Deckendurchführungen
Deckendurchführungen sind feuchtigkeitsdicht und schalldäm-
mend herzustellen. Sofern auf Fußböden Gussasphalt aufge-
bracht wird, sind die Rohrleitungsteile im Bereich der Decken-
durchführung durch Schutzrohre oder durch Umwickeln mit
wärmedämmenden Materialien zu schützen.
Abb. 34: Decken- und Wanddurchführungen Wavin AS+
Abb. 35: Längskraftschlüssige Verbindung
www.wavin.de
Regenfallleitungen in Wohnräumen
Werden Regenfallleitungen durch Wohnräume verlegt, kann
die Ausführung gemäß nebenstehenden Beispiel erfolgen. Die
flächenbezogene Masse der Abmauerung sollte mindestens der
der Wand entsprechen.
Eine Schwitzwasser Isolierung ist auch bei Wavin AS+ zu
empfehlen, da es sich um eine physikalische Gesetzmäßigkeit
handelt, die im Vergleich zu metallischen Werkstoffen zeitverzö-
gert auftritt.
Längskraftschlüssige Verbindung
In Schwerkraftentwässerungsanlagen (Regen- und
Schmutzwasser) kann es sowohl zu planmäßigen als auch
zu unplanmäßigen Druckbeaufschlagungen kommen. Wer-
den beispielsweise Wavin AS+ oder Wavin SiTech+ an einer
Hebeanlage (Druckleitung) eingesetzt, handelt es sich um eine
planmäßige Druckbelastung. Bei einer überlasteten Regenwas-
serleitung (hydrostatischer Druck) hingegen spricht man von
einer unplanmäßigen Druckbelastung.
Bei beiden Arten von Druckbelastungen müssen die Steck-
verbindungen der Rohre und Formteilgruppen gegen ein
Auseinandergleiten gesichert werden. Dies gewährleistet
die Wavin LKS-Schelle bis zu einem Innendruck von 2 bar.
Die Ausrichtung der Rohre muss zentriert erfolgen. Für eine
ausreichende Befestigung ist zu sorgen.
Hausabflussrohrsysteme Technisches Handbuch
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