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Vorrübergehende Außerbetriebnahme; Konservieren - Prominent Evolution E1Sa Betriebsanleitung

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Inhaltsverzeichnis
12
Vorrübergehende Außerbetriebnahme
12.1

Konservieren

Für einen Stillstand zwischen 1 und 6
Monaten werden Maßnahmen empfohlen:
Bei Stillstandzeiten größer 6 Monate
werden zusätzliche Maßnahmen emp‐
fohlen:
Vorrübergehende Außerbetriebnahme
WARNUNG!
Gefährdung durch einen Gefahrstoff!
Mögliche Folge: Tod oder schwerste Verletzungen.
Beachten Sie beim Umgang mit Gefahrstoffen, dass die
aktuellen Sicherheitsdatenblätter der Gefahrstoff-Her‐
steller vorliegen. Die notwendigen Maßnahmen ergeben
sich aus dem Inhalt des Sicherheitsdatenblatts. Da auf‐
grund neuer Erkenntnisse das Gefährdungspotenzial
eines Stoffes jederzeit neu bewertet werden kann, ist
das Sicherheitsdatenblatt regelmäßig zu überprüfen und
bei Bedarf zu ersetzen.
Für das Vorhandensein und den aktuellen Stand des
Sicherheitsdatenblatts und die damit verbundene Erstel‐
lung der Gefährdungsbeurteilung der betroffenen
Arbeitsplätze ist der Anlagenbetreiber verantwortlich.
Zur Schonung der mechanischen Antriebsteile und beider PTFE-Membr‐
anlagen müssen Sie bei den vorübergehenden Außerbetriebnahmen eine
vollständige Druckentlastung der Pumpe durchführen.
Sofern Arbeiten an der Pumpe oder dem angeschlossenen System
anstehen, müssen Sie aus Sicherheitsgründen zusätzlich sämtliche
Stromquellen trennen und alle Dosierköpfe spülen. Bei Außerbetrieb‐
nahmen länger als 1 Monat wird zusätzlich die Beachtung des Kapitels
Ä Kapitel 12.1 „Konservieren" auf Seite 55 empfohlen.
Bei längerem Stillstand der Pumpe, auch vor in Betrieb nehmen, sind
Schutzmaßnahmen gegen Korrosion und Verharzung empfehlenswert.
1.
Ölniveau des Triebwerks bis Oberkante des Ölschauglases
anheben.
Die Entlüftungsschaube nicht durch Verschlussschraube ersetzten,
temperaturbedingter Druckausgleich erforderlich.
Das Triebwerksgehäuse nicht vollständig mit Öl füllen, temperatur‐
bedingte Volumenänderung des Öls kann Leckage verursachen.
2.
Förderraum vollständig spülen und trocknen.
3.
Ventilanschlüsse durch Blindflansche, Blindstopfen oder andere
geeignete Abdeckung ver-schließen.
4.
Entlüftungsventil demontieren und in Öl einlagern.
5.
Die Hubeinstellung einmal monatlich von kleinster auf größte Hub‐
länge und zurück bewegen. Das Entlüftungsventil vorher demon‐
tieren oder bei Typ1 mit Gewindestift permanent das Nachsaug‐
ventil öffnen.
6.
Die Motorwelle einmal monatlich um 25 Umdrehungen drehen,
dabei Hublänge 16 mm einstellen, das Entlüftungsventil vorher
demontieren. Drehrichtung, siehe Verbindungsflansch.
7.
Die Demontage des Motor und die Lagerung gemäß Angaben des
Herstellers. Den Motorflansch der Pumpe verschließen.
8.
Ein Ölwechsel für Triebwerk und Hydraulik nach 2 Jahren Einlage‐
rung.
9.
Ein Wechsel der PTFE-Lagen und des Zwischengewebes nach 2
Jahren Einlagerung.
55
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