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ULE Ls
Werden beide MeBverstarkereingange AC-gekoppelt
an das gleiche Signal geschaltet und im alternieren-
den Zweikanal-Betrieb beide Strahlen auf dem Bild-
schirm exakt zur Deckung gebracht, dann darf in kel-
ner Stellung. des Triggerwahlschalters
iF
oder
beim Umschalten des Triggerwahlschalters von AC
auf DC eine Anderung des Bildes sichtbar sein.
Zeitablenkung
Vor Kontrolle der Zeitbasis
ist festzustellen,
ob die
Zeitlinie 10cm lang ist. Andernfalls kann sie am R-
Trimmer
fur die X-Amplitude
(siehe Abgleichplan)
korrigiert werden.
Diese
Einstellung
sollte be! der
mittleren TIMEBASE-Schalterstellung
50us/cm, er-
folgen. Vor Beginn der Arbeit sind der VAR.- auf Cal.
und der HOLDOFF-Regler auf x1 einzurasten. Der X-
MAGN.
x10-Knopf muf& eingedruckt sein. Dies gilt,
bis deren einzelne
Anderungsbereiche
kontrolliert
werden. Ferner ist zu untersuchen, ob die Zeitablen-
kung von links nach rechts schreibt. Hierzu Zeitlinie
mit X-POS.-Regler auf horizontale Rastermitte zen-
trieren und TIMEBASE-Schaiter auf 1s/cm stellen.
(Wichtig nur nach Rohrenwechsel!)
Steht fur die Uberprifung der Zeitbasis kein exakter
Markengeber
zur Verfugung,
kann
man
auch
mit
einem genau geeichten Sinusgenerator arbeiten. Sei-
ne Frequenztoleranz
sollte nicht grofer als +1%
sein.
Die Zeitwerte
des HM/05
werden
zwar
mit
+3%
angegeben;
in der
Regel
sind
sie jedoch
wesentlich
besser, Zur gleichzeitigen
Kontrolle der
Linearitat sollten immer mind. 10 Schwingungen, d.
h. alle cm ein Kurvenzug abgebildet werden.
Zur
exakten
Beurteilung
wird
mit
Hilfe
des
X-POS.-
Reglers die Spitze des ersten Kurvenzugs genau hin-
ter die erste vertikale Linie des Rasters gestellt. Die
Tendenz einer evtl. Abweichung ist schon nach den
ersten Kurvenzugen erkennbar.
Recht
genau
kann
man
die
Bereiche
20
und
10ms/cm
mit Netzfrequenz 50Hz kontrollieren.
Es
wird dann bei 20ms/cm
alle cm und bei 10ms/cm
alle 2cm ein Kurvenzug abgebildet.
Fur haufige Routinekontrollen der Zeitbasis an einer
gréReren Anzahl von Oszilloskopen ist die Anschaf-
fung eines Oszilloskop-Calibrators
empfehlenswert.
T4 705
Dieser besitzt auch einen quarzgenauen
Markerge-
ber, der fur jeden Zeitbereich
Nadelimpulse
im Ab-
stand von 1cm abgibt. Dabei ist zu beachten, dafs bei
der Triggerung
solcher
Impulse
zweckmalsig
mit
Normaltriggerung (Taste Auto/Norm. gedruckt) und
LEVEL-Einstellung gearbeitet wird.
1sicm —
1 Hz
O,1msicm
—
10kHz
O,5s/cm —
2HzZ
50usicm —
20kHz
O,2s/cm —
2 Hz
20usicm —
bOKHz
O,lsicm —
10Hz
5Oms/cm
—
20Hz
20msicm
—
5OHz
1Oms/cm
—
10Q0Hz
5ms/com —
20QQ0Hz
2msicm —
5O0OHz
1Ousicm — 100kHz
5usicm — 200kHz
2usicm — 500OkKHz
lusicm —
1MHz
O,5usicm —
2MHz
0,2usicm —
5MHz
Tmsicm
—
1kHz
0,1 usicm —
1OMHz
O,5msicm —
2kHz
O,05usiem — 2Q0MHz
0,2ms/icm
—
5kHz
Dreht man
den Zeit-Feinregler VAR.
bis zum
An-
schlag nach links, mussen
mindestens 2,5 Kurven-
zuge pro cm dargestellt sein (X-MAGN.-Knopf einge-
druckt; Messung bei 50us/cm).
Zieht man den X-POS.-Reglerknopf (X-MAGN.) her-
aus, dann erscheint nur alle 10cm
ein Kurvenzug
(VAR.-Regler
in
Cal.-Stellung;
Messung _ bel
50 us/cm).
Die SAagezahnausgangsspannung
an der mit $ be-
zeichneten BNC-Buchse auf der Gerateruckseite last
sich mit einem Kontroll-Oszilloskop uberprufen. Die-
ses wird auf einen Ablenkkoeffizienten von
1V/cm
und auf einen Zeitkoeffizienten,
der um
eine Stufe
langsamer ist als der am zu testenden Oszilloskop,
eingestellt. Man sollte dann 2 bzw. 2,5 Wellen eines
positiv ansteigenden Sagezahn mit einer Amplitude
von etwa §Vss auf dem Kontrollschirm sehen kon-
nen. Dabei darf dem zu prufenden Oszilloskop keine
Eingangsspannung
(und keine Triggerspannung) zu-
gefihrt werden. Die Sagezahnspannung wird an das
Kontroll-Oszilloskop mit einem nicht abgeschlosse-
nen 50Q-BNC-BNC-Kabel angeschlossen. Gleichzel-
tig kann die Wirkung des HOLDOFF-Reglers x1-x10
kontrolliert werden.
Eine Messung der Hoidoff-Zeit-