Neuron.book Seite 171 Freitag, 29. November 2002 2:47 14
Subwoofer - Bass und Bässer
Der Tiefbasskanal dient im 5.1 Format zur Erweite-
rung des Bassbereichs und im Falle einer (Heim-) Ki-
noanwendung zur Übertragung von Effekten. Kommt
der zweite Fall zum Tragen, wird der Tiefbasskanal
auch als Low Frequency Effects (LFE)-Kanal bezeich-
net.
Der Tiefbassanteil wird aus den übrigen Kanälen he-
rausgefiltert und ausschließlich über den frequenz-
beschränkten Subwoofer-Kanal übertragen. Als Folge
davon kann das Volumen der 5 Hauptlautsprecher
(Satelliten) deutlich verringert werden.
Im Neuron kann die Maximalfrequenz des Subwoofers
per Menü eingestellt werden.
Auszüge aus der Empfehlung ITU 775...
...für Mehrkanal-Audio-Produktionen für Studio und
die Heimwiedergabe: Alle Parameter beziehen sich
auf einen sehr kleinen Sweet-Spot!
Die Anforderungen für die Studioumgebung sind hö-
her als für den Heimbereich, jedoch lassen sich die
Parameter einigermaßen übertragen.
Der geeignete Surround-Raum:
Grundfläche ......................................... > 25 m
Raumvolumen .....................................> 300 m
Nachhallzeit ............. 0,2-0,4 s (200 Hz - 2,5 kHz)
Frühe Reflexionen ........... -10 dB zum Direktschall
Anordnung der Lautsprecher:
Referenzanordnung entspr. 3/2-Empfehlung (L/C/R
und LS/RS) mit 5 identischen Lautsprechern.
LFE-Kanal:
Häufigste Erweiterung der 3/2-Empfehlung durch
Einsatz eines Subwoofers. Geringe Bandbreite. Beim
Neuron ist die maximale Frequenz des Subwoofers
einstellbar (siehe Seite 176). Die räumliche Anord-
nung des Subwoofer-Lautsprechers ist nicht standar-
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disiert, da der Aufstellungsort wegen der tiefen
Frequenzen vom menschlichen Ohr nur schwer geor-
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tet werden kann.
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Surround Basics