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INBETRIEBNAHME UND KONFIGURATION
6.6.1
Betriebsarten / Zustände
6.6.1.1
Power On und Bootphase
6.6.1.2
Betriebsbereitschaft
6.6.1.3
Betriebszustand (Überwachungsmodus)
6.6.1.4
Konfigurations-/Parametriermodus
6.6.1.5
Störung/Fehler
6.6.1.6
Sicherheitsgerichtete Funktion
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B E T R I E B S A N L E I T U N G | TiM361S
Das Gerät kennt folgende Betriebsarten bzw. Betriebszustände:
Beginnt nach Anlegen und/oder nach Unterbrechen der Versorgungsspannung und
endet mit der Betriebsbereitschaft oder mit Störung/Fehler
Beginnt nach Power On und Bootphase und stellt sich nach größer gleich 1 min. nach
Anlegen der Versorgungsspannung ein. Die Betriebsbereitschaft wird optisch durch die
„grüne" LED am Gerät angezeigt.
Wird vom Gerät automatisch eingenommen, nachdem er die Betriebsbereitschaft
erreicht hat und der Ausgang „Device Ready" (OUT4) den Zustand „high" eingenommen
hat. Das Gerät darf sich dabei nicht im Konfigurations-/Parametriermodus befinden,
„Konfigurations-/Parametriermodus", Seite
Erst bei Einnahme des Überwachungsmodus kann der Sensor sicherheitsgerichtet ein‐
gesetzt werden. In der Zeit bis zur Betriebsbereitschaft des Sensors müssen daher
unter Umständen noch andere sicherheitsgerichtete Maßnahmen in der Anwendung
umgesetzt sein.
Wenn das Gerät über die USB-Schnittstelle mit der Parametriersoftware SOPAS ET
verbunden wird, kann es parametriert werden.
Der Ausgang "Device Ready" bleibt dabei solange unverändert, bis aus SOPAS heraus
ein schreibender Zugriff auf das Gerät erfolgt (z. B. Ändern eines Parameters, Down‐
load der Felddaten oder Aufruf der Funktion Permanent speichern), dann nimmt der
Ausgang "Device Ready" (OUT4) für eine bestimmte Zeit den Zustand "low" ein.
Wird vom Gerät automatisch eingenommen, wenn er einen internen Fehler feststellt.
Bei einem internen Fehler wird der Ausgang „Device Ready" (OUT4) deaktiviert und
nimmt den Zustand „low" ein. Dieser Zustand wird zudem optisch am Gerät angezeigt,
LED rot blinkt.
Das Gerät besitzt eine sicherheitsgerichtete Funktion.
Die sicherheitsgerichtete Funktion ist die Detektion der Anwesenheit oder des Eindrin‐
gens eines Objekts in ein definiertes Detektionsfeld (Schutzfeld).
Nur bei Default-Einstellung gültig: Bei Anforderung der sicherheitsgerichteten Funktion
wird der definierte Zustand innerhalb von max. 2 Scans eingenommen und die ent‐
sprechend dem Detektionsfeld zugeordneten sicherheitsgerichteten Ausgangssignale
(OUT1-3) abgeschaltet (inaktiver Zustand).
Beispiel:
Wenn eine mobile Plattform sich einer Person nähert, kann ein Schutzfeld ein opti‐
sches oder akustisches Signal auslösen. Wenn die Person darauf nicht reagiert und
die mobile Plattform sich weiter nähert, kann die Personendetektion in einem weiteren
Schutzfeld durch die Person zum Anhalten der mobilen Plattform über den zugehörigen
Sicherheitsausgang verwendet werden, bevor es die Person erreicht.
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8022184/1G72/2022-05-27 | SICK
Irrtümer und Änderungen vorbehalten