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Triggerung Und Zeitablenkung; Automatische Spitzenwert-Triggerung - Hameg Instruments Hm303-4 Bedienungsanleitung

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Figur 1
Spektrumsamplituden und -frequenzen bei AM (m = 50%)
Das Bild der amplitudenmodulierten HF-Schwingung
kann mit dem Oszilloskop sichtbar gemacht und ausge-
wertet werden, wenn das Frequenzspektrum inner-
halb der Oszilloskop-Bandbreite liegt. Die Zeitbasis
wird so eingestellt, daß mehrere Wellenzüge der
Modulationsfrequenz sichtbar sind. Genau genommen
sollte mit Modulationsfrequenz (vom NF-Generator
oder einem Demodulator) extern getriggert werden).
Interne Triggerung ist unter Zuhilfenahme des Zeit-
Feinstellers oft möglich.
a
b
Figur 2
Amplitudenmodulierte Schwingung: F = 1MHz; f = 1kHz;
m = 50%; U
= 28,3mV
T
eff
Oszilloskop-Einstellung für ein Signal entsprechend Figur 2:
Keine Taste drücken. Y: CH. I; 20mV/cm; AC.
TIME/DIV.: 0.2ms/cm.
Triggerung: NORMAL; AC; int. mit Zeit-Feinsteller
(oder externe Triggerung).
Liest man die beiden Werte a und b vom Bildschirm
ab, so errechnet sich der Modulationsgrad aus
a − − − − − b
m =
bzw.
a + b
Hierin ist a = U
(1+m) und b = U
T
Bei der Modulationsgradmessung können die Feinstell-
knöpfe für Amplitude und Zeit beliebig verstellt sein. Ihre
Stellung geht nicht in das Ergebnis ein.

Triggerung und Zeitablenkung

Die zeitliche Änderung einer zu messenden Spannung
(Wechselspannung) ist im Yt-Betrieb darstellbar. Hierbei
lenkt das Meßsignal den Elektronenstrahl in Y-Richtung
ab, während der Zeitablenkgenerator den Elektronen-
strahl mit einer konstanten, aber wählbaren Geschwindig-
M 12
.
a − − − − − b
· 100 [%]
m =
a + b
(1 − − − − − m) .
T
keit von links nach rechts über den Bildschirm bewegt
(Zeitablenkung).
Im allgemeinen werden sich periodisch wiederholende
Spannungsverläufe mit sich periodisch wiederholender
Zeitablenkung dargestellt. Um eine "stehende" auswert-
bare Darstellung zu erhalten, darf der jeweils nächste
Start der Zeitablenkung nur dann erfolgen, wenn die
gleiche Position (Spannungshöhe und Flankenrichtung)
des Signalverlaufes vorliegt, an dem die Zeitablenkung
auch zuvor ausgelöst (getriggert) wurde. Eine Gleichspan-
nung kann folglich nicht getriggert werden, was aber auch
nicht erforderlich ist, da eine zeitliche Änderung nicht
erfolgt.
Die Triggerung kann durch das Meßsignal selbst (interne
Triggerung) oder durch eine extern zugeführte, mit dem
Meßsignal synchrone, Spannung erfolgen (externe
Triggerung).
Die Triggerspannung muß eine gewisse Mindestamplitude
m • U
T
haben, damit die Triggerung überhaupt einsetzt. Diesen
Wert nennt man Triggerschwelle . Sie wird mit einem
U
T
Sinussignal bestimmt. Wird die Triggerspannung intern
dem Meßsignal entnommen, kann als Triggerschwelle
die vertikale Bildschirmhöhe in mm angegeben wer-
den, bei der die Triggerung gerade einsetzt, das Signalbild
stabil steht und die TR-LED zu leuchten beginnt. Die
interne Triggerschwelle beim HM 303 ist mit ≤5mm
spezifiziert. Wird die Triggerspannung extern zugeführt,
ist sie an der TRIG. INP.-Buchse in V
gewissen Grenzen kann die Triggerspannung viel höher
sein als an der Triggerschwelle. Im allgemeinen sollte der
20fache Wert nicht überschritten werden.
Der HM 303 hat zwei Trigger-Betriebsarten, die nach-
stehend beschrieben werden.

Automatische Spitzenwert-Triggerung

Steht die Taste AT/NORM. ungedrückt in Stellung AT
(Automatic Triggering), wird die Zeitablenkung auch dann
periodisch ausgelöst, wenn keine Meßwechselspannung
oder externe Triggerwechselspannung anliegt. Ohne
Meßwechselspannung sieht man dann eine Zeitlinie (von
der ungetriggerten, also freilaufenden Zeitablenkung), die
auch eine Gleichspannung anzeigen kann.
Bei anliegender Meßspannung beschränkt sich die Bedie-
nung im wesentlichen auf die richtige Amplituden- und
Zeitbasis-Einstellung bei immer sichtbarem Strahl. Der
LEVEL-Einsteller ist bei automatischer Spitzenwert-
Triggerung wirksam. Der LEVEL-Einstellbereich stellt sich
automatisch auf die Spitze-Spitze-Amplitude des gera-
de angelegten Signals ein und wird damit unabhängiger
von der Signal-Amplitude und -Form. Beispielsweise darf
sich das Tastverhältnis von rechteckförmigen Spannun-
zu messen. In
ss
Änderungen vorbehalten
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