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Genexpert Modul; Genexpert Kartusche - Cepheid Genexpert Dx System Handbuch

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3.2 GeneXpert Modul

Der in
Modul ausgeführt werden. Die Denaturierungstemperatur beträgt 95 °C, die
Annealingtemperatur 60 °C und die Elongationstemperatur 72 °C. Das Modul
muss diese Temperaturen über einen bestimmten Zeitraum aufrecht erhalten
(siehe
120 Sekunden statt. Die Denaturierungs- (5 Sekunden), Annealing- (30 Sekunden)
und Elongationsschritte (10 Sekunden) werden 40 Zyklen lang hintereinander
durchgeführt, bis die Polymerase-Kettenreaktion endlich abgeschlossen ist.
Jedes Instrumentenmodul enthält die folgenden Komponenten, die die automatisierte
Probenbearbeitung in der Kartusche und das Befüllen des Reaktionsbehälters mit dem
Proben-/Reagenzgemisch für PCR ermöglichen:
Ein Mechanismus zum Laden und Entladen der Kartuschen sorgt für die richtige
Bewegung der Kartusche im Instrument. Außerdem ist das System so konzipiert, dass es
zur Überprüfung seiner Funktionstüchtigkeit vor jedem Testdurchgang einen Selbsttest
durchführt.

3.3 GeneXpert Kartusche

Die GeneXpert Kartusche ist ein Einwegprodukt, das die Proben und Reagenzien zur
Bearbeitung im GeneXpert Dx System aufnimmt. Jede Kartusche besteht aus den
folgenden Komponenten (vgl.
Benutzerhandbuch für das GeneXpert Dx System
303-1548-DE Rev. A 2023-07
Abbildung 3-1
dargestellte PCR-Zyklus besteht aus 40 Zyklen, die im I-CORE
Abbildung
3-1). Die initiale Denaturierung findet in einem Zyklus von
Ventilantrieb – Rotiert den Ventilkörper der Kartusche zur Ansteuerung der
verschiedenen Kartuschenkammern.
Kolbenstange – Dispensiert Flüssigkeiten in die verschiedenen Kartuschenkammern.
Sonotrode – Lysiert die Probe (wenn erforderlich).
I-CORE Modul – Führt die PCR-Amplifikation und -Detektion durch.
Bearbeitungskammern – Nehmen Proben, Reagenzien, die bearbeitete Probe und
Abfalllösungen auf. Eine der Kammern dient als Luftkammer zum Druckausgleich
innerhalb der Kartusche.
Ventilkörper – Rotiert und leitet Flüssigkeiten in die verschiedenen
Kartuschenkammern und den Reaktionsbehälter. Im Ventilkörper werden die Probe
isoliert, die PCR-Inhibitoren entfernt und, wenn erforderlich, die Patientenprobe
durch Ultraschall lysiert. Nach der Bearbeitung der Probe wird diese mit den
PCR-Reagenzien gemischt und in den eingebauten Reaktionsbehälter überführt.
Reaktionsbehälter – Ermöglicht das schnelle Thermocycling und die optische
Anregung und Detektion des Behälterinhalts. Beim Laden der Kartusche in das
Instrument wird der Reaktionsbehälter automatisch in das I-CORE-Modul
eingesetzt.
Abbildung
3-2):
Funktionsprinzip
3-3
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