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schiebung
zum
Triggerpunkt hat, sind problemlos.
Gemeint sind damit alle elektrischen Signalformen,
die sich mit der Folgefrequenz standig wiederholende
Signalflanken
gleicher
Polaritat
und
triggerbare
Pegeiwerte
enthalten.
Besteht
keine
Phasenkon-
stanz,
kann
die Triggerung
beim
Umschalten
von
Search auf Delay oder bei Anderung des Zeitkoeffi-
zienten aussetzen. Man muf$ dann bereits im Normal-
betrieb (Darstellung der Grundperiode des Signals)
versuchen, einen mit dem zu vergrdernden Signal-
teil phasenkonstanten
Triggerpunkt
zu finden.
Be:
komplizierten Signalgemischen
ist es moglich, dafs
die
Aufzeichnung
der
Grundperiode
mit anderen
signalanteilen Uberlagert ist. Diese verschwinden in
der Regel beim Hochschalten der Ablenkgeschwin-
digkeit. Andernfalls wird u. U. der Bildstand der ge-
dehnten Darstellung mit Einstellung des LEVEL- und
des VAR.-Reglers
oder mit Hilfe der after delay-
Triggerung
erreicht.
Mit
Hilfe
der
X-MAGN.-
Dehnung kann jeder Ausschnitt ohne Veranderungen
an der Zeitbasis oder der Verzogerungszeit nochmals
um den Faktor 70 vergrof&ert werden. Dies kann bel
schwieriq zu triggernden Signalen eine Hilfe sein.
After delay-Triggerung
Besonders
dann,
wenn
in komplizierten
Signalge-
mischen
der interessierende Signalausschnitt keine
Phasenkonstanz
zur Signal-Folgefrequenz
hat, hilft
die zweite Triggerung after delay, also nach Ablauf
der eingestellten Verzogerungszeit. Die erste Trigge-
rung spricht auf eine geeignete Signalflanke an, die
synchron
ist mit der Folgefrequenz,
wahrend
die
zweite Triggerung — vollig unabhangig davon — auf
eine Flanke
des interessierenden
Signalausschnitts
eingestellt werden kann. Ein praktisches Beispiel fur
ein solches Signalgemisch ist der Farb-Sychronister-
Impuls
(alternierender
Burst)
im Farbfernsehsignal
auf der hinteren Austastschulter des Zeilenimpulses,
der von Zeile zu Zeile wechselnd um +45° phasen-
verschoben ist. Dieser (HF-) Impuls lat sich mit after
delay-Triggerung ohne Schwierigkeit Uber die volle
Bildschirmbreite runig stehend darstellen, ohne Sto6-
rung durch die gleichzeitig vorhandenen anderen Sig-
nalteile
wie
Farbartsignal,
Leuchtdichtesignal
und
Austastsignal
im
FBAS-Signal.
Die
after
delay-
Triggerung hilft aber auch — wie bereits erwahnt —
bel starkem
Jittern des Generators,
das normaler-
weise gro&e Dehnungen nicht zula&t.
Nachdem
alle Einstellungen fur die Triggerung der
Grundperiode — wie oben beschrieben — in Stellung
Norm. ausgetuhrt sind, wird in Stellung Search die
Verzogerungszeit gewahlt.
Sie ist etwas kurzer als
sonst einzustellen, weil die zweite Triggerung eine
gewisse Ansprechzeit erfordert. Die Dunkelzone soll-
te bereits ca. 2mm
vor dem zu triggernden Signal-
ausschnitt enden.
Intern erfolgt die Entnahme
des
zweiten
Triggersignals
AC-gekoppelt
von
der glei-
chen Signalquelle wie fur die Grundperiode.
Extern
ist das Triggersignal
DC-gekoppelt.
Hierzu
ist die
Taste Int./Ext. im DELAY-Feld zu drucken. Das exter-
ne Triggersignal ist dann der Buchse EXT. TRIG. zu-
zufuhren, wie fur externe Triggerung der Grundperio-
de. Die Wahl der Triggerflanke ist mit der +/— Taste
im DELAY-Feld moglich. Die Einstellung auf den ge-
wunschnten
Triggerpunkt
erfolgt mit dem
zweiten
LEVEL-Regler im DELAY-Feld. Ist dieser Regler in FR-
stellung (,,free run''), ist die after delay-Triggerung
abgeschaltet. Aufserhalb der FR-Stellung bleibt der
schirm
ohne
Einsatz
der after delay-Triggerung
immer dunkel (also z. B. auch bei Fehlen des Trigger-
signals).
Deshalb
mu&
der zweite
LEVEL-Regler
ohne gewunschte after delay-Triggerung immer in
FR-Position stehen.
|\st der gewunschte Signalaus-
schnitt nun durch die Einstellung des zweiten LEVEL-
Reglers
exakt
getriggert,
ist der
MODE-Schiebe-
schaiter im DELAY-Feld auf Delay zu schalten. Wie
bel der oben beschriebenen
normalen
verzdgerten
Darstellung beginnt dann die Zeitablenkung am lin-
ken Bildrand mit dem zu dehnenden
Zeitabschnitt.
Eine
Verschiebung
des
Zeitabschnitts
mit
dem
DELAY-Feinregler
x1-x10
ist nicht mehr moglich.
Die after delay-Triggerung halt den mit dem zweiten
LEVEL-Regier eingestellten Triggerpunkt fest. Die ge-
wunschte
Dehnung
kann nun, wie oben beschrie-
ben, durch Rechtsdrehung des TIMEBASE-Schalters
und/oder Einschaltung der x10 Dehnung X-MAGN.
erfolgen.
Der Umgang mit der Ablenkverzogerung, besonders
bei schwierig darzustellenden Signalgemischen,
be-
darf einer gewissen Erfahrung. Die Aufzeichnung von
Ausschnitten einfacher Signalarten ist dagegen vom
Anfang an problemlos. Es ist zu empfehlen, immer in
der
beschriebenen
Reihenfolge
Norm.-Search-
Delay vorzugehen, da sonst das Auffinden des ge-
wunschten Zeitbereiches relativ schwierig sein kann.
Der Einsatz der Ablenkverzogerung ist auch bei Zwel-
M13 705