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Zykluszeiten Der C P W - Siemens simatic s5-115u Handbuch

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Inhaltsverzeichnis

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CPU 945
Handbuch
Technische Beschreibung
OB27
Reaktion auf Substitutionsfehler
Ein Substltutionsfehler (SUF) kann auftreten
-
w e n n in einem Funktionsbaustein nach der Programmierung eines Aufrufes
("SPA FBx", "SPB FBx", "BA FXa", BAB FXa") seine
Formalparameterbeschreibung
geändert w i r d
-
w e n n bei der Operation BDW der Parameter größer ist als die aktuelle DB-Länge.
Das Betriebssystem unterbricht bei einem erkannten Substitutionsfehler das Steuerungs-
Programm u n d bearbeitet statt der Substitutionsoperation den OB27. Wenn der OB27
nicht vorhanden ist, g e h t die CPU mit der USTACK-Fehlerkennung "SUF" i n d e n STOP-
Zustand.
OB32
Reaktion auf Transferfehler
Ein Transferfehler (TRAF) liegt vor, w e n n
-
a u f Datenwörter zugegriffen wurde, ohne vorher einen Datenbaustein aufzurufen
(A DB, AX DX)
-
bei d e n Operationen L BW;
I
DW; P D; PN D; $U
D; RU
D;
etc. der Parameter grOBer ist
als die Länge des aufgeschlagenen Batenbausteins
-
b e i m Befehl E DB bzw. EX DX (Erzeuge Datenbaustein) der freie Programmspeichea
nicht ausreicht, u m d e n angegebenen Datenbaustein einzurichten oder ein Längen-
parameter größer FFF9, angegeben wird.
Reaktion a u f Transferfehler: Das Betriebssystem unterbricht die Abarbeitung der Opera-
tion, bei der ein Transferfehler auftrat, u n d bearbeitet stattdessen d e n OB32. Wenn der
OB32 nicht vorhanden
ist,
geht die CPU m i t der USTACK-Fehlerkennung "TRAF" i n den
STOP-Zustand.
OB34
Reaktion auf Signal BAU (Batterieausfall)
Das AG überprüft ständig d e n Zustand der Batterie i n der Stromversorgung. Wenn ein
Batterieausfall (BAU) eintritt, w i r d vor jedem Zyklus der OB34 bearbeitet, bis die Batterie
gewechselt u n d d i e Batterieausfall-Meldung auf der Stromversorgung quittiert w u r d e
(RESET-Taster). Im OB34 programmieren Sie die Reaktion bei Betriebsausfall. Ist der OB34
nicht programmiert, so e r f o l g t keine Reaktion.
2 . 9
Zykluszeiten der
CPU 945
in diesem Kapitel erfahren Sie, w i e Sie die Laufzeit eines Programms sowie die Zykluszeit ab-
schätzen u n d messen können.
Die Zykluszeit ergibt sich aus der Summe der Laufzeiten aller Operationen, die die CPU bzw. das
AG ausführen, w i e z.B.
die Ausführung des Steuerungsprogramms
d i e Peripheriezugriffe, z.B. Prozeßabbild- u n d Koppelmerkertransfer
Betriebssystemoperationen, z.B. Aktualisierung der Uhr
sowie
"störende Eingriffe i n einen normalen Programmzyklus", z.B. durch PGIOP-Funktionen
Die Zykluszeit können Sie beeinflussen durch Manipulation des Prozeßabbildtransfers.
Dieser gegenüber d e n CPUs 941
...
944 neu organisierte Prozeßabbildtransfer i s t i n Kapitel 2.8.2
beschrieben.
In Kapitel 2.9.3 finden Sie eine Übersicht über die zu veranschlagenden Zeiten f ü r die Zykluszeit.
Bel rein zyklischer Programmbearbeitung ohne Alarmverarbeitung u n d ohne direkten Peripherie-
zugriff ist die Zykluszeit der wesentliche Teil des Weaktisnszeit.

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