Grundlegendes Editieren
Editieren des Arpeggiator
Der Arpeggiator des R3 bietet sechs Arpeggio-Typen. Neben dem Wählen
eines Arpeggio-Typs können Sie die Dauer (Gate-Zeit), Notenwert, Swing-
Betrag, Tempo und andere Arpeggio-Parameter einstellen. Diese
Arpeggiator-Einstellungen werden mit den Parametern Seite 32.
Arpeggiator-A und 33. Arpeggiator-B eingestellt. Arpeggiator-Muster kön-
nen bis zu acht Schritte lang sein, und jeder Schritt kann einzel ein- und
ausgeschaltet werden (spielen oder stumm), was mehr rhythmische Viel-
seitigkeit erlaubt. (☞Siehe Seite 15 für weitere Information über
Arpeggiator-Schritte.)
Wählen, welche(s) Timbre(s) mit Arpeggiator gespielt wird
In einem Synth-Programm, das zwei Timbres verwendet, können Sie wäh-
len, welche(s) Timbre(s) vom Arpeggiator gespielt wird. Dies ist durch die
Seite Arpeg-A „Assign" (Knopf [1]) festgelegt. Sie können Arpeggio auf
beide Timbres, auf nur Timbre 1 oder nur Timbre 2 anwenden.
Synchronisieren der LFO Rate oder der Delay-Zeit zum
Arpeggiator
Durch Synchronisieren der LFO 1/2 Rate zum Tempo des Arpeggio können
Sie Modulation anlegen, die dem Arpeggiator-Tempo folgt. Sie können auch
den Zeit-Parameter des Delay-Effekts auf ein Verhältnis von Tempo einstel-
len, so dass die Delay-Zeit geeignet bleibt, auch wenn Sie das Tempo des
Arpeggio ändern. Dies ist besonders praktisch für Live-Auftritte.
Da der Arpeggiator des R3 mit einem externen MIDI-Sequenzer synchro-
nisiert werden kann, können Sie wiederum die LFO 1/2 Rate oder die Delay-
Zeit von einem externen MIDI-Sequenzer steuern. (☞S.67)
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Hinweise zum Lesen der Seiten jeder
Sektion
Dies ist der Name der Sektion.
Wenn Sie den [PAGE]-Regler auf
die Seite 8. Filter1-A gestellt haben
und eine Erklärung der Parameter
sehen wollen, siehe diese Seite.
Dies sind die Edit-Kontrollkn-
öpfe [1]-[4]. Die um jeden
Knopf aufgedruckten Markie-
rungen sind die Werte, die
beim Drehen des Knopfes ge-
wählt werden. Diese Positio-
nen sind Annäherungswerte.
Dieser Bereich listet die Para-
meter auf, die mit den Edit-
Steuerknöpfen [1]–[4] editiert
Knopf [1]
Cutoff1 (Filter1 Cutoff)
werden, wenn die obige Sektion
Stellt die Cutoff-Frequenz ein.
Durch Steigern dieses Werts wird die Cut-
gewählt ist. Der Wertebereich
off-Frequenz angehoben.
„Cutoff1" kann durch zeitvariante Än-
derung produziert von EG1, nach Ta-
für jeden Parameter ist in recht-
statur mit Spiel von Dynamik (An-
schlagdynamik) und nach Notenlage
(Keyboard Tracking).
eckigen Klammern [] angege-
Wenn der „Cutoff1"-Wert zu niedrig
eingestellt ist, kann die Lautstärke ex-
ben. Erklärungen der Parameter
trem niedrig sein, oder Sie hören mög-
licherweise überhaupt keinen Ton.
und ihrer Werte werden unten
gegeben.
Eine Zusammenfassung
dieser Sektion wird hier ge-
geben.
8. FILTER1-A
Die Filter-Sektion ändert den Tonalcharakter der Oszillatoren durch Weitergabe nur des gewünschten Teils des Sounds -- entweder über (Tiefpass),
unter (Hochpass) oder zentriert auf (Bandpass) die Cutoff-Frequenz. Der R3 hat zwei Filter (Filter 1 und Filter 2), und Sie können ihr Routing
ändern, um komplexere Filtersounds zu erzeugen. Die Filter 1 Parameters werden in der 8. Filt1-A Seite und 9. Filt1-B Seite eingestellt.
Knopf [2]
Knopf [3]
Knopf [4]
[000...127]
Reso1 (Filter1 Resonance)
[000...127]
FiltBal1 (Filter1 Balance)
Routing1
[Single, Serial, Parallel, Indiv]
Stellt die Resonanz des Filters ein. Dies
[LPF24...LPF12...HPF...BPF...THRU]
Spezifiziert das Routing (Verbindung) zwi-
betont die Obertöne in der Nähe der Cut-
Wählt den Filtertyp. Zwischeneinstellungen
schen Filter 1 und Filter 2.
off-Frequenz, wie von „Cutoff1" spezifi-
produzieren einen Response, der zwischen den
Single: Nur Filter 1 wird verwendet.
ziert, und fügt dem Sound einen distink-
beiden Filtertypen liegt.
Serial: Filter 1 und Filter 2 sind in Serie
ten Charakter hinzu. Durch Steigern die-
LPF12 (–12 dB/Okt), LPF24 (– 24dB/Okt):
geschaltet (☞Abbildung 8-2).
ses Werts wird der Effekt gesteigert. Da die
Tiefpassfilter (☞S.33 "LFP:").
Parallel: Filter 1 und Filter 2 sind parallel
Bewegung des „Cutoff1"-Knopfs die Ober-
HPF(-12 dB/Okt): Hochpassfilter (☞S.33
geschaltet (☞Abbildung 8-3).
töne beeinflusst, die durch Resonanz ver-
"HFP:").
stärkt werden, ist es am besten, „Cutoff1"
Indiv: Filter 1 wird auf Oszillator 1 ange-
und „Reso1" in Verbindung miteinander
legt, und Filter 2 wird auf Oszillator 2 und
BPF (-12 dB/Okt): Bandpassfilter (☞S.33
einzustellen (☞Abbildung 8-1).
Rauschen angelegt (☞Abbildung 8-4).
"BFP:").
Je nach der Cutoff-Frequenz oder dem
THRU: Der Sound wird direkt ausgege-
Eingabe-Audio kann Steigern dieses
ben, ohne durch den Filter zu laufen.
Wert zu Verzerrung führen.