PJ ZAAUMU
Le Loss
kabel beider Tastteiler nicht mit dem MefsSobjekt zu
verbinden.
Hierdurch
konnen
eventuelle
Brumm-
oder Gleichtaktstorungen vermieden werden.
Das Auftreten merklicher Brumm- oder Storspannun-
gen im Mef&&kreis (speziell bei einem kleinen Ablenk-
koeffizienten) wird moglicherweise durch Mehrfach-
Erdung verursacht, weil dadurch Ausgleichstrome in
den Abschirmungen
der Mefskabel fliel&en konnen
(Spannungsabfall
zwischen
den Schutzleiterverbin-
dungen,
verursacht von angeschlossenen
fremden
Netzgeraten, z. B. Signalgeneratoren).
Vorsicht
beim
Anlegen
unbekannter
Signale an
den MefBeingang!
Onne
vorgeschalteten
Tastteiler
sollten
die
Schalter
fur
die
Signalankopplung
zunachst immer auf AC und die Eingangsteilerschal-
ter auf 20V/cem stehen. Ist die Strahllinie nach dem
Anlegen
der Signalspannung
plotzlich
nicht mehr
sichtbar, kann es sein, dal& die Signalamplitude viel
zu gros ist und den Mef&verstarker total ubersteuert
(siehe unten:
''Y-Uberbereichsanzeige''}).
Der Ein-
gangsteilerschalter mulg dann nach links zuruckge-
dreht werden, bis die vertikale Auslenkung nur noch
3-6cm hoch ist. Bet mehr als 160Vss groker Signal-
amplitude ist unbedingt ein Tastteiler vorzuschalten.
Verdunkelt sich die Strahllinie beim Anlegen des Sig-
nals sehr stark, ist wahrscheinlich die Periodendauer
des MefSsignals wesentlich langer als der eingestellte
Wert am TIMEBASE-Schalter.
Er ist dann auf einen
entsprechend
groferen Zeitkoeffizienten
nach links
zu drehen.
Y-Uberbereichsanzeige
Diese zeigt an, wenn sich in vertikaler Richtung die
Strahilinie oder Signalanteile von
mehr als 15Q0ns
Dauer (Nadelimpulse) aulgerhalb der Rasterflache be-
finden.
Die Anzeige
erfolgt
mit
2 Leuchtdioden,
bezeichnet mit Overscan, welche zwischen den Ein-
gangstellern
fur die Y-Eingange
angeordnet
sind.
Leuchtet eine der Lampen ohne angelegtes Melgsig-
nal, deutet dies auf einen versteilten Y-POS.-Regler
hin. An der Zuordnung der Lampen erkennt man, in
welcher Richtung der Strahl den Bildschirm verlassen
hat.
Bel Zweikanal-Betrieb
konnen
auch
beide
Y-
POS.-Regler verstelit sein. Liegen beide Strahilinien
in einer Richtung, leuchtet ebenfalls nur eine Lampe.
Befindet sich jedoch ein Strahl oberhalb und der an-
dere unterhalb des Schirmes, leuchten beide. Die An-
zeige der Y-Position bei Rasteruberschreitung erfolgt
in jeder Betriebsart, also auch dann, wenn wegen
fehlender Zeitablenkung
keine Zeitlinie geschrieben
wird oder das Oszilloskop im XY-Betrieb arbeitet. Wie
schon im Absatz ''Voreinstellungen'' bemerkt, sollte
die Auto/Norm.-Taste
moglichst immer ungedruckt
in der Auto-Stellung belassen werden. Dann ist auch
ohne
Mefsignal
standig
eine Zeitlinie vorhanden.
Nicht selten verschwindet die Strahllinie nach dem
Anlegen eines Mefgsignals. An der Anzeige erkennt
man dann, wo sie sich befindet. Leuchten beim Anle-
gen der Signalspannung beide Lampen gleichzeitig,
wird der Schirm in beiden Richtungen Uberschrieben.
Ist das Signal mit einer relativ hohen Gleichspannung
Uuberlagert, kann bei DC-Kopplung
des Mefsverstar-
kers der Rasterrand uberschrieben werden, weil die
Gleichspannung eine vertikale Positionsverschiebung
der scheinbar richtig eingestellten Bildhéhe bewirkt.
In diesem Fall muf& man sich mit einer kleineren Bild-
hdhe begniigen oder AC-Eingangskopplung wahlen.
Das
Aufleuchten
der
Overscan-Anzeige
besagt
nicht, dalgé das Signalbild
in der gerade
gewahlten
Einstellung immer verzerrt ist. Der Mef&verstarker hat.
eine gewisse Ubersteuerungsreserve. Es ist aber zu
prufen, ob die Aussteuerungsgrenze nicht Uberschrit-
ten wird.
Dies geschieht einfach dadurch,
dafs der
betreffende Eingangsteilerschalter um eine Stellung
weiter
nach
links gedreht wird.
Erlischt dann
die
Overscan-Anzeige,
so ist die vorherige Einstellung
noch
brauchbar,
um
z. B. die Dacher von
Recht-
eckimpulsen
vertikal
vergrof&ert
zu
untersuchen.
Allerdings gilt das nicht mehr fur Frequenzanteile des
signals oberhalb 35MHz,
weil dort naturgemaf die
Reserve immer kleiner wird.
Abgleich des Tastteilers
Fur die naturgetreue Aufzeichnung der Signale mufg
der verwendete Tastteiler 10:1
genau auf die Ein-
gangsimpedanz
des
Mefverstarkers
abgestimmt
werden. Der
HM 7/05 besitzt hierfur einen eingebau-
ten Rechteckgenerator mit einer Folgefrequenz von
etwa
1kHz
und
einer
Ausgangsspannung
von
O,2Vss +1%. Zum Abgleich wird der Teilerkopf mit
aufgestecktem Federhaken einfach an die mit einem
M7 705