1.1 Schallschutz im Hochbau nach DIN 4109
Schallschutztechnische Maß nah men
Geräuschquellen in der Haus technik
Geräuschquellen in haustechnischen Anlagen werden unter-
schieden in:
Füllgeräusche,
Armaturengeräusche,
Einlaufgeräusche,
Ablaufgeräusche,
Aufprallgeräusche.
Geräusche entstehen durch bewegende Teile oder auch
strömende Medien. Abwasserleitungen werden insbesonde-
re im Bereich von Fallleitungen und Richtungsänderungen
(Aufprall geräusche) sowie durch das strömende Abwasser zu
Schwingungen angeregt. Körperschallübertragungen im Be-
reich von Befestigungen und bei Wand- und Deckendurchfüh-
rungen stellen erfahrungsgemäß das größte Problem dar.
Grundrissplanung
Unter dem Gesichtspunkt der Erfüllung des geforderten bzw.
vereinbarten Schallschutzes ist die Planung und Ausführung
eines bauakustisch günstigen Grundrisses ein wichtiger Faktor.
U. a. sollten folgende Regeln Beachtung finden:
Schallempfindliche Räume in möglichst großer
Entfernungen zu Schallquellen platzieren.
Wenn möglich, unempfindliche Räume als
„Puffer" benutzen.
Schallempfindliche Räume nicht direkt angrenzend
an Bäder, Toiletten, Treppenhäuser platzieren.
Schallquellen in bestimmten Bereichen „bündeln".
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Hausabflussrohrsysteme Technisches Handbuch
Abb. 3: Beispiel für einen bauakustisch günstigen Grundriss
Wohnungstrennwand.
Installationswand im eigenen Wohnbereich.
Der Vergleich der obigen Grundrissbeispiele zeigt auf, wie durch eine baua-
kustisch günstige Ausführung im unteren Beispiel eine deutliche Reduzierung
des Installations schallpegels im schutzbedürftigen Raum
zu erreichen ist.
Tel. +49 5936 12-0 | info@wavin.de