Seite 28
Höchstzulässige Geschwindigkeiten in den einzelnen Gängen
dürfen nicht überschritten werden.
Kilometer-
Hinterradübersetzung
stand am
Tachometer
Solobetrieb
0 bis
1000
Seitenwagenbetrieb
Solobetrieb
1000
bis
2000
Seitenwagenbetrieb
Solobetrieb sitzend
-"-
über
2000
Seitenwagenbetrieb
Seite 29
Achtung!
Um besseres Einfahren zu ermöglichen sind die Vergaser nicht plombiert. Darum ist es von größter Wichtigkeit,
die Einfahranweisungen sorgfältig und mit entsprechendem Fingerspitzengefühl einzuhalten.
Eine eigenmächtige Verletzung der Tachometerplombierung verwirkt jeden Gewährleistungsanspruch.
Seite 30
frei
Seite 31
Beschreibung
A. Motor
Der Motor des Baumusters R 25/3 mit einem Hubraum von 250 ccm ist eine Weiterentwicklung des Motors vom
Baumuster R 25/2, das sich durch seine gute Leistung und seinen hohen Zuverlässigkeitsgrad bestens bewährt
hat.
Der Motor erhielt eine höhere Verdichtung und zur Erzielung einer besseren Zylinderfüllung eine im Querschnitt
vergrößerte Ansaugleitung, die verlängert durch den Kraftstoffbehälter geführt ist. Das Naßlufrfilter für die
Ansaugluft ist unter dem Kraftstoffbehälter vorn angeordnet. Diese Verbesserungen brachten eine
Leistungssteigerung bei gleichzeitiger erheblicher Verbesserung der Auspuff-Schalldämpfung.
1. Motorgehäuse
Das Motorgehäuse besteht aus einem einteiligen, gut ausgesteiften Kurbelgehäuse mit angegossenem ölsumpf,
einem vorderen Kurbelwellen-Lagerdeckel und einem Kettenkastendeckel. Alle Gehäuseteile sind aus einer sehr
widerstandsfähigen Leichtmetallegierung gegossen.
2. Kurbelwelle und Pleuel
Die geteilte Kurbelwelle aus Stahl mit eingepreßtem Hubzapfen und sorgfältig ausgewuchteten Gegengewichten
sichert einen weitgehend erschütterungsfreien Lauf des Triebwerkes. Auf den Lagerzapfen läuft die Kurbelwelle
in 2 kräftigen Kugellagern. Das gehärtete Pleuel ist auf dem Hubzapfen rollengelagert. Es
Seite 32
wird über einen ölschleuderring an der Kurbelwelle und Zuführungsbohrungen reichlich mit Drucköl versorgt und
schmiert durch das Schleudere] Kolbenbolzen, Steuernocken und Stößel.
3. Kolben
Der Kolben, ist aus einer Spezial-Leichtmetallegierung gefertigt. Drei Kolbenringe und ein ölabstreifring
gewährleisten gute Dichtheit und sichere Schmierung. Der schwimmend gelagerte Kolbenbolzen ist beiderseits
durch Federringe gesichert.
4. Zylinder
Der Graugußzylinder mit hohen Kühlrippen ist genauest geschliffen und gehont. Zur öldichten
Stoßstangenführung sind zwei Schutzrohre eingepreßt, die mit Gummimuffen an die Ventilstößelführungen
angeschlossen sind. Ein eingepreßtes Olrohr dient zur Druckölzuführung zu den Schwinghebeln. Der Zylinderkopf
aus Leichtmetall hat ebenfalls sehr hohe Kühlrippen und ist zur Erzielung einer günstigen Wärmeabfuhr
für
1. Gang
15
10
20
15
25
liegend
20
Kilometer je Stunde im
2. Gang
3. Gang
4. Gang
30
45
25
40
40
60
35
55
108
50
75
119
40
60
60
50
80
70
88