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Kontrolle
Triggerung
Wichtig
ist
die interne
Triggerschwelle. Sie
bestimmt, ab
welcher
Bildhohe
ein Signal
exakt
stehend aufgezeichnet
wird.
Beim
HM806
sollte sie
bei
3
bis
5
mm
liegen.
Eine
noch
empfindlichere Triggerung
birgt
die
Gefahr des
Ansprechens
auf
den
Stbr-
und Rauschpegel
in
sich,
insbe-
sondere
dann,
wenn
die
Empfindlichkeit
des
Vertikalein-
gangs
mit
gezogenem
Feinreglerknopf
MAG
x5
erhbht
wurde. Dabei kbnnen phasenverschobene
Doppelbilder
auftreten.
Eine
Veranderung
der Triggerschwelle
ist
nur
intern
moglich. Die
Kontrolle
erfoigt
mit irgendeiner Sinus-
spannung zwischen
50 Hz und
1MHz
bei
automatischer
Triggerung
(LEVELAin
ATStellung).
Danach
ist
festzustel-
len,
ob
die gleiche
Triggerempfindlichkeit
auch
mit
Normal-
triggerung
(LEVEL
A
nicht
in
AT
Stellung)
vorhanden
ist.
Dutch Drucken
der
SLOPE +/—
Taste
muS
sich
der
Kur-
venanstieg der ersten
Schwingung
umpolen. Der
HM806
mulJ,
bei
einer
Bildhohe
von etwa
5
mm
und
HF-Einstellung
derTriggerkopplung, Sinussignalebis
120MHzeinwandfrei
intern triggern.
Zur externen Triggerung
(Taste
EXT.
gedruckt) sind
minde-
stens
ZOOmVss Spannung
(synchron
zum
Y-Signal)
an der
Buchse
TRIG.
INP.
erforderlich.
Der
TV
Separator wird mit
einem
in
der
Polaritat
umschalt-
baren Videosignal
uberpruft.
Abhangig von
der Triggerung
auf
Bild- (V)
Oder Zeilen-Synchronimpulse
(H)
ist
die Zeitba-
sis
A
umzuschalten.
Wird
mit
einem
Sinussignal
ohne
Gleichspannungsan-
teit
intern
oder
extern
getriggert,
dann
darf sich
beim
Umschalten von
AC
auf
DC
des
TRIG.-Wahlschalters das
Bild
nicht horizontal
verschieben.
Im
alternierenden Zweikanal-Betrieb
mussen
zwei
ver-
schiedene
Signale
(z.B.
Netzfrequenz
und
Calibratorsignal)
je
nach
Stellung
derTasten CH.
I/ll
-TRIG.
I/ll
und ALT.
ein-
wandfrei
(intern)
getriggert
werden.
Bei
Chopper
Zwei- und
Dreikanal-Betrieb
ist
die
ALT.
(alter-
nierende)
Triggerung
unwirksam.
Werden
die
Vertikalverstarkereingange
AC-gekoppelt
an
das
gleiche Signal geschaltet
und im
alternierenden
Zwei-
kanal-Betrieb
(nurTaste
DUAL
gedruckt) beide Strahlen auf
dem
Bildschirm exakt zur
Deckung
gebracht,
dann
darf
in
keiner Stellung
derTasten CH.
I/ll
-TRIG.
I/ll
und ALT. Oder
beim Umschalten des
TRIG.-Wahlschalters
von
AC
auf
DC
eine
Anderung des
Bildes sichtbar
sein.
Eine
Kontrolle
der
Netztriggerung
in
Stellung
~
des
TRIG.-Wahlschalters
ist
mit einer
netzfrequenten
Ein-
gangsspannung
(auch
harmonisch oder subharmonisch)
moglich.
Um
zu
kontrollieren,
ob
die
Netztriggerung
bei
sehr
kleiner
oder groBer Signalspannung
nicht aussetzt,
sollte
die
Eingangsspannung
bei
ca.
1
V
liegen.
Durch
Dre-
hen des
betreffenden
Eingangsteilerschalters
(mit Feinstel-
ler)
laSt
sich die dargestellte
Signalhohe
dann
beliebig
vari-
ieren.
Zeitablenkung
A
Vor
Kontrolle
der
Zeitbasis
A
ist
festzustellen,
ob
die
Zeitli-
nie
10cm
tang
ist.
Andernfalls
kann
die
Sweep-Amplitude
(siehe
Abgleichplan)
korrigiert
werden. Diese
Einstellung
sollte bei
derTIME/DIV.
A-Schalterstellung
Bfxs/cm
erfol-
gen.
Vor Beginn der
Arbeit sind derZeit-Feinstellerauf
CAL.
und
der HOLD-OFF-Zeit-Einsteller
auf
x1
einzurasten. Die
Taste
X MAG.
xIO
soil
ungedruckt
sein.
Dies
gilt,
bis
deren
einzelne
Anderungsbereiche
kontrolliert
werden.
Fernerist
zu
untersuchen,
ob
die
Zeitablenkung
von
links
nach
rechts
schreibt.
Hierzu
Zeitlinie
mit X-POS.-Einsteller auf
horizon-
tale
Rastermitte
zentrieren
und TIME/DIV.
A-Schalter auf
0.5s/cm
stellen (wichtig
nur
nach Rbhrenwechsell).
Steht
fur
die
Uberprufung der
Zeitbasis kein
exakter
Mar-
kengeber
zur
Verfugung, kann
man
auch
mit
einem genau
geeichten Sinusgenerator
arbeiten.
Seine
Frequenztole-
ranz
sollte
nicht
groEer
als
±1
%
sein.
Die Zeitwerte
des
HM806
werden
zwar
mit
±3%
angegeben;
in
der Regel
sind
sie
jedoch wesentlich
besser.
Zur
gleichzeitigen
Kon-
trolle
der
Linearitat sollten
immer
mindestens
10 Schwin-
gungen,
d.h.
alle
cm
ein
Kurvenzug
abgebildet
werden.
Zur exakten
Beurteilung wird mit
Hilfe
der X-POS.-Einstel-
lung
die
Spitze
des
ersten
Kurvenzuges genau
hinter die
erste
vertikale Linie
des
Rasters
gestellt.
Die
Tendenz
einer
evti.
Abweichung
ist
schon nach den
ersten
Kurvenzugen
erkennbar.
Recht
genau
kann
man
die
Bereiche
20 und
lOms/cm
mit
Netzfrequenz
50Hz
kontrollieren.
Es wird
dann
bei
20ms/
cm
alle
cm
und
bei
lOms/cm
alle
2cm
ein
Kurvenzug abge-
bildet.
Die folgende Tabelle
zeigt,
welche Frequenzen
fur
den
jeweiligen Bereich benbtigt
werden.
1
s/cm
-
1
Hz
0.1
ms/cm -
10
kHz
0.5
s/cm
-
2
Hz
50
pis/cm
-
20 kHz
0.2
s/cm
-
5
Hz
20
pis/cm
-
50 kHz
0.1
s/cm
-
10
Hz
10
tis/cm
-
100 kHz
50
ms/cm
-
20
Hz
5
|xs/cm
-
200 kHz
20
ms/cm
-
50
Hz
2
|j.s/cm
-
500 kHz
10
ms/cm
-
100
Hz
1
fis/cm
-
1MHz
5
ms/cm —
200
Hz
0.5
}xs/cm
-
2MHz
2
ms/cm
-
500
Hz
0.2
[is/cm
-
5MHz
1
ms/cm
-
1
kHz
0.1
ns/cm
-
10MHz
0.5
ms/cm
-
2
kHz
0.05
jxs/cm
-
20
MHz
0.2
ms/cm
5
kHz
Dreht
man
den
Zeit-Feineinsteller
bis
zum
Anschlag nach
links,
werden mindestens
2,5
Kurvenzuge/cm
geschrie-
ben
(Taste
X MAG.
xIO
ungedruckt;
Messung
bei
5fis/
cm).
Druckt
man
die
Taste
X MAG.
xIO,
dann
erscheint nur
alle
10cm
(±5%)
ein
Kurvenzug
(Zeit-Feinsteller
auf
CAL.;
Messung
bei
B^is/cm). Die Toleranz
laEt
sich
aber
leichter
in
Stellung
50[xs/cm
erfassen
(ein
Kurvenzug
pro cm).
Anderungen
vorbehalten
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