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Rayner RayOne Bedienungsanleitung Seite 25

Preloaded hydrophilic acrylic iol injection system
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Injektorsystem mit vorgeladener hydrophiler Acryl-IOL
Rayner Intraokularlinsen (IOL) sind einteilige optische Vorrichtungen, die aus
Rayacryl
(Hydroxyethylmethacrylat /Methylmethacrylat-Copolymer mit UV-
®
Blocker) hergestellt sind. Diese Vorrichtungen sind für die chirurgische Implantation
in das menschliche Auge als Ersatz für die natürliche Linse vorgesehen, und werden
nach einer Phakoemulsifikation oder manuellen ECCE in den Kapselsack eingesetzt.
Die Rayner IOL dienen zum Ausgleich der Dioptrienstärke des Auges. Zudem
sind die asphärischen Modelle aberrationsneutral und bringen keine zusätzliche
sphärische Aberration für das Auge mit sich. Die torischen Modelle dienen zum
Ausgleich des Astigmatismus des Auges.
IOL Materialeigenschaften (Rayacryl
• Wassergehalt: 26% im Gleichgewicht
• Refraktionsindex: 1,46
• UV-Lichttransmission: siehe Abbildung 8 (UV 10% Cutoff 380 nm)
• Nd: YAG-Laser-kompatibel
Anwendungsgebiet
Rayner IOL sind für die Visuskorrektur einer Aphakie bei Patienten nach
Entfernung einer kataraktösen Linse mittels Phakoemulsifikation oder
extrakapsulärer Kataraktextraktion vorgesehen. Diese Vorrichtungen werden
in den Kapselsack eingesetzt.
Kontraindikationen
Neben den allgemeinen Kontraindikationen im Zusammenhang mit
Augenoperationen sind unter anderem die folgenden speziellen Kontraindikationen
zu beachten:
• Mikrophthalmie
• Bestehende Augenerkrankungen (z.B. schwere chronische Uveitis,
proliferative diabetische Retinopathie, chronisches Glaukom, das nicht auf
Medikamente anspricht)
• Hornhautdekompensation
• Kinder unter 18 Jahren (nur torische und trifokale IOL)
Zusätzliche für trifokale IOL:
• Pseudoexfoliation
• Pars planitis
• Patienten mit anderen Erkrankungen des Auges als Katatrakt, die zu einem
möglichen späteren Visusverlust von 0,66 oder schlechter in jedem Auge
führen könnten
• Patienten vor einer Laserbehandlung der Netzhaut
• Patienten, bei denen eine korrekte Fixierung der Linse am Zielort, z. B. aufgrund
einer fehlenden sicheren peripheren Vorderkapsel, Zonulerschlaffung oder
-dehiszenz, hinterer Synechie am Kapselsack, nicht gewährleistet werden kann.
• Patienten, die sich schwer an die gleichzeitigen multiplen Netzhautbilder
gewöhnen
• Hornhautödem
• Präoperativer Hornhautastigmatismus mit mehr als 1 Dioptrie
(nur nicht torisches, trifokales Modell)
Nebenwirkungen
Mit der Kataraktchirurgie für die IOL-Implantation gehen bestimmte Risiken
einher, die vom Chirurg abzuwägen sind. Die möglichen Komplikationen einer
Kataraktchirurgie sind:
• Sekundärglaukom
• IOL-Ersatz oder -Extraktion
• Präzipitate
• Vermindertes Sehvermögen
• Glaskörperhernie
• Übermäßiger intraoperativer
Glaskörperverlust
)
®
• IOL-Dezentrierung
• Sekundärmembran
• Expulsive Blutung
• IOL-Dislokation und -Subluxation
• Retrolentikuläre Membran
• Hornhautödem
• Endophthalmitis und Panophthalmitis
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