Neuron.book Seite 69 Freitag, 29. November 2002 2:47 14
Modul: Resynator
Die Philosophie der Resynatoren
Sicherlich kennen Sie den Begriff der
„Resynthese", der bereits seit vielen Jah-
ren Musiker und Sounddesigner beschäf-
tigt. In der Tat sind die denkbaren
Möglichkeiten im Sounddesign bei dieser
Syntheseform enorm. Bislang ist es aller-
dings nicht gelungen, einen Resynthesi-
zer
mit
einem
auszustatten, das den Zugriff auf diese
Möglichkeiten auf intuitive Art gewähr-
leistet.
Zur Lösung dieses Problems bedarf es einer Intelli-
genz, die bis heute in keiner Klangmaschine verfüg-
bar war. Neuron bietet nun im Kern seiner
Klangerzeugung diese künstliche Intelligenz. Die Be-
dienung orientiert sich zwar in weiten Teilen an der
klassischer Vorbilder und kommt so dem Anwender in
seinem Verständnis entgegen, der Ansatz allerdings
ist ein komplett anderer:
Während zur Erzeugung interessanter Klänge in klas-
sischen Synthesizern komplexe Modul-Verknüpfun-
gen notwendig sind, bietet Neuron bereits im
taktilen
Interface
Zentrum seiner Klangerzeugung phantastisch klin-
gendes Grundmaterial. Dieses können Sie dann auf
äußerst elegante Art Ihren Vorlieben anpassen.
Die Idee des Resynators gründet auf dem Konzept
des Oszillators, bekannt aus klassischen subtraktiven
Synthesizern. Die Nomenklatur spiegelt diese Ver-
wandschaft wieder. Das Wort „Resynator" bildet sich
aus den Begriffen „Resynthese" und „Oszillator". Ein
Resynator beinhaltet demzufolge ganz ähnliche
Funktionen, wie ein Oszillator. Er liefert das Grund-
material zur Klangerzeugung.
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Modul: Resynator