Referenzhandbuch
LMF
4.2
Schnittstellen des Controllers S320
Schnittstellen des Controllers
(Beispiel, Bestückung mit Schnittstellenkarten auftragsspezifisch)
Steckplätze für Schnittstellenkarten
Der Controller verfügt über 5 Steckplätze für Schnittstellenkarten. Die Bezeichnung der Steckplätze ist
aufgedruckt. Von links nach rechts sind die Steckplätze mit „Slot 0" bis „Slot 4" bezeichnet. Die
Schnittstellenkarten für Analog-Digital-Wandlung (und umgekehrt) bedienen üblicherweise jeweils
zwei analoge Geräte (Sensoren oder Aktoren), d. h. sie haben üblicherweise 2 Ports. Der obere Port
hat die Bezeichnung „Port0", der untere „Port1". Werden Kabel zum Anschluss der analogen Geräte
mitgeliefert, so tragen die Stecker einen Aufkleber mit einem Kürzel zur Angabe von Slot und Port
nach dem Muster „Sl<Slotnummer>/<Portnummer>".
Beispiel: „Sl3/1" steht für Slot 3, Port 1, also die vierte Spalte unten.
Integrierte digitale Kontakte
Es stehen jeweils 8 Ausgänge und Eingänge zur Verfügung, die üblicherweise für zusätzliche
Bedienelemente wie z. B. Tasten und deren Beleuchtung verwendet werden. Als integrierte digitale
Kontakte sind sie nicht per Optokoppler isoliert. Werden isolierte oder zusätzliche digitale Kontakte
benötigt, sind digitale Erweiterungsmodule erforderlich, welche über eine Typ400-Karte angesteuert
werden können.
Belastbarkeit je Anschluss max. 24V/500mA
Supply
Spannungsversorgung des Controllers.
Von links nach rechts: 0V, PE, 24V
Link
Serieller Zugang zur logischen Schnittstelle LINK. Diese wird von der S320-Software verwendet, um
z. B. das Steuerungsprogramm, das Betriebssystem oder die Konfigurationsdatei zu überspielen, aber
auch, um Daten für die Echtzeitdarstellung in der Graph-Funktion der S320-Software zu übertragen.
Wegen der höheren Datenübertragungsrate empfiehlt es sich, die logische Schnittstelle LINK über die
Ethernet-Schnittstelle anzusprechen. Der serielle Zugang erlaubt jedoch die Einstellung der IP-
Adresse auch dann, wenn der Zugang über die Ethernet-Schnittstelle nicht möglich ist, z. B. weil die
aktuelle IP-Adresse unbekannt ist.
Ser0
Serieller Zugang zur logischen Schnittstelle COMM. Diese wird für den Austausch von ASCII-Daten,
z. B. zum Abfragen oder Ändern von Parametern, zur Abfrage von Messwerten oder für
Fernsteuerbefehle verwendet.
LMF V7.0
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