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Absicherungsaufgaben - Sick Tim361S Betriebsanleitung

Sicherheitsgerichtete 2d-lidar-sensoren
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Inhaltsverzeichnis
8.3

Absicherungsaufgaben

8022184/1G72/2022-05-27 | SICK
Irrtümer und Änderungen vorbehalten
Vermeiden Sie starke elektrische Felder in der Umgebung des Geräts. Diese
b
können z. B. durch nahe Schweißkabel oder Induktionsleitungen hervorgerufen
werden.
Vermeiden Sie Kondensation bzw. Verschmutzung an der Optikhaube. Um eine
b
dauerhafte, zuverlässige sicherheitsgerichtete Funktion des Geräts sicherstellen
zu können, muss die Optikhaube regelmäßig gereinigt werden.
Je nach Montageausrichtung des Schutzfelds in Ihrer Applikation nähern sich Personen
der Überwachungsebene parallel oder orthogonal.
Gefahrbereichsabsicherung (Horizontal): Typischerweise wird bei einer horizonta‐
len Annäherung die Detektion des Beins gefordert. Die typische Objektauflösung
ist das Bein (70 mm).
Zugangsabsicherung (Vertikal): Typischerweise wird bei einer Zugangsabsicherung
die Detektion einer Person gefordert. Die typische Objektauflösung ist der Körper
(200 mm)
Gefahrstellenabsicherung (Vertikal): Typischerweise wird bei einer Gefahrstellen‐
absicherung die Detektion einer Hand gefordert. Die typische Objektauflösung ist
die Hand (40 mm).
Referenzkontur-Überwachung
Bei vertikaler Ausrichtung der Überwachungsebene muss typischerweise eine Kontur
(zum Beispiel der Boden, ein Teil des Maschinenbetts oder eine Zugangsgrenze) als
Referenzkontur definiert und überwacht werden.
Objektauflösung
Die Objektauflösung bestimmt, welche Größe ein Objekt haben muss, damit es sicher
erkannt wird.
Typische Objektauflösungen stellen dar:
40 mm = Handdetektion/Armdetektion
50 mm = Beindetektion/Armdetektion
70 mm = Beindetektion
200 mm = Körperdetektion
Die Objektauflösung hat Einfluss auf die verfügbare Schutzfeldreichweite. Je feiner die
gewünschte Objektauflösung ist, desto kürzer wird die verfügbare Schutzfeldreichweite.
Aus der Absicherungsaufgabe, der Objektauflösung sowie den anwendungsspezifi‐
schen Randbedingungen leiten sich für die Applikation weitere erforderliche sicher‐
heitstechnische Parameter ab, wie zum Beispiel:
Mindestabstand
Höhe der Scanebene
Schutzfeldlängen
Schutzfeldbreiten
Höhe von Barrieren
Diese Parameter sind spezifisch für die jeweilige Anwendung zu bestimmen. Hierzu sind
zwingend die sicherheitsgerichteten technischen Daten des Geräts sowie die Vorgaben
nationaler und internationaler Normen (z. B. ISO 13855, ISO 13857,...) mit einzubezie‐
hen.
PROJEKTIERUNG
B E T R I E B S A N L E I T U N G | TiM361S
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