1.2
Zum Waschen der Haut kein Benzin, Kerosin, Die-
l
sel, Gasöl, Verdünner oder Lösungsmittel ver-
wenden.
Keine Öllappen in die Tasche stecken.
l
Vermeiden, dass Kleidung mit Öl verschmutzt wer-
l
den.
Overalls müssen regelmäßig gereinigt werden.
l
Nichtwaschbare Kleidungsstücke umweltgerecht
entsorgen.
Wenn möglich, Bauteile vor der Handhabung ent-
l
fetten.
Umwelt
Es ist gesetzlich verboten, Öl in den Boden, in das
Abwassernetz oder in natürliche Gewässer abzu-
lassen. Altöl ist gemäß den geltenden Umwelt-
schutzvorschriften zu entsorgen. Lassen Sie sich
im Zweifelsfall durch die örtlichen Behörden
beraten.
Kraftstoffe
Gefahr
!
Die Reparaturarbeiten dürfen nur von fachlich
ausgebildetem Personal bzw. vom BOMAG-Kun-
dendienst ausgeführt werden.
Die
gültigen
Unfallverhütungsvorschriften
Umgang mit Kraftstoffen sind zu beachten.
Nachfolgende
Hinweise
grundlegende
Sicherheitsvorkehrungen
Umgang mit Kraftstoffen.
Kraftstoffdämpfe sind nicht nur leicht entflammbar,
sondern in geschlossenen Räumen auch explosiv und
toxisch; bei der Verdünnung mit Luft entsteht ein
leichtentzündliches Gemisch. Die Dämpfe sind
schwerer als Luft und sinken daher immer auf den Bo-
den. Sie können in einer Werkstatt leicht durch Luft-
zug verteilt werden. Aus diesem Grunde ist selbst
eine geringe Menge von vergossenem Kraftstoff po-
tentiell sehr gefährlich.
Überall wo Kraftstoff gelagert, eingefüllt, abgelas-
l
sen oder an Kraftstoffsystemen gearbeitet wird,
muss ein Feuerlöscher in schnell erreichbarer Nähe
sein, der SCHAUM, CO
hält.
Die Fahrzeugbatterie muss immer abgeklemmt
l
werden, BEVOR die Arbeit am Kraftstoffsystem
aufgenommen wird. Während an der Kraftstoff-
anlage gearbeitet wird, darf auf keinen Fall die Bat-
terie abgeklemmt werden. Durch Funkensprung
können die explosiven Kraftstoffdämpfe entzündet
werden.
Überall wo Kraftstoff gelagert, eingefüllt, abgelas-
l
sen oder an Kraftstoffsystemen gearbeitet wird,
8
beim
beziehen
sich
auf
für
den
2
-GAS oder PULVER ent-
BOMAG
Sicherheitsbestimmungen
müssen alle potentiellen Zündquellen gelöscht bzw.
entfernt werden. Suchlampen müssen feuersicher
sein und vor Kontakt mit ggf. auslaufendem Kraft-
stoff geschützt werden.
Heiße Kraftstoffe
Bevor für Reparaturarbeiten Kraftstoff abgelassen
wird, sind die folgenden Maßnahmen zu beachten:
Den Kraftstoff ausreichend abkühlen lassen, um
l
den Kontakt mit heißer Flüssigkeit zu vermeiden.
Die Anlage entlüften, indem der Tankdeckel in
l
einem gut belüfteten Bereich abgeschraubt wird.
Den Tankdeckel wieder aufdrehen, bis der Kraft-
stoff abgelassen wird.
®
AdBlue
/DEF
®
AdBlue
/DEF hat eine korrosive Wirkung. Dies
bedeutet, dass alle Komponenten, die in direktem
oder indirektem Kontakt mit AdBlue
sein können, aus Materialien bestehen müssen, die
®
von AdBlue
/DEF nicht angegriffen werden, bei-
spielsweise Edelstahl und Kunststoff, nicht aber
Nichteisenmetalle. Funktionsbeeinträchtigungen oder
Schäden durch die hohe Kriechfähigkeit oder
Kristallisation von AdBlue
werden.
®
Falls AdBlue
/DEF über längere Zeit auf über 50 °C
erwärmt wird, zum Beispiel durch direkte Sonnenein-
strahlung, kann es sich zersetzen. Dadurch entstehen
Ammoniakdämpfe.
Gefahr
!
Gesundheitsgefahr!
Atmen Sie austretende Ammoniakdämpfe nicht
ein.
®
Wenn Sie den AdBlue
hohen Temperaturen öffnen, können Ammoni-
akdämpfe austreten.
Ammoniakdämpfe
haben
Geruch und reizen vor allem Haut, Schleimhäute
und Augen. Dadurch kann es zu einem Brennen
der Augen, der Nase und des Rachens sowie zu
Hustenreiz und tränenden Augen kommen.
®
AdBlue
/DEF darf nicht mit Haut, Augen oder
Bekleidung in Berührung kommen.
®
Wenn Sie AdBlue
/DEF in die Augen oder auf die
Haut bekommen haben, spülen Sie sie sofort
gründlich mit klarem Wasser aus.
®
Wenn AdBlue
/DEF verschluckt wurde, spülen
Sie sofort den Mund mit viel klarem Wasser aus
und trinken Sie reichlich Wasser.
Wechseln Sie mit AdBlue
Kleidung sofort.
®
/DEF sind oder
®
/DEF müssen vermieden
/DEF Behälterdeckel bei
einen
stechenden
®
/DEF verschmutzte
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