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Ue Loss
Symmetrie
sind in der Service-Anleitung
beschrie-
ben. Die Kontrolle der Drift ist relativ einfach. Nach
etwa 70 Minuten Einschaltzeit wird der Strahl exakt
auf Mitte Bildschirm gestellt. In der folgenden Stunde
darf sich die Strahllage um nicht mehr als 5mm ver-
andern.
Grokere
Abweichungen
werden
oft durch
unterschiedliche Daten der beiden FETs im Eingang
des
Mefverstarkers
verursacht.
Teilweise
werden
Driftschwankungen auch von dem am Gate vorhan-
denen
Offsetstrom
beeinflufst.
Dieser
ist zu hoch,
wenn sich beim Durchdrehen des entsprechenden Y-
Eingangstetierschalters uber alle Stellungert die verti-
kale Strahllage insgesamt mehr als 0,Omm
veran-
dert. Manchmal
treten solche Effekte erst nach lan-
gere Betriebszeit des Gerates auf. Weitere Hinweise
in der Service-Anleitung.
Calibration des Mefverstarkers
Die mit einem Rechteck bezeichnete Ausgangs-Ose
gibt eine Rechteckspannung von 200mVss ab. Sie
hat normalerweise eine Toleranz von nur 7%. Stellt
man
eine direkte Verbindung
zwischen
Ausgangs-
Ose und dem Eingang des MeRiverstarkers her, mu
das
aufgezeichnete
Signal
in Stellung
50mV/cm
4cm hoch sein, wenn der Feinregler des betreffen-
den Kanals in der Calibrationsstellung C ist. Abwel-
chungen
von
maximal
1,2mm
(3%)
sind gerade
noch zulassig. Wird zwischen Ausgangs-Ose
und
MeBeingang
ein Tastteiler
70:7
geschaltet,
muls
sich die gleiche Bildhohe in Stellung 5mV/cm erge-
ben. Bei grofseren Toleranzen soilte man erst klaren,
ob die Ursache im Mef&verstarker selbst oder in der
Amplitude der Rechteckspannung zu suchen ist. Un-
ter Umstanden
kann auch ein zwischengeschalteter
Tastteiler
fehlerhaft
oder
falsch
abgeglicnen
sein
oder zu hohe Toleranzen haben.
Ubertragungsgiite des Me8verstarkers
Die Kontrolle der Ubertragungsgute ist nur mit Hilfe
eines
Rechteckgenerators
mit kleiner
Anstiegszeit
(max.
5ns)
moglich.
Das
Verbindungskabel
mulg
dabei direkt am betreffenden Vertikaleingang des Os-
zilloskops mit einem Widerstand gleich dem Kabel-
Wellenwiderstand
(z. B. HAMEG
H2Z34
mit HZ22)
abgeschlossen
sein. Zu kontrollieren ist mit 5QHz,
T2705
5OOHz,
5kHz,
50kHz,
500kHz
und
1MHz.
Dabei
darf das aufgezeichnete
Rechteck,
besonders
bei
1MHz und einer Bildhdhe von 4-5cm, kein Uber-
schwingen zeigen. Jedoch soll die vordere Anstiegs-
flanke oben auch nicht nennenswert verrundet sein.
Bei
den
angegebenen
Frequenzen
durfen
weder
Dachschragen
noch
Locher oder Hocker
im Dach
auffallig sichtbar werden.
Einstellung: Ablenkkoeffi-
zient 5mV/em;
Signalankopplung
auf DC; Y-Fein-
regler in Cal.-Stellung.
Im allgemeinen treten nach
Verlassen des Werkes
keine grdferen Veranderun-
gen auf, so dafé normalerweise auf diese Prufung ver-
zichtet werden kann. Allerdings ist fur die Qualitat der
Ubertragungsgtte
nicht nur der MefSverstarker von
Einflu&. Die vor dem Verstarker sitzenden Eingangs-
teiler sind in jeder Stellung frequenzkompensiert.
Bereits kleine kapazitive Veranderungen
konnen die
Ubertragungsglte
herabsetzen.
Fehler dieser Art
werden in der Regel am besten mit einem Rechteck-
signal niedriger Folgefrequenz (z. B. 1kHz) erkannt.
Wenn ein solcher Generator mit max. 40Vss zur Ver-
fugung
steht, ist es empfehlenswert,
In gewissen
Zeitabstanden
alle Stellungen der Eingangsteiler Zu
Uberprufen
und, wenn
erforderlich,
nachzugleichen
(Abgleich
entsprechend
Service-Anleitung).
Aller-
dings ist hierfar noch
ein kompensierter
2:7-Vor-
teiler erforderlich, welcher auf die Eingangsimpedanz
des Oszilloskops abgeglichen wird. Er kann selbstge-
baut oder unter der Typenbezeichnung
HZ23
von
~HAMEG
bezogen werden
(siehe Zubehdrprospekt).
Wichtig ist nur, da& der Teiler abgeschirmt ist. Zum
Selbstbau
bendtigt
man
an elektrischen
Bauteilen
einen
1MQ-Widerstand
(+1%)
und, parallel dazu,
einen
C-Trimmer
3/15pF
parallel mit etwa
2OpF.
Diese Parallelschaltung wird einerseits direkt an den
Vertikaleingang 1 bzw. Il angeschlossen, andererseits
Uber ein mdglichst kapazitatsarmes
Kabel mit dem
Generator verbunden.
Der Vorteiler wird in Stellung
5mV/cm auf die Eingangsimpedanz des Oszilloskops
abgeglichen
(Signalkopplung
auf
DC;
Rechteck-
dacher exakt horizontal ohne Dachschrage). Danach
soll die Form des Rechtecks in jeder Eingangsteiler-
stellung gleich sein.
Betriebsarten: Mono/Dual, Alt/Chop, I+ Il
und XY-Betrieb
Wird die Taste Mono/Dual gedriickt, miissen sofort