Kurvenbahnen, in die die Mitnehmerzapfen je einer Schaltgabel eingreifen. Hierdurch werden bei einer Verdrehung der
Kurvenscheibe je nach Verlauf der Kurvenbahnen die Schaltgabeln verdreht und dadurch die zugehörigen
Schiebeklauen verschoben. Die Schiebeklauen kuppeln damit das jeweils zur Ein- bzw. Ausschaltung kommende
Gangzahnradpaar ein bzw. aus. Zur sicheren Schaltbegrenzung für einen Gang höher oder niedriger bei einer
Fußbetätigung des Schalthebels sind eine Sperrvorrichtung und ein Rastenhalter vorgesehen. Das Schalten der Gänge
wird durch die Fußschaltung betätigt, so daß beim Gangschalten zur Erhöhung der Fahrsicherheit beide Hände am
Lenker bleiben können.
Hochziehen des Fußschalthebels schaltet jeweils den nächstschnelleren, und Niedertreten den nächstlangsameren
Gang bzw. Leerlauf ein.
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Um die Stöße durch die einzelnen Kraftimpulse vom Motor zu dämpfen, ist das 4. Gangrad auf der
Antriebswelle durch eine axial wirkende Feder und zwei
4. Gangrad in Normalstellung
Kurvenstücke federnd drehbar gelagert.
herabgesetzt und deren Lebensdauer wesentlich erhöht.
Ein im Getriebe eingebauter elektrischer Kontakt zeigt die Leerlaufstellung durch Aufleuchten einer grünen
Lampe im Scheinwerfer an.
Das Getriebe hat eine eigene Schmierölfüllung, die laut Schmierplan auf Ölstand zu prüfen bzw. zu erneuern
ist.
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Kraftverlauf im 4. Gang mit Stoßdämpfer
4. Gangrad auf Antriebswelle verdreht
Dadurch wird die Beanspruchung der Triebwerksteile