7. Brennstoffbehälter: Sowohl in der Form wie in der Emaillierung ist
dieser dem Rade harmonisch angepaßt.
Sein Inhalt ermöglicht die Zurück-
legung einer Strecke von ca. 400 km und bei Beiwagenfahrten bis ca. 300 km
ohne Nachfüllen. Um Unreinigkeiten und Wasser zurückzuhalten, ¡st es ratsam,
den Brennstoff durch einen in den Trichter gelegten Wildlederlappen einzu-
füllen. Zur Kontrolle des Brennstoffinhaltes hat der in die Einfüllöffnung ein-
gehängte Filter eine Skala mit Litereinteilung. Im vorderen Teil des Behälters
¡st auch der mit jedem Rade mitgelieferte Tachometer mit Kilometerzählwerk
eingebaut.
Der Antrieb desselben geschieht zwangläufig mittels Zahnrädern
vom Getriebe aus, sodaß unbedingte Gewähr für richtiges Anzeigen auch
bei nassem Wetter geleistet wird.
8. Kippständer: Derselbe ist unter dem Rahmen angebracht, sehr niedrig
und ermöglicht deshalb ein leichtes Aufstellen der Maschine. Er besitzt auch
einen kleinen breiten Fuß, sodaß die Maschine auf weichem Boden nicht
einsinken kann.
Eine Zugfeder
bewirkt das selbsttätige Zurückziehen beim
Abb. 2. Vorderansicht des Rades.
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Anschieben des Rades und macht ein Herunterfallen beim Fahren unmöglich.
Auf Wunsch kann auch ein Vorderradkippständer geliefert werden, was für
Beiwagenmaschinen empfehlenswert erscheint.
9. Räder: Beide besitzen erstklassige Doppel-Dickendspeichen und die inter-
national gebräuchlichen Tiefbettfelgen 19x3 bzw. 21x2,5.
Normal werden sie
mit Drahtseilniederdruckbereifung 26x3,5" versehen, jedoch kann auf Wunsch
ohne weiteres Drahtseilhochdruckbereifung geliefert und verwendet werden.
10. Bremsen: Für beide Räder sind kräftige Bremsen vorgesehen. Auf das
Hinterrad wirkt eine leicht nachstellbare Kardan-Außenbacken-Fußbremse mit
Ferodobelag und auf das Vorderrad eine vom rechten Handgriff der Lenk-
stange aus betätigte, ebenfalls verstellbare Innenbackenbremse. Bei häufigem
Fahren auf nassen Straßen empfiehlt es sich, den Hebel der Vorderrad-
bremse durch die wasserdichte Gummischutzhülse vor Verschmutzen und Ein-
rosten zu schützen.
B. Motor- und Getriebeblock.
Abb. 3.
1. Allgemeines: Der mit der Kupplung und dem Getriebe zu einem Block
vereinigte Motor (Abb. 3) wird auf den unteren Rahmenrohren mittels durch-
gehender Verbindungsschrauben festgehalten.
Nach deren Lösung kann der
ganze Block abgenommen werden, was jedoch nur bei vollständiger Ueber-
holung erforderlich ist.
Sämtliche Teile sind ohne Ausbau des Motors oder
des Getriebes leicht zugänglich. Die seitlich herausragenden Zylinder können
nach Lösen der Befestigungsmuttern und Entfernung der Saug- und Auspuff-
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