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Korg R3 Bedienungsanleitung Seite 9

Inhaltsverzeichnis
Drive/Wave-Shape (DRIVE/WS)
Der R3 bietet zusätzliche Merkmale zur Hinzufügung weiterer tonaler
Komplexität und „Edge" zum Sound – einschließlich Drive, Wave-Shape-
Steuerung (DRIVE/WS).
Hüllkurvengeneratoren (EG1/EG2/EG3)
Hüllkurvengeneratoren (EG) dienen zum Anwenden von zeitvariabler Än-
derungen auf die Soundparameter. Jeder Hüllkurvengenerator besteht aus
vier Parametern: Attack-Zeit (ATTACK), Decay-Zeit (DECAY), Sustain-Level
(SUSTAIN) und Release-Zeit (RELEASE). Jedes Timbre enthält drei dieser
Hüllkurvengeneratoren. EG1 ist zur Steuerung der Filter-Cutoff-Frequenz
zugewiesen, und EG2 zur Steuerung der Lautstärke des Verstärkers. Sie
können auch virtuelles Patching (VIRTUAL PATCH) zur Zuweisung dieser
Hüllkurvengeneratoren als Hüllkurven-Quellen für andere Parameter ver-
wenden.
LFO-Sektion (LFO1/LFO2)
LFO (Low Frequency Oscillator) dient zur Anwendung zyklischer Änderung
auf die Soundparameter. Jedes Timbre enthält zwei LFOs, und für jedes LFO
können Sie eine von fünf Wellenformen wählen. Als Vorgabe ist LFO1 den
Analog-Algorithmen von Oszillator 1 als Knopf mit dem Label „OSCCtr2"
zugewiesen, und LFO2 zum Modulationsrad. Sie können auch virtuelle Patch-
Einstellungen (VIRTUAL PATCH) zur Zuweisung dieser LFOs als Hüllkurven-
Quellen für andere Parameter vornehmen.
Virtueller Patche (VIRTUAL PATCH)
Die Sektion Virtual Patch erlaubt freie Zuweisung von Modulationsquellen
zu modulierbaren Parametern, was mehr Flexibilität zur Erzeugung von
Sounds mit sich bringt. Sie können sechs virtuelle Patch-Zuweisungen in
jedem Timbre vornehmen.
Modulation-Sequenzer (MOD SEQUENCER)
Mit einem Modulation-Sequenzer können Sie bis zu 16 diskrete Werte
(Schritte) auf einen modulierbaren Parameter in Zeitabhängigkeit anlegen,
auf eine Weise, die ähnlich wie bei klassischen Analog-Synthesizern ist.
Die Modulationssequenz kann einmal spielen, wiederholen, von vorne nach
hinten durchschleifen usw. -- für Bewegung und Komplexität im Sound.
Der Wert kann abrupt bei jedem Schritt wechseln oder glatt von Wert zu
Wert übergehen. Der Wert jedes Schritts kann mit den Knöpfen an der Vor-
derseite eingestellt werden, oder mit der Motion Rec-Funktion zur Auf-
zeichnung von Knopfbewegungen (Ändern in Parameterwerten) in Echt-
zeit.
Equalizer (EQ) und Insert-Effekte (Insert FX1/FX2)
Jedes Timbre ist mit einem Zwei-Bereich-Equalizer zur weiteren Steuerung
des Gesamttons ausgestattet. Außerdem besitzt jedes Timbre auch zwei
Insert-Effekte. 30 verschiedene Effekt-Typen stehen zur Verfügung, und ihre
128 editierbaren Effektprogramm-Orte zur Speicherung von Favoriten.
Bestimmte Effekte können mit dem Tempo des internen Taktgebers syn-
chronisiert werden, der den Arpeggiator ansteuert, oder mit einer exter-
nen MIDI-Clock. BPM Sync-Effekte können praktisch als Notenwerte ein-
gestelltwerden (Halbnote, Viertelnote usw).
Master-Effekt (Master FX)
Jedes Programm enthält einen Master-Effekt. Sie können dies zum Anle-
gen von Reverb- oder Delay-Effekt zum gesamten kombinierten Sound des
Programms einschließlich Verarbeitung durch die Insert-Effekte jedes Tim-
bre verwenden, und so dem kompletten Programm einen letzten Schliff
geben. Sie können unter 30 verschiedenen Effekttypen und 128 editierbaren
Effektprogrammen wählen.
Arpeggiator
Sie können den Arpeggiator zu einem Timbre zuweisen. Wenn das Pro-
gramm zwei Timbres hat, können Sie den Arpeggiator zu einem oder zu
beiden Timbres zuweisen. Dies ist ein Step-Arpeggiator mit sechs Typen
von Arpeggios..
Die Struktur eines Programms
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