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Art Der Signalspannung - Hameg Instruments Hm 705 Bedienungsanleitung

Inhaltsverzeichnis
P= ZA\UYU
Le Loss
Einstellbereiches). Besonders zu beachten ist, daB
sich der DELAY-MODE-Schiebeschalter im Bedie-
nungsteld fur die Ablenkverzégerung in Stellung
Norm.
und
der
daneben
angebrachte
zweite
LEVEL-Regler in der Stellung FR befinden. Ferner
sollten
bei
Einkanalbetrieb
beide
links
vom
TIMEBASE-Schal/ter
angebrachten
Trigger-
Selector-Schiebeschalter in der obersten Stellung
stehen.
Mit der rechts neben der Schirmblende befindlichen
Netztaste POWER wird das Gerat in Betrieb gesetzt.
Das aufleuchtende
Lampchen zeigt den Betriebszu-
stand an. Wird nach 30 Sekunden
Anheizzeit kein
Strahl
sichtbar,
ist modglicherweise
der INTENS.-
Regier nicht genugend aufgedreht, oder der Kippge-
nerator wird nicht ausgelost. AulSerdem kannen auch
die POS.-Regler verstellt sein. Es ist dann nochmals
zu kontrollieren, ob entsprechend den Hinweisen alle
Knopfe und Schalter in den richtigen Positionen ste-
hen. Dabei ist besonders auf die Auto/Norm.-Taste
zu achten.
Ohne angelegte Mespannung
wird die
Zeitlinie nur dann sichtbar,
wenn sich diese Taste un-
gedruckt
in
der
Auto-Stellung
(automatische
Spitzenwert-Triggerung)
befindet.
Erscheint nur ein
Punkt (Vorsicht, Einbrenngefahr!), ist wahrscheinlich -
die Taste Hor. ext. gedruckt. Sie ist dann auszulo-
sen.
Ist die Zeitlinie sichtbar,
wird am
INTENS.-
Regler eine mittlere Helligkeit und am Knopf FOCUS
die maximale
Scharfe eingestellt.
Dabei sollten die
DC-AC-Schalter
der Y-Eingange
in Massestellung
GD
stehen.
Die Eingange
der Mef&verstarker. sind
dann kurzgeschlossen.
Damit ist sichergestellt, dafg
keine Storspannungen
von aulgen die Fokussierung
beeinflussen konnen. Eventuell an den Y-Eingangen
anliegende Signalspannungen werden in Stellung GD
nicht kurzgeschlossen.
Zur Schonung der Strahlrohre sollte immer nur mit
jener Helligkeit gearbeitet werden,
die Meaufgabe
und
Umgebungsbeleuchtung
gerade
erfordern.
Besondere Vorsicht ist bei stehendem punktformi-
gen Strahl geboten. Zu hell eingestellt, kann dieser
die Leucntschicht
der RGhre
beschadigen.
Ferner
schadet es der Kathode der Strahlrohre, wenn
das
Oszilloskop oft kurz hintereinander aus- und einge-
schaltet wird.
Trotz Mumetall-Abschirmung der Bildrohre lassen
sich erdmagnetische Einwirkungen auf die horizon-
tale Strahllage nicht ganz vermeiden.
Das ist ab-
hangig von der Aufstellrichtung des Oszilloskops
am
Arbeitsplatz.
Dann
verlauft
die horizontale
Strahllinie in Schirmmitte nicht exakt parallel zu
den Rasterlinien.
Die Korrektur
weniger
Winkel-
grade ist am Trimmer hinter der mit TR bezeichne-
ten Offnung méglich.
Korrektur der DC-Balance
Nach einer gewissen Benutzungszeit ist es moglich,
dafg sich die Eigenschaften der FET in den Eingangen
der Mefaverstarker etwas verandert haben. Oft ver-
schiebt sich dabei auch die DC-Balance des Verstar-
kers. Dies erkennt man daran, dafg sich beim Durch-
drehen
des
Feinreglers
am
Eingangsteiler
die
Strahliage merklich andert. Wenn das Gerat die nor-
male
Betriebstemperatur
besitzt
bzw.
mind.
20
Minuten in Betrieb gewesen ist, sind Anderungen un-
ter 1mm _ nicht korrekturbedurftig.
Gro&ere
Abwei-
chungen werden mit Hilfe eines kleinen Schrauben-
ziehers, welchen man in die Offnung Bal. oberhalb
des CH.I-Schalters
einfUhrt,
an
dem
etwa
30mm
dahinterliegenden
Balance-Trimmer
korrigiert.
Es
handelt sich dabei um ein Wendelpotentiometer, so
dafé fur die Korrektur u. U. eine gréRere Anzahl Um-
drehungen
notwendig
ist. Wahrend
der Korrektur
(Ablenkkoeffizient
SmV/em;
— Eingangskopplung-
Schiebeschalter auf GD) wird der Feinregler standig
hin und her gedrent. Sobald sich dabei die Strahllage
nicht mehr andert, ist die DC-Balance richtig einge-
stellt. Fur Kanal Il ist die Taste CH I/CH Il zu drucken.
Art der Signalspannung
Mit dem
HM705
konnen
praktisch alle sich perio-
disch
wiederholende
Signalarten
oszilloskopiert
werden, deren Frequenzspektrum
unterhalb 7OMHz
liegt. Die Darstellung einfacher elektrischer Vorgan-
ge, wie sinusformige HF- und NF-Signale oder netz-
frequente
Brummspannungen,
ist in jeder Hinsicht
problemlos.
Bei der Aufzeichnung
rechteck-
oder
impulsartiger Signalspannungen Ist zu beachten, dag
auch
deren
Oberwellenanteile
ubertragen
werden
mussen. Die Folgefrequenz des Signals mulfg deshalb
wesentlich kleiner sein als die obere Grenzfrequenz
M3 705
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