OP-Technik
Kalibrierung des distalen Zielgeräts
In dieser Anleitung zur OP-Technik
wird nicht der gesamte chirurgische
Eingriff beschrieben. Eine vollständige
Beschreibung der chirurgischen
Verfahren beim Einsatz von langen
Gamma3-Nägeln R2.0 und T2
Recon-Nägeln finden Sie in den
entsprechenden Anleitungen
zur Operationstechnik. Vor der
Nagelinsertion muss unbedingt eine
Kalibrierung des distalen Zielgeräts
durchgeführt werden. Befolgen Sie
anschließend die Anleitung zur
OP-Technik bis zum Abschnitt zur
distalen Schraubenverriegelung.
Abb. 1
Statische Verriegelung
Abb. 2
Dynamische Verriegelung
Abb. 3
Sekundäre Dynamisierung
Bei der folgenden Beschreibung
des chirurgischen Verfahrens wird
ein langer Gamma3-Nagel R2.0/
LEFT (LINKS) verwendet, wobei die
distale Verriegelung in einer statischen
Verriegelungskonfiguration erfolgt.
Kalibrierung
Die Kalibrierung des distalen
Zielgeräts für den ausgewählten
langen Nagel ist ein wichtiger
Schritt. So wird sichergestellt,
dass die Bohrhülseneinheit
im distalen Zielgerät an derselben
Achse ausgerichtet ist wie die
distalen Verriegelungslöcher.
Distale Verriegelungsoptionen
Zur distalen Verriegelung bieten
die langen Gamma3- und die T2
Recon-Nägel die folgenden drei
Verriegelungsoptionen:
Statische Verriegelung (Abb. 1):
Eine Schraube wird im Rundloch
platziert und die andere im
proximalen Teil des Langlochs.
Diese Konfiguration wird als
„statische Verriegelung" bezeichnet
und erfordert zwei Schrauben.
Dynamische Verriegelung (Abb. 2):
Durch die Verriegelung im
distalen Teil des Langlochs wird
ein sogenannter dynamischer
Verriegelungsmechanismus erzeugt,
der nur eine Schraube erfordert.
Statisch/dynamische Verriegelung
(Abb. 3):
Eine Schraube wird im distalen Teil
des Langlochs platziert und die andere
im Rundloch. Wenn nach einer
gewissen Zeit eine Dynamisierung
erforderlich ist, muss die Schraube
aus dem Rundloch entfernt werden.
Dadurch entsteht eine Konfiguration,
die als „sekundäre Dynamisierung"
bezeichnet wird. Dabei ist eine
Dynamisierung der Fragmente von
bis zu 5 mm in axialer Richtung
möglich, während eine Rotation
jedoch unterbunden wird – erfordert
anfänglich zwei Schrauben.
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Zur Stabilisierung des Systems
wurde eine Kalibrierungshalterung
in das Instrumentensieb
integriert. Die Kalibrierung des
distalen Zielgeräts muss vor der
Nagelinsertion durchgeführt werden
und besteht aus zwei Schritten:
Schritt 1
Montage und Längenanpassung
Schritt 2
Anterior-posteriore Anpassung
Warnung:
Das distale Zielsystem in der
Version R2.0 ist zum Einsatz
mit langen Gamma3-Nägeln
R2.0 oder T2 Recon-Nägeln R2.0
vorgesehen. Stellen Sie vor dem
chirurgischen Eingriff sicher,
dass R2.0-Nägel vorhanden sind.
Hinweis:
Die Kalibrierung kann mit oder
ohne das Instrumentensieb aus
Metall durchgeführt werden.