Bestimmungsgemäße Verwendung
S-scan ist ein auf Magnetresonanz (MR) beruhendes Bildgebungssystem,
das
transversale,
Extremitäten, Gelenken, Wirbelsäule und Kopf des Patienten abbildet. Es
ist speziell zur Bildgebung des Kopfes und zur Abbildung von Portionen der
oberen und unteren Extremität, einschließlich Hand und Handgelenk,
Unterarm, Ellbogen, Oberarm und Schulter sowie Fuß und Sprunggelenk,
Unterschenkel, Knie, Oberschenkel und Hüfte, sowie zur Darstellung des
Kiefergelenks, sowie HWS, BWS und LWS als Abschnitte der Wirbelsäule,
konzipiert.
Die MR-Diagnosebilder, die mittels S-scan erzeugt werden, entsprechen
der
räumlichen
Wasserstoffatoms). Diese spiegeln die Magnetresonanzeigenschaften
wider und hängen von MR-Parametern ab. Dazu gehören beispielsweise
die Spin-Gitter-Relaxationszeit (T1) und die Spin-Spin-Relaxationszeit
(T2) sowie Protonendichte, Flussgeschwindigkeit und „chemical shift".
Diese Bilder können nach sachkundiger Auswertung durch einen
systemerfahrenen Arzt nützliche Informationen für die Diagnosestellung
liefern.
Gegenanzeigen
Einsatz des MR-Systems In folgenden Fällen ist S-scan kontraindiziert:
☛ bei Patienten mit elektrisch, magnetisch oder mechanisch aktiven
Implantaten oder Geräten im Körper
☛ bei Patienten, die mit elektrisch, magnetisch oder mechanisch
betriebenen Systemen am Leben gehalten werden
☛ bei
Patienten
metallischen Fremdkörpern in folgenden Organen: im Schädelbereich, im
Augeninneren oder in den Gefäßen, es sei denn, der Arzt ist sicher, dass
das Implantat/das Gerät als für den bedingt sicheren Gebrauch in
MR-Umgebungen konzipiert ausgewiesen ist.
(Vgl. Kapitel 3, „Anweisungen für eine sichere Benutzung des Gerätes").
Allgemeine Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Der Anwender muss einen kontrollierten Zugangsbereich um das
S-scan-System einrichten und abgrenzen. Außerhalb dieses Bereiches darf
das Streufeld nicht mehr als 0,5 mT betragen und die elektromagnetischen
Interferenzen müssen innerhalb der Grenzwerte liegen, die in der
Sicherheitsnorm
festgelegt werden.
Der Anwender muss darüber hinaus geeignete Vorschriften bestimmen,
die den Zugang zum kontrollierten Bereich regeln, um eine unerwünschte
Exposition gegenüber HF- oder Magnetfeldern zu vermeiden.
350003130 Rev. 11
sagittale,
koronare
Verteilung
der
Protonen
mit
chirurgischen
Klammern
EN 60601-1-2
und
und
Schrägschnitte
(d.h.
der
Kerne
oder
mit
anderen
entsprechenden
Änderungen
von
des
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