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J ZA\U~U
be Loss
die
links
neben
dem
LEVEL-Regler
angebrachte
Leuchtdiode angezeigt. Das erleichtert eine feinfuhli-
ge LEVEL-Einstellung, besonders be: sehr niederfre-
quenten Signalen.
Die die Triggeranzeige auslosen-
den Impulse werden
nur etwa
100ms gespeichert.
Bei Signalen mit extrem langsamer wiederholrate tst
daher das Aufleuchten der Lampe mehr oder weniger
impulsartig.
Ablenkverzogerung
Mit der Ablenkverzogerung
kann die Auslosung der
Zeitablenkung ab Triggerpunkt um eine vorwahibare
Zeit (100ns bis max.
1s) verzogert werden.
Damit
besteht
die Moglichkeit,
praktisch
an jeder Stelle
einer Signalperiode mit der Zeitablenkung zu begin-
nen. Der dann dem Start der Zeitablenkung folgende
Zeitabschnitt lat sich durch Erhohung der Ablenkge-
schwindigkeit
stark
gedehnt
darstellen.
Vom
5us/cm-Bereich abwarts zu langsameren Ablenkge-
schwindigkeiten
hin ist mindestens
700fache
und
einschlieBlich
Dehnung
X-MAGN.
x10
sogar
7000fache Dehnung moglich. Bei Zeitkoeffizienten,
die grofSer sind als 5ys/cm, erhoht sich die maximale
Dehnung proportional. Jedoch verringert sich mit zu-
nehmender
Dehnung die Bildhelligkeit. Sie kann im
Bedarfsfall
erhoht
werden
(INTENS.-Regler
weiter
nach rechts drehen,
FOCUS-Regler
neu einstellen).
In sehr hellen Raumen
ist evt!. fur die Betrachtung
eines stark gedehnten
Bildes ein Lichtschutztubus
HZ47 erforderlich. Gewisse Schwierigkeiten ergeben
sich, wenn das zu untersuchende Signal stark jittert.
Dies erkennt
man
daran,
dalé —
verursacht
durch
unregelmawige
Generator-Frequenzschwankungen
— Doppelbilder mit verringerter Helligkeit und Schar-
fe entstehen. In diesem Fall ist die zweite Triggerung
(after delay) zu verwenden,
die weiter unten noch
naher erlautert wird.
Die Handhabung
der Ablenkverzogerung
Ist relativ
einfach. Bei Beginn ist immer darauf zu achten, das
der LEVEL-Regler
im DELAY-Feld
zunachst
in der
Pos. FR steht (Pfeil nach links zeigend = after-delay-
Triggerung
abgeschaltet)
und die Taste
Int./Ext.
nicht eingedruckt ist. Fur einen sicheren Betrieb der
Ablenkverzogerung
ist zu empfehlen,
die nachste-
hend an einem bebilderten Bertspiel erklarte Reihen-
folge zu Ubernehmen.
Ausgehend
vom
normalen
Oszilloskop-Betrieb
(MODE-Schalter auf Norm.) wird das zu verzogernde
Signal zunachst mit 1 bis 3 Grundperioden darge-
stellt. Eine grofsere Anzahl verringert unnotig die Hel-
ligkeit eines stark gedehnten Bildes. Die Darstellung
nur eines Teils einer Periode begrenzt die Wahl des
gedehnten Zeitabschnitts und erschwert unter Um-
standen die Triggerung.
Dagegen
lal&t sich der Be-
reich von 7 bis 3 Grundperioden immer zwanglos
mit dem TIMEBASE-Schalter einstellen. Hierbei soil-
te man
die Dehnung
x10 abschalten
(X-MAGN.-
Knopf eingedruckt),
den HOLD-OFF-Regler
in Cali-
brationsstellung x1 belassen und den Zeit-Feinregler
VAR. auf Cal. stellen. Die LED-Anzeige im DELAY-
Feld leuchtet dabei nicht. Die Triggerung mufg fur den
weiteren Verlauf auf eine gut triggernde Flanke ein-
gestellt sein.
Figur 1
mil
CITT
TAT
RU UCU
ERE
MODE
- Norm.
TIMEBASE
: 0.5ms/cm
LED
> aus
Nun wird der MODE-Schalter in Stellung Search (su-
chen) gesetzt. Dabei verschiebt sich der (linke) An-
fang der Strahllinie mehr oder weniger nach rechts.
Steht der DELAY-Zeitbereichsschalter auf O0.1ys, Ist
es
modglich,
dafg
abhangig
von
dem
am
TIMEBASE-Schalter
eingestellten
Zeitkoeffizienten
die Verschiebung
kaum
sichtbar ist. Man dreht
dann den Bereichsschalter so weit nach rechts, bis
die Strahilinie moglichst kurz vor dem zu vergrokern-
den Zeitabschnitt beginnt. Die genaue Einstellung auf
den Anfang des interessierenden Zeitabschnitts er-
folgt mit dem DELAY-Feinregler x1-x10 im DELAY-
Feld. Der Drehbereich desselben besitzt keinen An-
schlag.
An
den
Bereichsenden
ist ein
gewisses
Schnappgerausch
wahrnehmbar.
Bei
Beginn
der
DELAY-Bedienungsfolge solite er zweckmafgig in der
M11
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