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Einschaltverhalten Sps-Ausführung; Hinweise Für Die Aufstellung, Installation Und Den Betrieb Des Systems; Aufstellung, Installation - Tetratec Instruments Lmf Serie Referenzhandbuch

Inhaltsverzeichnis
Referenzhandbuch
LMF
2.1.3.3
Gefahren durch Gase
(trifft nur zu, wenn andere gasförmige Medien als Luft verwendet werden)
Gase haben je nach Gasart folgende gefährliche Eigenschaften:
Sauerstoff, Stickstoffmonoxid und Lachgas wirken brandfördernd.
Lachgas und Xenon wirken je nach Konzentration halluzinogen oder betäubend bis
giftig.
Stickstoffmonoxid und Kohlenmonoxid sind sehr giftig.
Stickstoffmonoxid ist ätzend.
Wasserstoff, Kohlenmonoxid und die Kohlenwasserstoffe wie z. B. Propan sind
brennbar und können mit Luft vermischt explosive Gemische bilden.
Durch Beimischung von Gasen (außer Sauerstoff) in die Atemluft sinkt deren
Sauerstoffgehalt, so dass bei hohen Konzentrationen eine erstickende Wirkung
einsetzt.
Darum:
 Betrieb nur durch Personen, die eine regelmäßige Teilnahme an Gefahrstoff-
Schulungen für die betreffenden Gase nachweisen können.
 Bei Anzeichen von Transportschäden System nicht betreiben.
 Bei einem Gaswechsel von Sauerstoff oder Luft nach Brenngas oder umgekehrt
muss zwischendurch evakuiert oder mit Stickstoff gespült werden.
 Freisetzung von Gasen vermeiden.
 Messaufbau regelmäßig auf Leckagen untersuchen und dies dokumentieren.
 Abströmende Gase in Abgas-System ableiten.
 In gut belüfteter Umgebung arbeiten.
 Atmosphäre im Arbeitsraum mit Gaswarngeräten überwachen.
2.1.4
Einschaltverhalten SPS-Ausführung
Das System kann so konfiguriert werden, dass es nach einem Ausfall der
Versorgungsspannung bei Spannungswiederkehr im eingeschalteten Zustand im
automatischen Prüfablauf-Modus läuft.
In diesem Modus sind einige Digital-Steuerungsausgänge aktiv!
Die Sicherung gegen Wiederanlauf von damit gesteuerten Maschinen/Baugruppen, von
denen eine unmittelbare Gefahr für Personen und Anlagen ausgehen kann, ist Aufgabe
des Betreibers!
2.2
Hinweise für die Aufstellung, Installation und den Betrieb des Systems
2.2.1

Aufstellung, Installation

Das System ist an einem trockenen, staubfreien und erschütterungsfreien Ort aufzustellen. Sofern
vorhanden darf das Gehäuse keinesfalls geöffnet werden. Es enthält in der Regel keine vom Betreiber
wartbaren Teile. Sollte dies doch einmal der Fall sein, so sind die entsprechenden Anweisungen der
Betriebsanleitung zu beachten.
Be- und Entlüftungsöffnungen des Gehäuses dürfen nicht zugedeckt werden. Es ist für ausreichende
Luftzirkulation zu sorgen. Bei Montage in einem Schaltschrank / Einbauschrank ist auf Einhaltung der
Betriebstemperaturgrenzen zu achten.
Bei lose ausgelieferten Messwertumformern und Primär-Elementen muss auf die verschmutzungsfreie
und lagerichtige Montage am Messort geachtet werden. Gegebenenfalls müssen empfindliche
Messwertaufnehmer besonders gegen Beschädigung geschützt werden.
Die Sensoren und Primär-Elemente dürfen keinesfalls vertauscht oder falsch zugeordnet werden.
Sowohl die Zuordnung zum entsprechenden Eingang als auch zum entsprechenden System muss
unbedingt eingehalten werden. Bei vertauschter Montage ist die Kalibrierung der Systeme ungültig.
Werden Sensoren verschiedenen Typs vertauscht, besteht das Risiko einer Beschädigung bis hin
zum Totalausfall.
Seite 6
LMF V7.0

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Laminarmasterflow systemS320

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