1.7 GeneXpert Dx Software
Die GeneXpert Dx Software ist bereits auf dem mitgelieferten Computer installiert und
unterstützt verschiedene Anwendungen. Dieser Abschnitt beschreibt die
Softwarefunktionen für die In-Vitro-Diagnostik
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Eine Übersicht über die Arbeitsabläufe bei der In-Vitro-Diagnostik befindet sich in
Abschnitt 1.8, Übersicht über den
Benutzerhandbuch für das GeneXpert Dx System
303-1548-DE, Rev. A 2023-07
Verwaltungsaufgaben – Das System entsprechend den Anforderungen Ihres Labors
konfigurieren, Systembenutzer definieren und Berechtigungen (Zugriffsrechte)
einrichten, Assay-Definitionen für die In-vitro-Diagnostik importieren oder löschen,
Trendberichte für externe Kontrollen erstellen und Testdaten in der Datenbank
verwalten.
Testaufgaben – Einen In-vitro-Diagnosetest erstellen und starten, einen laufenden
Test stoppen, einen laufenden Test überwachen, Testergebnisse anzeigen,
Testinformationen bearbeiten und Testberichte erstellen.
Wartungsaufgaben – Durchführung verschiedener Wartungsaufgaben wie
Verwendung des Modulreporter-Tools und der Kolbensteuerung zur Reinigung der
Modulkolben, manuelle Durchführung eines Selbsttests bei der Fehlerbehebung und
Überprüfung der Kalibrierung und Testanzahl sowie Befehle zum Öffnen einer
Modultür oder zur Aktualisierung des EEPROMs.
Maskierungsfunktion – Angesichts der Anforderungen an die Ergebnisausgabe
haben einige Organismen möglicherweise keinen klinischen Nutzen für bestimmte
Patientenpopulationen oder in bestimmten Regionen. Vor diesem Hintergrund
müssen Kunden die Möglichkeit haben, zu konfigurieren, welche Ergebnisse für die
auf ihren GeneXpert-Systemen durchgeführten Testdurchläufe ausgegeben werden.
Mit der in GeneXpert Dx 6.5 implementierten Maskierungsfunktion können Kunden
die Ergebnisse bestimmter Organismen aus den unterstützten Tests „maskieren"
(verbergen), um die Ergebnisausgabe an ihre Anforderungen anzupassen. Die
Ergebnismaskierung ist mit ausgewählten Xpert-Tests kompatibel und wird nur von
Benutzern mit Administratorrechten gesteuert.
Benutzer mit Administratorrechten können die Maskierung der Ergebnisse aller mit
dem unterstützten Test verbundenen Organismen konfigurieren. Sie können
festlegen, welche Organismen auf der Benutzeroberfläche der Ergebnisse und in den
Testberichten angezeigt werden sollen. Ein Benutzer mit Administratorrechten kann
die Maskierungsauswahl jederzeit ändern, die Änderungen werden nach dem
Speichern jedoch nur für neue Testdurchläufe übernommen, nicht für laufende oder
abgeschlossene Tests.
Bitte beachten Sie die folgenden Voraussetzungen für die Maskierung:
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Die Maskierung ist nur für bestimmte Assays verfügbar und muss für den
jeweiligen Assay auch aktiviert werden.
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Die Maskierung ist nur auf Assays mit mehreren Organismen anwendbar, nicht
auf Tests mit einem einzigen Organismus.
Einleitung – Verwendung und Funktion
(Abbildung
Arbeitsfluss.
1-11):
1-9