1. Sicherheitshinweise zum Betrieb des Gerätes Dieses Gerät erfüllt die EU-Bestimmungen 2004/108/EG (elektromagnetische Kompatibilität) und 2006/95/EG (Niederspannung) entsprechend der Festlegung im Nachtrag 2004/22/EG (CE-Zeichen). Überspannungskategorie II; Verschmutzungsgrad 2. Zur Betriebssicherheit des Gerätes und zur Vermeidung von schweren Verletzungen durch Strom- oder Spannungsüberschläge bzw.
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Messungen von Spannungen über 35V DC oder 25V AC nur in Übereinstimmung mit den relevanten Sicherheitsbestimmungen vornehmen. Bei höheren Spannungen können besonders gefährliche Stromschläge auftreten. Säubern Sie das Gehäuse regelmäßig mit einem feuchten Stofftuch und einem milden Reinigungsmittel. Benutzen Sie keine ätzenden Scheuermittel. Dieses Gerät ist ausschließlich für Innenanwendungen geeignet.
(Erde) ® 3. Merkmale der PeakTech Farb- Digitalspeicheroszilloskope Bandbreite von 60 MHz (P 1210) oder 100 MHz (P 1215) Aufzeichnungslänge von 5000 Punkten pro Kanal Messrate von 500 MS/s pro Kanal Auslesen mit dem Cursor 20 automatische Messfunktionen Farb-LCD-Bildschirm mit hoher Auflösung, hohem Kontrast...
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Abb. 3 Bedienoberfläche Die Anzeige des Triggerzustands zeigt die folgenden Informationen: Auto: Das Oszilloskop ist im Automatikmodus und nimmt die Wellenform im nicht getriggerten Zustand auf. Trig' d: Das Oszilloskop hat ein Triggersignal erkannt und nimmt die nach dem Triggersignal eintreffende Wellenform auf. Ready: Alle vor dem Triggersignal eintreffenden Daten wurden aufgezeichnet und das Oszilloskop ist zum Empfang eines Triggersignals bereit.
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Zeigt die dynamisch mit den Funktionsmenüs veränderlichen Bedienoptionen für das aktuelle Funktionsmenü an. Der violette Zeiger zeigt die Position des Triggerpegels. Die Anzeige zeigt den Wert des Triggerpegels. Die Anzeige zeigt die Triggerquelle. Anzeige des ausgewählten Triggertyps: Trigger auf der steigenden Flanke Trigger auf der fallenden Flanke Videozeilen-Synchrontrigger Videofeld-Synchrontrigger...
4. Funktionsüberprüfung Überprüfen Sie die ordnungsgemäße Funktion des Messgerätes wie folgt: Schließen Sie das Messgerät an die Spannungsversorgung an and betätigen Sie den Netzschalter. Das Messgerät führt einen Selbsttest durch und zeigt die Aufforderung „Press any Key Enter the Operating Mode“. Drücken Sie die Taste „UTILITY“, um das Menü „FUNCTION“ aufzurufen und drücken Sie die Menüauswahltaste F2, um die Funktion „Recall Factory“...
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Abb. 5 Anschluss des Tastkopfes Drücken Sie die AUTOSET-Taste. Das Rechtecksignal mit einer 1 kHz-Frequenz und 5V wird nach einigen Sekunden angezeigt (Abb. 6). Abb. 6 Autoset Überprüfen Sie CH2 indem Sie die Schritte 2 und 3 wiederholen.
5. Durchführen der Tastkopfkompensation Wenn Sie den Tastkopf zum ersten Mal mit einem Eingangskanal verbinden, müssen Sie den Tastkopf an den Eingangskanal anpassen. Ein nicht oder falsch kompensierter Tastkopf ergibt Messfehler. Führen Sie die Tastkopfkompensation wie folgt durch: 1. Stellen Sie den Dämpfungsfaktor des Tastkopfes im Menü auf 10X, stellen Sie den Schalter am Tastkopf ebenfalls auf 10X und schließen Sie den Tastkopf an Kanal 1 an.
6. Einstellen des Tastkopfdämpfungsfaktors Der Tastkopf besitzt mehrere Tastkopfdämpfungsfaktoren, die den Vertikalskalierungsfaktor des Oszilloskops beeinflussen. Wenn der eingestellte Tastkopfdämpfungsfaktor geändert oder überprüft werden soll, drücken Sie die Taste für das Funktionsmenü des jeweiligen Kanals und dann die dem Tastkopf entsprechende Auswahltaste, bis der richtige Wert angezeigt wird.
7. Durchführen der Auto-Kalibrierung Mit der Auto-Kalibrierung lässt sich das Oszilloskop schnell in den optimalen Zustand für hochgenaue Messungen versetzen. Sie können dieses Programm jederzeit ausführen, müssen dies jedoch tun, wenn die Umgebungstemperatur um mehr als 5° C variiert. Entfernen Sie alle Tastköpfe und Kabel von den Eingangsbuchsen, bevor Sie die Auto-Kalibrierung durchführen.
8. Einführung in das Vertikalsystem Abb. 10 zeigt die Knöpfe und Tasten für die VERTIKALSTEUERUNG. Die folgenden Übungen machen Sie Schritt für Schritt mit der Vertikalsteuerung vertraut. Abb. 10 Bedienelemente für Vertikalsteuerung Mit dem Einstellknopf „VERTICAL POSITION“ können Sie das Signal in der Mitte des Wellenform-Fensters darstellen.
9. Einführung in das Horizontalsystem Abb. 11 zeigt eine Taste und zwei Einstellknöpfe für die HORIZONTALSTEUERUNG. Die folgenden Übungen machen Sie Schritt für Schritt mit der Horizontalsteuerung vertraut. Abb. 11 Bedienelemente für Horizontalsteuerung 1. Mit dem Einstellknopf „SEC/DIV“ ändern Sie die Einstellungen für die horizontale Zeitbasis; Sie können dann die daraus resultierenden Änderungen der Statusinformationen beobachten.
10. Einführung in das Triggersystem Abb. 12 zeigt einen Einstellknopf und vier Tasten für die TRIGGERSTEUERUNG. Die folgenden Übungen machen Sie Schritt für Schritt mit den Einstellungen für das Triggersystem vertraut. Abb. 12 Bedienelemente für Trigger 1. Drücken Sie die Taste „TRIG MENU“, um das Menü Trigger zu öffnen. Mit den 5 Menüpunkten ändern Sie die Triggereinstellungen.
11. Einstellung des vertikalen Systems Die VERTIKALEN BEDIENELEMENTE umfassen die drei Menütasten CH1 MENU, CH2 MENU und MATH MENU sowie die vier Einstellknöpfe VERTICAL POSITION, VOLTS/DIV (eine Gruppe für jeden der beiden Kanäle). Einstellungen für Kanal 1 und 2 Jeder Kanal besitzt ein eigenes Vertikal-Menü, und jede Einstellung wird separat für den jeweiligen Kanal vorgenommen.
Die folgenden Tabelle beschreibt die Einträge des Channel Menu: Funktion Mögliche Beschreibung Einstellung Coupling Blockiert Gleichstromkomponente Eingangssignal. Blockiert die Wechselstrom- und Gleichstrom- komponenten im Eingangssignal. Eingangssignal ist unterbrochen Ground Channel Schließt den Messkanal. Öffnet den Messkanal. Probe Wählen Sie einen dem Tastkopf entsprechenden Dämpfungsfaktor, um eine korrekte Darstellung der vertikalen Skalenfaktor zu erhalten.
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Abb.14 Kopplung Oscillogram Abb. 15 DC Kopplung Oscillogram...
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Einschalten/Ausschalten eines Kanals Gehen Sie wie folgt vor, um dies z.B. für Kanal 1 zu tun: (1). Drücken Sie die Taste CH1 MENU, um das Menü CH1 SETUP aufzurufen. (2). Drücken Sie die Menüauswahltaste F2 und wählen Sie OFF, um Kanal 1 auszuschalten. (3).
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Eine Liste von Dämpfungs-Koeffzizienten von Tastköpfen und die entsprechenden Menü-Einstellungen. Dämpfungs-Koeffizient des Tastkopfes entsprechende Menü-Einstellungen 10:1 100:1 100X 1000:1 1000X 5. Einstellen der invertierten Wellenform Bei der invertierten Wellenform wird das angezeigte Signal um 180 Grad gegenüber der Phase des Erdungspotentials gedreht.
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Abb. 17 Wellenform nicht invertiert Abb. 18 Wellenform invertiert...
12. Anwendung der Mathematikfunktion Die Funktion Mathematical Manipulation zeigt die Ergebnisse von Additionen und Subtraktionen, angewandt auf Kanal 1 und 2. Gehen Sie wie folgt vor, um z.B. eine Addition von Kanal 1 und 2 vorzunehmen: Drücken Sie die Taste MATH MENU, um das Menü WAVE MATH aufzurufen. Drücken Sie die Menüauswahltaste F3 und wählen Sie CH1+CH2.
13. Bedienung der Einstellknöpfe VERTICAL POSITION und VOLTS/DIV Mit dem Einstellknopf VERTICAL POSITION verändern Sie die vertikale Position der Wellenformen aller Kanäle (einschließlich der durch mathematische Berechnung entstandenen). Die Auflösung dieses Einstellknopfes verändert sich mit der vertikalen Teilung. Mit dem Einstellknopf VOLTS/DIV stellen Sie die vertikale Auflösung der Wellenformen aller Kanäle ein (einschließlich der durch mathematische Berechnung entstandenen), womit die Empfindlichkeit der vertikalen Teilung in der Reihenfolge 1-2-5 bestimmt wird.
14. Einstellung des horizontalen Systems Die HORIZONTAL-BEDIENELEMENTE bestehen aus der Taste HORIZONTAL-MENU und Einstellknöpfen wie HORIZONTAL POSITION und SEC/DIV. Einstellknopf HORIZONTAL POSITION: mit diesem Einstellknopf regeln Sie die Horizontalpositionen aller Kanäle (einschließlich der durch mathematische Berechnung entstandenen), deren Auflösung sich mit der Zeitbasis ändert.
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15. Hauptzeitbasis Drücken Sie die Menüauswahltaste F1 und wählen Sie Main Time Base. Verwenden Sie hier die Einstellknöpfe HORIZONTAL POSITION und SEC/DIV, um das Hauptfenster auszurichten. Die Anzeige auf dem Bildschirm ist wie in Abb. 22 gezeigt. Abb. 22 Hauptzeitbasis...
16. Fenstereinstellung Drücken Sie die Menüauswahltaste F2 und wählen Sie Set Window. Auf dem Bildschirm erscheinen zwei einen Ausschnitt definierende Cursor. In diesem Fall können Sie die Einstellknöpfe HORIZONTAL POSITION und SEC/DIV verwenden, um die Horizontalposition sowie die Größe dieses Fensters einzustellen (siehe Abb. 23).
17. Fenstervergrößerung Drücken Sie die Menüauswahltaste F3 und wählen Sie Zone Window. Das Ergebnis ist ein durch die beiden Cursor bestimmter auf volle Bildschirmgröße erweiterter Ausschnitt (siehe Abb. 24). Abb. 24 Fensterausschnitt...
18. Einstellung des Triggersystems Der Zeitpunkt, wann das Oszilloskop mit der Aufzeichnung und Anzeige der Wellenform beginnt, hängt von einem Trigger ab. Einmal richtig eingestellt kann der Trigger eine durchlaufende Anzeige in eine sinnvolle Wellenform umwandeln. Zu Beginn der Datenaufnahme zeichnet das Oszilloskop entsprechende Daten auf, um die Wellenform zunächst links vom Triggerpunkt darzustellen.
19. Triggersteuerung Es gibt zwei Triggermodi: alternierender- und einzel- Trigger. Jeder Triggermodus benutzt ein anderes Funktionsmenü. Sie können die Menüauswahltaste F1 drücken, um zwischen den beiden Modi hin- und herzuschalten. Alternierender Trigger: Asynchrone Signale werden getriggert, um konstante Signale zu erhalten. Beide Kanäle können Wellenformen akquirieren, wenn an den Eingängen CH1 und CH2 verschiedene Frequenzsignale anliegen.
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Das Menü Edge Trigger wird im folgenden beschrieben: Funktion Mögliche Beschreibung Einstellung Trigger Quelle Stellt Kanal 1 als Triggersignalquelle ein. Stellt Kanal 2 als Triggersignalquelle ein. Stellt den externen Triggerkanal als Triggersignalquelle ein. EXT/5 Dividiert die externe Triggerquelle durch 5, um den Bereich des externen Triggerpegels zu erweitern.
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Abb. 27 Wellenform-Anstiegsflanke getriggert Abb. 28 Wellenform-Abstiegsflanke getriggert...
20. Videotrigger Nachdem “Video Trigger” ausgewählt ist, ist es möglich “Field” oder “Line” von NTSC, PAL oder SECAM Standard-Video-Signalen zu triggern. Das Video-Trigger-Menü wird angezeigt wie in Abb. 29. Abb. 29 Menü Video Trigger Die folgende Tabelle beschreibt das Menü Video Trigger: Funktion Mögliche Beschreibung...
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Video Type Line Legt die Triggersynchronisation in der Videozeile fest. Sync Field Legt die Triggersynchronisation im Videofeld fest. Odd field Legt die Triggersynchronisation auf das ungerade Videofeld fest. Legt Triggersynchronisation gerade Even field Videofeld fest. Designed Legt die Video-Triggersynchronisation in einer beliebigen Line Zeile fest.
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Abb. 30 Video-Wellenform getriggert im Modus “Field” Abb. 31 Video-Wellenform getriggert im Modus “Line”...
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21. Wechseltrigger Bei Wechseltrigger kommt das Triggersignal in erster Linie von zwei vertikalen Kanälen. Er kann zur Beobachtung zweier unabhängiger Signale verwendet werden. Sie können in diesem Menü für zwei vertikale Kanäle unterschiedliche Triggertypen anzeigen. Sie können Edge (Flanke) oder Video einstellen. Wenn die Anzeige auf Wechseltrigger eingestellt ist, werden auf dem Display zwei vertikale Triggerpunkte angezeigt.
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F4-Menüauswahltaste drücken und bei Flanke (Slope) Rising (ansteigend) auswählen. F5-Menüauswahltaste drücken und nächstes Menü wählen. F2-Menüauswahltaste drücken und bei Kopplung (Coupling) DC auswählen. F3-Menüauswahltaste drücken und 0,5div Empfindlichkeit anzeigen. Die Triggereinstellung für Kanal 1 ist abgeschlossen. F1-Menüauswahltaste drücken und zum Menü des ersten Levels zurückkehren. F2-Menüauswahltaste drücken und bei Quelle CH2 auswählen.
Begriffserläuterungen Triggermodi: Bei diesem Oszilloskop stehen drei Arten an Triggermodi zur Verfügung: automatisch, normal und einzeln. Automatischer Triggermodus: Das Oszilloskop kann in diesem Modus die Kurve erfassen, ohne dass eine Triggerbedingung erkannt wird. Es erfolgt eine Zwangstriggerung, wenn während einer bestimmten Wartezeit keine Triggerbedingung eintritt.
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Die folgende Tabelle beschreibt das Menü Sampling Setup: Funktion Mögliche Beschreibung Einstellung Sampling Allgemeiner Abtastmodus. Peak Detection Dient Erkennung Störspitzen Verringerung von Störungen. Average value Dient zur Verringerung von willkürlich auftretenden Störungen jeder Art mit einer optionalen Anzahl von Mittelwertbildungen. Averages Wählen Sie Anzahl von Mittelwertbildungen.
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Verändern Sie die ACQU-Mode-Einstellungen, um konsequent Veränderungen des Wellenformsignals zu beobachten. Abb. 36 Peak Detect Mode, mit deren Hilfe die Spitzen der fallenden Flanke ermittelt werden können und Rauschen festgestellt wird.
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Abb. 37 übliche ACQU-Mode-Anzeige an der keine Spitzen ermittelt werden können Abb. 38 die angezeigte Wellenform nachdem das Rauschen mit dem Average Mode entfernt wurde. Die Averagenummer wurde eingestellt auf 16.
24. Einstellung des Anzeigesystems Drücken Sie die Taste DISPLAY; auf dem Bildschirm erscheint das Menü wie in Abb. 39 gezeigt. Abb. 39 Menü Display Set Die folgende Tabelle beschreibt das Menü Display Set: Funktion Mögliche Beschreibung Einstellung Type Vectors Der Raum zwischen benachbarten Abtastpunkten in der Anzeige wird mit einer Vektorkurve gefüllt.
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Anzeigetyp: Drücken Sie die Menüauswahltaste F1, um zwischen Vektor- und Punktdarstellung hin- und herzuschalten. Die Abbildungen 40 und 41 zeigen die Unterschiede in der Darstellung. Abb. 40 Anzeige im Vektorformat Abb. 41 Anzeige im Punktformat...
25. Nachleuchten Mit der Funktion Persist können Sie den Nachleuchteffekt eines Röhrenoszilloskops simulieren: die gespeicherten Originaldaten werden verblasst, die neuen Daten in kräftiger Farbe dargestellt. Mit der Menüauswahltaste F2 können Sie verschiedene Nachleuchtzeiten wählen: 1sec, 2sec, 5sec, Infinite und Closed. Wenn Sie für die Nachleuchtzeit „Infinite“ wählen, werden die Messpunkte gespeichert, bis Sie die Nachleuchtzeit wieder ändern (siehe Abb.
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Die folgenden Funktionen können in XY Format nicht verwendet werden: Referenz- oder Digitalwellenform Cursor Auto Set Zeitbasissteuerung Triggersteuerung Bedienung: Drücken Sie die Taste DISPLAY, um das Menü Display Set Menu aufzurufen. Drücken Sie die Menüauswahltaste F3 und wählen Sie XY bei Format. Das Anzeigeformat wechselt in den XY-Modus (siehe Abb.
27. Speichern und Laden einer Wellenform Drücken Sie die Taste SAVE/REL, um eine Wellenform zu speichern oder zu laden. Die Menüanzeige auf dem Bildschirm ist wie in Abb. 44 gezeigt. Abb. 44 Menü Wave Save Die folgende Tabelle beschreibt das Menü Wave Save: Funktion Mögliche Beschreibung...
28. Speichern und Laden der Wellenform ® Das PeakTech -Oszilloskop kann vier Wellenformen speichern und diese gleichzeitig mit der aktuellen Wellenform anzeigen. Die gespeicherte Wellenform kann nicht verändert werden. Gehen Sie wie folgt vor, um die Wellenform von Kanal 1 in Adresse A zu speichern: Drücken Sie die Menüauswahltaste F1 und wählen Sie CH1 bei Source.
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29. Erweitere Systemfunktionen Drücken Sie UTILITY. Es wird ein Menü wie in Abb. 46 angezeigt. Abb. 46 Funktions-Menü Die Beschreibung des erweiterten Funktions-Menüs wird im Folgenden gezeigt. Funktions-Menü Einstellungen Beschreibung System-Status Anzeige des System-Funktions-Menüs Recall Factory Zurücksetzen auf Werkseinstellung Do Self Cal Selbstkalibrierung starten Language Chinese...
30. Do Self Cal (Selbstkalibrierung) Selbstkalibrierungsfunktion dient dazu, Genauigkeit Oszilloskops veränderten Umgebungstemperaturen so weit wie möglich zu erhöhen. Sie sollten die Selbstkalibrierungsfunktion ausführen, um bei Änderung der Umgebungstemperaturen bis zu oder über 5 °C die größtmögliche Genauigkeit zu erzielen. Entfernen Sie den Tastkopf oder die Kabel von der Eingangsbuchse, bevor Sie die Selbstkalibrierungsfunktion ausführen.
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Das „SYS STAT“-Menü wird in folgender Tabelle beschrieben: Funktions-Menü Einstellungen Beschreibung Horizontal zeigt die Parameter der Horizontaleinstellungen des Kanals Vertical zeigt die Parameter der Vertikaleinstellungen des Kanals Trigger zeigt die Parameter der Triggereinstellungen des Kanals Misc Einstellen von Uhrzeit und Datum Wählen Sie aus dem Menü...
32. So führen Sie eine automatische Messung durch Drücken Sie die Taste Measure, um eine automatische Messung durchzuführen. Es stehen 20 Typen von Messungen zur Verfügung, und es können 4 Messergebnisse gleichzeitig angezeigt werden. Die 20 automatischen Messfunktionen beinhalten Frequenz, Tatverhältnis, Durchschnittswertmessung, Spitze-Spitze-Wert, RMS, Vmax, Vmin, Vtop, Vbase, Vamp, Overshoot, Preshoot, Anstiegszeit, Abfallzeit, +Width, -Widht, +Duty, -Duty, Verzögerung A-B und Verzögerung A-B .
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Overshoot: (Überschwingen) Definiert als (Vmax-Vtop)/Vamp, nützlich für Rechteck- und Impulssignale. Preshoot: Definiert als (Vmin-Vbase)/Vamp, nützlich für Rechteck- und Impulssignale. Average: Das arithmetische Mittel über die gesamte Kurve. Vrms: Die echte Effektivwert-Spannung über die gesamte Kurve. Rise Time: (Anstiegszeit) Die Zeit, die die Vorderflanke des ersten Impulses in der Kurve benötigt, um von 10% auf 90% ihrer Amplitude zu steigen.
Abb. 50 automatische Messungen 33. Messungen mit dem Cursor Drücken Sie die Taste CURSOR, um das Menü für Messungen mit dem Cursor (CURS MEAS) aufzurufen. Es umfasst Spannungsmessung und Zeitmessung (siehe Abb. 51). Abb. 51 Menü CURS MEAS...
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Die folgende Tabelle beschreibt das Menü Curs Meas: Funktion Mögliche Beschreibung Einstellung Type Schaltet die Messung mit dem Cursor aus. Voltage Zeigt den Spannungsmesscursor und das entsprechende Menü an. Time Zeigt den Zeitmesscursor und das entsprechende Menü Source CH1, CH2 Wählt den Kanal aus, der die mit dem Cursor zu messende Wellenform erzeugt.
35. Messung mit dem Cursor Bei Messungen mit dem Cursor können Sie die Position von Cursor 1 mit dem Einstellknopf CURSOR1 (VERTICAL POSITION) von Kanal 1, die von Cursor 2 mit dem Einstellknopf CURSOR2 (VERTICAL POSITION) von Kanal 2 verändern. Gehen Sie wie folgt vor, um die Spannungsmessung mit dem Cursor für Kanal 1 durchzuführen: Drücken Sie CURSOR und öffnen Sie das Menü...
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Gehen Sie wie folgt vor, um die Zeitmessung mit dem Cursor für Kanal 1 durchzuführen: Drücken Sie CURSOR und öffnen Sie das Menü Curs Meas. Drücken Sie die Menüauswahltaste F1 und wählen Sie Time bei Type. Es erscheinen zwei violett gepunktete Vertikallinien, die mit CURSOR1 und CURSOR2 beschriftet sind.
36. Verwenden ausführender Tasten Die ausführenden Tasten sind AUTOSET, RUN/STOP und HARDCOPY. AUTOSET Diese Taste dient zur automatischen Einstellung aller für die Erzeugung einer betrachtbaren Wellenform benötigten Steuerwerte des Geräts. Drücken Sie die Taste AUTOSET; das Oszilloskop führt dann eine schnelle automatische Messung des Signals durch.
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Anwendungsbeispiele Beispiel 1: Messen eines einfachen Signals Sie können ein unbekanntes Signal beobachten und schnell die Frequenz sowie den Spitze-Spitze-Wert dieses Signals anzeigen und messen. Gehen Sie für eine schnelle Anzeige dieses Signals wie folgt vor: 1.1. Stellen Sie die Tastkopfdämpfung im Menü auf 10X und mit dem Schalter auf dem Tastkopf ebenfalls auf 10X ein.
Abb. 54 Wellenform bei automatischer Messung Beispiel 2: Verstärker-Verstärkung in der zu messenden Schaltung Stellen Sie die Tastkopfdämpfung im Menü auf 10X und mit dem Schalter auf dem Tastkopf ebenfalls auf 10X ein. Verbinden Sie CH1 des Oszilloskops mit dem Signaleingang der Schaltung und CH2 mit dem Ausgang. Bedienung Drücken Sie die Taste AUTOSET;...
Drücken Sie die Menüauswahltaste F3 und wählen Sie Pk-Pk. Lesen Sie die Spitze-Spitze-Werte von Kanal 1 und Kanal 2 in dem angezeigten Menü ab (siehe Abb. 55). Berechnen Sie die Verstärker-Verstärkung mit den folgenden Formeln. Verstärkung = Ausgangssignal / Eingangssignal Verstärkung (db) = 20Xlog (Verstärkung) Abb.
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Wenn Sie das Signal nicht kennen, können Sie es vorab im Automatik- oder Standardmodus beobachten, um den Triggerpegel und die Triggerflanke zu bestimmen. Gehen Sie wie folgt vor: Stellen Sie die Tastkopfdämpfung im Menü auf 10X und mit dem Schalter auf dem Tastkopf ebenfalls auf 10X ein.
Abb. 56 Einzelsignal aufzeichnen Beispiel 4: Analyse von Signaldetails Beobachten eines mit Störungen behafteten Signals Ein mit Störungen behaftetes Signal kann den Ausfall einer Schaltung verursachen. Gehen Sie wie folgt vor, um Signaldetails zu analysieren: Drücken Sie die Taste ACQUIRE, um das Menü ACQU MODE aufzurufen. Drücken Sie die Menüauswahltaste F2 und wählen Sie Peak Detect.
Abb. 57 Wellenform des Störimpulse enthaltenden Signals Störungen vom Signal trennen Bei der Analyse der Wellenform eines Signals sollten Sie die enthaltenen Störungen entfernen. Gehen Sie wie folgt vor, um zufällige Störungen in der Oszilloskopanzeige zu verringern: Drücken Sie die Taste ACQUIRE, um das Menü ACQU MODE aufzurufen. Drücken Sie die Menüauswahltaste F3 und wählen Sie Average.
Abb. 58 Wellenform eines von Störungen befreiten Signals Beispiel 5: Anwendung der X-Y-Funktion Untersuchen der Phasendifferenz zwischen den Signalen beider Kanäle Beispiel: Testen des Phasenwechsels eines Signals nach dem Durchgang durch eine Schaltung. Schließen Sie das Oszilloskop an die Schaltung an und beobachten Sie die Eingangs- und Ausgangssignale der Schaltung.
5. Drücken Sie die Taste DISPLAY, um das Menü DISP SET zu öffnen. 6. Drücken Sie die Menüauswahltaste F3 und wählen Sie XY bei Format. Das Oszilloskop zeigt die Eingangs- und Ausgangssignale der Schaltung als Lissajousfigur an. 7. Betätigen Sie die Einstellknöpfe VOLTS/DIV und VERTICAL POSITION zum Optimieren der Wellenform.
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Videofeldtrigger Für den Trigger im Videofeld gehen Sie wie folgt vor: 1. Drücken Sie die Taste TRIG MENU, um das Menü Trigger zu öffnen. 2. Drücken Sie die Menüwahltaste F1 und wählen Sie Video bei Type. 3. Drücken Sie die Menüauswahltaste F2 und wählen Sie Normal bei Polarity. 4.
4. Drücken Sie die Menüauswahltaste F3 und wählen Sie CH1 bei Source. 5. Drücken Sie die Menüauswahltaste F4 und wählen Sie Line bei Sync. 6. Betätigen Sie die Einstellknöpfe VOLTS/DIV, VERTICAL POSITION und SEC/DIV, um die Wellenform entsprechend anzuzeigen (siehe Abb. 61). Abb.
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Das Menü enthält Folgendes: Funktionsmenü Einstellung Anweisung Autoscale OFF (Aus) Autoscale-Funktion ausschalten ON (Ein) Autoscale-Funktion einschalten Modus Vertikal Vertikale Skala ohne Ändern der horizontalen Einstellung verfolgen und einstellen. Horizontal Horizontale Skala ohne Ändern der vertikalen Einstellung verfolgen und einstellen. HORI—V Vertikale und horizontale Einstellungen verfolgen und einstellen.
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Hinweis: Wenn Sie die Autoscale-Funktion aufrufen, flackert ein in der oberen linken Ecke. (Flackern alle 0,5 Sekunden) Im Autoscale-Modus kann das Oszilloskop den “Triggermodus” (Edge, Video und Alternate) sowie den “Typ” (Edge, Video) selbst einschätzen. Wenn Sie nun “Triggermodus” oder “Typ” drücken, wird die unzulässige Information auf dem Bildschirm angezeigt.
37. Anhang A: Technische Daten Wenn nicht anders angegeben, gelten die technischen Daten für den Tastkopf mit einer eingestellten Dämpfung von 10X. Die technischen Daten gelten nur, wenn das Oszilloskop die folgenden beiden Bedingungen erfüllt. Das Gerät sollte bei angegebener Betriebstemperatur mindestens 30 Minuten lang ununterbrochen laufen. Öffnen Sie das Systemfunktionen-Menü...
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Vertical System A/D-Wandler Auflösung: 8 bits Empfindlichkeit (V/DIV) 5mV/DIV ... 5V/DIV (an den BNC-Eingängen) Single Bandbreite Volle Bandbreite Niederfrequenzanprechen >5Hz (an BNC) (AC-Kopplung, -3dB) Anstiegszeit (typisch, < 5,8ns an BNC) DC-Genauigkeit +/-5% DC Messgenauigkeit Die Spannungsdifferenz (V) zwischen zwei Punkten einer erfassten Wellenformen, nachdem der Durchschnittswert ermittelt wurde, von mehr als 16: +/-(5% v.M.
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Trigger Trigger Empfindlichkeit DC Kopplung CH1 und CH2: 1Skt. (DC ~ volle Bandbreite 100mV (DC - volle Bandbreite) EXT/5 500mV (DC - volle Bandbreite) AC Kopplung CH1 und CH2: 1Skt. (DC ~ volle Bandbreite Trigger Kopplung DC, AC, LF, Rjc, HF Rjc Trigger Pegel Bereich Intern +/- 6Skt.
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Tastkopf 1X Position 10X Position Bandbreite DC ... 4MHz DC ... volle Bandbreite Dämpfung 10:1 Kompensation 10pF ~ 35pF Eingangswiderstand 1MW +/-2% 10MW +/-2% Eingangskapazität 85pF ~ 115pF 14,5pF ~ 17,5pF Eingangsspannung 150V DC 300V DC Allgemeine technische Spezifikationen Anzeige 8“...
38. Anhang B: Lieferumfang Standardzubehör: Passiver Tastkopf: 2 St., Kabellänge: 1,2 m, 1:1 (10:1) CD: enthält deutsch/englische Bedienungsanleitung und Software USB-Datenkabel Netzkabel 39. Anhang C: Wartung, Reinigung und Reparatur Allgemeine Wartung Lagern oder betreiben Sie das Gerät bitte nicht an Orten, an denen der LC-Bildschirm längere Zeit direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist.
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HINWEIS: ® Bitte installieren Sie die mitgelieferte Software inklusive aller USB-Treiber, bevor Sie das PeakTech Oszilloskop mit Ihrem PC verbinden. Installation der Software ® Die Installation der mitgelieferten Software ist erforderlich für den Betrieb des PeakTech Oszilloskopes in Verbindung mit einem PC.