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Hameg Instruments HM 705 Bedienungsanleitung Seite 18

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PJ ZA\UMU
Le Loss
gezeichnet
werden.
Die
Bedienung
der Zeitbasis
beschrankt sich dann im wesentlichen auf die Zeit-
einstellung.
Der Triggerpunkt auf dem
Signal kann
mit dem LEVEL-Regler gewahlt werden. Dessen Be-
reich stellt sicn automatisch
immer auf die Spitze-
Spitze-Amplitude des gerade angelegten Signals ein.
Vorteilnaft bei dieser Triggerart ist, dafg die Trigger-
punktverschiebung unabhangiger wird von der gera-
de eingestellten
Bildhohe
und von der Signalform.
Beispielsweise darf ohne Ausfall der Triggerung das
Tastverhaltnis einer Rechteckspannung von 1:1 auf
100:1 gedndert werden. Es kann allerdings passie-
ren,
dalS bet einer vorhergehenden
Messung
der
LEVEL-Regler fast an den Anschlag gestellt wurde.
Dann fallt u. U. bel der folgenden Messung wegen
anderer Bildhohe und/oder Signalform die Triggerung
aus. Eine kleine Drehung am LEVEL-Regler zur Be-
reichsmitte hin ergibt aber wieder eine stabile Bild-
darstellung.
Diese
automatische
Spitzenwert-
Triggerung gilt prinzipiell auch fur externe Trigge-
rung Uber die Buchse EXT. TRIG. Allerdings mufg die
dort anliegende (synchrone) Signalspannung etwa im
Bereich
1Vss bis 10Vss
liegen. Mit Normaltrigge-
rung
(gedruckte ,Auto/Norm.-Taste)
und
LEVEL-
Einstellung kann die Auslosung bzw. Triggerung der
Zeitablenkung an jeder Stelle einer Signalflanke erfol-
gen. Soll die Aufzeichnung eines Signals mit einer ne-
gativen Flanke beginnen, mulg die mit +/— bezeich-
nete Taste gedruckt werden.
Der mit dem LEVEL-
Regler erfafsbare Triggerbereich
ist stark abhangig
von der Amplitude des dargestellten Signals. Ist sie
kleiner als 1cm, erfordert die Einstellung wegen des
kleinen Fangbereiches etwas Feingefuhl.
Bei interner Triggerung und Einkanalbetrieb muf% der
untere
Triggerwahlschalter
links vom
TIMEBASE-
Knopf
in Stellung
| oder
il stehen,
je nach
dem
gewahlten Vertikaleingang.
Bei Zweikanaibetrieb ist
die Zufuhrung des internen Triggersignals wahlweise
von Kanal | oder || moglich. In der Stellung IMI kann
bel alternierendem Betrieb auch von beiden Kanéalen
gleichzeitig intern mit Normaltriggerung gearbeitet
werden. Die beiden Signalfrequenzen kénnen dabei
zueinander asynchron sein. Die Darstellung nur ei-
nes Signals ist bei alternierendem Betrieb mit dieser
Triggerart nicht moglich. In allen anderen Betriebsar-
ten wird in Stellung WM immer nur Kanal | durchge-
schaltet.
Fur externe Triggerung
ist der untere Triggerwahl-
schalter auf Ext. umzuschalten
und das Signal (1 -
10Vss) der Buchse EXT. TRIG. zuzufuhren. Bei Ein-
kanalbetrieb kann die externe Zufuhrung auch uber
den Eingang von Kanal If erfolgen (unterer Trigger-
wahlschalter dabei in Position Il). Dies ist besonders
dann empfehlenswert, wenn die Amplitude des Trig-
gersignals nicht zwischen
1 und
10Vss
liegt oder
~ yon
unbekannter
Grose
ist. In diesem
Fall kann sie
mit dem Y-AMPL.-Schalter von Kanal Il in einem Be-
reich
von
5SmV
bis ca.
150Vss
an
den
Trigger-
eingang der Zeitbasis optimal angepal&kt werden. Von
Vorteil ist es, wenn
man das externe Triggersignal
selbst erst einmal aufzeichnet und auf eine Amplitude
von 2-6cm
einstellt. Hierfur ist die Taste CH Il zu
drucken.
Danach
wird auf CH
I zuruckgeschalitet,
wobei aber der Triggerwahlschalter in Stellung Il ver-
bleibt.
Die Ankopplungsart
und
der Frequenzbereich
des
Triggersignals ist intern wie extern mit dem oberen
Triggerwahischalter umschaltbar.
In den Stellungen
AC oder DC werden kleine Signale (<2cm) nur bis
etwa 20MHz getriggert. Fur hohere Signalfrequen-
zen (20-1 20MHz) ist auf Stell. HF umzuschalten. Bei
AC und DC werden
Frequenzen
oberhalb
20MHz
stark unterdruckt.
Dies hat den Vorteil, dalé im unte-
ren Frequenzbereich auch bei hdéchster Empfindlich-
keit des Melgverstarkers
durch
Verstarkerrauschen
entstehende
Doppeltriggerung
weitgehend
vermie-
|
den wird. DC-Triggerung ist nur dann zu empfehlen,
wenn bei ganz langsamen Vorgangen auf einen be-
stimmten Pegelwert des MefSsignals getriggert wer-
den soll oder wenn
impulsartige
Signale
mit sich
wahrend
der Messung
standig andernden
Tastver-
haltnissen dargestelit werden
mussen.
Bel interner
DC-Triggerung
ist es empfehlenswert,
immer
mit
Norm.-Einstellung zu arbeiten. In Stellung Auto be-
steht sonst die Moglichkeit, dafS sich bei nicht exakt
eingestellter
DC-Balance
der
Triggereinsatzpunkt
verandert oder dalg bei Signalen ohne Nulldurchgang
die Triggerung ganz aussetzt. Die Balance des betref-
fenden Vertikaleingangs mufg dann korrigiert werden.
Wie bereits beschrieben, konnen einfache Signale in
stellung Auto automatisch
getriggert werden.
Die
Folgefrequenz
darf dabei
auch
schwankend
sein.
Wird jedoch das Tastverhaltnis eines Rechtecksig-
nals so stark verandert, dalg sich der eine Teil der —
MS 705
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