Brenner
Alarm Abweichung Vorschub
Alarm offline
Alarm Line-Error
Alarm Kühlaggregat
Beim Ausschalten der Schweißmaschine kann es vorkommen, dass für einige Sekunden der
Alarm Über- / Unterspannung erscheint.
13. EINSTELLUNGSMENÜ (Abb. L-13)
13.1 MODE-MENÜ (Abb. L-14)
Im MIG-MAG-Betrieb kann aus folgenden Anzeigen gewählt werden:
-
: Alle Parameter werden wie oben beschrieben angezeigt.
-
: Abb. L-17. In diesem Modus werden das zu schweißende Werkstück und die
Form der Schweißnaht dargestellt. Durch Betätigung des Knopfes C-6 kann
auf alle anderen Parameter zugegriffen werden.
Im Modus „EASY" ist es nicht möglich, mit MIG MANUAL und PoP zu schweißen.
13. SETUP-MENÜ (Abb. L-15)
Einstellungsmöglichkeiten:
-
: Sprache.
-
: Datum und Uhrzeit.
-
: Metrische oder anglosächsische Maßeinheiten.
-
: Name der Maschine.
13. .1 FUNKTIONSSPERRE
Nach Auswahl des Setup-Symbols
Gasauslass (C-3) gleichzeitig betätigen und danach durch Drücken des Multifunktionsknopfs
(C-5) bestätigen. Die Bildschirmseite, die erscheint, enthält des Symbol
die Möglichkeit bietet (wenn es ausgewählt wird), 3 verschiedene Funktionssperrstufen
einzustellen:
-
: kein Schutz; alle Schweißparameter können gesucht, eingestellt und geändert
werden.
-
: mittlerer Schutz; nur die grundlegenden Schweißparameter können abgeändert
werden.
-
: maximaler Schutz; kein Parameter kann abgeändert werden.
13.3 SERVICE-MENÜ (Abb. L-16)
Informationen über den Zustand der Schweißmaschine sind verfügbar.
13.3.1 INFORMATIONSMENÜ
-
: Tage (DDDD), Stunden (HH), Minuten (mm) des Schweißmaschinenbetriebs.
-
: Tage (DDDD), Stunden (HH), Minuten (mm) des Arbeitseinsatzes der
Schweißmaschine.
-
: Alarmliste.
-
: Seriennummer der Maschine.
13.3. FIRMWARE-MENÜ
-
: Die Software der Schweißmaschine kann mittels USB-Stick aktualisiert
werden.
-
: Die Schweißmaschine kann in den Anfangszustand zurückversetzt werden.
-
: Installierte Software-Veröffentlichungen.
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die beiden Knöpfe Drahtvorschub (C-2) und
, welches
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Diese Anleitung auch für:

Inverpulse 40.40 wave 400v