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Strahlrohre: Helligkeit Und Scharfe, Linearitat, Rasterverzeichnung - Hameg Instruments Hm 705 Bedienungsanleitung

Inhaltsverzeichnis
U=JZRAUU
Le Loss
Allgemeines
Dieser Testplan soll helfen, in gewissen Zeitabstan-
den und ohne gro&en Aufwand an Mel&geraten die
wichtigsten Funktionen des HM70O5 zu uberprufen.
Aus
dem
Test eventuell
resultierende
Korrekturen
und Abgleicharbeiten im !nneren des Gerates sind in
der Service-Anleitung beschrieben. Sie sollten jedoch
nur von Personen
mit entsprechender Fachkenntnis
durchgefuhrt werden.
Wie bei den Voreinstellungen
ist darauf zu achten,
dafg zunachst alle Knopfe mit Pfeilen in Calibrierstel-
lung stehen. Keine der Tasten soll eingedruckt sein
_{insbesondere
Auto/Norm.-Taste
ungedruckt).
Es
wird empfohlen, das Oszilloskop schon ca. 15 Minu-
ten vor Testbeginn einzuschalten.
Strahlrohre: Helligkeit und Scharfe,
Linearitat, Rasterverzeichnung
Die Strahlréhre im HM705
hat normalerweise eine
sehr gute Helligkeit und Scharfe. Ein Nachlassen der-
selben kann nur wsuell beurteilt werden. Eine gewis-
se Randunscharfe ist jedoch in Kauf zu nehmen. Sie
ist rOhrentechnisch
bedingt.
Zu geringe
Helligkeit
kann die Folge zu kleiner Hochspannung
sein. Dies
erkennt man
leicht an der dann stark vergroferten
Empfindlichkeit des Meverstarkers.
Der Einstellbe-
reich fur maximale und minimale Helligkeit muf& so
liegen; daf® kurz vor Linksanschlag
des INTENS.-
Einstellers
der
Strahl
gerade
verloscht
und bel
Rechtsanschlag
die Scharfe
noch
akzeptabel
ist.
Auch bei gedrickter Taste Hor. ext. mulg sich der
Strahl vollig verdunkeln lassen. Auf keinen Fall dart
bei maximaler |ntensitat mit Zeitablenkung der Ruck-
lauf sichtbar sein. Dabei ist zu beachten, dald bei star-
ken Helligkeitsanderungen immer neu fokussiert wer-
den mu.
AufSerdem
soll bei max.
Helligkeit kein
''Pumpen'' des Bildes auftreten. Letzteres bedeutet,
daf& die Stabilisation der Hochspannungsversorgung
nicht in Ordnung ist. Die R-Trimmer fur Hochspan-
nung, min. und max.
Helligkeit sind nur innen Zu-
ganglich (siehe Abgleichplan.und Service-Anleitung).
Ebenfalls roéhrentechnisch bedingt sind gewisse Tole-
ranzen
der Linearitat und
Rasterverzeichnung.
Sie
sind in Kauf zu nehmen,
wenn die vom
Rohrenher-
Testplan
steller angegebenen Grenzwerte nicht uberschritten
werden.
Auch
hierbei sind speziel! die Randzonen
des Schirms
betroffen.
Diese
Grenzwerte
werden
von HAMEG
uUberwacht.
Das Aussuchen
einer tole-
ranzfreien
Rohre
ist praktisch
unmoglich
(zu viele
Parameter).
Astigmatismuskontrolle
Es ist zu prufen, ob die Scharfeinstellung waagerech-
ter und senkrechter Linien auf dem gleichen Fokus-
sierpunkt liegt. Man erkennt dies sehr gut bei der Ab-
bildung eines Rechtecksignals hoherer Frequenz (ca.
1MHz).
Eine andere
Methode
ist die Kontrolle der
Leuchtfleckform.
Bei abgeschalteten
Y-Eingangen
(Stellung GD) und gedruckter Taste Hor. ext. wird
mit dem FOCUS-Einsteller
mehrmals
Uber den Fo-
kussierpunkt gedreht. Die Form (nicht die Grde) des
Leuchtflecks, gleichgultig ob rund, oval oder eckig,
muli
dabei
rechts
und
links vom
Fokussierpunkt
gleich
bleiben.
Fur
die
Astigmatismus-Korrektur
(senkrechte Scharfe) befindet sich im Gerat ein R-
Trimmer
von
100kQ
(siehe
Abgleichplan
und
'Service-Anleitung).
Symmetrie und Drift des Me&verstarkers
Beide Eigenschaften
werden
im wesentlichen
von
den Eingangsstufen bestimmt. Die Prufung und Kor-
rektur der DC-Balance erfolgt wie in der Bedienungs-
anleitung
beschrieben.
Einen gewissen
Aufschiuf&
uber die Symmetrie von Kanal | und des Y-Endver-
starkers erhalt man beim Invertieren (Taste Invert |
drucken). Bei guter Symmetrie darf sich die Strahl-
lage um etwa
5mm
andern.
Gerade noch zulassig
ware 11cm. Grofgere Abweichungen weisen auf eine
Veranderung im Mefverstarker hin.
Eine weitere Kontrolle der Y-Symmetrie ist Uber den
Regelbereich der Y-POS.-Regler moglich. Man gibt
auf den Y-Eingang
ein Sinussignal
von etwa
10-
~ 100kHz. Wenn dann bei einer Bildndne von ca. 8cm
der ¥Y-POS.-Regler nach beiden Seiten bis zum An-
schlag gedreht wird, mufS der oben und unten noch
sichtbare Teil ungefahr gleich grolg sein. Unterschie-
de bis 1cm sind noch zulassig (Signalankopplung da-
bei auf AC). Mogliche Ursachen und Korrekturen der
Ti 705
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