20. PATCH 1, 21. PATCH 2, 22. PATCH 3, 23. PATCH 4,
24. PATCH 5, 25. PATCH 6
Der R3 bietet sechs Virtual Patch Routen, die es erlauben, komplexere Sounds zu kreieren. Jeder Patch erlaubt es Ihnen, eine Modulation („Source")
und Modulationsdestination („Dest") zu wählen, und die Intensität der Modulation zu spezifizieren („P.Int1" „P.Int6"). Durch Verwendung
verschiedener Patchings können Sie eine breite Reihe von Änderungen im Sound erzeugen. Wenn Sie zum Beispiel die Modulationsquelle
„Source" auf LFO2 und die Modulationsdestination „Dest" (Knopf 2) auf Cutoff1 stellen und „P.Int#" (Knopf [3]) zum Einstellen der Tiefe des
Effekts verwenden, erzeugt LFO2 eine zyklische Änderung im Ton (einen „Wah"-Effekt).
Knopf [1]
Source1...Source6
[EG1...MIDI3]
Wählt eine Modulationsquelle.
EG1, EG2, EG3: EG1, EG2, oder EG3.
LFO1, LFO2: LFO1 oder LFO2.
Velocity: Keyboard Velocity (Anschlag-
dynamik).
PitchBnd: Pitch bend.
ModWheel: Modulationsregler.
KeyTrack: Keyboard Tracking (Position).
Keyboard Tracking arbeitet entspre-
chend der Tonlage, die von Pitch Bend,
Transpose und Modulation-Sequenzer
gesteuert wird. Sie reflektiert nicht
Tonlagenänderungen, die von Vibra-
to oder Virtual Patching produziert
werden.
MIDI1, MIDI2, MIDI3: Die für den Glo-
bal Mode 45. PatchSrc Seite Parameter
„MIDI1", „MIDI2" oder „MIDI3" spezifi-
zierte Funktion.
Knopf [2]
Dest1...6 (Destination)
[Pitch...LFO2Freq]
Wählt den Parameter (Destination), der von
der Modulation gesteuert wird. Wenn Sie
z.B. Tune wählen, wird Modulation auf die
Gesamttonlage des Timbre angelegt.
Pitch: Die Tonlage des gesamten Timbre.
OSC2Tune: Die 6. OSC2 Seite „OSC2Tune".
OSC1Ctrl: Der 5. OSC1 Seite Knopf [3]
Parameter.
OSC1Lvl: Die 7. Mixer Seite „OSC1 Lvl".
OSC2Level: Die 7. Mixer Seite „OSC2 Lvl".
NoiseLvl: Die 7. Mixer Seite „NoiseLvl".
FiltBal1: Die 8. Filt1-A Seite „FiltBal1".
Cutoff1: Die 8. Filt1-A Seite „Cutoff1".
Reso1: Die 8. Filt1-A Seite „Reso1".
Cutoff2: Die 10. Filt2-A Seite „Cutoff2".
WS Depth: Die 13. Drive/WS Seite „WS Depth".
Level: Die 12. Amp Seite „Level".
Panpot: Die 12. Amp Seite „Panpot".
LFO1Freq: Die P18. LFO1 Seite „Freq".
LFO2Freq: Die P19. LFO2 Seite „Freq".
Knopf [3]
P.Int1...6 (Patch Intensity)
[–63...63]
Spezifiziert die Tiefe dieses Effekts, produ-
ziert von der Modulationsquelle.
Bei einer Einstellung von 0 gibt es keine
Modulation.
Einstellbeispiel für „Source" und „Dest"
SOURCE [1] ®DEST [2]
EG1/EG2
EG1 oder EG2 variieren die Tonlage über das gesamte Timbre in Zeitabhängigkeit.
®Tune
EG1/EG2
EG1 oder EG2 variieren den Pan in Zeitabhängigkeit. Durch Ansetzen
®Panpot
von zwei Patches an „MOD INT" Einstellungen mit entgegengesetztem
(+/-) Weert können Sie ein komplexeres Panning erzielen.
LFO 1/LFO 2 ®Tune
Vibrato wird bei der LFO1 oder LFO2 Frequenz angelegt.
LFO 1/LFO 2 ®CutOff1/CutOff2 Wah wird bei der LFO1 oder LFO2 Frequenz angelegt.
LFO 1/LFO 2 ®Level
Tremolo wird bei der LFO1 oder LFO2 Frequenz angelegt.
LFO 1/LFO 2 ®Panpot
Auto Pan wird bei der LFO1 oder LFO2 Frequenz angelegt.
Velocity
Velocity (Anschlagdynamik) beeinflusst die Lautstärke.
®Level
KeyTrack
Die Tastaturposition ändert allmählich das Panning; niedrigere Noten links
®Panpot
und höhere Noten rechts.
MIDI1 (P.Bend) ®Panpot
PITCH-Regler-Bedienung oder Pitch Bend Änderungen bewegen den
Sound zwischen links und rechts.
Virtual Patch
Bei modularen analogen Synthesizern konnte der
Eingang oder Ausgang jedes Moduls (Oszillator,
Filter, Amp, EG, LFO und andere Controller) mit
einem Patchkabel an ein anderes Modul nach
Wunsch angeschlossen („patched") werden, und
bietet so eine wesentliche Freiheit beim Erzeugen
von Sound. Die Korg MS Serie (MS-20, MS-50,
MS-10 usw.) wurde 1978 auf den Markt gebracht
und bot diese Art von Patching. Der R3 erlaubt
es, dieses Patching „virtuell" vorzunehmen (also
ohne physische Patchkabel), so dass Sie Quellen
wie EG oder LFO zu den wichtigsten Parametern
(Destinationen) zuweisen können.
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