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Inbetriebnahme
Vorhandene Luft kann während der Entlüftungsfunktion über das au-
tomatische Entlüftungsventil austreten und der an dem Innengerät
angeschlossene Hydraulikkreislauf wird evakuiert.
INFORMATION
Die Aktivierung dieser Funktion ersetzt nicht das korrekte
Entlüften des Heizkreislaufs.
Vor Aktivierung dieser Funktion muss der Heizkreislauf
vollständig befüllt sein.
▪ Wasserdruck prüfen und ggf. Wasser nachfüllen (siehe
Kap.
7.2.2).
▪ Entlüftungs-, Prüfungs- und Nachfüllvorgang so lange wiederho-
len, bis:
▪ vollständig entlüftet ist.
▪ ausreichender Wasserdruck hergestellt wurde.
Bild 5-2
Manuelle Entlüftungsventile
5.1.4
Mindestdurchfluss prüfen
Der Mindestdurchfluss muss bei geschlossenem Heizkreis geprüft
werden.
INFORMATION
Bei zu niedrigem Mindestdurchfluss kann es zu einer Feh-
lermeldung und einer Abschaltung der Heizungsanlage
kommen.
Ist der Mindestdurchfluss nicht ausreichend, kann sich Luft
in der Umwälzpumpe befinden oder der Ventilantrieb der
3-Wege-Umschaltventile (3UVB1 / 3UV DHW) defekt sein.
▪ Umwälzpumpe entlüften.
▪ Funktion der Ventilantriebe prüfen, ggf. Ventilantrieb er-
neuern.
▪ Ventile und Stellantriebe aller angeschlossenen Wärmeverteilkrei-
se schließen.
▪ Betriebsart "Heizen" an der Regelung des Innengeräts einstellen
[→ Hauptmenü → Betriebsart].
▪ Info-Parameter [Aktueller Volumenstrom] auslesen [→ Hauptmenü
→ Info → Werte].
▪ Der Durchfluss muss mindestens 480 l/h betragen (siehe Be-
triebsanleitung der Regelung).
Installations- und Wartungsanleitung
32
INFORMATION
Die Regelung des Innengeräts überwacht permanent den
Durchfluss des internen Wärmeerzeugerkreises. Abhängig
von der aktiven Betriebsart sind unterschiedliche Mindest-
Durchflusswerte erforderlich:
Betriebsart "Heizen": 480 l/h
Betriebsart "Kühlen": 660 l/h
Automatische Abtaufunktion (Defrost) aktiv: 780 l/h
Sollte bei einem Durchfluss über 480 l/h eine Fehlermel-
dung, bezüglich eines nicht ausreichenden Mindestdurch-
flusses, angezeigt werden, den tatsächlichen Durchfluss in
der aktiven Betriebsart prüfen und mögliche Fehlerursa-
chen beheben.
5.1.5
Parameter Estrichprogramm einstellen
(nur bei Bedarf)
Beim Estrichprogramm wird die Vorlauftemperatur nach einem vor-
eingestellten Temperaturprofil geregelt.
Weitere Informationen zum Estrichprogramm, dessen Aktivierung
und Ablauf siehe Betriebsanleitung der Regelung.
Nach Ablauf des Estrichprogramms arbeitet die Regelung RoCon+
HP in der zuvor eingestellten Betriebsart weiter. Sofern nicht vorab
konfiguriert, sind anschließend noch folgende Nacharbeiten notwen-
dig.
1
Bei Anschluss ohne Raumstation RoCon U1:
–
Heizkennlinie bzw. gewünschte Vorlauftemperatur einstel-
len.
2
Bei Anschluss mit Raumstation RoCon U1 :
–
Raumstation aktivieren.
–
Heizkennlinie bzw. gewünschte Vorlauftemperatur einstel-
len. Ggf. Parameter [Raumeinfluss] aktivieren [→ Hauptme-
nü → Konfiguration → Heizen ] und Raumsolltemperatur
einstellen.
Wärmepumpe (Innengerät) mit integriertem Wärmespeicher
ROTEX HPSU compact Ultra RHSX(B)-D
008.1444449_01 – 11/2018 – DE